CH254393A - Geschlossener elektrischer Schmelzofen. - Google Patents
Geschlossener elektrischer Schmelzofen.Info
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Description
Geschlossener elektrischer Schmelzofen. Es ist eine Konstruktion von geschlosse nen elektrischen. Schmelzöfen bekannt, bei welcher die Beschickung durch symmetrisch um jede Elektrode im Abstand von dieser angeordnete Schächte in den Ofen einge bracht wird, wobei die Ofengase sich zwi schen der Elektrode und den Schächten an sammeln können.. Die Ofengase entweiehen :Aus dem Schmelzgutkrater durch einen Teil des Einsatzes, der in ständiger Bewegung'ist und der ständig erneuert yvird und daher porös bleibt.
Der Deckel des Ofens besteht aus feuerbeständigen Steinen und erstreckt sich zwischen den Beschickungs- und den Stromzufuhreinrichtungen der Elektroden und dem Rand der Schmelzwanne. In dieser Ausbildung wurden die Ofen in ausgedehn- tem Masse für die Herstellung von Elektro roheisen verwendet.
Gegenstand vorliegender Erfindung bil det ein geschlossener elektrischer Schmelz ofen, der mit ,einem wassergekühlten, metal lischen Deckel versehen ist, welcher Ofen weitere Verbesserungen aufweist. Gemäss .der Erfindung besitzt der Ofen Beschickungs schächte, .deren der zugehörigen Elektrode zu nächst liegende Begrenzungsflächen parallel zur Elektrodenmantelfläche sind, wobei diese Schächte im Abstand von der Elektrode an geordnet sind und der Raum zwischen den Schächten und der Elektrode mit Leitungen zum Abführen der Ofengase in Verbindung steht.
Bei runden Elektroden bilden die Schächte zweckmässig Teile von Hohlzylindern, welche die Elektrode umgeben.
Der Unterteil der Schächte kann derart gestaltet sein, dass- die Böschung des Ein satzes an verschiedenen Stellen auf verschie dene Hähen gehalten und so der Oberfläche des Einsatzes im Ofen die gewünschte Form gegeben wird.
Der Abstand zwischen der Elektrode und den Schächten wird zweckmässig nicht grö sser gewählt, als für -das !Sammeln der Ofen gase erforderlich. Dieser Raum wird gegen oben zweckmäa'sszg durch Kontaktanordnungen begrenzt, welche den elektrischen Strom auf die Elektrode übertragen und welche durch den Deckel in den Ofen gesenkt und in ihrer Höhenlage eingestellt werden können. Die Höhe -des Gasraumes zwischen der Elektrode und den Schächten wird dann durch 'die Höheneinstellung der Kontaktanordnung be stimmt.
Es ist jedoch auch denkbar, die Grösse des CTasraumes derart einzustellen, dass ein vorteilhaft wassergekühlter Ring, welcher .die Schächte gegen die zugehörige Elektrode begrenzt, höher oder niedriger eingestellt. wird. Falls erwünscht, kann die Kontakt anordnung auch oberhalb einer elektrisch iso lierenden Packung zwischen Elektrode und Schacht an der in den Ofen einzuführenden Elektrode angeordnet sein.
Solche Ofen eignen sich besonders gut zur Herstellung von Karbid, Eisenlegierungen. und .dergleichen und sind dan=n mit einem wassergekühlten metallischen Deckel ver sehen, der unter Rücksichtnahme auf elek trische und magnetische Einflüsse kon struiert iet.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist auf beiliegender Zeichnung dargestellt, in welcher: Fig. 1 einen senkrechten Schnitt nach der Linie I-I in Fig. 2 durch einen Teil eines Schmelzofens, der eine um die Elektrode an geordnete Beschickungseinrichtung besitzt, zeigt.
Fig. 2- ist ein Grundriss zu Fig. 1 und Fig. 8, ein senkrechter Schnitt nach der Linie III-HI in Fig. 2, von der Ofenmitte aus gesehen.
Mit 1 ist die Elektrode bezeichnet und- 2 ist ein- Köntaktglied, welches den durch die Kupferleitung 3 zugeführten Strom an .die zylindrische Elektrode übermittelt. Die vier bis acht oder mehr Kontaktglieder sind gleich mässig um die Elektrode verteilt angeordnet und an Flacheisen 4 aufgehängt, welche ge- wöhnlich. an ihren obern Enden mit einem Aufhängegehäuse (nicht gezeigt) verbunden sind.
5 ist ein wassergekühltes Schutz hause, das die Kontaktelemente einschliesst und dessen unteres Ende durch .den Druck ring 5 gebildet wird. Das Gehäuse 5 mit dem Druckring 6 ist vertikal verstellbar, und der Druck auf die Kontaktelemente ist von der vertikalen Lage des Druckringes abhängig.
'l sind drei Schächte zur Einführung der Rohmaterialien, wobei die innern Wandun gen der Schächte parallel zur Elektroden- mantelfIäche verlaufen und Teile eines was sergekühlten Zylinders 8 sind. Dieser.
Zylin der ist -am Deckel des Ofens befestigt. 9 ist eines der Rohre, welche die Ofensilos .mit den Schächten 7 verbinden.<B>10</B> ist eine elektrisch isolierende Abdichtung am Zylinder 8 zwi schen dem letzteren und dem die Kontakt elemente- 2 umgebenden Schutzgehäuse 5. 17 ist eine elektrisch isolierende. Abdichtung zwischen den Schächten und denn Deckel 12.
Um. die Ansammlung von Staub zwischen den Kontaktelementen und dem Schutzgehäuse #:u vermeiden, wird ,der Raum unter etwas grö sserem Druck als Atmosphärendruck gehal ten, z. B. durch Einleitung von Ofengasen.
<B>11</B> sind drei Ausschnitte im Schachtring, welche drei radiale Gaskanäle bilden und dc,i innern Gassammelraum um die Elektrode mit der äussern Ofenkammer und damit mit Gas abzugskanälen 18 verbinden. 12 ist ,der was sergekühlte Ofendeckel und 13: die an ihn angeschlossenen Austrittsrohre für das Gas.
Zwei solche Austrittsrohre sind dargestellt, das eine horizontal nach der Seite und das andere vom Zentrum des Ofens nach auf wärtsführend. 14 zeigt eine Aufhängungs stange für den. Deckel, welcher gegen die Eisenkonstruktion 18 oberhalb des Ofens iso liert und mit ihr nachgiebig verbunden ist. Drei solcher Aufhängungsstangen sind vor gesehen und an einem magnetisch isolierten Stück des zentralen: Teils des Ofendeckels an gebracht.
Auf der rechten Seite von Fig. 1 ist ein Schnitt durch diesen Teil gezeigt. Der Schnitt geht auch .durch eine der drei Gas öffnungen 1f1, welche zwischen den Schächten 7 den Zylinder 8 .durchdringen. Abdeckun gen dieser Gaskanäle 11 sind je mit einer Öffnung 15 versehen, durch welche .das Ofen innere inspiziert werden kann und Zusätze zum Einsatz eingebracht werden können. Der Deckel über der Öffnung 15 ist .als Über- druckventil konstruiert.
Fig. 3 zeigt einen senkrechten Schnitt nach der Linie HI-III durch eine der drei Gaskanäle 11, ,die die Gase von dem innern Gassammelraum bis in -die äussere Ofenkam mer führen. Sie ist durch zwei Seitenwände der Schächte, durch die Abdeckungen mit dem Deckel über der Öffnung 15 und, die Ofenbeschickung beg-renzt.- .
Es sind weitere @Sicherheits- und Inspek- tionsöffnungen 16 über den Deckel verteilt angeordnet.
Claims (1)
- PATENTÄNSPRUCH- Geschlossener elektrischer Schmelzofen, der mit einem wassergekühlten, metallischen Deckel versehen ist, gekennzeichnet durch Beschickungsschächte, .deren der zugehörigen Elektrode zunächstliegende Begrenzungsflä- chen parallel zur Elektrodenmantelfläche sind, wobei diese Schächte im Abstand von der Elektrode angeordnet sind und der Raum zwischen den Schächten und der Elektrode mit Kanälen zum Abführen der Ofengase in Verbindung steht.UNTERANSPRüCHE 1. Ofen nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die genannte Begreu- zungsfläche jedes Schachtes einen Teil .einer konzentrisch zur zugehörigen Elektrode lie genden Zylinderfläche bildet und Gasöffnun gen vorgesehen sind, welche .durch die Wan dung dieses Zylinders führen.2. Ofen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der Raum zwischen den Schächten und der Elektrode nach oben durch die Kontaktanordnung der Stromzuführung zur Elektrode begrenzt ist, welche Anord nung durch den Deckel zwischen Schacht und Elektrode vertikal senkbar und welche fest stellbar ist. B. Ofen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass die genannten. Begren zungsflächen der Schächte -vertikal verstell bar sind, um die Höhe der Gaskammer zu regulieren. 4.Ofen nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, .dass die untern Enden der Schächte in verschiedenen Höhenlagen an- geor dnetsind, um eine gewünschte Oberfläche des Ofeneinsatzes zu erhalten.
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