DE514575C - Anordnung bei selbstbackenden Elektroden - Google Patents
Anordnung bei selbstbackenden ElektrodenInfo
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- DE514575C DE514575C DED50407D DED0050407D DE514575C DE 514575 C DE514575 C DE 514575C DE D50407 D DED50407 D DE D50407D DE D0050407 D DED0050407 D DE D0050407D DE 514575 C DE514575 C DE 514575C
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- H—ELECTRICITY
- H05—ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
- H05B—ELECTRIC HEATING; ELECTRIC LIGHT SOURCES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; CIRCUIT ARRANGEMENTS FOR ELECTRIC LIGHT SOURCES, IN GENERAL
- H05B7/00—Heating by electric discharge
- H05B7/02—Details
- H05B7/10—Mountings, supports, terminals or arrangements for feeding or guiding electrodes
- H05B7/107—Mountings, supports, terminals or arrangements for feeding or guiding electrodes specially adapted for self-baking electrodes
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Description
Die vorliegende Erfindung betrifft Elektroden, die in dem Ofen gebrannt werden, in dem
sie angewandt werden. Die Elektroden gemäß der Erfindung sind durch die Anordnung
eines Mantels um den eigentlichen Elektrodenmantel, der während des Stampfens als
Form für die Elektrode benutzt wird, gekennzeichnet. Dieser äußere Mantel folgt der
Elektrode nicht in den Ofen hinein, weshalb die Elektrode durch ihn hindurchgleiten muß.
Es kann oft vorteilhaft sein, den Mantel doppelwandig mit Anordnung einer künstlichen
Kühlung mittels einer Flüssigkeit oder mit kalter Luft auszuführen.
Die Anordnung eines solchen, die Elektrode umschließenden Außenmantels hat viele
wesentliche Vorteile. Die Elektrode wird gegen Staub geschützt, und die Kontaktflächen
für die Stromzufuhr werden sich immer sauber halten. Wegen der kühlenden Wirkung
des Mantels wird sich die Elektrodenmasse im obersten Teil der Elektrode roh halten, so daß beim Aufstampfen neuer Masse
eine homogene Verbindung erreicht wird.
Dies ist außerordentlich wichtig, da es nämlich unmöglich ist, beim Aufstampfen roher
Masse auf teilweise gebrannte Masse gute Verbindung zu erhalten. Dadurch, daß man
die Elektrodenmasse über dem Halter mittels eines solchen Mantels ganz roh halten kann,
wird es möglich, die kontinuierliche Elek-
trode in offenen Öfen anzuwenden, unter Umständen auch ohne ein Stampfhaus um das
obere Ende der Elektrode bauen zu müssen. In diesem Falle muß dann die Erneuerung
der Elektrode durch Verlängerung außerhalb des Ofens stattfinden durch Auswechselung
der Elektroden, wie dies für fertiggebrannte Elektroden gebräuchlich ist. Wenn erwünscht,
kann auch der Mantel in Form zweier oder mehrerer teleskopischer Rohre ausgeführt werden, so daß die Länge des Mantels
nach Wunsch geändert werden kann. Ferner kann der Mantel zum Aufhängen der Elektrode benutzt werden, indem er am unteren
Ende die Elektrodenfassung trägt und am oberen Ende, das sich gewöhnlich im Stampfhaus
befindet und hier in einer Stopfbüchse endet, aufgehängt wird. Bei einer solchen
Anordnung vermeidet man Aufhängungsroilen, Lager und Seile im Ofenraum vollständig.
Die Aufhängungsorgane sind im Stampfhaus an einem Rahmen montiert, der in der Quer- und Längsrichtung des Ofens
verschoben werden kann, und es wird dadurch möglich, in außerordentlich einfacher Weise
die Stellung der Elektrode im Ofen zu ändern; letzteres möglichst rasch und einfach
ausführen zu "können, ist von großem Werte, wenn die elektrischen Verhältnisse des Ofens
oder die Zusammensetzung der Beschickung eine solche Änderung nötig macht. Solche
Verschiebungen der Elektrode setzen voraus, daß der Boden des Stampf hauses mit einem
Loch von genügender Größe versehen ist.
Bei einem solchen Aufhänigungsmantel kann auch eine einfache Anordnung getroffen
werden, um zu verhindern, daß die Elektrode zu weit rutscht und den Ofen kurzschließt,
wenn die Stromanschlußklemmen losgemacht werden, um den Halter im Verhältnis zur
ίο Elektrode zu verschieben. Um die Elektrode
wird nämlich ein Anschlagring in einem Abstand über der obersten Kante des Aufhängungsmantels
befestigt, der dem größtmöglichen Rutschen der Elektrode entspricht, das man erlauben will. Wenn die Elektrode dann
durch den Halter gleitet, wird der Anschlagring die Elektrode begleiten und ihre Bewegung
dadurch hemmen, daß er gegen die Stopfbuchse des Aufhängungsmantels anschlägt.
Nachdem die Elektrode wieder im Halter festgeklemmt ist, wird der Anschlagring
wieder losgemacht und höher oben an der Elektrode, zum nächsten Rutschen bereit,
angebracht.
a5 Gewöhnlich wird es vorteilhaft sein, den
Mantel aus Eisenplatten auszuführen.
Der Elektrodenhalter kann in bekannter Weise ausgeführt werden, und jeder beliebige
Elektrodenhalter kann benutzt werden. Es wird jedoch gewöhnlich vorgezogen, einen
Halter zu benutzen, der so konstruiert ist, daß die Elektrode während des vollen Betriebes
ohne Unterbrechung des Stromes herabgelassen -werden kann. Ein solcher Halter
ist z.B. im amerikanischen Patent 1 498 582 beschrieben.
Die Erfindung ist in der beiliegenden Zeichnung veranschaulicht.
ι ist ein elektrischer Ofen, 2 ist eine selbst-4.0
brennende Elektrode, 3 ist ein Ring mit Anordnungen zum Festklemmen jeder einzelnen
Elektrodenklemme 4. Diese sind im unteren Ende des Mantels 5 aufgehängt, der, außerhalb
des eigentlichen Elektrodenmantels 6 angebracht, durch den Boden 7 des Stampfhauses
hinaufgeführt und oben an der Aufliängungsanordnung 8 befestigt ist, die in bekannter
Weise gehoben und gesenkt werden kann. 11 ist die Stopfbüchse am oberen Ende
des Mantels, 12 ist der Anschlagring, der an der Elektrode befestigt wird, 13 ist der verschiebbare
Auflagerungsrahmen. Am Mantel 5 ist eine Tragvorrichtung 9 befestigt für
die elektrischen Leitungen, die der Elektrode Strom zuführen. 10 ist Einlauf für Luft
oder ein anderes Gas, das zur Kühlung des Mantels dient. Wenn die Luft eingeblasen
wird, dringt sie abwärts zwischen dem Elektrodenmantel
6 und dem Schutzmantel 5 und tritt am unteren Ende des Mantels aus.
Wenn es erwünscht ist, die Kühlung mittels einer Flüssigkeit auszuführen, muß natürlich
der Mantels doppelwandig ausgeführt werden mit besonderem Einlauf und Auslauf für
die Kühlflüssigkeit. Dies ist in der Zeichnung nicht gezeigt.
Claims (9)
1. Anordnung bei selbstbackenden Elektroden,
gekennzeichnet durch einen außerhalb des eigentlichen Elektrodenmantels
und ohne feste Verbindung mit diesem angebrachten, an sich bekannten Schutzmantel,
der sich von der Elektrodenfassung nach oben erstreckt und an der Bewegung
der Fassung teilnimmt.
2. Anordnung nach Anspruch 1, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende
des Mantels in dem Raum angebracht ist, wo das Aufstampfen der Elektrodenmasse stattfindet.
3. Anordnung nach Anspruch 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel
als Kühlmantel ausgebildet ist.
4. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß die Kühlung
des Mantels mittels Luft oder eines anderen Gases erfolgt, das zwischen dem
Mantel und dem eigentlichen Elektrodenmantel eingeblasen wird.
5. Anordnung nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel
doppelwandig ist und mit öffnungen für den Einlauf und Auslauf einer Kühlflüssigkeit
versehen ist.
6. Anordnung nach Anspruch 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der Mantel
gleichzeitig zum Aufhängen der Elektrode dient.
7. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß die Aufhängungsorgane
an einem verschiebbaren Rahmen montiert sind, der eine Verschiebung der Elektrode in der Quer- und
Längsrichtung des Ofens ermöglicht.
8. Anordnung nach Anspruch 6, dadurch gekennzeichnet, daß das obere Ende
des Mantels als Anschlag für einen Ring ausgebildet ist, der an der Elektrode be- no
festigt ist und die Verschiebung der Elektrode im Verhältnis zum Halter beschränkt.
9. Anordnung wie in den Ansprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, daß der
Mantel aus teleskopischen Rohren besteht.
Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
BERLIN. GEDRUCKT IN DER
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NO514575X | 1925-05-15 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| DE514575C true DE514575C (de) | 1930-12-13 |
Family
ID=19905881
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| DED50407D Expired DE514575C (de) | 1925-05-15 | 1926-05-07 | Anordnung bei selbstbackenden Elektroden |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| DE (1) | DE514575C (de) |
-
1926
- 1926-05-07 DE DED50407D patent/DE514575C/de not_active Expired
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