CH252011A - Schaltungseinrichtung für die Verriegelung von Elektromagneten. - Google Patents

Schaltungseinrichtung für die Verriegelung von Elektromagneten.

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CH252011A
CH252011A CH252011DA CH252011A CH 252011 A CH252011 A CH 252011A CH 252011D A CH252011D A CH 252011DA CH 252011 A CH252011 A CH 252011A
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armature
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electromagnet
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Versuchs-Anstalt Patent-Und
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Patent Und Versuchs Anstalt
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    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01HELECTRIC SWITCHES; RELAYS; SELECTORS; EMERGENCY PROTECTIVE DEVICES
    • H01H47/00Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current
    • H01H47/02Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current for modifying the operation of the relay
    • H01H47/04Circuit arrangements not adapted to a particular application of the relay and designed to obtain desired operating characteristics or to provide energising current for modifying the operation of the relay for holding armature in attracted position, e.g. when initial energising circuit is interrupted; for maintaining armature in attracted position, e.g. with reduced energising current

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Description


      Schaltungseinrichtung    für die Verriegelung von Elektromagneten.    Es .sind     Einrichtungen    bekannt, durch  welche der     Anker    von Elektromagneten (z. B.  Relais) nach Erhalt eines     Schaltimupulses     in der     durch    ,diesen Impuls eingenommenen  Lage     elektrissoh        verriegelt    wird, so dass nach  Aufhören     deo:        .S,chaatiinpulses    keine neue       hagenändeTung    des Ankers eintritt.

   Diese  Einrichtungen basieren darauf,     dassdurch     die Bewegung des Ankers ein von diesem ge  steuerter Kontakt geschlossen oder geöffnet  wird, der den     Stromkleie    der Magnetspule  unabhängig von der     Schaltimpulsgabeechliesst     oder öffnet. Die     Entriegelung    erfolgt dabei       dureh    ein in     diesem    Kreis liegendes Schalt  organ, welches den ankergesteuerten Kontakt       unterbri,Ght    oder überbrückt.  



  Der Nachteil dieser Einrichtungen- be  steht     dia.rin,    dass ein besonderer     ank.ergessteuer-          ter    Kontakt     vorgesehen        werden    muss.

   Dieser       Nachteil    macht sich     besondere    bei empfind  lichen Relais, die auf eine     sehr    geringe  Steuerleistung     ansprechen.    müssen, bemerk  bar, weil     duTCh    den zusätzlichen     Kontakt          Energie    verbraucht     wird.    Bei reinen     A -          betsmagneten    ist die     Anbringung    eines sol  chen     Kontaktes    meist     schwierig    und verteuert  die     Kon6truktion.    Ausserdem ist ein anker  gesteuerter     

  Kontakt    ein Organ,     weiches    die       Betriehssicherheit_    einer Schaltanlage herab  setzt.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine     Sehalturngseinrichtung,    bei welcher  eine     elektrisvhe    Verriegelung eines Elektro  magneten     ohne    einen     ankerabhängigen        bezw.            ankergesteuerten        Kontakt    ermöglicht ist.     Er-          fin:

  dungegemäss    ist der     Elektromagnet    an       Stromkreise    mit zwei     ankerunabhängigen     Schaltorganen derart     angeschlossen,    dass er in  einer     Stellung    dieser Schaltorgane auf eine  solche     Induktion    erregt     wird,    die stark  genug ist, um den angezogenen     Anker    zu       halten,    aber zu     ochwach    ist,     um    den abge  fallenen Anker anzuziehen,

   wobei durch       Veränderung    der Stellung der     Schältorgane     entweder die     Induktion    'auf den     Abfallwert     des     ,#on,kers        'herabgmetzt    oder eine     Induktion     erzeugt werden kann, die zum Anziehen des       Ankers    ausreicht.  



  In der     Zeichnung    sind in     Fig.    1-10 ver  schiedene     AusfühTungsbeisspiele    des     Erfin-          -dungsgegenstandes    in je einem     Schaltungs-          sGhema        dargestellt.     



  In     F'ig.    1 bezeichnet 1 eine     GleiGhstrom-          quel-le,    2 einen     Elektromagneten    und 3 und 4  zwei vom Anker. des     Magneten    2'     unabliän-          gi'ge        Scha'lto,rgane.    In Reihe mit dem     S,cb:alt-          organ    4 und dem Elektromagneten 2     befindet     sich ein     Vors-chaltwiderstand    5, der durch       das        Schaltorgan    3     kurzgeschlossen    werden  kann.

   Wird bei     offenem        Schaltorgan    4 das  Schaltorgan 3     geschhloesen    und geöffnet, so       wund    der Anker des Elektromagneten 2 an  gezogen und fällt wieder ab. Wird das  Schaltorgan 4 bei offenem Schaltorgan 3       gese:hlossen,    .so     ershält    der     Elektromagnet    2  den Strom der     Stromquelle    1 über den     Vor-          widerstand    5.

   Die dadurch entstehende     In-          duktion        reicht    nicht aus, um -den     abgefallenen         Anker     anzuziehen:.    Wird nun der Schalter 3  geschlossen, so     wird    der     Vorwiderstand    5       kurzgeschlossen    und der Strom     durch    den       Elektromagneten   <B>22</B> erhöht, so dass die Induk  tion nun gross genug ist, um .den. Anker anzu  ziehen.

   Wird der Schalter 3 wieder geöffnet,  der Sehalter 4 jedoch     geschlossen    gehalten,  so bleibt der Anker     angezogen,    da der über  den Widerstand 5 fliessende     verminderte     Strom zum Halten des Ankers genügt. Erst  beim     Offnen    des     Schaltorganes    4 fällt der  Anker ab.  



       Beim    Beispiel nach     F'ig.    2 ist das eine       ankerunabhängige        Sohaltorgan    3     als        Unter-          brethungsschalter        ausgebildet    und in den  Hauptkreis     eingeschaltet,    während das Schalt  organ 4 parallel     zum        Vorwiderstand    5 ge  schaltet ist.

   Wird hier ei     ,geschlossenem          Schaltorgan    4 das     Schaltorgan    3 geöffnet und       gesdhlos"sen,    so fällt der Anker ab,     bezw.    er  wird angezogen. Wird     'bei        geschlossenem     Schaltorgan 3     das        Schaltorgan    4 geöffnet, so  wird durch ,den     Vorwiderstand    5 die Induk  tion im Magneten     2@    herabgesetzt, wobei sie  jedoch noch ausreicht, um den angezogenen       Ankern    zu halten.

   Wird     jedoch        da,s    Schalt  organ 3 geöffnet, so dass der Anker abfällt,  so erfolgt nach     Wiederanschliessen    des       Schaltorganes    3. kein Wiederanziehen     ,des     Ankers, da. die durch den Widerstand 5  herabgesetzte Induktion nicht ausreicht, um  den abgefallenen. Anker wieder     anzuziehen.     



       Fig.    3 zeigt     eine,        Ruhestromschaltung    das       Elektromagneten    2,     welcher    dauernd über  einen.     Vorwiderstand    6 von     der    Stromquelle 1  einen Strom erhält, der eine zum Anziehen  des Ankers     ausreiehende    Induktion erzeugt.

    Die beiden     ankerunabhängigen    Schaltorgane  3 und 4 sind hierbei     parallel    zum Magneten  2     angeschlossen,    wobei sich in Reihe mit dem  Sch     a.ltorgan    4 noch ein Widerstand 5 befin  det, der     somit    ebenfalls     parallel    zum Magne  ten 2 liegt.     Durch    Schliessen des     S,ehalto@r!gan=?s     3 wird der Magnet 2,     kurzgeschlossen    und  dessen Anker fällt ab. Ist das     Schastomgan    1  geöffnet,     so.    zieht der Anker bei Öffnen  des Schaltorganes 3     wieder    an.

   Wird bei offe-         nem    Schaltorgan 3 das Schaltorgan<B>4</B>     ge-          s,chlossen,    so     wird    der     Stromfluss    durch den  Magneten 2 infolge des jetzt zu ihm     parall-,l     liegenden Widerstandes 5 vermindert. Der  verminderte Strom     erzeu        gt    jedoch eine genü  gend starke Induktion, um den angezogenen  Anker zu halten.

   Wird     jedochuun    das Schalt  organ 3     geschlossen,    so     dass        .der    Anker ab  fällt, so ist nach dem     Wiederöffnen        üesi          Schaltorganes    3' -die von dem     verminderten     Strom erzeugte Induktion zu schwach, um  den     -abgefallenen    Anker wieder anzuziehen.  Er bleibt daher     abgefallen,    bis durch Öffnen  des     Verriegelungsschaltere    4 wieder der ur  sprüngliche Strom durch den Magneten 2  fliesst.  



  Beim Beispiel nach     F'ig.    4 ist das Schalt  organ 3     als        Unerbreehungsscha        lter    ausgebil  det, und das Schaltorgan 4     isst        parallel    zum       Widerstand    5 geschaltet,     der    seinerseits in  Reihe mit dem Schaltorgan     3,        parallel    zum       Magneten    2 liegt.

   Bei     geschlossenem    anker  unabhängigem Schaltorgan 4 wird beim  Öffnen. und Schliessen des Schaltorgane,. 3  ,der     Anker    des     Magneten    2 angezogen,     bezw.     er     fällt    ab. Wird bei     geschlossenem    Schalt  organ 3 und     abgefallenem    Anker das Schalt  organ 4 geöffnet, so fliesst ein     Teilstrom     durch den Magneten 2, der eine Induktion  hervorruft, die nicht ausreicht, den abgefal  lenen Anker anzuziehen.

   Wird nun das       Sehaltorgan    3     geöffnet.,    so fliesst infolge Ab  schaltens des     Widerstandes    5 ein     stärkerer     Strom durch den Magneten 2, der eine zum       Ankeranzug        ausreichende    Induktion erzeugt.  Wird jetzt :das     Seh@alto:rga-n    3     wieder    ge  schlossen, so     wird;    zwar durch das     Wieder-          einschalten    des     Parallelwiderstandes    5 der       Stromfluss    des Magneten vermindert.

   Die ent  sprechend     verminderte        Induktion    reicht je  doch aus, um     d'en    angezogenen Anker zu hal  ten, so dass er     erst        nach    Schliessen     des        Ent-          riegJunb        schaltormaues.    4     abfällt.       Statt     dass    man     wie    bei     den.    Schaltungen  nach     Fig.    1-4 mit Vor- oder     Parallelwider-          ständen        arbeitet,

          kann.    man zur Erreichung       unterschiedlichetr        Anzug-    und Haltespan-           nungen        unmittelbar    von der     Stromquelle    ver  schieden hohe Spannungen abgreifen, wobei  man sinngemässe     Schaltungen    wie in     Fig.1-4          anwenden    kann. Ein entsprechendes     Beispiel          zeigt        Fig.    5.

   An der Stromquelle, 1 ist im  Punkte 7 eine     Teilspannung    abgegriffen, die  über einen     Gleichrichter    8: und das anker  unabhängige     Ver-        und:        Entriegelun@gssch@aIt-          organ    4 dem Magneten 2     zugeleitet    wird.  Diese Teilspannung ruft eine Induktion her  vor, die zwar für das Halten     :des    angezogenen       Magnetankers    stark genug, für das Anziehen  des abgefallenen Ankers aber zu     s,chwarch    ist.

    Durch     Schliessen    dies     ankeruniabhängigeu          Schaltorganes    3 wird der Magnet 2 an die  volle Spannung der Stromquelle 1 ange  schlossen, so     dass    eine Induktion erzeugt wird,  die zum     Anziehen    des abgefallenen Ankers       ausreicht.        Der        Gleichrichter    8 bewirkt,     dass     bei     geschlossenen        Schaeltorganen    3 und 4 der  oberhalb des Punktes 7 liegende     Teil.    der       Stromquelle    nicht kurzgeschlossen     wird.     



  Beim Beispiel nach     Fig.    6 ist der     Elektro-          magnet    2 über     ein    ankerunabhängiges Schalt  Organ 4 und einen Gleichrichter 8 an die  Stromquelle 1     angeschlossen.        Über    den Gleich  richter 8 ist ferner     ein        gondensiator    9 und  ein Widerstand 10 an die     Stromquelle    1 an  geschlossen.

   Die     Spannung    -der Stromquelle 1  ist so     bemessen,        .dass    bei     geschlossenem    Schalt  organ 4 die im Magneten 2 entstehende In  duktion zu     gering    ist, den abgefallenen  Anker anzuziehen., aber gross :genug ist, um  den     angezogenen    Anker zu halten. Durch  Öffnen     des        Schaltorganes    4 wird der Manet  2     stromlos    und der     unigezogene        Anker    fällt  ab.

   Wird das Schaltorgan 4 wieder geschlos  sen, so wird der Anker nicht wieder ange  zogen, weil die     Induktion    hierzu     nicht    aus  reicht. Bei     geöffnetem        Schaltorgan    3 lädt  sich der     Kondensator    9 über den     Gleichnich-          ter    8 und     Widerstand    1'0 auf das     Potential     der     Stromquelle    auf.

   Wird nun     nachdem          Aufladen    des     Kondensators    9 auf     das-    Poten  tial der Stromquelle 1 das     Sehal'torgan    3     ge-          s#"^hl.ossen,    so ist das Potential in dem Punkt  12 doppelt so gross wie das in dem Punkt     11,     bezogen auf den Punkt     13.    Ein     Ausglench       zwischen den beiden     Punkten    11 und 12 kann  jedoch     wegen    der sperrenden Wirkung des       Gleichrichters    8 nicht erfolgen.

       Zwischen     den Punkten 12 und     1s$@,    an denen die Klem  men des     Magneten    3 a     geschlossen    sind,  herrscht ,daher momentan ein doppelt so hohes       Potential    als das     -der        Stromquelle    1. Durch       dieses    erhöhte Potential wird die im Magne  ten 2 erzeugte     Induktion    stark genug, um  den abgefallenen     Anker    anzuziehen.  



  Bei der     Schaltung    nach     Fg.7        weist    der       Elektromagnet    2 zwei     Magnetwicklungen    2'  und 2" auf, welche über die     'beiden    anker  unabhängigen     Schaltorgane    3, 4 an     die'Strom-          que'lle    1     angeschlossen    -     sindC.    Die beiden  Wicklungen 2'. 2" besitzen gleiche Strom  richtung     und    die Wicklung 2" hat eine ge  ringere     Amperewindungszahl    als die Wick  lung 2'.

   Wird -daher das     S,ch.altorgan    4 ge  schlossen, .so     wird    der Magnet 2 auf eine       Induktion    erregt, die wohl zum Halten des  angezogenen     Ankers,    jedoch nicht zum     An-          ziehen.    des abgefallenen Ankers ausreicht.  Durch Schliessen des     Schaltorganes        -3    wird       dagegen    der Magnet 2 auf eine Induktion       ,erregt,    die zum Anziehen des     Ankers    aus  reicht.  



  Bei einer     abgeändierten        Ausführungsform     der     Fig.    7 kann der Magnet zwei Wicklungen  mit     entgegengesetztem        8tromfluss    besitzen.  Ferner muss hierbei der Eisenkern     des    Ma  gneten 2 eine so hohe     Remanenzbesitzen,          d,ass    der angezogene Anker     gehalten        bleibt.     



  Beim     Schliessen    des     Schaltorganes    3 wird  eine Induktion     "erzeugt,    .die zum Anziehen  des Ankers ausreicht. Beim Öffnen des       Schalltorglanes,    3     bleibt        eine        remanente    In  duktion. die stark     genug    ist, den     angezogenen     Anker zu Malten.

       Durch        Schliessen        ,des        Schalt-          organes    4     wird    eine     entgegengerichtete    In  duktion erzeugt,     welche    die     remanente    In  duktion auf den     Abfallwert    des     Ankerns        her-          ,absetzt.     



  Beim     Beispiel'    nach     Fig.    8     ist        die    Wick  lung 2' zur     Erregung        der        Anzuigskraft    des  Ankers über ein Schaltorgan 3     an,eineGleich-          stromquelle    1     anges,chlos-sen,        während:    die  davon getrennte Wicklung 2" zur Erzeugung      der     Haltekraft    des Ankers über das Schalt  örgan 4 an die     Wechs:

  elstromquelle    14 ange  schlossen     ist.    Das     Schaltorgan        _    4 ist :durch       .ein        dieechselspaunung        reduziexendes,    Ele  ment 15     überbrüoekt,        eo    dass     durch    die     Wech-          eelstromwirkung    21'     ein        dauernder    Strom  fliesst, der     zur    Aufhebung :eventuell     durch     .den Gleichstrom hervorgerufener     Remanenz     dienen kann.

   Ferner     kann    durch     :geeignete     Massnahmen, z. B. :eine in den     Gleichstrom-          kreis        eingeschaltete        :Siebkette,    eine uner  wünschte     Beeinflussung    des.     Gleichstromkrei-          sesdurch,den    Wechselstromkreis     infolge,der          magnetischen    Verkoppelung dieser beiden       Kreise    vermieden werden.  



  Bei der     Schaltung    nach     Fig.9    ist der       Elektromagnet    2     d'ureh-    .ein ankerunabhän  giges     S@chaltorga.n    4 und einen     Vorwiderstand     18 an die Stromquelle 1     angeschlüssen,    an die  ferner ein     Kondensator    116     und <         Widerstand    17  angeschlossen sind:

       Das,    zweite ankerunab  hängige Schaltorgan 3 dient dazu, den Kon  densator 16 an den     Magneten    2     anzuschlie-          ssen.    Wird bei geöffnetem Schaltorgan 3, das       Schaltergau    4 geschlossen, so. fliesst durch  dien Magneten 2 ein Strom, -der eine     Induk-          tion        erzeugt,    die genügt, um den     angezogenen     Anker zu halten, jedoch nicht     ausreicht,    uni  den     abgefäflen@en    Anker ;anzuziehen.

   Bei ge  öffnetem     Sehapo-    bin 3     hast    sich ferner der  Kondensator 16 auf die Spannung der     Strom-          qud'lle        @aufgela.den,    so     @dass.    beim     Schliessen        des          Schaltorganes        3,        kurzzeitig    .die volle     .Strom-          quellenspannung    an dem     Elektromagneten     liegt.

   Die dabei     erzeugte        Induktion    ist so  gross,     dass-    der Anker angezogen     wird.     



  Beim Beispiel nach     F'ig.    10 ist der     El.ek-          tromo.gnet    2     ebenfa!llls    über ein     ankerunzb-          hängiges    Schaltorgan -4 und,     einen        Vomwi:

  d'er-          stand    18 an die Stromquelle 1     augegchlossen.          Ferner    ist, hier     ein-    Kondensator 1'6 und ein       Entladewiderstand    17 über das andere     anker-          unabhängige        Sehaltorgan    3 zum     Vorwider-          stand    18     parasl141        geschaltet.        Wenn        hier    bei  geöffnetem     Schaltor,

  -an    3     .dies        Schaltorgan    4       geschlossen    wird;     oo        wird        wiederum        ,der    an  gezogene Anker gehalten, der     abgefallene     Anker jedoch nicht angezogen. Wird nun    das Schaltorgan 3     geschlossen,    so wird der  Kondensator 16 durch     -die        Stromiquelle-1    auf  geladen, so dass     zeitweise    ein     erhöhter    Strom  durch den Magnet 2 fliesst und     dessen    Anker  angezogen wird.

   Beim     Offnen    des     Schalt-          organes    3 entlädt     sich    der     Kondensator    über  den Widerstand 7.7.  



  Die     Schaltungen    nach     Fig.        1-4.    können  wahlweise mit Gleich- oder Wechselstrom  betrieben werden, während. die Schaltungen  nach     Fig.    5, 6, 9 und 10 nur mit     Gleichstrom          betrieben.    werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltün..gseinrichtung für die Verriege- lung von Elektromagneten, .dadurch gekenn zeichnet, dass der Elektromagnet an Strom kreise mit zwei ankerunabhängigen Scha'lt- orgänen derart angeschlossen ist, dass er i n einer Stellung dieser Schaltorgane auf eine solche Induktion erregt wird, die stark genug ist, um den angezogenen Anker zu halten, aber -zu schwach ist, um den abgefallenen .Anker anzuziehen,
    wobei durch Veränderung der Stellung der Schaltorgane entweder die Induktion auf den Abfallwert des Ankers herabgesetzt oder eine Induktion erzeugt werden kann, die zum Anziehen des Ankers ausreicht. UNTERANSPRüCHE : .
    1. Schaltungseinriehtung nach Patentan spruch,dadurch gekennzeichnet, dass dem Elektromagnet ein Widerstand vorgeschaltet ist, der durch das eine ankerunabhängige Schaltorgan einschaltbar und durch das' ,andere ankerunabhängige Schaltorgan kurz- sehTiessbar ist.
    2. Schaltungseinrichtung nach Pa-tentan- spruch, - dadurch gekennzeichnet, dass dem Elektromagnet ein Widerstand p:aral@lel ,ge schaltet ist, der durch das eine ankeruna.b- hängig;e Schaltorgan einschaltbar und durch das andere ankerunabhängige S.chältorgan kurzschliess'bar ist.
    3. Schaltungseinrichtung na-eh Pa.tentari- sprueh, dadurch gekennzeichnet, dass die Ma- gnetspule des Elektromagneten durch das eine änkerun@abhängige Schaltorgan an eine , abgegriffene Teilspannung einer .S.tromquälle anlegbar .ist, während sie durch das, zweite ankerunabhängige Schaltorgan an die volle Spannung .der Stromquelle anlegbar ist.
    4. .Schaltungseinrichtung nach Patentan- spru-ch, dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromagnet zwei Magnetwicklungen auf weist, welche bleiche Stromrichtung;
    jedoeb verschiedene Amperewindungs-zahlen haben und 'über die beiden ankerunabhängigen Schwltorgane unabhängig voneiniander an eine Stromquelle anlegbar sind.
    5. S.chaltungseänriehtung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Eisenkern -des Elektromagneten eine so hohe Remanenz besitzt, dass der angezogene Anker gehalten bleibt, und dass der Magnet zwei entgegengerichtete Wicklungen aufweist,
    welche über die beiden ankerunabhängigen Schaltorgane an eine Stromquelle @anlägbar sind, wobei die eine Wink lungdazu dient, der remanenten Induktion zwecks. Abfallens des Ankers entgegenzuwirken, während durch die andere Wicklung der Anker ange zogen werden kann.
    6. nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, @dass der Elektroma=gnet zwei Magnetwicklungen auf weist, von welchen dlie eine zum Haltendes Ankers dient und .mittels des einen anker unabhängigen Schaltorganes @an eine Wech- seIstromquelle anlegbar ist,
    während .die andere Wiüklung zum Anziehen .des Ankers dient und mittels des :andern ankerunabhän gigen Schaltorganes an eine Glei:chMrom- quelle anlegb.ar ist. 7.
    Schaltungseinrichtung nach Patentan- spruch, .dadurch .dass der Elektromagnet durch das eine ankerunab- hängige Schaltorgan und einen Vorwiderstand an eine :Stro@m:
    quelle @ans@cliliess bar ist, während durch das andere ankerunabhängige Schalt organ,ein durch die Stromquelle aufgeladener Energiespeicher an .den Elektromagneten an- schültbax ist, um durch den Entladungsstrom des Energiespeichers ein Anziehen des Ankers zu bewimken. B.
    Schaltungseinrichtung nach Patentan spruch, .dadurch gekennzeichnet, dass der Elektromagnet durch d!as eine ankerunabhän gige Schaltorgan und, einen Vorwiderstand an eine Stromquelle, -ans,chiliessba@r ist, wäh rend durch das andere ankerunabhängige Schaltorgan ein unaufgeladener Energ@espei- cher an ;
    den Ellektromagneit ans-chaltbar ist., um durch .den Aufladestrom dies Energie speichers ein Anziehen. .des Ankers zu be wirken.
CH252011D 1946-12-03 1946-12-03 Schaltungseinrichtung für die Verriegelung von Elektromagneten. CH252011A (de)

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