CH249459A - Schnalle. - Google Patents

Schnalle.

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CH249459A
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Bjorkstrom Bo
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Bjorkstrom Bo
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A44HABERDASHERY; JEWELLERY
    • A44BBUTTONS, PINS, BUCKLES, SLIDE FASTENERS, OR THE LIKE
    • A44B11/00Buckles; Similar fasteners for interconnecting straps or the like, e.g. for safety belts

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  • Buckles (AREA)

Description


  Schnalle.    Die Erfindung betrifft eins Schnalle, die  eine relativ billige Herstellung und einen  praktischen Gebrauch ermöglicht.     Dieselbe     kann für zahlreiche, verschiedene Zwecke       eingerichtet    sein. Es (soll hier nur beispiels  weise genannt werden, dass sie, sich beson  ders gut für Leibriemen, zum Festhalten von  Deckeln an Taschen und Mappen in ge  schlossener Lage, als Halter für Schreib  federn, Taschenuhren oder andere Gegen  stände an     Taschen,    als Fahrrad- und Schuh  schnalle usw. eignet.  



  Gemäss der Erfindung ist die Schnalle  dadurch gekennzeichnet, dass sie mit     zwei.     Zungen versehen ist, von denen wenigstens  die eine federnd ist, und die dazu     bestimmt     sind, zwischen Verbindungsorgane auf dem  durch die Schnalle festzuhaltenden Teil ein  gespannt zu werden, zum Zwecke, die  Schnalle von dem     genannten    Teil durch In  anspruchnahme der Federung der Zunge oder  Zungen lösen zu können. Dies ermöglicht,  dass die Schnalle, wenn erwünscht, aus einem  Stück ausgeführt werden kann und dass so  wohl das Fest- wie das Losmachen der  Schnalle von diesem Teil relativ schnell und  mit einfachen Handbewegungen geschehen  kann.  



  In der beiliegenden Zeichnung sind einige  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes dargestellt, und zwar     zeit:          Fig.    1 eine Draufsicht eines ausgestanz  ten Arbeitsstückes für eine Schnalle,         Fig.    2 eine Draufsicht der fertigen  Schnalle,       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie       III-III    in     Fig.    2,       Fig.    4 eine Seitenansicht derselben  Schnalle in Verbindung mit einem Riemen,       Fig.    5 eine Draufsicht zu     Fig.    4,       Fig.    6 eine Draufsicht einer Schnalle  nach einer zweiten Ausführungsform,

         Fig.    7 einen Schnitt nach der Linie       VII-VII    in     Fig.    6 in Verbindung mit einem  Riemen,       Fig.    8 eine Draufsicht eines     Verschluss-          riemens    für eine Tasche mit einer Sicherungs  hülse für die Schnalle,       Fig.    9 eine Seitenansicht des Riemens mit  Hülse     nach        Fig.    8,       Fig.    10 eine Ansicht des Riemens mit der  Hülse von der Rückseite,       Fig.    11 eine Draufsicht einer Schnalle  mit damit verbundenem Riemen und die Si  cherungshülse in wirksamer Lage,

         Fig.    12 einen Schnitt in     grösserem        Mass-          stabe    nach der Linie     XII-XII    in     Fig.    11,       Fig.    13-15 Ansichten einer Schnalle  nach einer dritten Ausführungsform von der  Rückseite, der Seite und Vorderseite,       Fig.    16 eine Seitenansicht der     Schnalle     nach den     Fig.        1.3-15    im Gebrauch mit einer  Schreibfeder,

         Fig.    17 eine Seitenansicht einer Schreib  feder mit für die Schnalle bestimmten Ver  bindungsorganen anderer Ausführung als in       Fig.    16 und           Fig.    18, 19 und 20 eine Schnalle nach  einer weiteren Ausführungsform, in     End-          ansicht,    Draufsicht und Seitenansicht.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    1-5       bezeichnet    1 eine Platte von rechteckiger  Form. Diese Platte 1 ist mit einer darin aus  gestanzten, in der Längsrichtung der Platte  verlaufenden Zunge 2 versehen, deren äusse  rer     Endteil    3 aus der Ebene der     Platte    her  ausgebogen ist.     Hinter    der Zunge sind in der       Platte    Löcher 5 und hinter diesen Löchern  ist an der einen kurzen Seite der Platte eine  kürzere Zunge 6 ausgeformt. Die Zungen 2  und 6 ragen in entgegengesetzten     Richtungen     auf der gleichen Seite aus der Ebene der  Platte 1 heraus.

   Die längsverlaufenden Rand  teile 7 der Platte sind     rechtwinklig    zu der  genannten Ebene um die Linien 8 in     Fig.    1  umgebogen. Von den beiden Zungen ist die  von der Mitte der Platte herausragende  Zunge 2 wesentlich länger als die Zunge 6  und hat     entsprechend    ein wesentlich grösseres  Federungsvermögen.  



       Mittels    durch die Löcher 5 gehender Nie  ten oder dergleichen wird die beschriebene  Schnalle z. B. am Ende eines Riemens 9  befestigt. Der Riemen wird an der Rück  seite der Schnalle, d. h. der Seite, die die  äussern Enden der Zungen 2 und 6 und die  Randteile 7 aufweist, befestigt. Nachdem der  Riemen den Gegenstand     umschlossen    hat,  um welchen er gespannt werden soll, wird  das äussere     Ende    der Zunge 2 durch ein Loch  10 des     zwisehen    den Rändern 7 der Schnalle  laufenden Riemens geführt, worauf der Rie  men gestreckt wird, so dass nach einer federn  den Umbiegung der Zunge 2 die Zunge 6 in  ein nahe liegendes Loch 10 des Riemens 9  eingreifen kann.

   Der zwischen den mit den  Zungen 2 und 6 in     Eingriff    stehenden  Löchern 10 liegende Teil des Riemens wird  durch die Federung besonders der Zunge 2  gespannt gehalten, so dass der Riemen nur  durch einen Zug     arn    Riemen     winklig    zur  Ebene der Platte 1 gelöst werden kann,  wodurch die eine oder beide der Zungen       federnd    ausgebogen     werden    und den Eingriff  mit den Löchern verlieren.

   Sowohl das Fest-    als das Losmachen der Schnalle geschieht  also lediglich durch geeignete Bewegungen  und Ziehen     des    Riemens, weshalb beide Ope  rationen relativ schnell und bequem ausge  führt werden können.     Vorteilhaft    sind die  Löcher 10 des Riemens mit Metallösen     aus-          gestattet.     



  Die in     Fig.    6     und    7     dargestellte    Ausfüh  rungsform ist im wesentlichen ähnlich der  beschriebenen,     unterscheidet    sich aber davon  durch einen Strammer für den Riemen. Die  ser Strammer ist dadurch entstanden, dass  die- Platte vor der Zunge 2     verlängert    und  mit einem querlaufenden, sich zwischen den  umgebogenen Seitenrändern 7 erstreckenden  Schlitz 11 versehen ist. Der an die Zungen 2  und 6 anzuhakende Teil des     Riemens        wird     von der Rückseite der Schnalle durch den  Schlitz 11 hindurchgeführt, worauf ein  Strammen des Riemens um den Strammer  teil 28     stattfindet,    wie bei 9' dargestellt ist.

    Darauf wird der Riemen mit den Zungen 2,  6 in der Weise verbunden, wie oben beschrie  ben und durch     gestrichelte    Linien 9" ange  deutet wird.  



  Der Strammer wird zweckmässig in den  Fällen verwendet, wo eine kräftige     Stram-          mung    des Riemens notwendig ist und die  Schnalle auf ihre     Rückseite    keine genügende  Stütze erhält. Ohne Strammer würde die  Gefahr vorliegen, dass bei dünnem     Material     der Schnalle die letztere sich nach innen  falten     würde,    so dass die federnde Zunge 2  den Eingriff im Riemen verlöre.  



  Bei der Ausführungsform nach den       Fig.    8-12 besitzt die eigentliche Schnalle  dieselbe Konstruktion     wie    diejenige nach  den     Fig.    1-3. Die Schnalle     ist    hierbei  bestimmt, an eine Tasche oder dergleichen  befestigt und mit einem mit dem Deckel der  Tasche verbundenen Riemen 9 mit Löchern  10 verbunden zu werden.     Diese        Verbindung     geschieht in derselben Weise, wie in bezug  auf     Fig.    4 und 5 beschrieben. Die Vorrich  tung nach den     Fig.    8-12 dient zur Siche  rung des Riemens in seiner an der Schnalle       befestigten    Lage.

   Diese Sicherungsvorrich  tung besteht aus einer den Riemen 9 um-      schliessenden, flachen Hülse 12, die längs  des Riemens 9 verschiebbar ist. Auf der       Rückseite    ist die Hülse mit einer runden  Aussparung 13 versehen, an welche eine bis  an den     obern    Rand der Hülse gehende, sich  erweiternde Aussparung 14 sich     anschliesst.     Wenn der Riemen an der Schnalle festge  macht ist und die Zungen durch die     Löcher     <B>10</B> des Riemens ragen, kann die Hülse 12 z. B.

    aus der mit gestrichelten Linien 15 in     Fig.    11  dargestellten Lage verschoben werden, wobei  das äussere Ende der Zunge 2 durch den sich  verengenden Teil 14 der Aussparung in den  runden Teil 13 derselben eingeführt     wird     und in diesen Teil einschnappt,     wenn    der  selbe vor die Zungenspitze gelangt. Hier  durch wird die Spitze der Zunge 2 durch  die Hülse gedeckt und gegen     Berührung    ge  schützt. Der Riemen wird von der Schnalle  einfach durch einen Ruck nach     unten    im  Riemen     (Fig.    11) gelöst, so dass die Zunge 6  freigegeben wird, wobei die     Hülse    12 in  ihre Ausgangslage 15     herabgleiten    kann.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.13-16     fehlen an der Platte 16 die längsverlaufen  den, umgebogenen Ränder, und sie ist mit  einem Teil 17 versehen, der zusammen mit  der Platte 16 einen federnden Bügel bildet.  Das äussere Ende des einen Schenkels 16  des Bügels ist umgebogen und bildet die  Zunge 61. Der andere Bügelschenkel 17 ist  kürzer als der Schenkel 16     und    ist am     äussern     Ende 18 gegen den Schenkel 16 umgebogen.

    Die federnde Zunge 29 ist von einem beson  deren     Teil    gebildet, der an der Innenseite  des Schenkels 16 festgenietet oder in anderer  Weise befestigt ist und mit seinem Ende  durch ein Loch 19 des Schenkels 16     hin-          durchrag-t.    Der äussere Rand 20 des freien  Endes der Federzunge 29 wie auch der  äussere Rand 21 der Zunge 61 ist bogenför  mig eingeschnitten, aber in gewissen Fällen  kann es zweckmässig sein, dass einer oder  beide dieser Ränder nach aussen     bogenförmig     abgerundet sind.

   Wie aus     Fig.    16 ersichtlich,  ist diese Schnalle als     Halter    für eine Schreib  feder 22 bestimmt, wobei der Bügel 16, 17  den Randteil 23 einer Westen- oder Rock-         tasche    umfasst. Zum besseren Festhalten an  der Tasche kann hierbei der umgebogene  Endteil 18 des Bügelschenkels 17 mit Zähnen       versehen    oder     mitquerverlaufenden    Rillen     aus-          gestattet    sein.

   Um die Schreibfeder mit dem  Halter zu verbinden, ist die erstere mit zwei  in     zweckmässigem    Abstand voneinander lie  genden, ringförmigen Flanschen 25 oder der  gleichen versehen,     zwischen    denen die Zun  gen 29 und 61 eingespannt werden können,  so dass die Schreibfeder dadurch am Halter  festgehalten wird. Wie aus     Fig.    17 hervor  geht, kann die Schreibfeder 281 an Stelle  der Flanschen 25 mit ringsum gehenden  Nuten 26 versehen sein, in die die federnden  Zungen 29 und 61 eingreifen können, so dass  die Schreibfeder an ihrem Halter festge  halten wird.

   Zwecks     Lösens    der Schreibfeder  von dem Halter braucht man nur die Schreib  feder gegenüber ersterem herunterzudrücken,  so dass sie ihren Eingriff mit der Zunge 61  verliert, und die Schreibfeder um einen klei  nen Winkel vom Halter     abzuschwenken,     worauf dieselbe ohne Behinderung durch den  Halter der Tasche entnommen werden kann.  



  Eine Schnalle dieser Art kann mit Vor  teil auch zum Festhalten einer Uhr, eine  Medaillons oder dergleichen an einer Tasche  benutzt werden.  



  Bei der Schnalle nach     Fig.    18-20     ist,     die Schnallenplatte 31 mit der kurzen  Zunge 6 und den aufgebogenen Rändern 71  wie bei den oben beschriebenen Ausführungs  formen aus Blech hergestellt, aber die lange,  federnde Zunge 27 ist aus Stahl- oder ande  rem Metalldraht gebildet. Diese Zunge hat  in der Hauptsache die Form eines Bügels,  dessen äussere Schenkelteile innerhalb der  umgebogenen Randteile 71 eingesteckt und  festgemacht sind. Diese Randteile verlaufen.       mir    längs eines Teils der Länge der Platte.  Der freiliegende Teil 27 des Drahtbügels ist  erheblich schmäler als die Breite der Platte  31 und von der     Platte    abgebogen.

   Wie ohne  weiteres verständlich ist, ist die Wirkungs  weise dieser Ausführungsform prinzipiell  gleich wie die in bezug auf die     Fig.    4 und 5       beschriebene.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH Schnalle, dadurch gekennzeichnet, dass dieselbe mit zwei Zungen versehen ist, von denen wenigstens die eine federnd ist, und die dazu bestimmt sind, zwischen Verbin dungsorgane (10 bezw. 25 bezw. 26) auf dem a a n der Schnalle festzuhaltenden Teil- einge- spannt werden, zum Zwecke, die Schnalle von dem genannten Teil durch Inanspruch nahme der Federung der Zunge oder Zungen lösen zu können.
    UNTERANSPRüCHE: 1. Schnalle nach Patentanspruch, mit einer Platte, von der die Zungen abragen, dadurch gekennzeichnet, dass sich die Zungen in entb gengesetzten Richtungen erstrecken und an den äussern Enden auf dieselbe Seite der Platte ausgebogen sind. 2, Schnalle nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die eine Zunge länger als die andere ist. 3.
    Schnalle nach Patentanspruch und den Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die, längere Zunge von einem Mittelteil der Platte und die kürzere Zunge von dem einen Rand derselben abragt. 4. Schnalle nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass zwei gegenüberliegende Rand teile der Platte umgebogen sind und von dem zwischen ihnen liegenden Teil der Platte nach derselben Seite wie die äussern Enden der. Zungen abragen. 5.
    Schnalle nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass die kürzere Zunge mit der Platte aus einem Stück besteht. 6. Schnalle nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3 und 5, dadurch ge kennzeichnet, dass auch die längere Zunge mit der Platte aus einem Stück besteht. 7. Schnalle nach Patentanspruch und Unterausprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Platte vor dem freien, federnden Ende der Zunge mit einem quer- verlaufenden Schlitz (11) versehen ist, des sen einer Randteil (28) einen Strammer für einen an die Zungen anzuhakenden Riemen bildet. B.
    Schnalle nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass dieselbe mit einer Sicherungs vorrichtung (12) versehen ist, die das unab sichtliche Lösen von Verbindungsorganen (10 bezw. 25 bezw. 26), zwischen denen die Zungen eingespannt zu werden bestimmt sind, verhindert. 9.
    Schnalle nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 8, dadurch gekenn zeichnet, dass die Sicherungsvorrichtung (12) aus einer Hülse besteht, die bestimmt ist, den von der Schnalle festzuhaltenden Teil (9) verschiebbar zu umfassen, und die mit einer Aussparung (13) versehen ist, in welche die längere Zunge eingreifen kann, wenn ihr äusseres Ende in der eingespannten Lage der Zunge ein Loch (10) in dem genannten Teil durchsetzt, so dass das äussere Ende der Zunge von der Hülse gedeckt wird. 10. Schnalle nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass die Platte den einen Schenkel eines federnden Bügels bildet, der dazu be stimmt ist, die Schnalle an einem Gegen stand festzuhalten.
    11. Schnalle nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass der die Platte bildende Bügel schenkel (16) länger als der andere Bügel schenkel (17) ist. 12. Schnalle nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 11, dadurch ge kennzeichnet, dass der kürzere Bügelschen kel (17) mit mindestens einem gegen die Platte (16) zu gerichteten Zahn (18) ver sehen ist. 13. Schnalle nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass die längere Zunge aus federn dem Metalldraht gebildet ist.
CH249459D 1945-08-23 1946-03-01 Schnalle. CH249459A (de)

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SE249459X 1945-08-23

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