CH247888A - Schaltgetriebe zur periodischen schrittweisen Schaltung eines Organes. - Google Patents

Schaltgetriebe zur periodischen schrittweisen Schaltung eines Organes.

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CH247888A
CH247888A CH247888DA CH247888A CH 247888 A CH247888 A CH 247888A CH 247888D A CH247888D A CH 247888DA CH 247888 A CH247888 A CH 247888A
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Industrie-Gesel Schweizerische
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Sig Schweiz Industrieges
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65BMACHINES, APPARATUS OR DEVICES FOR, OR METHODS OF, PACKAGING ARTICLES OR MATERIALS; UNPACKING
    • B65B65/00Details peculiar to packaging machines and not otherwise provided for; Arrangements of such details
    • B65B65/02Driving gear

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Gear-Shifting Mechanisms (AREA)

Description


  Schaltgetriebe zur periodischen schrittweisen Schaltung eines Organes.    Die vorliegende     Erfindung    betrifft ein  Schaltgetriebe zur     periodischen    schrittweisen  Schaltung eines Organes, das     beispielsweise     als Formtisch einer Maschine zum Formen  und Verpacken weicher Massen     ausgebildet     sein kann.  



  Die bisher für solche Formtische ange  wendeten Antriebsmittel erwiesen sich als  unzureichend, sobald der Takt des Schalt  vorganges über eine     bestimmte    Grenze     hinaus     gesteigert wurde.  



  Erfindungsgemäss wird mindestens ein  auf einem zwischen zwei Endlagen schwin  genden Schalthebel angeordnetes Mitnahme  organ während dem Hingang des Schalthebels  mit einem endlosen Schaltglied (Schaltrad,  Kette, Band oder dergleichen), welches mit  dem zu betätigenden Organ in Verbindung  steht, im Eingriff gehalten und veranlasst so  mit eine Drehung desselben, während des  Rückganges dagegen wird das erwähnte Mit  nahmeorgan ausser Eingriff gehalten, wobei  die Schwingbewegung des- Schalthebels von  einem Kurbelgetriebe abgeleitet wird und  der Eingriff des     Mitnahmeorganes    mit dem  Schaltglied jeweils auf der Innenseite des  letzteren erfolgt.

   Das neue Getriebe weist  daher eine weiche Schaltbewegung und einen  ruhigen Gang auf.     Es    erlaubt, den Arbeits  takt auf einen     Höchstwert    zu steigern. Die  Verlegung des Eingriffes auf die Innenseite  des Schaltgliedes gestattet eine sehr robuste  und     gedrungene    Bauart,    In den beiliegenden Zeichnungen ist der  Erfindungsgegenstand in einer beispielswei  sen Ausführungsform schematisch veran  schaulicht, und zwar dient er hier als Antrieb  des Formtisches einer Maschine zum Formen  und Verpacken weicher Massen.     Fig.    1 zeigt  einen Vertikalschnitt durch eine solche Ma  schine.

       Fig.    2 zeigt einen Schnitt durch das  Getriebe entsprechend     I-I    in     Fig.    1.     Fig.    3  zeigt     einen    Schnitt durch das Getriebe ent  sprechend     II-II    in     Fig.    2 (grösserer Mass  stab).     Fig.    4 zeigt einen Schnitt durch das  Getriebe entsprechend     III-III    in     Fig.    1.  



  Der Farmtisch 1 bewegt sich schrittweise  über der     Austrittöffnung    des Fördergehäuses  2. Dabei. wird jeweils ein Formraum 3 des  selben unter der Förderwirkung der Schnecke  4 gefüllt. Die in jedem Formraum 3 vorge  sehenen Kolben 5 stossen jeweils auf einer  weiteren Station des Formtisches 1 die ge  formten Tafeln aus. Der Formtisch 1 ist mit  der Welle 6 fest verbunden, die ihm die er-\       forderliche    Bewegung übermittelt. Die Welle  6 ist im Maschinengestell 7 frei drehbar ein  gebaut und trägt auf ihrem untern Teil das  Schaltrad B. Das Schaltrad 8 ist durch einen       Stift    9 fest mit der Welle 6 verbunden.

   Auf  der Innenseite seines Mantels 10, regelmässig  auf den Umfang desselben     verteilt,    sind vier  Nuten 11 vorgesehen, mit welchen jeweils die  Nase 12 der Schaltklinke 13 zum Eingriff  kommt. Die Schaltklinke 13 ist auf dem auf  der Welle 6 montierten Schalthebel 14 dreh  bar angeordnet. Der     Schalthebel    14 kann re-           lativ    zur Welle 6 frei verdreht werden, in  der     Achsenrichtung    der Welle 6 dagegen ist  seine Lage durch das Schaltrad 8 und den  Stellring 15 festgelegt. Der Schalthebel 14  trägt den drehbar eingebauten Bolzen 16.  Auf der obern Seite des     Schalthebels    14 sitzt  fest auf diesem Bolzen 16 der     Anpresshebel     17, der auf die Schaltklinke 13 einwirkt.

    Auf der untern Seite des- Schalthebels 14 ist.  der Steuerhebel 18 auf dem Bolzen 16 fest.  angeordnet. Er steht im Eingriff mit der  Steuermuffe 19, welche auf der Welle 6  axial verschiebbar angeordnet     ist.    Die Muffe  19 steht unter dem Einfluss des zweiarmigen  Hebels 20, welcher drehbar auf der Welle  23 sitzt. Dieser     ist    an seinem vordern Ende  gegabelt. und greift mit dem Gabelende. 21  in die Nute 22 der Muffe 19 ein.

   Der Hebel  20 wird mit     beliebigen,    an sich bekannten  automatischen     Steuermitteln        betätigt.    Die  Auf- und     Abbewegung    der Muffe 19     ver-          anlasst    jeweils ein Ausschwingen des Steuer  hebels 18 und damit des     Anpresshebels    -17  und steuert somit den Eingriff der Schalt  klinke mit dem Schaltrad.

   Die Schaltklinke  13 steht unter Einwirkung einer am Schalt  hebel 14 befestigten Feder 24, derart, dass  die Schaltklinke 13 stets gegen den     Anpress-          hebel    anliegt.     Eine    weitere, nicht gezeichnete  Feder sorgt dafür, dass der Steuerhebel 18  stets mit - der Steuermuffe 19 im     Eingriff     bleibt. Die Zugstange 25 verbindet den Kopf  26 des Schalthebels 14 mit der Kurbel 27.  Diese Kurbel ist mit dem Wellenstumpf 28  fest verbunden. Die Welle 28 erhält ihren  Antrieb von der kontinuierlich laufenden  Steuerwelle 29 der Maschine über das Kegel  räderpaar 30.  



  Das Getriebe arbeitet wie folgt:  Während der     gleichmässigen    Umlauf  bewegung der Kurbel 27 erteilt die Zug  stange 25 dem Schalthebel 14 eine Schwing  bewegung; deren Ausschlag der Teilung des  Klinkenrades (im dargestellten Falle 90 )  entspricht. Das Getriebe befindet sich in der  in den Zeichnungen dargestellten Lage. Der  Schalthebel 14 liegt dann in der äussern Tot  lagc.Die     Steuermuffe    19 befindet sich in    ihrer untersten Lage, so dass der     Sleu@@rbel@@#l     18 mit dem obern Teil des     Profil,        .'31          ben    im Eingriff steht und     sein(,        äussern          Schwinglage    einnimmt.

   Der auf dem     Bolzuri     16 sitzende     Anpresshebel    17     befiiidc@t        si(-li     also auch in seiner äussern Stellung und hält  die Schaltklinke 13 im Eingriff mit dein       Schaltrad    B. Schalthebel 14 und Klinken  rad 8 sind also starr gekuppelt.

   Bei der     t@=ei-          teren    Drehung der Kurbel 27,     wo    der Schalt  hebel in die innere     Totlage        übergeführt        -wird,          wird    somit das "Schaltrad 8 die Bewegung  mitmachen und damit Welle 6 und Form  tisch 1 um den erforderlichen Betrag     vFlr-          drehen.    Im Moment, wo der Schalthebel seine  innere     Totlage    erreicht, führt der Hebel 20  unter Einfluss seiner Steuerorgane mit seinem  gegabelten Ende eine Aufwärtsbewegung aus  und bewegt die Steuermuffe in ihre obere  Endlage.

   Dabei gleitet der Kopf 32 des  Steuerhebels 18 dem Profil der Muffe ent  lang und kommt schliesslich auf dessen ver  tieften Teil 33 zu liegen. Der Steuerhebel 18,  und damit der     Anpresshebel    17, gelangen so  mit in ihre innere Endlage. Die Schaltklinke  13, die nun nicht mehr fixiert ist, wird durch  die Feder 24 ausser Eingriff gebracht. Die       Verbindung    zwischen Schalthebel 14 und  Schaltrad 8 ist somit unterbrochen. Die in  diesem Moment von den verschiedenen Ge  triebegliedern eingenommene Lage ist in       Fig.    2 strichpunktiert dargestellt. Bei der  weiteren Bewegung der Kurbel 27 -bewegt  sich. der Schalthebel 14 allein wieder in seine  Ausgangsstellung zurück. Kurz vor Errei  chung derselben tritt der.

   Hebel 20 wieder in  Aktion und senkt die Steuermuffe 19 in ihre       untere-    Lage. Damit wird wieder durch Ver  mittlung des Steuerhebels 18 und des     Au-          presshebels    17 der Eingriff zwischen Schalt  rad 8 und Schaltklinke 13 hergestellt. Bei der  weiteren Drehung der Kurbel wird das  Schaltrad, und     damit    die     )Velle    6 und  der Formtisch 1, um einen weiteren Schritt  geschaltet. Dieser Vorgang wiederholt sich  periodisch und dessen Takt kann bei dem  vorliegenden Getriebe sehr hoch getrieben  werden.

             M' < ihrencl    der Zeitabschnitte, wo das       Sc#halirild    8 nicht: unter Einfluss der     Sehalt-          klinl@c.    13 steht, das heisst während der Ruhe  miten, wird es durch irgendeine an sich     be-          kannte    Sperrvorrichtung erfasst und in der       erforderlichen    Lage fixiert.

   Das     Steuer-          'resetz    der Steuermuffe 19 sowie die Form       dii@r        Nuten    11 und der Schaltklinke 13 sind       derart-,        (Ja    ss der Ein- und     Ausrückvorgang    der       Sell-)lildinl@e    13 jeweils so erfolgt,     dass    bei  unmittelbar nach Erreichung der Tot  einsetzenden Umkehrung der     Bewe-          des        Schalthebels    14 die Schaltklinke  beim Leerhub das Klinkenrad freigegeben  hat.,

       bezw.    beim Schalthub dasselbe richtig       erfasst    hat.  



  Bei der beschriebenen Ausführung weist       cla,;        Selialtrad    vier Teilungen auf, und die       'Welle    führt daher jeweils eine Drehung von  90  aus. Es kann selbstverständlich durch  entsprechende Wahl der Teilung und allen  falls durch Einbau eines     Übersetzungs-          ;-etriebes    zwischen Schaltrad und Welle jeder  beliebige Schaltwinkel erzielt werden. Bei  der beschriebenen Ausführungsform des     Ge-          iriebes    ist ein Schaltrad vorgesehen, das  durch das     Mitnahmeglied    (Schaltklinke)     be-          tiiti":t    wird.

   An Stelle desselben können       c@ben.:og        ut    ein anderes endloses Glied (Band,  Kette oder dergleichen) vorgesehen werden,  welches um zwei Räder geführt und straff  gespannt ist. Das endlose Glied     müsste     in regelmässigen Abständen angeordnete  Schaltglieder aufweisen, mit denen jeweils  während der wirksamen Schaltperiode des  Schalthebels die     Mitnahmeorgane    zum     Ein-          @riff    kommen würden.  



       z     Bei der beschriebenen Ausführungsform  des neuen Getriebes wird     "die    Bewegung des  Schalthebels durch ein Kurbelgetriebe er  zeugt, und zwar von     einer    ebenen Viergelenk  kette. Selbstverständlich könnten hier ebenso  gut ebene Gelenkketten höherer Ordnung  oder auch räumliche Gelenkketten Verwen  dung finden.  



  Die Übertragung der Bewegung des  Schalthebels auf das Schaltglied erfolgt beim    dargestellten Getriebe durch ein     einziges          Mitnahmeorgan.    Es ist klar, dass es in ge  wissen Fällen, wo grosse Kräfte zu übertra  gen sind, erforderlich sein kann, mehrere       golclle    Organe einzubauen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltgetriebe zur periodischen schritt- >eisen Schaltung eines Organes, dadurch ge kennzeichnet, dass mindestens ein auf einem zwischen zwei Endlagen schwingenden Schalt liebel angeordnetes -.i#litnahmeorgan während des Hinganges des Schalthebels mit einem endlosen Schaltglied, welches mit dem zu be- tätigenden Organ in Verbindung steht, im Eingriff gehalten wird und somit eine Drehung desselben veranlasst, während des Rückganges des Schalthebels dagegen ausser Eingriff gehalten wird, ferner dadurch ge kennzeichnet,
    dass die Schwingbewegung des Schalthebels von einem Kurbelgetriebe ab geleitet wird und dass der Eingriff des Mit nahmeorganes mit dem Schaltglied jeweils auf der Innenseite des letzteren erfolgt. U N TERAN SPRü CHE 1. Schaltgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalthebel (14) als Schwinghebel des Kurbelgetriebes ausgebildet ist. 2. Schaltgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalthebel (14) konzentrisch zu dem als Rad (8) aus gebildeten Schaltglied gelagert ist. 3.
    Schaltgetriebe nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass als endloses Schaltglied ein Schaltrad (8) vorgesehen ist, das auf der Innenseite seiner Mantelfläche (10)" eine Reihe regelmässig angeordneter Nuten (11) aufweist, die für den Eingriff des als Schaltklinke (13) ausgebildeten Mit- nahmeorganes bestimmt sind. 4. Schaltgetriebe nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die auf dem Schalthebel (14) drehbar angeordnete Schalt klinke (13) unter Einfluss eines Anpress- liebels (17) steht, der jeweils den Eingriff zwischen Schaltklinke (13) und Schaltrad (8) veranlasst und denselben während des Hin ganges des Schalthebels (14) aufrechterhält. 5.
    Schaltgetriebe nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Schaltklinke (13) durch eine am Schalthebel (14) vor gesehene Feder (24) nach Freigabe durch den Anpresshebel (17) ausser Eingriff ge bracht wird. 6. Schaltgetriebe nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der auf die Schaltklinke (13) einwirkende Anpresshebel (17) am Schalthebel (14) drehbar angeord net ist. 7.
    Schaltgetriebe nach Unteranspruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Anpress- hebel (17) unter Einfluss eines Steuergliedes (19) steht, welches eine periodische Schwing- bewegung ausführt und dabei die Bewegung des Anpresshebels (17) relativ zum Schalt hebel veranlasst. B. Schaltgetriebe nach Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass das Steuerglied (19) als Muffe ausgebildet ist, welche auf der Getriebewelle (6) axial verschiebbar angeord net ist.
CH247888D 1945-10-17 1945-10-17 Schaltgetriebe zur periodischen schrittweisen Schaltung eines Organes. CH247888A (de)

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