CH246901A - Dengelapparat. - Google Patents

Dengelapparat.

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CH246901A
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CH
Switzerland
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hammer
dengelapparat
handle
drive
spring
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English (en)
Inventor
Roelly Georg
Original Assignee
Roelly Georg
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Publication date
Application filed by Roelly Georg filed Critical Roelly Georg
Publication of CH246901A publication Critical patent/CH246901A/de

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A01AGRICULTURE; FORESTRY; ANIMAL HUSBANDRY; HUNTING; TRAPPING; FISHING
    • A01DHARVESTING; MOWING
    • A01D3/00Non-abrasive sharpening devices for scythes, sickles or the like
    • A01D3/02Non-abrasive sharpening devices for scythes, sickles or the like with percussive tools

Landscapes

  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Environmental Sciences (AREA)
  • Percussive Tools And Related Accessories (AREA)

Description


  



  Dengelapparat.



   Seit längerer Zeit gibt es in der Landwirtschaft Dengelapparate, um die Sensen zu hämmern, und zwar solche, die einen Wälzdruck auf das   Sensenmaterial    ausüben und solche, welche   mi-tels      Hammer-bezw.   



  Stiftschlages arbeiten.



   Bei letzteren wird der Stift in eine   Füh-    rung geleitet, und   oben-lastet    auf ihm der Druck einer   Sbahlfeder.    Selbstverständlich kann der Hub bei diesen Apparaten nur gering sein, und es wird nur dann ein fester Schlag erzielt, wenn die Masse des Stiftes und die Spannkraft der Feder gross sind.



   Die Erfahrung hat jedoch gezeigt, da¯ ein Strecken des   S'ensenmaterials    am besten mit Hammerschlag aus der Hand   erfolgb.    Die vorliegende Erfindung betrifft einen Apparat, bei welchem der von der Hand ausgeübte Hammerschlag nachgeahmt wird.



   Auf der Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Apparats dargestellt, und zwar zeigen ihn Fig.   1    in Seitenansicht, Fig. 2 in   Stirn-und    Fig. 3 in Draufsicht, während Fig. 4 und 5 Einzelheiten darstellen.



  Es kann, wie hier angenommen, ein   gewöhn-    licher Hammer von   800-900 Gramm    mit Stiel verwendet werden.



   In Fig.1 sieht man, dass der Stiel   b    des Hammerkopfes. a etwas vom rechten Ende entfernt um die Achse   x,    drehbar ist, während   d    er sich zwischen den Führungsschienen p gerade passend bewegen kann. Zwischen Hammerkopf a und Drehachse x ist eine   Stahlfeder g    verstellbar dem Hammerstiel einerseits und dem Gerüst p anderseits verbunden. Mittels der   Flügelschraube    h kann man die Spannkraft der Feder nach Wunsch und innerhalb praktischer Grenzen ändern.



   In Fig.   1    befindet sich rechts vom Ham  merstiel    der Rahmen   z,    in welchem eine waagrechte Welle c gelagert ist,   und-am-einen    Ende dieser Welle befindet sich ein Rad n mit dem Drehgriff o. In der Längsmittellinie des Apparats ist auf Welle   c    der zweiarmige Nocken f aufgesetzt, und zwar so, dass bei jeder Drehung der Nocken f das linke Ende des Hammerstiels zweimal   hinunterdrückt,    wie gestrichelt in 1 angedeutet. Der Hammerkopf a geht dann in die Höhe, und hierdurch wird auch die Feder g stark gespannt.



   Im gleichen   Moment,'wo der Nocken sich    vom Stiel last, wird letzterer mit dem Hammerkopf mit relativ grosser Geschwindigkeit, unter Einwirkung der Federkraft, auf Sense t niederprallen. Die Sense   f liegb    dabei auf dem Amboss q, welcher auf dem Holzklotz r be  festigt ist, der wiederum einen    Teil des Rahmens der Maschine bildet. Wie aus den Skizzen ersichtlich isst, wird die Sense den beiden   Führungsschienen k entlang geführt,    welche unten bei   l    drehbar gelagert sind. Beide Schienen   k    können mitbels   FlügelschrÅauben    m verstellt werden.



   In den Fig. 4 und 5 ist die untere Befestigung der Feder g in   einemgrösserenMass-    stab gezeigt.   Das Befestigungseisen s    der Feder ist an seinem rechten Ende in der Mit tellinie der Maschine in p drehbar gelagert, und zwar um den Stift s'.



   Das andere, linke Ende von s wird in   einem Schlitz w    in der   Eisenplatte    u geführt, welche auf p befestigt ist, wobei der Schlitz w gegenüber der Breite von s oberhalb und   unterhalb verlängert) is. t. Wenn    der Hammerstiel horizontal ist, wie in Fig. 1 gezeigt, dann hat die Feder g keine Spannkraft. Erst nachdem der   Nocken f den Hammerstiel b    um einen kleinen Winkel aus der Horizontale gebracht hat, wie in Fig. 4 gestrichelt dargestellt, und am obern Ende des Schlitzes festgehalten wird, beginnt mit der   Vergrösse-    rung des Winkels des Hammerstiels zur waagrechten Lage die Feder g sich zu spannen. Nach Lösung zwischen Stiel und Nocken schlägt der Hammer auf die auf dem Amboss liegende Sense (der Hammerstiel ist dann wieder horizontal).



   Die Erfahrung hat gezeigt, dass die vom Schlitze w begrenzte   Sehwingbewegung    des   Befestigung, seisens s um den    Stift s' (Fig. 4 und 5) die Arbeit der Machine und ihre Lebensdauer verbessert.



   Am andern Ende   der Welle c    kann noch ein runder Schmirgelstein zum Schleifen angebracht sein.



   Ferner kann der. Hammer umgedreht werden, so dass die flache Seite aufschlägt. Auf diese Weise entsteht ein kleiner Schmiedehammer, für verschiedene Arbeiten geeignet.



  Mit i ist der Sitz des Arbeiters dargestellt.



   Der Apparat kann zweckmässig auf folgende drei Arten angetrieben werden :
1.   Durch-Kurbelrad    von Hand.



   2. Durch   Tretvorrichtung.   



   3. Durch motorischen Antrieb.



   In der Zeichnung ist die erste Möglichkeit (Rad n mit Drehgriff o) dargestellt. Durch Auswechseln des Handrades gegen eine Rie  menscheibe    kann der Apparat auf   motori-      schen    Antrieb umgebaut werden, dadurch, dass unter dem Gestell ein Elektromotor von höchstens   1/2    PS aufgestellt und mittels Treibriemens mit der Riemenscheibe verbunden wird. Der-Tretantrieb kann erreicht werden,   indem an Stelle des Drehgriffes    o eine entsprechende Achse angebracht wird, an der eine Zugstange befestigt ist, die in   Verbin-    dung mit einem Trittbrett steht, welch letzteres wiederum am untern Teil des Gestelles des Apparates in halber   Fusshöhe    mittels einer Achse befestigt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH : Dengelapparat, gekennzeichnet durch einen Hammer mit Stiel, der zur Verstärkung der Schlagwirkung mit einer hinsichtlich ihrer Spannung regulierbaren Stahlfeder verbun- den ist.
    UNTERANSPBUCHE : 1. Dengelapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das untere Ende der regulierbaren Stahlfeder auf einem zwi schen zwei übereinanderliegenden Anschlägen schwingbaren Befestigungseisen angelenkt ist.
    2. Dengelapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichneb, dass auf einer An triebswelle für den Hammer ndch ein Schleifstein aufgesetzt ist.
    3. Dengelapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Hammer umkehrbar befestigt ist, so dan dite flache Seite nach unten gekehrt werden kann.
    4. Dengelapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er mit Hand- antrieb versehen ist.
    5. Dengelapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er mit Tret- antrieb versehen ist.
    6. Dengelapparat nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass er mit Motorantrieb versehen ist.
CH246901D 1945-06-06 1945-06-06 Dengelapparat. CH246901A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
CH246901T 1945-06-06

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH246901A true CH246901A (de) 1947-02-15

Family

ID=4465845

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CH246901D CH246901A (de) 1945-06-06 1945-06-06 Dengelapparat.

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