CH245652A - Schnittfräser-Vorrichtung für Schuhbearbeitung. - Google Patents

Schnittfräser-Vorrichtung für Schuhbearbeitung.

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CH245652A
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CH
Switzerland
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cutter shaft
shaft
cutter
milling
cutter device
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Inventor
Reginato Gebr
Original Assignee
Reginato Geb
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D87/00Edge or heel cutters; Machines for trimming the heel breast

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  • Milling Processes (AREA)

Description


      Schnittfräser-Vorrichtung        für        Schuhbearbeitung.       Vorliegende Erfindung des Herrn Bruno       Reginato    betrifft eine     Schnittfräser-Vorrieh-          tung    für Schuhbearbeitung, und zwar zum  Fräsen des Sohlenrandes,     mit    aus     einem    Ein  satzteil und einem gegenüber diesem axial  verstellbaren     Ablasserteil    zusammengesetzten       Schnittfräsen     Zum Fräsen der Schuhsohlen werden       Fräser    benützt, deren     Schnittbreite    der Soh  lendicke     entspricht,

      und es muss     dementspre-          chend    ein grösserer Satz     Fräser    auf Lager ge  halten     und    der     Fräser    jedesmal für eine an  dere Sohlendicke ausgewechselt werden. Na  türlich bedingt die     Auswechslung    des     Fräsers     nicht nur ein     Abstellen    der Maschine, son  dern ist auch an und für sich zeitraubend  und umständlich.

   Bei der Schuhfabrikation,  wo grössere Serien mit ein und demselben       Fräser    bearbeitet werden, fällt dies weniger  ins Gewicht, wohl aber für den Schuh  macher, der ständig Schuhe verschiedenster  Sohlendicke abwechselnd zu     bearbeiten    hat.  



  Um insbesondere die Lagerhaltung zu       verringern,    hat man auch schon verstellbare         Schnittfräser        hergestellt,    welche aus     einem          Ablasser-Zahnkranz    und     einem        Einsatzfräser          bestehen,    die axial     gegeneinander    verschieb  bar sind     und        ineinandergreifen.        Indessen     muss auch hier jeweils der     Fräser    zwecks  Verstellung gelöst werden,

   was ebenfalls eine  Abstellung der     Maschine    bedingt und einen       entsprechenden    Aufwand an Zeit     und    Arbeit  bedeutet.  



  Die genannten     Nachteile    sollen nun bei  der     Schnittfräser-Vorrichtung    gemäss der Er  findung     dadurch    behoben werden, dass der       Ablasserteil    mit seiner Muffe auf der     Fräser-          welle    drehbar und     längsverschiebbar    angeord  net ist und     mittels    eines die     Fräserwelle    frei  umgebenden, im     Fräserwellenlager        einge-          schraubten,

      von Hand zu drehenden Ein  stellorganes entgegen der Wirkung einer die  Rückführung bewirkenden Druckfeder in den  auf der     F'räserwelle    befestigten Einsatzteil  hineingeschoben werden kann, zum Zweck,  die     Fräsb.reite    der     Sohlendicke    entsprechend  während des Betriebes einstellen zu     können.         Bei dieser Ausbildung ist also nur der       Einsatzteil    drehfest mit der     Fräserwelle    ver  bunden und wirkt als     Mitnehmer    für den  längsverschiebbaren     Ablasserteil.     



  Dank dieser     Ausbildung    kann jede     ge-          wünschte    Verstellung des     Schnittfräsers    in       Übereinstimmung    mit der jeweils zu fräsen  den Sohlendicke während des Betriebes     ohne     Abstellung mit     einer    Hand erfolgen, so dass  der     Schuhmacher    die andere Hand vollstän  dig für die Handhabung des Schuhes frei hat  und sofort nach erfolgter Einstellung das  Fräsen fortsetzen kann,

   wobei auch     etwa          notwendig    werdende     Korrekturen    während  des     Fräsens    vorgenommen werden können.  Hierdurch kommt auch jegliches Lösen von       Befestigungsschrauben    usw. und die Benüt  zung von Werkzeugen dazu in     Wegfall,    es  erübrigt sich die     Lagerhaltung    eines     Fräser-          satzes,    und es ergibt sich eine grosse Zeit  ersparnis.  



  Ein Ausführungsbeispiel des     Erfindungs-          gegenstandes    ist in der Zeichnung dargestellt,  und zwar     zeigt:          Fig.    1 die     Schnittfräser-Vorrichtung    im  Aufriss,       Fig.    2 in Draufsicht mit teilweisem       Längsschnitt,          Fig.    3 in grösserem Massstab einen Längs  schnitt durch die     Verstellvorrichtung    und       Fig.    4 einen     Querschnitt        nach    Linie       IV-IV    in     Fig.    3.  



  In der Zeichnung     ist    L der     mittels    zwei  Stangen T verstellbar an einer     Maschine    be  festigte Lagerkörper, in welchem die hori  zontale     Fräserwelle    F gegen     Axialverschie-          bung    gesichert gelagert ist. Auf der einen  Seite der     Fräserwelle    ist in üblicher Weise  die     Stufenscheibe    8 für     Keilriemenantrieb    be  festigt.

   Auf .der     andern.    Seite hat die     Fräser-          welle    F einen Absatz 1, auf welchem der       Einsatzteil    E des     Schnittfräsers    aufgesetzt  und     mittels    einer     Unterlagscheibe    2 und dem  in das Wellenende     eingeschraubten    Schrau  benbolzen 3 gegen die     Schulter    der     Fräser-          welle    F gedrückt wird, so dass er     unverdreh-          bar        festgehalten    ist.

   Der     Ablasserteil    A des         Schnittfräsers,    welcher mit seinen Zähnen in  die Lücken des Einsatzteils eingreift, ist  mittels Kopfschrauben<B>10</B>     (Fig.    3) in einer  Muffe     111    befestigt, deren Nabe längsver  schiebbar und drehbar auf der     Fräserwelle    F       gelagert    ist. In der durch die Muffe     1V1    und  den     Ablasserteil    A gebildeten Höhlung ruht  eine die     Frä.serwelle    F umgebende Schrau  benfeder 7, welche sich am Einsatzteil E  abstützt und bestrebt ist, die Muffe     M    nach  einwärts zu drücken.

   Auf die Muffe     M    ist  mit Laufsitz ein mit einem     gerändelten    Kopf  versehenes Einstellorgan 4     aufgesetzt,    welches  mit einem     Gewindeschaft    5, der die     Fräser-          welle    F     mit    Spiel umgibt, in eine     Ringmutter     6 eingeschraubt ist;

   letztere ist mittels Kopf  schrauben an der Stirnseite des     Lagerkörpers     L befestigt.     Zwischen    dem     Einstellorgan    4  und der Muffe     111    sind in einem Käfig 9 ge  haltene Kugeln 8 zwecks     Übertragung    des  Längsschubes gelagert. Das Gewinde des  Schaftes 5, welches leicht drehbar in die  Mutter 6     eingepasst    ist, hat eine     Steigung    von  2     mm    und vier um je 90  gegeneinander ver  setzte Längsrillen<I>5r</I>     (Fig.    4).

   In die Ring  mutter 6     ist    seitlich eine radiale Hohl  schraube     11    eingeschraubt, in deren Bohrung  eine     Schraubfeder    12     ruht,    welche     bestrebt     ist, eine Kugel 13 in die     Längsrillen    5r des  Gewindeschaftes 5 zu drücken. Auf diese  Weise wird eine Rast gebildet, welche von  Viertels- zu     Viertelsdrehung    des Einstell  organes 4 eine     Arretierung    desselben bewirkt.

    Da die Gewindesteigung 2 mm beträgt, er  gibt jede     Viertelsdrehung    des Einstellorganes  4 eine Längsverschiebung des Gewindeschaf  tes 5 und mit ihm der Muffe 91 nebst Ab  lasserteil A um     i/2    mm, so dass der Schuh  macher in der Lage ist, ohne irgendeine Ska  lenteilung die Grösse der Verstellung     zu    be  messen. Durch Drehen der seitlich heraus  ragenden Hohlschraube 11 kann der Druck  auf die Kugel 13 geregelt werden.  



  Der gesamte     Verstellungsbereich    a ist aus       Fig.    3 ersichtlich, in welcher v der vordersten  Lage des     Ablasserteils    A (gemäss     Fig.    1 und  2), also der kleinsten Schnittbreite, und     h     der hintersten Lage des     Ablasserteils,    also      der grössten Schnittbreite entspricht, welch  letztere bis zu 18 mm betragen kann.  



  Die ganze     Vorrichtung    ist von äusserst  einfacher     und:    robuster     Konstruktion,    hat  wenig     Teile,    kann in kürzester Zeit leicht  demontiert werden, und die Bedienung kann  mit einer einzigen Hand während des Be  triebes, und ohne den Schuh abzulegen, er  folgen, um die Schnittbreite einzustellen.  



  Die Vorrichtung     kann    ohne wesentliche  Abänderungen auf allen     Ausputzmaschinen          montiert    und im Bedarfsfalle abgenommen  werden, um einen gewöhnlichen     Fräskopf    auf  zusetzen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schnittfräser-Vorriahtung für SchuUbear- beitung, mit aus einem Einsatzteil und einem gegenüber diesem axial verstellbaren Ab lasserteil zusammengesetzten Schnittfräser, dadurch gekennzeichnet, dass der Ablasser- teil mit seiner Muffe auf der Fräserwelle drehbar und längsverschiebbar angeordnet ist und mittels eines die Fräserwelle frei umgebenden,
    im Fräserwellenlager einge schraubten, von Hand zu drehenden Ein- stellorganes entgegen der Wirkung einer die Rückführung bewirkenden Druckfeder in den auf der Fräserwelle befestigten Einsatz teil hineingeschoben werden kann, zum Zweck, die Fräsbreite der Sohlendicke ent sprechend während des Betriebes einstellen zu können.
    UNTERAI\TSPRüCHE 1. Sehnittfräser-Vorrichtung nach Patent anspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Einsatzteil zwischen einer Unterlagscheibe und einer Schulter der Fräserwelle mittels einer Kopfschraube eingeklemmt und zwi schen der den Ablasserteil haltenden Muffe und dem Einsatzteil die Druckfeder konzen trisch um die Fräserwelle eingesetzt ist.
    2. Schnittfräser-Vorrichtung nach Pa tentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Gewindeschaft des mit einem .gerändelten Kopf ausgebildeten Einstellorganes ein Gewinde von 2 mm Steigung aufweist und übers. Kreuz angeord nete Längsrillen besitzt, in welche eine in einem undrehbaren Teil gehaltene, unter Federdruck stehende Kugel zur Arretierung hineingedrückt wird, derart, dass bei jeder Viertelsdrehung des Einstellorganes eine Ver schiebebewegung um 1/? mm erfolgt.
    3. Schnittfräser-Vorrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2. dadurch gekennzeichnet, dass der Gewinde schaft der Einstellscheibe in eine am Stirn ende des Lagerkörpers der Fräserwelle be festigten Ringmutter eingeschraubt ist, in welche seitlich eine radiale Hohlschraube ein geschraubt ist, in welcher eine Schrauben feder eingesetzt ist, welche die vor der Hohlschraube liegende Kugel in eine Längs rille drückt.
    4. Schnittfräser-Vorrichtung nach Pa tentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zur Übertra gung des Axialschubes zwischen Einstell organ und Muffe ein Kugellager eingesetzt ist.
CH245652D 1945-11-06 1945-11-06 Schnittfräser-Vorrichtung für Schuhbearbeitung. CH245652A (de)

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