CH242592A - Einrichtung zum Ein- und Ausführen des Warenkorbes in den bezw. aus dem Rauchraum einer Räucherkammer. - Google Patents
Einrichtung zum Ein- und Ausführen des Warenkorbes in den bezw. aus dem Rauchraum einer Räucherkammer.Info
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Description
Einrichtung zum Ein- und Ausführen des Warenkorbes in den bezw. aus dem Rauchraum einer Räucherkammer. Bei bisherigen Einrichtungen obgenannter Art dient ein T-Träger mit Laufkatze zum Ein- und Ausführen des Warenkorbes.
Eine derartige Einrichtung zum Ein- und Aus- führen des Warenkorbes in den bezw. aus dem Rauchraum hat gewisse Nachteile. Ent weder muss der Warenkorb an der Laufkatze hängend beschickt und wieder entleert wer den oder die Laufkatze muss mit einem Kran zum Aufziehen des Korbes versehen sein. In dem Rauchraum setzt sich auf alle Teile eine pechartige Schmiere, die aus niedergeschla genen Fettdämpfen, Rauch und Russ gebildet wird und durch welche bewegliche Teile sehr bald schwer beweglich werden.
Ein Kran au der Laufkatze ist daher nicht zweckmässig, weil dieser sehr rasch unbrauchbar wird. Es muss somit zum Aufziehen des: Warenkor bes eine gesonderte vor dem Rauchraum be Endliche lfebeeinrichtung angebracht wer den, wenn der Warenkorb in die Laufkatze aus- und eingehängt werden- soll.
Aber auch die Laufkatze und der T-Träger setzen sich mit der Schmiere voll, so dass eine öftere Rei- uigung -erforderlich ist und trotzdem kurz nach erfolgter Reinigung ein Ein- und Aus führen deSWarenkorbes beschwerlich ist.
Die Erfindung bezweckt, eine Einrichtung zum Ein- und Ausführen des Warenkorbes in den bezRT. aus' dem Rauchraum ezer Rauchkam mer zu schaffen, bei welcher@-älle vorgenann ten Nachteile vermieden werden können, und mittels welcher der Warenkorb z.
B. vom Fussboden oder von einem Transportwagen aus direkt in den bezw:. aus dem Rauchraum geschwenkt werden- ..kann. Die Erfindung kennzeichnet .sich düch. einen Schwenkarm mit Aufhängeorgan zum Anhängen des Wa renkorbes, welcher Arm durch einen Zwangs- lauf-Antriebsmechanismus so weit ver- schwenkt werden kann,
dass ein vor dem Rauchraum stehender an den Arm gehäng ter Warenkorb in den Rauchraum gelangt und umgekehrt.
Bei der ungleichmässigen Belastung des Warenkorbes muss die Bewegung des Schwenkarmes mit Bezug auf die Antriebs bewegung zwangsläufig sein. Eine derartige Bewegung wird am besten unter Verwendung eines selbsthemmenden Schneckengetriebes oder einer Gewindespindel mit Mutter erzielt.
Diese Getriebe können selbstverständlich von Hand oder durch einen Motor betätigt wer den, wobei letzterer zweckmässig durch eine Druckknopfsteuerung geschaltet wird. Bei Handbetätigung ist eine Ausbalancierung des Schwenkarmes und des daran hängenden lee ren Korbes zweckmässig, so dass nur die Last der eingefüllten Waren überwunden werden muss.
Bei motorischem Antrieb spielt jedoch der Mehrlkraftaufwand keine Rolle, -so dass eine Ausbalancierung nicht notwendig ist.
In beiliegender Zeichnung ist eine beispielsweise Ausführungsform des Erfindungsgegenstan- des veranschaulicht; es zeigt: Fig. 1 eine Seitenansicht der Einrichtung samt einem Schnitt durch den Rauchraum, Fig. 2 eine Draufsicht der Einrichtung mit Einsicht von oben in den Rauchraum, Fig. 3 den Aufhängehaken mit benachbar ten Teilen.
In den :Seitenwänden 1 und 2 des Rauch raumes ist eine Welle 3 gelagert. Auf dieser Welle sind zwei gebogene Arme 4 und 5 be festigt, welche durch die Stange 7, an welcher der Warenkorb :9 angehängt ist bezw. wird., imd die Traverse 8 zu einem Schwenkarm ver bunden sind. Die Hebel 10 sind auf .den Zap fen 11, welche an den Wänden 1 und 2 des Rauchraumes befestigt sind, gelenkig gela gert. An den Hebeln 10 sind Gewichte 12 befestigt.
Durch die Verbindungsstangen 13 sind die untern Enden der Arme 4 und 5 mit den Hebeln 10 verbunden, wodurch der Schwenkarm .mit dem daran hängenden lee ren Warenkorb 9 mittels der Gewichte 12 annähernd ausbalanciert werden kann. Auf der Welle 3 sitzt ein S'chneckenrädsegment 14, in das die Schnecke 15 greift, welche auf der Welle 1-6 sitzt, die durch das Handrad 17 drehbar ist. Das Getriebe 14, 15 ist selbst hemmend.
Die Welle 16 ist in dem Gehäuse 18, welches dieses Schneckengetriebe um schliesst, gelagert. Die Bewegung des; Getrie- bes kann selbstverständlich auch durch moto rischen Antrieb erfolgen. In diesem Falle ist ein Ausbalancieren des Schwenkarmes nicht absolut erforderlich, weil der grössere Kraft aufwand bei motorischem Antrieb unwesent lich ist.
Der Haken 1.9 (Fig. 3), mit dem der Wa renkorb 9 an die Stange 7 gehängt wird, ist drehbar an dem Warenkorb befestigt. Mit dem Haken ist eine Scheibe 20 verbunden, die zwei Löcher aufweist, in welche der Steckstift 21 wechselweise greifen kann. Die ser wird durch den Hebel 22, der auf der Welle 23 sitzt, betätigt. Durch Hochdrücken des Handhebels 24, der ebenfalls .auf der IÄrelle 23 befestigt ist, wird der Steckstift 21 nach unten gezogen, so dass der Korb um 180 drehbar ist.
Die Arme 4 und 5 des Schwenk armes sind oben abgebogen, damit der Wa renkorb beim Drehen nicht an diesen anstösst. Durch das Übergewicht des Handhebels 24 wird der Steckstift in seiner verriegelnden Lage gehalten. Das Drehen des Warenkorbes ist zweckmässig, um bei ungleicher Wärme und Rauchentwicklung im Rauchraum durch Drehen -des Warenkorbes den Platz der Ware im Rauchraum zu wechseln.
Wenn der Warenkorb 9 nicht mit Rädern 25 versehen ist, so kann zu dessen Transport ein Wagen 26 dienen. Der Warenkorb 9 wird jeweils mit seinem Haken 19 in die Stange 7 des Schwenkarmes eingehängt und durch Dre hen am Handrad 17 in den Rauchraum ge- schwenkt. Der Rauchraum wird von aussen durch Türflügel 27 abgeschlossen, wenn der Warenkorb 9 im Rauchraum R hängt.
Damit beim Ausfahren des Warenkorbes 9 aus dem Rauchraum R letzterer nicht nennenswert auskühlt und der Rauch möglichst nicht in die Räume des Hauses herausdringt, sind an den Seitenwänden 1 und 2 ,des Rauchraumes zwei Türflügel 28 schräg befestigt, so dass sie sich durch ihr Eigengewicht selbst schlie ssen.
Beim Einführen des Warenkorbes 9 in den Rauchraum R werden die Türflügel 28 durch die Arme 4 und 5 aufgedrückt; sie schliessen den Rauchraum von selbst ab, so bald der Warenkorb in die in Fig. 1 ausge- zogen gezeichnete Stellung gelangt. Mit a bis d, sind verschiedene Stellungen des Schwenk armes und der Hebel 10 bezeichnet.
Das Aus schwenken des Warenkorbes aus dem Rauch raum bietet gegenüber den bisherigen Ein richtungen den Vorteil, dass der Warenkorb vom Fussboden oder von einem Wagen aus in beschicktem Zustand in den Rauchraum und aus, diesem wieder herausbefördert wer den kann, ohne die Verwendung eines Kranes oder einer Laufkatze. Die für den Betrieb des Schwenkarmes erforderlichen mechani schen Teile können derart verkapselt werden, dass sie von der sich im Rauchraum ent wickelten Schmiere nicht berührt werden können.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Ein- und Ausführen des Warenkorbes in den bezw. aus dem Rauch raum einer Räucherkammer, gekennzeichnet durch einen Schwenkarm mit Aufhänge organ zum Anhängen des Warenkorbes, wel cher Arm durch einen Zwangslauf-Antriebs- mechanismus so weit verschwenkt werden kann, dass ein vor dem Rauchraum stehender an den Arm gehängter Warenkorb in den Rauchraum gelangt und umgekehrt. UNTERANSPRITCHE 1.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Gewicht des Schwenkarmes und des daran hängenden leeren Warenkorbes durch Gegengewichte annähernd ausbalanciert ist. 2. Einrichtung nach Pätentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Antriebsme- chanismus ein Schneckengetriebe enthält. 3. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das. Schneckenge triebe selbsthemmend ist. 4. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Antriebsme chanismus ein Getriebe mit Gewindespindel und Gewindemutter enthält. 5.Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass mindestens ein Türflügel vorhanden ist, der den Rauchraum selbsttätig abschliesst, wenn der Warenkorb mittels des Schweukarmes aus dem Rauch raum entfernt wird. 6. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass der selbsttätige Abschluss des Rauch- raumes durch zwei sich infolge ihrer Lage rung selbst schliessende Türflügel erfolgt.7. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch gekenn zeichnet, dass die Türflügel sich beim Einführen des Warenkorbes in den Rauchraum selbst tätig öffnen. B. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass der Schwenkarm mittels zwei gebogenen Armen gebildet ist.
Applications Claiming Priority (1)
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| CH242592D CH242592A (de) | 1943-09-04 | 1943-06-26 | Einrichtung zum Ein- und Ausführen des Warenkorbes in den bezw. aus dem Rauchraum einer Räucherkammer. |
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1943
- 1943-06-26 CH CH242592D patent/CH242592A/de unknown
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