CH239141A - Schaltvorrichtung an Nähmaschinen mit elektrischem Antriebsmotor. - Google Patents

Schaltvorrichtung an Nähmaschinen mit elektrischem Antriebsmotor.

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CH239141A
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Aktiengesellschaft Frit Soehne
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Fritz Gegauf S Soehne Aktienge
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    • D05SEWING; EMBROIDERING; TUFTING
    • D05BSEWING
    • D05B69/00Driving-gear; Control devices
    • D05B69/10Electrical or electromagnetic drives
    • D05B69/12Electrical or electromagnetic drives using rotary electric motors
    • D05B69/125Arrangement of clutch-brake construction

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Description


      Sehaltvorriehtnng    an     Nähmaschinen    mit     elektrisehem    Antriebsmotor.    Bei der Schaltvorrichtung an Nähmaschi  nen mit elektrischem Antriebsmotor nach dem  Patentanspruch des Hauptpatentes wird der  Antrieb der     Nähvorrichtung    erst nach dem  Einschalten des Antriebsmotors mittels eines  Schaltgliedes durch Weiterbewegen des  Schaltgliedes eingeschaltet.

   Demgemäss folgt  dem Einschalten des Antriebsmotors das Ein  schalten des Antriebes der Nähvorrichtung  zeitlich nach, tritt also erst nach einer ge  wissen Anlaufzeit des Antriebsmotors ein,  wenn dieser bereits ein gewisses Drehmoment  hat, so dass die     Nähvorrichtung    auch unter  erschwerten Umständen sicher in Gang ge  setzt wird, wie im Hauptpatent dargelegt ist.  



  Gemäss der vorliegenden Erfindung ist  eine     Leitrolle    für ein dem Antrieb der Näh  vorrichtung dienendes endloses     Kraftübertra-          gungsorgan    vorgesehen, welche mittels des  Schaltgliedes in     Kraftschluss    mit einer vom  Antriebsmotor aus bewegbaren Treibrolle ge  bracht werden kann.  



  Dies ermöglicht das Anschalten der Näh  Torrichtung an den Antriebsmotor der Näh-         maschine    mit verhältnismässig geringer An  triebskraft.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungs  beispiel des     Erfindungsgegenstandes    veran  schaulicht.  



       Fig.    1 zeigt einen Aufriss mit Schnitt  nach der Linie     B-B    der     Fig.    3 ;       Fig.    2 ist eine ähnliche Darstellung, bei  der jedoch nur das Gehäuse geschnitten ist,       Fig.    3 ein zu     Fig.    1 rechtwinklig versetz  ter Schnitt,       Fig.    4     ein.    waagrechter Schnitt zu     Fig.    3,  und       Fig.    5 zeigt in kleinerem Massstab eine  Seitenansicht nach Wegnahme einer am Ma  schinenkörper vorgesehenen Deckplatte.  



  Angenommen ist eine sogenannte     Tisch-          Nähmaschine    mit einer Grundplatte 1 und  einem hohlen Maschinenkörper 2 mit dem  nicht gezeichneten überhängenden Arm für  die Nadelstange usw. Im     senkrechten    Teil  des Maschinenkörpers 2     befindet    sich die  endlose Ledersaite 9, welche über eine     untere     Leitrolle 7 und über eine nicht gezeichnete      obere Rolle geht, über deren     'Welle    der An  trieb der Nähvorrichtung erfolgt.

   Die.     Leit-          rolle    7 ist mittels     ihrer    Achse 6 am einen       Arm    des winkelförmigen Steuerhebels 5 ge  lagert, der auf einem Lagerbolzen 4 ange  ordnet ist und durch seinen     zweitem    Arm mit  dem Bolzen 15     Verbindung    hat, der mit Ge  winde in der Büchse 16 befestigt ist. Die  Gewindebüchse 16 sitzt mittels eines seit  lichen Zapfens 18 in einem Auge 19 eines  Tragstückes 20, das ferner einen Daumen 21  besitzt.

   Das Tragstück 20 ist auf einem  Schaft 22 befestigt, welcher am Maschinen  körper drehbar angeordnet ist und einen ab  gekröpften längeren Schenkel hat, so     dass     ein Schalthebel gebildet ist, der für Bereich  des rechtsseitigen Knies der     Näherin    liegt,  um von ihr bequem     verschwenkt        werden    zu  können, wobei der waagrechte Teil des Schaf  tes 22 in seinem Lager am     -Maschinenkörper     gedreht wird.

   Auf den Bolzen 15 sind zwei  Schraubenfedern 35 und 36 aufgeschoben, von  denen die eine auf der einen Seite und die  andere auf der gegenüberliegenden Seite des       betreffenden    Armes des Steuerhebels 5     wirk-          sam    ist. Der Druck der Federn 35 und 36  auf den Steuerhebel 5 kann durch axiales  Verstellen des     Bolzens    15 in der     Gewinde-          büchse    16 geregelt werden; für die obere  Druckfeder 36 ist eine weitere Regelung  durch Verstellen des auf     dein    Bolzen 1 5 vor  gesehenen Stellringes 30 möglich, an welchem  diese Feder 36 sich abstützt.  



  Die Leitrolle 7 liegt mit der einen Stirn  Seite in einer seitlichen     Ausnehmung    einer  Treibrolle 37, die mittels Achse 38 am Ma  schinenkörper gelagert ist und durch die  endlose Ledersaite 39 mit einer Antriebsrolle  40 verbunden ist, welche auf der Welle 41  eines elektrischen Antriebsmotors der Näh  maschine festsitzt. Die Leitrolle 7 und die  Treibrolle 37 sitzen auf Kugellagern, so     da.ss     sie leicht in Drehung gebracht werden kön  nen.  



  Bei Nichtgebrauch der     Nähmaschine    be  findet sich der Schalthebel 22 in der in     Fig.    3  durch eine strichpunktierte Linie angedeu  teten Stellung I. Durch die am Spannhebel 5    wirksame untere Druckfeder 35 wird dieser  in der in     Fig.    1 gezeichneten Stellung gehalten,   in     welcher    die     Leitrolle    7 an einem orts  festen Anschlag 42 anliegt und     ausser    Be  rührung mit der Treibrolle 37 ist.

   Die     Leit-          rolle    7 hat einen     kleineren        Durchmesser    als  die seitliche Aussparung der     Treibrolle    37,  in     welehe    sie hineinragt.

       I7in    Betriebszustand       herzustellen,        it    der Schalthebel 22 in der       Yfeilrielitung        gemäss        Fig.    3 aus der Ruhe  stellung I zu     verscliwenkeu,

      wobei über das  Tragstück 20 der     Verbindungsbolzen    15 unter     -          Spannen    der     obern    Feder 36     abwärts    bewegt  wird und     demgemäss    der Steuerhebel 5 in       bezug    auf     Fig.    1 im     Rechtssinne    in die Stel  lung nach     Fig.    2     verscliwenkt    wird.

   Unmittel  bar nach Beginn der Schwenkbewegung des -   Hebels     '?'?    erfolgt über den nicht     gezeichneten          AnlaUwiderstand    die Einschaltung des elek  trischen Antriebsmotors, worauf die     Treib-          rolle    3 7 in Drehung gesetzt wird.

   Wenn der       Schalthebel        '?2    beim weiteren     Verschwenken     die in     Fig.    3 gestrichelte Stellung     II        über-          schreitet,        kommt    die Leitrolle 7 unter dem       Einflcil;

  ')    der Feder 36 mit ihrem seitlichen,       vorstehenden        Umfangskranz    mit der Innen  seite     des        iln#    von der     Treibrolle    37     darge-        --          botenen        Umfangskranzes    43 in Berührung,  der mit einem     Reibbelag        versehen    ist.

   Bei       dieseui        Versehwenken    des Steuerhebels       kommt    die Leitrolle 7 mit der Treibrolle 37  in     @raftscliluL;,    und zwar     naturgemäss        mehr-          und        nielir    und     uni    so stärker. je mehr die       Leitrolle    7     an    die     Treibrolle    37     angedrückt     wird.

       Infolgedessen    wird alsdann die     Antriebs-          be -egung    der Treibrolle 37 über die     Leit-          rolle    7 und die Saite 9 auf die Nahvorrich  tung     übertragen.    Voraussetzung des     An-          @ebaltens    der     \älivoi#riclitung         < in        den    elek  trischen     Antriebsmotor    ist,

       dass    ein auf einem       senkrechten        Zapfen    25     gelagerter    Stellhebel       2-1        sich    in der in     Fig.    4 in vollen Linien       gezeicliiieten    Stellung befindet, ;

  in welcher  eine an     ihni        vorgesehene    Anschlagnase 23       siele        auf. ei#lialb    der     Bewegungsbahn        cles     < im       Tragstück    20 vorhandenen Daumens<B>'</B>1 be  findet, wodurch das     Verschwenken        des;Sclialt-          Hebels        \?    2 mölich wird.

   Wenn der     Stell-          t3         Nebel 24 die in     Fig.    4 strichpunktierte Stel  lung einnimmt, versperrt dessen Anschlag  nase 23 dem Daumen 21 des Tragstückes 20  den Weg, wodurch die zum Anschalten der  Nähvorrichtung an den elektrischen Antriebs  motor erforderliche Bewegung des Schalt  hebels 22 verhindert ist; dadurch wird Sicher  heit für einen Zustand geschaffen, wenn statt  genäht, Faden     anf    eine     Greiferspule    aufge  wickelt werden soll, die hierzu auf das freie  Ende der Motorwelle 41 aufgesteckt wird,  die als     11Iitnehmer    für die     Greiferspule    ein  gerichtet ist.  



  Dadurch, dass die Antriebsbewegung des  elektrischen     Antriebsmotors    anfänglich nur  auf die Treibrolle 37 übertragen wird und  erst beim sinngemässen weiteren Bewegen des  Schalthebels 22 die Weitergabe der Antriebs  bewegung auf die Leitrolle 7 unter allmäh  licher Steigerung der Spannung der Saite 9  und des Reibungsschlusses der Leitrolle 7  erfolgt, verlangt das Anschalten der     Nähvor-          richtung    an den Antriebsmotor der Nähma  schine verhältnismässig geringe Antriebskraft,  zumal die Treibrolle 37 und die Leitrolle 7  auf Wälzlagern laufen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPR UC1i: Schaltvorrichtung an Nähmaschinen mit elektrischem Antriebsmotor nach dem Pa tentanspruch des Hauptpatentes, gekennzeich net durch eine Leitrolle für ein dem Antrieb der Nähvorrichtung dienendes endloses Kraft übertragungsorgan, welche mittels des Schalt- gliedes, in graftschluss mit einer vom An triebsmotor aus bewegbaren Treibrolle ge bracht werden kann. UNTERANSPRüCHE: 1.
    Schaltvorrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Leitrolle in eine seitliche Ausnehmung der Treibrolle hineinragt und durch entsprechendes Ver- schwenken des die Leitrolle tragenden Steuer hebels an den ihr von der Treibrolle darge botenen Umfangkranz gedrückt werden kann.
    2. Schaltvorrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net, dass der Steuerhebel mit dem Schaltglied durch einen Verbindungsbolzen gekuppelt ist, auf den zwei Druckfedern (35, 36) aufge schoben sind, von denen die eine (35) dazu dient, die Leitrolle bei entsprechender Stel lung des Schaltgliedes ausser Berührung mit der Treibrolle zu halten, während die zweite Druckfeder (36) im entgegengesetzten Sinne wirksam ist. 3.
    Schaltvorrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch ge kennzeichnet, dass ein Anschlag vorgesehen ist, welcher die Bewegung des Steuerhebels beim Zurückschwenken in die Ausserbetrieb- stellung begrenzt, um die Leitrolle in dieser Schwenkrichtung gegen Berührung mit der Treibrolle zu sichern.
CH239141D 1943-11-27 1943-11-27 Schaltvorrichtung an Nähmaschinen mit elektrischem Antriebsmotor. CH239141A (de)

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