CH238239A - Schaltungsanordnung in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. - Google Patents

Schaltungsanordnung in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb.

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CH238239A
CH238239A CH238239DA CH238239A CH 238239 A CH238239 A CH 238239A CH 238239D A CH238239D A CH 238239DA CH 238239 A CH238239 A CH 238239A
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Fides Gesellschaft Beschraenk
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Fides Gmbh
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
  • Monitoring And Testing Of Exchanges (AREA)

Description


  Schaltungsanordnung in     Fernsprechanlagen,    mit     Wählerbetrieb.       Die Erfindung bezieht sich auf eine  Schaltungsanordnung in Fernsprechanlagen  mit Wählerbetrieb und betrifft eine Anord  nung, durch die bei     Besetztsein    von Leitungs  gruppen ein nochmaliges     Ausprüfen    solcher       Leitungsgruppen    möglich gemacht werden  soll.  



  Bei bekannten Anordnungen erfolgt ein  mehrmaliges     Ausprüfen    einer Leitungsgruppe  durch mehrmaliges Durchdrehen des Wäh  lers. Diese Anordnung versagt jedoch, wenn  mehrere wahlweise     auswählbare    Leitungs  gruppen an einer Kontaktbank hintereinander       ,angeschlossen    sind und auch bei Wählern, die  aus konstruktiven Eigenarten ein Durch  drehen der Schaltarme nicht gestatten.  



  Die Erfindung zeigt nun einen Weg, ein  nochmaliges Prüfen einer Kontaktgruppe  durchführbar zu machen, und zwar ganz  gleichgültig, ob es sich hierbei um eine an  einem Hebdrehwähler angeschlossene Kon  taktgruppe oder um eine von mehreren an    einen Drehwähler angeschlossenen Kontakt  gruppen handelt.  



  Erreicht wird dies dadurch, dass bei     Be-          setztsein    aller     Leitungen    einer Kontaktgruppe  über die durch den vergeblich suchenden  Wähler eingenommene Stellung ein Wähler  mit freier Wahl angelassen wird, der die ver  geblich abgesuchte Leitungsgruppe erneut       ausprüft.     



  Bei Anlagen, bei denen hochwertige Ver  bindungen aufgebaut werden und bei denen  bei     Besetztsein    der Leitungen einer Verkehrs  richtung (Hauptrichtung)     Um@vegrichtungen     zur Verfügung gestellt werden sollen, wird  der die erneute     Piüfung    durchführende Wäh  lei mit freier Wahl     zweckmässigerweise    der  art ausgebildet, dass er nach erfolgter noch  maliger Prüfung der besetzt gefundenen Lei  tungen der Hauptverkehrsrichtung zunächst  noch eine Leitungsgruppe einer Hauptumweg  richtung     ausprüft.    Sind auch die Leitungen  dieser Umwegrichtung besetzt,

   so kann mit      Vorteil der Wähler nach     nochxnaliger        Prii-          fung    der Leitungen der     Hauptverkehrsrich-          tung    und erneuter     Prüfung    der Leitungen der       Hauptumwegrichtung    bei vergeblicher Prü  fung auch dieser Leitungen anschliessend noch  eine weitere Kontaktgruppe, an der Leitun  gen einer andern     Ea.uptumtvegrichtung    an  geschlossen sind,

       ausprüfen.    Die     Anzahl    der       auszuprüfenden    Leitungen wird demnach  nach jeder vergeblichen nochmaligen     Prüfiuig     vergrössert.  



  Genügt das Fassungsvermögen des Wäh  lers mit freier Wahl, über den     11auptumweB-          richtungen        bereitgestellt    werden, nicht zum  Anschluss aller zur Verfügung stehenden     Uni-          wegmöglichkeiten,    so lässt sich die Schal  tungsanordnung so ausbilden, dass die Neben  umwegrichtungen an einen     weiteren    Wähler  Mit freier     Wahl        angeschlossen    --erden, der  parallel zu dem Wähler für die Hauptumweg  richtungen angeordnet ist und der     zv-ech-          mässigerweise    von den gleichen Steuerein  richtungen,

   die auch den     @@Tähler    für die       Hatiptumwegrielitung    steuern, in der glei  chen Weise eingestellt wird.  



  In den     Fig.    1 und 2 ist ein     Ausführun1;1s-          beispiel    der     Erfindung        dargestellt:,    auf wel  ches sie jedoch nicht     beschränkt    ist.  



       Fig.    1 zeigt einen     Gruppenwähler        (T        IV,     dessen Leitungen<I>HP</I> in der dritten     Kontfiki-          Bruppe    sowohl direkt als auch     über          Mischwähler        NTU    erreicht     --erden        können.          Der        Zugang        zu        dem          .11T:

  '        wird     jedoch von den Schaltarmen des     Gruppen-          -#:-ählers        GTV    erst erreicht, wenn die     Leituix-          gen    der ausgewählten     Leitungsgruppe    vergeb  lich     ausgeprüft    worden sind. Dies ist. der  Fall, wenn die Schaltarme des     Grxippenv-äli-          le        rs    die Stellung 11 erreichen.

   In der Stel  lung 11 belegt der Gruppenwähler die     Lei-          ti:ng    Lit, über welche dann der     Mischwühler     IM angelassen wird. Der     hlischwälih@r        NIU     sucht nun noch einmal die     Leitun-en    des Lei  tungsbündels HR     ab.    Wird bei diesem     Such-.          vor-,an-    eine freie Leitung nicht gefunden.

   so  wird der     Mischwähler        11TY        veranlasst,    e     T#     Nullstellung einzunehmen, ohne dass er vor  erst Leitungen anderer Leitungsgruppen         bezw.        Leitxingsuntergruppen        ausprüft.    Hat       d        er        'M7'äliler        NIV        die        Null.stellum,        erreicht,

          so     v     ird    er erneut selbsttätig angelassen und       prüft    noch einmal die Leitungen der Leitungs  grippe<I>HR</I> aus.     Je        nach    der Ausbildung der       St=euerorgane    des     11lischwählers    kann der       Mischwühler        naelx    dieser nochmaligen vergeb  lichen     Ausprüfung    der Leitungen der     Uaupt-          @.erkehrsrichtung    HR anschliessend die Lei  tungen der     11.auptuniwegriclitung        HL'1    aus  priifen.

   Sind auch diese Leitungen besetzt,  so gelangt     (1(>r-X\'ähler    in die Raststellung 1i2.       Von    dieser aus wird er dann wieder zur Null  stellung geschaltet, ohne die hinter der Rast  stellung R2 liegenden Leitungen     auszupriifen.     Erst heim erneuten Erreichen der     Raststelle     R2, wieder     naeb    einem vergeblichen Suchvor  gang, kann dann der Wähler die nachgeordne  ten     Hauptumwegleitungen        HU2        ausprüfen.     Sind auch diese alle besetzt,

   so gelangt er mit  seinem     Sclialtarni    auf die     Raststellum        R3     und     sehliesslieli    auf die Raststellung     Ru,        in          -welcher        Uxnsolialtniittel        wirksam    werden, die       durch    Umschalten des Kontaktes um den       Mischwähler        NIITV        anschalten,    über den       @iebenuniv@egriehtu        ragen    zur     Ansehaltung    ge  langen.

   Der     V'iililei-        N3111'        kan.xi    nun in der  Bleiehen Weise     ausgeriistet    sein wie der  Wähler     MTV,    indem er die     zuerst        an@eseh@os-          sene        Leitungs#rtxppe        NUTT'1    ein- oder     niehr-          n-als        ausprüft    u     rid        datxxi    bei jedem     weiteren          Uxnlauf    eine grössere Anzahl von     

  Leitungen          beziv.    Leitungsgruppen     ausprü        ft.    Zu     diesexn          Zv-eclx        l@öniien    die gleichen     Steu        erscha@tni.it-          tel,    die dein     Wühler        311V    zugeordnet sind,  die     Einstelliin"    des Wählers     NNTT'        steuerxi.     <B>Ob</B> der     Wiihler        :

  LITT'    bei     ssesetztsein    der       titngen    der Ha     uptverkehi-srielitinig    vor Frei  gabe     Von    L     eittingen    der     @au@itunxG@,-e@rieh-          tangeu    nur ein     viiixnaligcs        oder    aller ein     mehr-          xi-aliges        1)ureliiiriifen    der     Leitungen    der       Hauptverkehrsriehtilng    durchführt,

   ist     ab--          hüngig        voix    der einstellbaren     Verzögeriixigs-          zeit        vonerzü@@erungseinrichtunr@-cn    in den       Steuereinrichtungen.    Durch     Verwendung    von       :lbschaltekontakten,    die hei.     ssesetztsein        be-          s1.ünmter    abgehender     Leittlxigsgruppen        be-          t:

  itigt        werden,    kann     erreichtwerden.    dassmeh-           rere    Leitungsgruppen hintereinander ge  prüft werden. Einzelheiten des beschriebenen  Beispiels zeigt die     Fig.2.     



  Ist der Gruppenwähler     GW        (Fig.2)    be  legt worden, so ist das Relais     G'    erregt. Nach  Durchführung der Gruppenwahl wird bei  Vornahme der     Einzelleitungswahl    das Prüf  relais P über den Kontakt     1e    an den Schalt  arm so angeschaltet.

   Ist die gewählte Kon  taktgruppe besetzt, so gelangen die Schalt  arme     sa,        sb,   <I>se</I> des Gruppenwählers     GW   <I>zur</I>  Stellung 11, in welcher folgender Stromkreis  zustande kommt: Erde, nicht dargestellte  Schaltmittel, Kontakt     1e,    Wicklungen I und       Ir    des Relais P, Schaltarm     se,    Kontakt 11  Kontakt     2g,    Wicklungen I und     II    des Relais       7\.    Batterie, Erde.

   Das Relais P spricht an,  schaltet die Sprechadern an den Kontakten  4p und 5p durch, sperrt am Kontakt     8p    die  gefundene Leitung und setzt in irgendeiner  bekannten Weise den Gruppenwähler still.  Das Relais T spricht an und lässt den Misch  wähler<I>MW</I> an. Der Drehmagnet     Dmw    des  Mischwählers<I>MW</I> wird in folgendem Strom  kreis erregt: Erde, Kontakt     110wn,    Dreh  magnet     Dmw,    Kontakte     10u1,        103u,    9p1, St,  Unterbrecher     Unt,    Batterie, Erde. Der Prüf  stromkreis des Mischwählers<I>MW</I> wird durch  Schliessen des Kontaktes 7t vorbereitet.

   Die  Kontakte 40t,     51t,    56t bereiten Stromkreise  vor, die erst im Verlaufe des weiteren Ver  bindungsaufbaues wirksam werden. Der  Wähler<I>MW</I> sucht jetzt in seiner ersten Lei  tungsgruppe noch einmal die vom Gruppen  wähler     GW    vergeblich     ausgeprüften    Leitun  gen des Bündels der     Hauptverkehrsrichtung          HR    ab.  



  Ist eine solche Leitung inzwischen frei  geworden, so spricht das Relais     P1    in     folr;en-          dtm    Stromkreis an: Erde, Wicklungen 11  und I des     RelalSPl,    Kontakte<I>7t,</I> 17t1,     16u-,);a,     Schaltarm     mwe,    nicht dargestellte Schalt  mittel an den Verbindungsstromkreisen     Le5,          Batterie,    Erde. Das Relais P1 setzt durch  Öffnen des Kontaktes 9p1 den Mischwähler  still.

   Der Kontakt 18p1 sperrt die     gefundene     Leitung und die     Kontakte        11p1    und 12p1  schalten die Sprechadern durch,    Wird die Verbindung ausgelöst, so wird  in irgendeiner bekannten Weise der Prüf  stromkreis im Gruppenwähler unterbrochen,  wodurch auch das Relais T abfällt. Im     Miqch-          wähler   <I>MW</I> wird der Kontakt     7t        geöffnet.     Hierdurch fällt das Relais     P1    ab.

   Der Kon  takt 9p1 stellt über den nur in der Nullstel  lung     geöffnetenKontakt N        denFortschalter-          stromkreis    des Mischwählers<I>MW</I> wieder  her, so dass dieser seine Nullstellung erreicht..

    In. dieser wird der Kontakt  N geöffnet und  der Wähler     stillgesetzt.       Findet der Mischwähler<I>MW</I> in der Lei  tungsgruppe     HR    jedoch keine freie     Leitung,     so kommt bei Einstellung des Wählers 111117  in die Raststellung     R1    folgender Stromkreis  zustande:

   Erde, Relais     P1,        Kontakte    7t, 17t1,       16um,    Schaltarm     mwe,    Raststellung     Bi,    Re  lais     U1,    Kontakte     14x,        18t2,        99tn,    Relais     1T,     Batterie, Erde. In diesem Stromkreis hat das  Relais P1 Fehlstrom.

   Die Relais U und     U1     sprechen jedoch an und setzen den Wähler  durch     Offnen    der Kontakte     10u1    und     103k     still. Über Kontakt     27u1    wird das Relais     Ti     über den Schaltarm     inwd    erregt. Das Relais  T1 schaltet sich über Kontakt 28t1 in einen       Haltestromkreis    ein, der bis zur Einstellung  des Wählers in seine Nullstellung     bestehen     bleibt. Über Kontakt     19u1    wird das Relais  parallel zu dem Elektrolytkondensator Kot  eingeschaltet.

   Das Relais X spricht verzögert  an. Über Kontakt     20u1    wird das Relais I ein  geschaltet und hierdurch die Relaiskette I,       II,        III    angelassen, deren Relais nacheinander  wirksam werden.  



  Spricht das Relais X an, was vor An  sprechen des Relais     III    erfolgt, so wird am  Kontakt     14x    der Stromkreis für die Relais  U und     U1    aufgetrennt. Durch Abfallen der  Relais U und     U1    wird an den Kontakten       103u    und     10u1    der Drehmagnet     Dinw    des  Wählers     114W    wieder eingeschaltet. Der  Wähler läuft jetzt in seine     Nullstellung.,     ohne nachfolgende Leitungen     auszuprüfen,     da das Relais     T1    erregt ist und am  Schleppkontakt 17t1 das Prüfrelais P ab  geschaltet hält.

   Gelangt der Wähler     in    die           Nullstellung,    so fällt das Relais     TI-        all),    wo  durch das Prüfrelais P1 wieder     anbesehaltet     wird. Der     _NIj        ähler    wird weiter     fortbesehaltet     und prüft jetzt erneut die     Leitungen    der  Hauptverkehrsrichtung IM.

   Da das Relais X  nach Öffnen des Kontaktes 19111 inzwischen  abgefallen ist, wird der     'Wähler    in der Rast  stellung     RI    wieder stillbesetzt, wenn Leitun  gen in der     Hauptverkehrsriehtunb        IIR    in  zwischen nicht frei     geworden    sind. Die Re  lais U,     U1    und TI sprechen wieder an. Das  Relais X wird wieder     einbeschaltet;    und  spricht verzögert an. Jetzt spricht     auch    das  Relais     III    an, für das über Kontakte     32:r     und 31111 ein Haltestromkreis zustande  kommt.

   Das Relais X öffnet wieder den  Erregerstromkreis der Relais     I'1    und     f',    so       da.ss    der Wähler wieder     weiterbeschaltet     wird. Er     gelangt    wieder in die     Stellung    0  und prüft nochmals die Leitungen der     Ver-          l@ehrsrichtimg        HR.    Sind die Leitungen der  Gruppe HR, immer noch     besetzt,    so     belangt     der Wähler wieder auf die Raststelle     Hl.    In  dieser wird er jedoch nicht stillbesetzt,

   da  das Relais     Y    noch nicht     abgefallen    ist. Wie  bereits erwähnt, ist nämlich     beim    zweiten  Auflaufen des Wählers     111T1''    auf die Rast  stelle<B>BI</B> die Relaiskette .I,     1I,        III    so weit  abgelaufen, dass das Relais     III    angesprochen  hat, wenn das Relais X     erregt    wird.

   Hier  durch wird der Widerstand TV;,.) über den  Kontakt 32111 eingeschaltet, so dass das  Relais X nach     Aberregen    des Relais UI und  Öffnen des Kontaktes     19t11    so     stark    ver  zögert abfällt,     da.ss    der     -Wähler        LIITTT    ge  nübend Zeit hat, die     Kontaktgruppe        HR     zum dritten     1I11    zu überlaufen, bevor es  abfällt.

   Da der Kontakt 14x also noch ge  öffnet ist, wenn der     )Wähler        111T1'    zum drit  ten     Male    die Raststelle     .l    berührt, so prüft  er anschliessend die     Leitungen    der     11aupt-          umwebrichtunb   <I>1</I>     (II(rl)    aus. Sind auch.  diese     Leitungen    alle besetzt, so     belangt    er  auf die     Raststellung        I'2.    In dieser sprechen  die Relais     1T2    und     L'    an.

   Am Kontakt     103i1     wird der     Fortschaltestromkreis    des Dreh  magneten     Dnuz,    unterbrochen. Der Kontakt       1.05t12        bewirkt    die     Erregung    des Relais TL    Hierdurch wird der Kontakt<I>1</I>     i        t1        unibeschal-          tet    und das     Relais    PI abgeschaltet.

   Am  Kontakt     16t42    \wird eine     Halteerde    für die  Relais     Z'2    und     U    an den Schaltarm     mwe          anbele@t.        _Der    Kontakt     35t12    schaltet das Re  lais     Z1    ein.  



  Spricht das Relais     XI    an, so wird durch  Schliessen. des Kontaktes     36x1    das Relais T2  in     folgendem    Stromkreis erregt. Erde, Kon  takte     3@t.z@1,        551m,    Relais T2, Kontakt     511,     Batterie, Erde. Das Relais T2 hält sich über  Kontakt 5312. Der Kontakt 132) wird ge  öffnet, so dass die Relais U und     Ü2    abfallen.  Hierdurch wird über Kontakt 10311 der  Drehmagnet     Dmzv    wieder erregt und der       'Wähler    zur     Nullstellung    weiterbeschaltet.

    Da. das Relais     1'1        erregt    ist, kann er nach       Verlassen    der Raststellung     1R2    nicht mehr       aufprüfen.    Das Relais T2     bleibt    erregt, so  dass der     WiAler    jetzt bei einer erneuten Prü  fung alle Leitungen von der Nullstellung bis  zur Raststellung     R3    durchprüfen kann.

   Sind  keine     Leittinben    in den Gruppen<I>HR, HUI,</I>       IIL'2    mehr frei, so spricht bei erreichen der       Raststellung        1z'3    das Relais Uri an und mit  ihm in Reihe das Relais     L'.    Über     Kontakt          110acrt    wird der Wähler stillbesetzt. Das Re  lais     Uit.    schaltet das     Relais        X2    ein. Nach  einer     gewissen    Zeit wird der Kontakt 52x2       geschlossen,        wodurch    das Relais     Tri    an  spricht.

   Das Relais Tu öffnet am Kontakt       99tn,    den Stromkreis des Relais     Urt    und     (l.     Das     Relais    T2 wurde     aberregt,    da der Kon  takt     55nn        geöffnet    wurde und der Halte  stromkreis     ain        Kontakt        53t2    zur Aufhebung       belangt;    ist. Das Relais     Tl.    wurde beim An  sprechen des Relais     Un    über Kontakt     1.09un     erregt.

   Durch Schliessen des Kontaktes       110itra    wird der Drehmagnet wieder     ein-          beschaltet    und der 'Wähler     gelangt    wieder  zur Stellung 0. Das Relais     Ttt,    welches über  Kontakt     54tit    einen Haltestromkreis für sich       selbst    herbestellt hat, hält     den    Kontakt     99tn     geöffnet.

   Der     Wähler    kann jetzt     sämtliche          angeschlossenen        @ont:akte        ausprüfen    und     ge-          la.nbt,    wenn alle Leitungen besetzt sind, in  die     Stellimb        R-it.    In dieser spricht das     Relais          Irin    an,     wodurch    an den Bontakten     1.6-aam,

                36u-yra    und     37um    die Schaltarme     mwa    bis       navc    des Wählers     DIW    abgeschaltet und an  deren Stelle die Schaltarme     nmwa    bis     nnawc     des Wählers     NMW    zur     Anschaltung    ge  langen. Über Kontakt 13911m wird der Dreh  magnet     Dm.avl    angelassen, so dass über die  sen jetzt eine Verbindung über eine der       Nebenumwegrichtungen    zustande kommen  kann.

   Die Schaltarme des Wählers     MW     werden noch so lange weitergeschaltet, bis  der Wähler     NIUW    eine freie Leitung gefun  den hat. Der Drehmagnet     Dmw    des Wählers       AIIW    wird in einem solchen Fall gleichzeitig  mit dem Drehmagneten     Dmwl    durch Öffnen  des     Kontaktes        9p1    stillgesetzt. Die Raststel  lungen<B>BI',</B> R2', R3' des Wählers     NAVIW     sind mit den Steuerleitungen an den Rast  stellen     B1,    R2, R3 des Wählers N W verbun  den.

   Hierdurch steuern die Relais X, X1,  X2, I,     II,        III    und<I>T2,</I>     Tn    den Wähler     NJIIW     in der gleichen Weise wie sie den Wähler       MTY    steuern. Die Ausbildung des Wählers       NJIW    kann natürlich auch in anderer Weise  durchgeführt werden, falls der Wähler       NNW    weniger Richtungen als     Nebenumweg-          richtungen    zur Verfügung stellen soll.

   Sind  alle     Leitungen    der     Nebenumwegrichtungen.     besetzt, so wird das Relais G erregt, wodurch  der Kontakt     2g    geöffnet wird und der Grup  penwähler     GW    in eine     Abschaltestellung    ge  langt, in welcher der anrufenden Stelle das  Besetztzeichen gegeben wird.  



  Sind alle Leitungen, die von dem Wäh  ler     NW        abgehen,        besetzt,    so kann die Lei  tung     Lab    mit     Erdpotential    beschaltet wer  den, wodurch das Relais<I>Um</I> unmittelbar  erregt wird und über Kontakt     38una    und  40t einen Haltestromkreis für sich selbst her  stellt. Hierdurch wird dann der gesamte  Verkehr über den Mischwähler     NlIW    ge  leitet.

   Es sei noch bemerkt, dass je nach der  Grösse der Anzugsverzögerungen     bezw.    Ab  fallverzögerungen der Relais I,     II    und     I:II     und des Relais X erreicht werden kann, dass  der     '#Arähler   <I>MW</I> nach der ersten     Besetzt-          prüfung    der Leitungen der Hauptverkehrs  richtung HR und     Einstelliuig    des Wählers  in die Nullstellung anschliessend nicht noch    einmal nur die Leitungen der Hauptverkehrs  richtung     HR    allein prüft,

   sondern anschlie  ssend sofort die Leitungen der     Hauptver-          kehrsrichtungH    und der     Hauptumwegrich-          tung        FIUL    In einem solchen Fall muss näm  lich lediglich das Relais     III    derart bemessen  werden, dass es während des ersten Nach  hauselaufes des Wählers<I>MW</I> schon an  spricht und so bewirkt, dass das Relais X.  durch Einschalten des Widerstandes     Wi5     beim zweitmaligen Erreichen der Raststel  lung     B1    noch nicht abgefallen ist, demnach  also die Relais U1 und U nicht zum An  sprechen gebracht werden können.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung in Fernsprechan lagen mit Wählerbetrieb zur Durchführung mehrfacher Prüfungen besetzt gefundener Leitungsgruppen, dadurch gekennzeichnet, dass über die bei Besetztsein aller Leitungen einer Köntaktgruppe durch den vergeblich suchenden Wähler (GW) eingenommene Stel lung (11) ein Wähler mit freier Wahl (MW) angelassen wird, der dievergeblich abgesuchte Leitungsgruppe erneut ausprüft. UNTERANSPRÜCHE:
    1. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der die erneute Prüfung durchführende Wähler mit freier Wahl (MW) nach einer erneuten ver geblichen Prüfung der Kontaktgruppe durch Hilfsschaltmittel stillgesetzt wird, die auch das Wirksamwerden des Prüfrelais (P1) des Wählers mit freier Wahl verhindern. 2.
    Schaltungsanordnung nach Unteran spruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass nach Stillsetzen des Wählers mit freier Wahl (MW) nach einer vergeblichen Prüfung der genannten Leitungsgruppe Zeitschaltmittel (X) wirksam werden, die den Wähler ver zögert zur Durchführung einer erneuten Prü fung anlassen. 3.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass an dem die erneute Prüfung durchführenden Wähler mehrere Leitungsgruppen<I>(HR,</I> HU1 usw.) angeschlossen sind und durch dem Wähler zugeordnete Schaltmittel<I>(N, T2,</I> Tu,) nach Besetztprüfung einer Leitungsgruppe (IIr) eine weitere Leitungsgruppe (HUI) zur Prü fung freigegeben wird.
    Schaltungsanordnung nach L'nteran- sprueh 3, dadurch gekennzeichnet, dass an die weiteren Leitungsgruppen Um@vegverbin- dungswege angeschlossen sind. 5. Schaltungsanordnung nach Unteran spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass die Freigabe einer Leitungsgruppe nach Besetzt- prüfung einer vorhergehenden Gruppe erst erfolgt, wenn die vorhergehende Gruppe mehrmals besetzt geprüft -orden ist. 6.
    Schaltungsanordnung nach Unteran spruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Verzögerungszeit von dem Wähler mit freier Wahl zugeordneten weiteren Schaltmitteln (I, II, III) die Anzahl der zu wiederholenden Prüfungen der ersten Leitungsgruppe dieses Wählers vor Freigabe der nachfolgenden Lei tungsgruppe bestimmt.
    7. Schaltungsanordnung nach Unteran, spruch 4, dadurch gekennzeichnet, dass der 'Wähler mit freier Wabl bei jedem erneuten Prüfvorgang eine jeweils grössere Anzahl von Leitungen ausprüft. B. nach Unteran spruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass bei Besetztsein aller Leitungen des die erneute Prüfung (lurchfübrenden Wählers 1'mschalt- mittel (U)rr,)
    wirksam werden, die einen wei teren Wähler (NMIV), an den weitere L m- weg@ei.tungen angeschlossen sind, an die Lei tung der anrufenden Stelle anschalten.
    9. Schaltungsanordnung nach Unteran- sprucll 8, dadurch gekennzeichnet, dass die Arbeitsweise des über Umschaltmittel an- geselialteten Wählers (NMlh) von den glei chen Steuerschaltmitteln <I>(N, T2,</I> Tyz usw.) bestimmt wird, von dellen auch der die er neute Prüfung durchführende Wähler ge steuert wird.
CH238239D 1943-07-03 1943-07-03 Schaltungsanordnung in Fernsprechanlagen mit Wählerbetrieb. CH238239A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE907537C (de) * 1951-01-22 1954-03-25 Nederlanden Staat Schaltung zum Reservieren von Waehlern, Leitungen oder Gliedern in automatischen Signalsystemen

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE907537C (de) * 1951-01-22 1954-03-25 Nederlanden Staat Schaltung zum Reservieren von Waehlern, Leitungen oder Gliedern in automatischen Signalsystemen

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