CH237180A - Vorrichtung an Scheibenmühlen zum Nachstellen des Mahlfeinheitsreglers. - Google Patents

Vorrichtung an Scheibenmühlen zum Nachstellen des Mahlfeinheitsreglers.

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CH237180A
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Zellweger Ag Apparate-Un Uster
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Zellweger Uster Ag
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B02CRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING; PREPARATORY TREATMENT OF GRAIN FOR MILLING
    • B02CCRUSHING, PULVERISING, OR DISINTEGRATING IN GENERAL; MILLING GRAIN
    • B02C7/00Crushing or disintegrating by disc mills
    • B02C7/11Details
    • B02C7/14Adjusting, applying pressure to, or controlling distance between, discs

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Finish Polishing, Edge Sharpening, And Grinding By Specific Grinding Devices (AREA)

Description


  Vorrichtung an     Scheibenmühlen    zum Nachstellen des     Nahlfeinheitsreglers.       Bei Scheibenmühlen wird die Mahlfein  heit ausser von der Beschaffenheit der Mahl  scheiben durch den gegenseitigen Abstand  derselben bestimmt. Dieser Abstand wird  mittels des     Mahlfeinheitsreglers    eingestellt,  der aus einem Einstellorgan, gewöhnlich  Schraube oder Mutter besteht, durch dessen  Drehung eine der Mahlscheiben der andern  genähert     bezw.    von ihr entfernt wird.

   Das  Einstellorgan wird nicht unmittelbar,     sou-          dern    mit     Hilfe    eines mit ihm gekuppelten  Stellhebels gedreht, dessen jeweilige     Winkel-          Stellung    an einer .Skala abgelesen werden  kann, und dessen Drehwinkel durch An  schläge begrenzt wird, um zu verhindern, dass  die Mahlscheiben in gegenseitige Berührung  gebracht oder zu weit voneinander entfernt  werden können.  



  Um dauernd feine     Mahlung    zu erzielen,  müssen die Mahlscheiben nach Massgabe ihrer  Abnutzung von Zeit zu Zeit einander genä  hert werden, 'was durch Nachstellen des Mahl  feinheitsreglers bewirkt wird. Auch wenn als    Ersatz für abgenutzte Mahlscheiben neue  Mahlscheiben einzusetzen sind, muss die  Nachstellvorrichtung betätigt werden. Das  Nachstellen findet bei den bisher bekannt ge  wordenen     Mahlfeinheitsreglern    in der Weise  statt, dass die Kupplung zwischen Stellhebel  und Einstellorgan gelöst wird, der Mahl  scheibenabstand sodann durch Drehen des  Einstellorganes berichtigt wird, worauf die       Kupplung        zwischen    letzterem und dem Stell  hebel wieder     in    Eingriff gebracht wird.

    Während dieses Vorganges muss darauf ge  achtet werden, dass der Stellhebel in derjeni  gen Endstellung festgehalten wird, die der  feinsten     Mahlung    entspricht.  



  Die sachgemässe Durchführung des     Nach-          stellens    erfordert einiges Geschick und tech  nisches Verständnis. Es wird erfahrungs  gemäss häufig falsch ausgeführt, was nicht  nur ungenügende Mahlfeinheit, sondern auch  Beschädigungen der Mühle zur Folge haben  kann. Durch die     beim    Arbeiten der Mühle  entstehenden Erschütterungen kann sich fer-           ner    die Kupplung zwischen Stellhebel und  Einstellorgan von selbst lösen und der     Mahl-          feinheitsregier    verstellt werden.  



  Bei der Vorrichtung an Scheibenmühlen  zum Nachstellen des     Mahlfeinheitsreglers    ge  mäss Erfindung ist die Bewegungsverbindung  des Einstellorganes mit dem Stellhebel mit  tels einer an diesem drehbar gelagerten  Schnecke herbeigeführt, in dem diese in ein  am Einstellorgan konzentrisch angebrachtes  Schneckenrad eingreift, wobei die gegen  seitige Winkelstellung von Einstellorgan und       Stellhebel    durch Drehen der Schnecke geän  dert werden kann.  



  Der     Nachstellvorgang    wird hierdurch ge  genüber bisher erheblich vereinfacht, und es  kennen dabei leicht Vorkehrungen getroffen  werden, damit die     Schnecke    nur, wenn der  Stellhebel auf feinste     1-llahlung    eingestellt ist,  gedreht werden kann, um Bedienungsfehler  zu vermeiden. Ferner kann gut dafür gesorgt  werden,     da.ss    keine Möglichkeit ungewollter,  selbsttätiger Verstellung vorhanden ist.  



  In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei  spiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt,  und zwar zeigt:       Fig.    1 das     Mahlwerk,    einer Scheibenmühle  mit dem     Mahlfeinheitsregler,    teilweise im  Schnitt und       Fig.    2 einen teilweisen waagrechten  Schnitt zu     Fig.    1.  



  An der stehenden Antriebswelle 1, die  z. B. durch einen Elektromotor gedreht wer  den kann, ist der Flansch 2 befestigt, der die  zu drehende Mahlscheibe 3 trägt, während  die stillstehende     Mahlscheibe    4 am Gehäuse  deckel 5 befestigt ist. Die Welle 1 ist in der  im     Mühlengehäuse    6 längsverschiebbar ange  ordneten Einstellhülse 7 gelagert, welche La  gerstelle den vom Mahlvorgang herrührenden       Achsialdruek    aufnimmt. Die Einstellhülse 7  ist mit Gewinde 8 versehen, auf das die Ein  stellmutter 9 aufgeschraubt ist, die mit ihrer  untern Stirnfläche auf einer festen Wand des       Mühlengehäuses    6 aufsteht.

   Durch     Druelz-          federn    10, die sieh an dem an der Einstell  hülse 7 angeschraubten Flansch 11     abstützen,            -werden        Reibungswiderstände    in der Führung  der Einstellhülse 7 sowie Spiel im Gewinde 8  überwunden     bezw.    aufgehoben. Eine in der  Einstellhülse 7 gebettete und in die Nut 12  am     Mühlengehä        use    eingreifende Gleitfeder  13 verhindert ein Drehen der Einstellhülse 7.  ]Konzentrisch an der Einstellmutter 9 ist der  Stellhebel 14 drehbar gelagert, der mit La  gern 15 und 16 für die Spindel der Nach  stellschnecke 1.7 versehen ist.

   Zwecks     Dre-          hens    der     Nachstellschnecke    17 ist diese bei  spielsweise mit einem Schlitzkopf 18 zum  Ansetzen eines Schlüssels 19 oder eines  Schraubenziehers versehen, der durch eine  Öffnung 20 im     Mühlengehäuse    hindurch  gesteckt werden muss;

   die     Öffnung    20 ist der  art am Gehäuseumfang angebracht, dass der  Schlüssel 19 nur dann     an    den Schlitzkopf 18  angesetzt und die     Nachstellschneeke    17 ge  dreht     -,werden    kann, wenn der     Stellhebel    14  in der auf der Zeichnung dargestellten     End-          stellung    steht. Die     Nachstellschnecke    17  greift in ein an der Einstellmutter 9 konzen  trisches, hier ein     .Stück    mit ihr bildendes  Schneckenrad 21 ein.

   Der Stellhebel 14 be  sitzt einen Zeiger 22, der auf der ortsfesten  Skala ?. die jeweilige Lage des Stellhebels  14 anzeigt.     Anschläge    24 und 25, gebildet  durch die     Begrenzungen    eines im Mühlen  gehäuse für den Durchtritt des Stellhebels 14  vorgesehenen Schlitzes, begrenzen die Win  lcelbewegung des Stellhebels     1.1    zwischen den  Endteilstrichen der     Skala    23.  



  Durch Erzeugung eines genügenden     Druk-          kes    in Richtung der Achse der     Nachstell-          schneeke    17, zwischen dieser und dem Stell  hebel 14, beispielsweise mittels der Druck  feder 26,     ferner    durch     Herandrücken    der       Naehstellschnecke    gegen das Schneckenrad  21, etwa mit Hilfe der Zugfeder 27, wird  die Übertragung des     Drehmomentes    vom  Stellhebel 14 auf die Einstellmutter 9     spiel-          frei.    Die     beabsichtigte    Wirkung der Zugfeder  27     wird    dadurch ermöglicht,

   dass die Boh  rung des Lagers 16 als Langloch gestaltet       und    die Bohrung des Lagers 15 so weit ist,  dass die     Naclistellselineeke    17 in der Ebene  des Schneckenrades 21 etwas pendeln kann.      Die unter dem Einfluss der Zugfeder 2:7 ent  stehende starke     Reibung    zwischen     Nachstell-          schnecke    17 und Schneckenrad 21 unterbindet  eine ungewollte, selbsttätige Drehung der       Nachstellschnecke    etwa infolge Erschütte  rungen beim Betrieb der Mühle.  



  Der Abstand zwischen den Mahlscheiben  3 und 4     bestimmt    die Mahlfeinheit und wird  durch Drehen des Stellhebels 14 eingestellt,  dessen Drehbewegung von der als     Mitnehmer     wirkenden     Nachstellschnecke    17 auf das  Schneckenrad 21 und damit auf die Einstell  mutter 9 übertragen wird, was eine Längs  verschiebung der Einstellhülse 7 bewirkt, an  der die Antriebswelle 1 sowie der     Mahlschei-          ben-Flansch    2, und die Mahlscheibe 3 teilneh  men.

   Bei der in der Zeichnung dargestellten  Endstellung des Stellhebels 14 sind die Mahl  <I>s</I>     c        'heiben        3i        und    4     einander        am        nächsten,        so     dass demgemäss der Grad der Mahlfeinheit  der grösste ist.

   Wird die gewünschte Mahl  feinheit;     etwa    infolge Abnutzung der Mahl  scheiben, in dieser Endstellung des Stell  hebels nicht erreicht, so kann der Mahlfein  heitsregler nachgestellt werden, indem die       Nachstellschnecke    17 mit     Hilfe    des Schlüs  sels 19 gedreht wird, während der Stellhebel  14 in seiner Lage festgehalten wird. Hierbei  dreht sich die Einstellmutter 9 unabhängig  vom Stellhebel 14 und verschiebt die Ein  stellhülse 7 mitsamt der Mahlscheibe     3,.    Der  Drehsinn der     Nachstellschnecke    17 muss in  diesem Falle derart sein, dass der Abstand  zwischen den Mahlscheiben 3, und 4 kleiner  wird.

   Wenn hingegen neue Mahlscheiben ein  gesetzt werden sollen, welche dicker sind als  die auszuwechselnden, muss der Drehsinn der       Nachstellschnecke    17 bei dem. dann erforder  lichen axialen     Zurückverschieben    des Mahl  scheibenflansches 2 entgegengesetzt sein.  



  Wenn die     Nachstellschnecke    17 bei belie  biger Winkelstellung des Stellhebels 14 ge  dreht werden könnte, und die Mahlscheiben  3 und 4 einander durch Nachstellen etwa  dann dicht genähert würden, wenn der Stell  hebel 14 beispielsweise am Anschlag 25 an  stehen würde, dann könnten die Mahlscheiben  durch     nächträgliches    Drehen des     ,Stellhebels       14 in der Richtung des Anschlages 24 zur  Berührung gebracht und gegeneinander ge  presst werden. Dieses könnte Beschädigungen  der Mahlscheiben, der Lager und gegebenen  falls des Antriebsmotors zur Folge haben.

    Weil aber der Schlüssel 19 nur angesetzt und  die     Nachstellschnecke    17 nur dann gedreht  werden kann, wenn der .Stellhebel 14 in der  jenigen     Endstellung    steht, bei der die     Mähl-          seheiben    einander am nächsten sind, ist ein  solcher Bedienungsfehler unmöglich.  



  Zum Nachstellen der drehbaren Mahl  scheibe ss genügt es also, den Stellhebel 14 in  diejenige Endstellung zu bringen, die der  grössten Mahlfeinheit entspricht, alsdann den  Schlüssel 19, an die .Spindel der     Nachstell-          schnecke    17 anzusetzen und zu drehen. Das  Nachstellen erfordert somit keine besondere  Geschicklichkeit, und da der .Schlüssel 19 nur  dann angesetzt werden kann, wenn der Stell  hebel 14 sich in der für den Vorgang geeig  neten Stellung befindet, sind Beschädigun  gen der Mühle infolge Nichtbeachtung der  diesbezüglichen Anweisung     bezw.    infolge  falscher     Einstellung    des Stellhebels ausge  schlossen.

   Ein weiterer Vorzug liegt darin,  dass der     Mahlfeinheitsregler    dauernd frei ist  von     totem    Gang, und dass ein selbsttätiges  Verstellen desselben nicht möglich ist.  



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Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Vorrichtung an Scheibenmühlen zum Nachstellen des Mahlfeinheitsreglers, der durch Drehen eines Einstellorganes mit Hilfe eines zu diesem konzentrisch angeordneten und mit ihm gekuppelten Stellhebels ein Verkleinern bezw. Vergrössern des Abstandes zwischen der < Mahlscheiben bewirkt, dadurch gekennzeichnet, dass die Bewegungsverbin dung des Einstellorganes mit dem Stellhebel mittels einer an diesem drehbar gelagerten Schnecke herbeigeführt ist, indem diese in ein am Einstellorgan konzentrisch angebrach tes Schneckenrad eingreift,
    wobei die gegen seitige Winkelstellung von Einstellorgan und Stellhebel durch Drehen der Schnecke geän dert werden kann. LTNTERANSPRt"CHE 1. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, da.ss amlllühlengehäuse eine derart angeordnete Öffnung zum Ein stecken eines Werkzeuges zum Drehen der Schnecke vorgesehen ist, dass dieses nur dann an der Schnecke angesetzt werden kann, wenn der Stellhebel in derjenigen Endstellung steht, in welcher die Mahlscheiben einander am nächsten sind. 2.
    Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schnecke in der Ebene des Schneckenrades beweglich an geordnet ist und durch Federwirkung gegen das Schneckenrad gedrückt wird. 3. Vorrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Schnecke in axialer Richtung federbelastet ist.
CH237180D 1943-12-14 1943-12-14 Vorrichtung an Scheibenmühlen zum Nachstellen des Mahlfeinheitsreglers. CH237180A (de)

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