CH233175A - Verfahren zur Herstellung von 2,4-Dibrom-androstandion-(3-17). - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von 2,4-Dibrom-androstandion-(3-17).

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CH233175A
CH233175A CH233175DA CH233175A CH 233175 A CH233175 A CH 233175A CH 233175D A CH233175D A CH 233175DA CH 233175 A CH233175 A CH 233175A
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    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • CCHEMISTRY; METALLURGY
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    • C07J75/00Processes for the preparation of steroids in general

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Description


      Terfahren    zur Herstellung von     2,4-1)lbrom-androst#,tii(lion#(3-17).     <B>C</B>    Mit der Herstellung von im Ring<B>A</B>     halo-          t'     ,genierten     Androstadionen    haben sich     selion     manche Fachleute beschäftigt, weil sich aus  diesen Stoffen durch Abspaltung von     Ha-          loo,enwasserstoff    solche Verbindungen     gewin-          el        tn          nen    lassen,

   die im Ring<B>A</B> eine oder mehrere  Doppelbindungen tragen und die gegenüber  den entsprechenden Verbindungen ohne diese  Doppelbindungen von erhöhter     androgener     Wirksamkeit sind. So hat man versucht, bei  spielsweise die     Dibromverbindungen    des     An-          drostandions    durch direkte     Bromierung    von       Androstandion    zu erhalten. Bei dieser direk  ten     Halogenierung    werden jedoch einheitliche       Halogenierungsprodukte    nicht erhalten, son  dern es entstehen schwer trennbare Gemische  von Mono-,     Di-    und     Trihalogenverbindungen.     



  Es wurde nun gefunden,     dass    man das     2,4-          Dibrom-androstandion-(3,17)    in guter Aus  beute und in einheitlicher Form erhalten  kann, wenn man von einem in reiner Form  darstellbaren, gesättigten     2,4-Dibrom-sterin-          keton-(3)    ausgeht und dieses zweckmässig    in geeigneten Lösungsmitteln, der     Einwir-          kuno,    eines solchen Oxydationsmittels unter  wirft, das einen     oxydativen    Abbau der Sei  tenkette bewirkt. Aus dem entstehenden Oxy  dationsgemisch wird dann das     2i4-Dibrom-          androstandion-3,17    isoliert.  



  Zur Durchführung des Verfahrens wird  das Ausgangsmaterial zweckmässig in solchen  Lösungsmitteln gelöst, die selbst von dem  Oxydationsmittel nicht angegriffen werden,  zum Beispiel in Essigsäure,     Propionsäure,          haloo-enierten        Kohlenwasserstoffen    wie     Äthv-          lenehlorid,    oder in Gemischen solcher     II-          sungsmittel.     



  Als Oxydationsmittel wird -vorzugsweise  Chromsäure verwendet.     Mankann    aber auch  andere geeignete Verbindungen des 6wertigen  Chroms, ferner     Permanganatverbindungen     und ähnliche Verbindungen oder Verfahren,  die einfache     Kohlenstoff-Kohlenstoffbindun-          ,gen    zu spalten vermögen, verwenden. Der     Zu-          5          satz    von Schwefelsäure zum Oxydations  ansatz kann vorteilhaft sein.

        Die Isolierung des     #)"4-Dibrom-androstaii-          dions-(3,17)    aus dem     Oxydations,-einisel)     kann in an sieh bekannter \Weise     durcb-e-          führt    werden, indem man zunächst die gebil  deten sauren Oxydationsprodukte abtrennt     und     aus den neutralen Oxydationsprodukten die       ketonhaltigen    Anteile isoliert, wobei     man    sieh  beispielsweise der unterschiedlichen Löslichkeit  der einzelnen neutralen Bestandteile des Oxy  dationsgemisches in geeigneten     Lösung.smit-          teln    bedienen kann.

   Der     ketonhalti-e    Anteil       lässt    sich durch chemische oder physikalische  Methoden weiter     reinicen,   <B>zum</B> Beispiel durch       Kristallisation    Destillation oder Sublimation  unter stark vermindertem Druck,

       ehroinato-          gl.        od(        -auf        dem          "raphisehe        Tre#nnung    und der     _#i          ZD        el          Wece    über die funktionellen Derivate der       t'          Ketogruppe.     Das Verfahren sei     dureh        fol--eiicl(#3        Bei-          el     spiel erläuterte    <I>Beispiel:

  </I>       1)7,3   <B>g</B>     -),4-Dil)rom-elioltstiiiloii-(3)        werften     in einem Gemisch von     25()        ein'        Xtbyleneblo-          ritd    und     Mü    cm' Eisessig gelöst     und    unter       ständi,gemRühren        imLaufe    von etwa 4 Stun  den bei etwa<B>18'</B> gleichzeitig tropfenweise       z#    t'  mit folgenden Lösungen versetzt:

    <B>Z,</B>  <B>1. 50</B>     Chromsäureanhydrid    in     C),1    rin:\  Wasser,  2. 42 cm' konzentrierte Schwefelsäure in  <B>100</B>     ein'    Eisessig.  



  Dann     lässt    man das     Geniiseli        nocli   <B>15</B>  Stunden bei Zimmertemperatur stehen, fügt  <B>10</B> cm'     --Methanol    hinzu und     engl    es unter  vermindertem     Drueh    bei etwa 40" auf<B>150</B>     ein;'     ein, sobald es eine rein     ehronigrüne    Farbe  <I>n</I>    angenommen hat. Das Konzentrat wird mit  Wasser verdünnt und     init    Benzol     aust#"-eseliüt-          telt.    Die     B(,nzollöstin,#"    wird zur Entfernung.

    der sauren Oxydationsprodukte mit<B>29</B> n     Na-          tronlau"e        ausresehüttelt.    dann mit Wasser  neutral     gewaseben    und nach Trocknen unter  vermindertem Druck, zuletzt unter Zusatz  von etwas Äthanol, bis zur beginnenden  Kristallisation     eingedainpft.    Die nach<B>Ab-</B>  kühlen ausgeschiedenen Kristalle werden     ab-          gesau    t und mit Alkohol gewaschen. Weitere       Kristallmenuen    gewinnt man durch Einengen  e     eD     der Mutterlaugen.

   Man erhält so 3,4<B>-</B>     2,4-          Dibroin-androstandion-(3,17).        Das    Produkt       zei-t        naeb        Uinkri.,tallisieren    ans einem  oder aus     leeton    einen       Selinielzpinikt        von   <B>196</B> bis<B>197".</B>

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCII: Verfahren zur Herstellunc, von 2,4-Di- n brom-androstandion-(3,17), dadurch o,elenn- zeichnet, dass man ein gesättigtes 2,4-Dibrom- en sterinketon-(3) mit einem Mittel behandelt, das den oxydativen Abbau der Seitenkette bewirkt, und aus dem Oxydationsgemiseh das 2,4-1)ibi-oni-ziiidi-ostaiidion-(,3,1.7) isoliert.
    UNTERANSPRüCHE: <B>1.</B> Verfahren nach Patentansprueb, da- dureb gekennzeiebnet. dass man in einem oxvdationsfesten Lösun-smittel arbeitet. 2. Verfahren nach Patentansprueli, da durch gekennzeiebnet. dass man Chroinsäure als Oxyd-#itioiisniilt(,l verwendet.
CH233175D 1941-02-06 1942-02-05 Verfahren zur Herstellung von 2,4-Dibrom-androstandion-(3-17). CH233175A (de)

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