CH232113A - Verfahren zur Herstellung von in organischen Lösungsmitteln, wie z. B. Methylenchlorid, Äthylenchlorid, Dioxan usw., homogen löslichem Cellulosetriacetat. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von in organischen Lösungsmitteln, wie z. B. Methylenchlorid, Äthylenchlorid, Dioxan usw., homogen löslichem Cellulosetriacetat.

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CH232113A
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triacetate
cellulose triacetate
acetic acid
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Alexander Wacker Gesellsc Gmbh
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Wacker Chemie Gmbh
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C08ORGANIC MACROMOLECULAR COMPOUNDS; THEIR PREPARATION OR CHEMICAL WORKING-UP; COMPOSITIONS BASED THEREON
    • C08BPOLYSACCHARIDES; DERIVATIVES THEREOF
    • C08B3/00Preparation of cellulose esters of organic acids
    • C08B3/22Post-esterification treatments, including purification

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Description


  Verfahren zur Herstellung von in organischen     Lösungsmitteln,        \wie    z.     B.Methylenehlorid,          Äthylenehlorid,        Diogan    usw., homogen löslichem     Cellulosetriacetat.       Zur Herstellung hochwertiger     Erzeugnisse     unter Verwendung     von:        Cellulosetriacetat    ist  die Voraussetzung, dass es mit den     hierbei        ge-          bräuehlichen    organischen     Lösern,    wie z. B.

         Methylenchlorid,        Äthylenchlorid,        Diogan     usw.,     qu.allenfreie,    völlig homogene und hoch  konzentrierte Lösungen ergibt. In dieser Be  ziehung befriedigen im allgemeinen die nach  bekannten Verfahren im homogenen System,  also ohne     Fasererhaltung,        herges@ellteri        Tri-          acetate    nicht.  



  Es wurde nun     gefuniden,        d(ass    auf einfache  Weise ein     Cellulosetriacetat    hergestellt wer  den kann, das die     angegebenen    Nachteile  nicht besitzt und eine     erhebliche    Verbesse  rung der Löslichkeit in :den genannten orga  nischen     Lösern    aufweist.  



  Gegenstand der vorliegenden     Erfindung     ist ein Verfahren zur     Herstellung    von in     or-          ganisthen        Lösungsmitteln,    wie z. B.

       Methy-          lenchlorid,        Äthylenchlorid,        Diogan    usw., ho-         mogen    löslichem     Cellulosetriacetat    aus in Ge  genwart von Zinkchlorid als Katalysator her  gestelltem     Cellulosetriacetat.    Das Verfahren  ist dadurch gekennzeichnet,     dass    dem     Acety-          lierungsggemisch,    welches das     Cellulosetriace-          tat        enthält,    wässerige,     zinkchloridhaltige     Essigsäure zugeführt wird,

   worauf das Re  aktionsgemisch bei erhöhter Temperatur, vor  zugsweise bei     30-50     C, einige Zeit sich  selbst überlassen und dann das     behandelte          Triacetat        isoliert    wird.

   Zur     Ausführung    des  Verfahrens wird     beispielsweise        wie    folgt vor  gegangen: Zu dem     zinkchloridhaltigen        Ace-          tylierungsgemisch    wird nach     Beendigung    der       Veresterung        sobald    die     Triacetatstufe    er  reicht ist, so viel wässerige,     zinkchloridhaltige     Essigsäure zugefügt, bis die im     Acetylie-          rungsgemisch    vorhandene Essigsäure so weit       verdünnt    ist,

   dass auf 100 Gewichtsteile       Essigsäure    5-20     Gewichtsteile    Wasser tref  fen.     Dez        Zinkchloridgehalt    :des     zugesetzten         Gemisches wird vorteilhaft so bemessen, dass  es etwa 50     Gewichtsteile    Zinkchlorid.,     hezo-          gen    auf 100     Gewichtsteile    der angewandten       Cellulose,    enthält.

   Das      'assen        enthaltende          Acetylierungsgemisch        überlässt    man bei er  höhter Temperatur, vornehmlich bei 30 bis  50  C     gegebenenfalls    unter Rühren einige  Zeit sich selbst. Der Essigsäuregehalt des       Celluloseesters    verändert sich durch die ange  gebene Behandlung praktisch nicht. Die Ver  ringerung der     Aeetylzahl    beträgt höchstens  einige     1/l0%.    Selbstverständlich muss die Be  handlung so rechtzeitig     abgebrochen    werden,  dass keine     Verseifung    des     Triacetates    erfolgt.

    Dieser Zeitpunkt lässt sich ohne Schwierig  keiten durch Versuche     ermitteln.    Das so er  haltene     Triacetat    wird in üblicher Weise aus  dem     Acetylierungsgemiseh    ausgefällt, ge  waschen und getrocknet. Von dem so behan  delten     Triacetat    können mit den gebräuchli  chen Lösungsmitteln     quallenfreie,    hochkon  zentrierte Lösungen hergestellt werden. Die       Alkoholverträglichkeit    dieser Lösungen ist  erheblich besser als bei     Triacetat,    das nicht  nach dem vorliegenden Verfahren behandelt  wurde.

   Bei Zusatz von Alkohol zu den     Tri-          acetatlösungen    kann dessen     Menge    in weiten  Grenzen schwanken. Bei hochkonzentrierten       Lösungen    von     Triacetat    in     llZethylenchlorid-          Methanol    kann bei gleicher Konzentration der  Alkoholgehalt zwischen     5-20%    schwanken,  ohne dass     Ausfloekung    eintritt und die Homo  genität der Lösung leidet.

   Mit behandeltem  hochviskosem     Cellulosetriacetat    gelingt es  ohne weiteres, homogene,     hochkonzentrierte     Lösungen herzustellen, während sonst dünn  flüssige Lösungen von     unbehandeltem        Tri-          acetat    auch von solchen geringer Eigenvisko  sität, meist quallig und     inho.mogen    in Lösung  gehen.  



  Die durch die     Behandlung    gemäss der Er  findung erzielten Verbesserungen wirken sich  vor allem bei der Verarbeitung, z. B. zu Fil  men, Fäden, Bändchen,     Transparenten,        Press-          massen,    Sicherheitsglas, Isoliermaterial usw..    äusserst vorteilhaft aus. Auch bei der     Versei-          funb    des     behandelten        Triacetates    zu sekun  därem Acetat wird eine Verbesserung der  Löslichkeit in organischen     Lösungsmitteln     erzielt.  



  <I>Beispiel:</I>  Zu einem aus 500 kg vorbehandelter     Cellu-          lose,    1500 kg     Essigsäureanhydrid,    600 kg  Eisessig und 600 kg Zinkchlorid bestehenden       Acetylierungsgemisch    werden nach beendig  ter     Acetylierung    zur     Triacetatstufe    850 kg  25     %        ige        Essigsäure,    welche 200 kg Zinkchlo  rid, enthalten, zugegeben.

   Nach 2-3     stündi-          ger    Einwirkung     unter        öfterem        Rühren    wird  der     Triester    in üblicher     Weise    gefällt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von in organi schen Lösungsmitteln, wie z. B. Methylen- chlorid, Ä.thylenehlorid, Dioxan usw., homo gen löslichem Cellulosetriacetat aus in Gegenwart von Zinkchlorid als Katalysator hergestelltem Triacetat, dadurch gekenn zeichnet, dass dem Acetylierungsgemisch, welches das Cellulosetriacetat enthält, wässe rige,
    zinkchloridhaltige Essigsäure zugeführt wird, worauf das Reaktionsgemisch bei er höhter Temperatur einige Zeit sich selbst überlassen und dann das Triacetat isoliert wird. UNTERANSPROCHE: 1.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man dem Aoety- lierungsgemiseh so viel wässerige, zinkchlorid- haltige Essigsäure zufügt, bis die im Acety- lierungsgemisch vorhandene Essigsäure so weit verdünnt ist, dass auf 100 Gewichtsteile Essigsäure 5-20 Gewichtsteile Wasser tref fen. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Reaktionsge- misch bei 30-50 C sich ;selbst überlassen wird.
CH232113D 1940-07-16 1941-08-06 Verfahren zur Herstellung von in organischen Lösungsmitteln, wie z. B. Methylenchlorid, Äthylenchlorid, Dioxan usw., homogen löslichem Cellulosetriacetat. CH232113A (de)

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