CH217899A - Schaltungsanordnung in Fernsehempfängern zur Gewinnung der Steuerimpulse für die Bildwechselablenkung bezw. Zeilenzugablenkung aus dem übertragenen Synchronisierimpulsgemisch. - Google Patents

Schaltungsanordnung in Fernsehempfängern zur Gewinnung der Steuerimpulse für die Bildwechselablenkung bezw. Zeilenzugablenkung aus dem übertragenen Synchronisierimpulsgemisch.

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CH217899A
CH217899A CH217899DA CH217899A CH 217899 A CH217899 A CH 217899A CH 217899D A CH217899D A CH 217899DA CH 217899 A CH217899 A CH 217899A
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Gesellschaft Fuer D Telefunken
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Telefunken Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04NPICTORIAL COMMUNICATION, e.g. TELEVISION
    • H04N5/00Details of television systems
    • H04N5/04Synchronising
    • H04N5/08Separation of synchronising signals from picture signals
    • H04N5/10Separation of line synchronising signal from frame synchronising signal or vice versa

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Multimedia (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Television Systems (AREA)

Description


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 Schaltungsanordnung in Fernsehempfängern zur Gewinnung der Steuerimpulse für die    Bildwechselablenkung      bezw.      Zeilenzugablenkung   aus dem übertragenen    Synchronisierimpulsgemisch.   Bei einer Fernsehübertragung werden meist gemeinsam mit den Nachrichten    bezw.   Bildinhalt die Signale übermittelt, die dazu dienen, die    Ablenkorgane   des Empfängers in Gleichlauf mit denen des Senders zu halten und    diei   richtige Zuordnung des Bildinhaltes zu bewirken.

   Wenn    die;   im Empfänger durch    Amplitudentrennung   dem Bildinhalt zugeordneten Ströme von den    Synchronisiersigna-      len   getrennt worden sind, bleibt die Aufgabe, aus dem    Synchronimpulsgemisch,   welches eine Überlagerung    bezw.      Ineinander-      schaehtelung   zweier verschieden    frequenter   Vorgänge darstellt, die Impulse für die    Zailenablenkung   von denen für die Bildwechselablenkung zu trennen. Im allgemeinen unterscheiden sich Zeilen- und Bildweehselimpulse nur durch ihre zeitliche Dauer. 



  Es ist    bekannt,      diel   Trennung der Zeilen- und    Bildwechselimpulse   dadurch    zii   bewerkstelligen,    dass   die Impulse entsprechend ihrer Dauer integrierende    Schaltelemente   (z. B.    RC-Glieder)   auf verschiedene Spannungen aufladen. Der längere Bildwechselimpuls erzeugt dabei eine höhere Spannung, die    beispielsweise   über ein    Steuergitter   den    Bildwechsel   auslöst, während dies durch die kürzeren Zeilenimpulse nicht bewirkt werden kann. 



  Es ist    nun   nicht    blos   erforderlich, aus    ,dem   Impulsgemisch den    Bildwechselimpuls   auszuwählen, sondern dieser Impuls muss einen zeitlich möglichst genau definierten Einsatzpunkt für die    Bildwechselablenkung      gewährleisten.   



  Bei dem erwähnten bekannten Verfahren, das die Impulstrennung durch eine Integration vornimmt, ist wohl die Auswahl, nicht aber    eäne   genaue Zeitmarke genügend sicher 

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 gegeben; denn die Integration erzeugt einen    Exponentialablauf,   so    dass   gerade der kritische Wert (z. B. der Gitterspannung eines    Ablenkgenerators)   mit geringer Steilheit durchlaufen wird, was bei kleinen Änderungen der Röhreneigenschaften und der Gleichspannungen, insbesondere bei    kleinen,   Änderungen der    Gitt.eirvorspannung   schon zu verhältnismässig grossen zeitlichen Ungenauigkeiten führen kann. 



  Es ist ferner bekannt, zur    Zeilenzug-      ablenkung   eines Fernsehempfängers ein    Wi-      derstandskondensatorglied   zu    verwenden,   dem das Gemisch aus Bildwechsel-    bezw.   Zeilenzugwechselimpulsen und Zeilenimpulsen zugeleitet wird, und welches mit einer derartigen Zeitkonstante ausgerüstet ist,    dass   bei der Rückfront des längeren Impulses sich eine Spannungsamplitude hinter dem    MTider-      standskondensatorglied   ausbildet., die durch die Zeilenimpulse nicht erreicht wird. 



  Bei dieser Anordnung ist auch bereits ein zeitlich genau definierter Einsatzpunkt der    Bildwechsela.blenkung   vorhanden, jedoch ist der    Auswahlvorgang   wieder verhältnismässig ungünstig, da nämlich nur ein geringer Amplit.udenunterschied erzeugt. wird, wenn    dieser   auch von der Rückfront des Bildwechselimpulses mit guter zeitlicher Genauigkeit durchlaufen wird. 



  Zur Vermeidung dieser Nachteile wird erfindungsgemäss eine Schaltungsanordnung zur Gewinnung der Steuerimpulse für    ,die   Bildwechsel-    bezw.      ZeilenzugwechseJablen-      kung   angegeben, bei der sowohl die Auswahl des die Ablenkung auslösenden Impulses mit genügender Amplitude als auch die zeitliche Definition des    Beginnes   der Ablenkung mit der erforderlichen Genauigkeit ermöglicht ist. Zum Aufbau und der    tber--      tragung   der steilen Impulsfronten ist ein breites Band von Oberwellen der    Bildwechsel-      frequenz      bezw.   beim    Zeilensprungverfahren   der    Zeilenzugfrequenz   nötig. 



  Soweit zur Impulstrennung nach früheren Vorschlägen schon    frequenzabhängige   Schaltelemente verwendet wurden (siehe z. B. den Aufsatz von Holmes,    Carlson,      Tolson   "An    experimental      television   System, Part    III,      The      receivers",      Proceedings   of    the   Institute, of Radio    Engineers,      Bd.   22, 1934, S.

   1266, wo in    Abb.   12 die    Frequenzcharakteristik   der benutzten Filter gezeichnet und ein Tiefpassfilter für die    Bildwechselimpulse,   ein    Hochpassfilter   für die    Zeilenimpulse   angegeben ist), enthielten sie für die tieferliegende Impulsfrequenz keinen Anteil an hohen Oberwellen. Es ist nun ein Merkmal der vorliegenden Erfindung, dass sich zur Erzielung einer steilen Anfangsfront    deir   die Auswahl des    Bildwechselimpulses   bewirkenden Spannung die Durchlässigkeit des    Tiefpassfilters   bis zu sehr hohen Frequenzen erstreckt. 



  Es wird eine Schaltungsanordnung in Fernsehempfängern als bekannt vorausgesetzt,    welches   zur Gewinnung der Steuerimpulse für die Bildwechsel-    bezw.   Zeilenzugwechselablenkung aus dem    übertragenen      Synehronimpulsgemisch   dient, und bei der die Zeilenimpulse und die    Bildwechselimpulse      bezw.      Zeilenzugwechselimpulse   steile    Fronten   aufweisen, und bei    welcher   ausserdem noch ein    Tiefpassfilter   für die    Bildwechselimpulse      bezw.      Zeilenzugwechselimpulse   benutzt wird. 



  Die Erfindung ist dadurch gekennzeichnet, dass die Durchlässigkeit des    Tiefpass-      filters   sich bis etwa zur zehnten Harmonischen der Bildwechsel-    bezw.      Zeilenzug-      weehsedfrequenz   erstreckt, und dass zu der Ausgangsspannung des    Tiefpassfidters   die hohen Harmonischen der Bildwechsel-    bezw.      Zeilenzugwechselfrequenz,   welche etwa oberhalb der zehnten Harmonischen der Zeilenfrequenz liegen, addiert werden. 



  Die Durchlässigkeit des    Tiefpassfilters   darf nicht, wie in den    bekannten   Fällen auf die    reine      Bildwechsolfrequenz   beschränkt bleiben; denn es muss auch noch .die    steile   Anfangsfront übertragen werden, wozu es noch einiger    Oberwellen   bedarf. Aus der    Fourieranalyse   eines    Rechteckimpulses   von 10 % Periodenlänge' lässt sich abschätzen, dass man Oberwellen bis etwa zur    zehnten   Harmonischen noch mit übertragen muss. Das    Filter   für die Auswahl der Bildwechsel- 

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 Impulse muss also entsprechend dieser Forderung beschaffen sein. 



  Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung, bei welchem zu der Ausgangsspannung des    Tiefpassfilters   das ursprünglich gegebene    Synchronimpulsgemiseh   addiert wird, ist in der    Fig.   1 der Zeichnung dargestellt. Auf der Leitung A wird das ankommende Impulsgemisch, welches aus den Synchronimpulsen für beide    Ablenkrichtungen   besteht, übertragen. Dieses Gemisch geht einmal über die Leitung    ss   zur Zeilenablenkung, ausserdem aber zu einem mit C bezeichneten    Tiefpass-      filter.   Dieses hat bis etwa zum zehnfachen Wert der    Bildwechselfrequenz   e    ine      sehr   kleine    bezw.   verschwindende Dämpfung.

   An die Ausgangsseite des    Tiefpassfilters   ist der    schematisch   durch eine Leitung D angedeutete Übertragungskanal angeschlossen, welcher zum    Bildablenkgerät   E führt. Zur Auslösung der Bildablenkung, das heisst als    Zeitmarke   für den Beginn der Ablenkung dient nun der im Impulsgemisch enthaltene    Bildwechselimpuls,   der auf einem Parallelweg F zum    Tiefpassfilter   C der Ausgangsspannung des    Tiefpassfilters   überlagert. wird. Die hohen Harmonischen der    Bildwechsea-      frequenz,   welche oberhalb etwa der zehnten Harmonischen der    Zeilenfrequenz   liegen, sind also am Eingang des    Bildwechselablenk-      gerätes   wirksam. 



  Bei einem weiteren Ausführungsbeispiel der Erfindung, das in    Fig.   2 dargestellt ist, wird zu der Ausgangsspannung des    Tiefpass-      filters   die von einem    Hochpassfilter   gelieferte Spannung, welches    eingangsseitig   mit dem ursprünglichen Impulsgemisch gespeist wird, und nur oberhalb etwa der zehnten Harmonischen der    Zeilenfreiquenz   durchlässig ist, addiert. Die Bezugszeichen A bis E haben in    Fig.   2 dieselbe Bedeutung wie in    Fig.   1. Ein    Hochpassfilter   ist mit G bezeichnet, und liegt zum    Tiefpassfilter   C parallel.

   Bei dieser Ausführungsform wird gegenüber derjenigen der    Fig.   1 vermieden, dass die Zeilenimpulse, die auf dem Parallelwege F in    Fig.   1 zum    Bil-dablenli:gerät   E gelangen, Störungen im    Ablenkverlauf   hervorrufen, und es wird    trotzdem   eine steile Front des zur Auslösung des Beginnes der    Bildweehselablen-      kung   dienenden Impulses, das    heisst,der   Zeitmarke, erhalten. Das    Hochpassfilter   ist, wies in    Fig.   2    dargestellt,   nur oberhalb der    zehnten   Harmonischen der Zeilenfrequenz    'durchlässig.   



  Bei dem in    Fig.   3    dargestellten   Ausführungsbeispiel ist als    Hochpassfilter,   welches parallel zum    Tiefpassfilter   C :liegt, eine    Schaltungskombination   H benutzt, deren    Ausgangsspannung   etwa dem Differentialquotienten ihrer    Eingangsspannung   entspricht. Eine    derartige   Schaltungskombination kann z. B. aus einem aus Kondensator und Widerstand bestehenden    Kopplungsglied   bestehen, dessen Kondensator eine verhältnismässig geringe Kapazität erhält.

   Ein in    dieser   Weise    Jimensioniertes.      Kopplungsglied   überträgt nämlich die steilen Fronten von Impulsen unverändert und ist daher    sinngemäss   als ein    Hochpassfilter   für die    Zeitmarke   zu betrachten. 



  Bei dem in    Fig.   4    dargestellten   Ausführungsbeispiel    ist   nur ein Filter vorhanden, welches sowohl als    Tiefpassfilter   für die Auswahl als auch als    Hoehpassfilter   für die Auslösung der Bildwechsel-    bezw.      Zeilenzug-      wechselablenkimg   dient. Der    Durchlassbereich   dieses Filters    ,liegt   unterhalb der zehnten    Harmonischen   der    Bildwechselfrequenz   und oberhalb des    zehnfachen      Wertes   der Zeilenfrequenz. Nur in dem Bereich zwischen 10b und 10z ist das    Filteir   undurchlässig, es stellt also eine sogenannte    Bandsperre   dar.

   Dieses einzige Filter J    tritt   also an Steile des Tiefpassfilters C mit dem parallel dazu liegenden Filter G    bezw.   H    bezw.   dem Parallelweg F.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung in Fernsehempfängern zur Gewinnung der Steuerimpulse für die Bildwechsel- bezw. Zeilenzugablenkung aus dem übertragenen Synchronimpulsgeimisch, welches die Zeilenimpulse und die Bildwechselimpulse bezw. Zeilenzugwechsel- impulse mit steilen Fronten enthält, unter Benutzung eines Tieifpassfilters für die Bild- <Desc/Clms Page number 4> EMI4.1 wechselimpnlse liezw. Zeilenzug-,vechseliinpulse. dadurch gekennzeichnet, dass die Durchlässigkeit des Tiefpassfilters sich bis etwa. zur zehnten Harmonischen der Bildwechsel- bezw.
    Zeilenzugwechselfrequenz erstreckt, und dass zu der Ausgangsspannung des Tiefpassfiltei-s die hohen Harnionischen der Bildwechselfrequenz bezw. de,r Zeilenzuäwechselfrequenz, welche etwa oberhalb der zehnten Harmonischen der Zeilenfrequenz liegen, addiert erden. LTN TERA-NSPRÜCHE 1. Sclialtun--#anordnunnach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet. dass zu der Ausba.ngsspannung des Tiefpassfilters das ursprünglich gegebene Svnclironimptilsgemisch addiert wird. Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, daduroli gekennzeichnet, dass zu der Ausgangsspannung des Tiefpassfilters die von einem Hochpassfilter gelieferte Spannung, welches eingangsseitig mit dem ursprünglichen Impulsgemisch gespeist wird, und nur etwa oberhalb der zehnten Harmonischen der Zeilenfrequenz durchlässig ist, addiert wird. 3.
    Schaltungsanordnung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass nur ein Filter vorhanden ist, welches sowohl als Tiefpassfilter für die Auswahl als auch als Hoch- passfilter für die Auslösung der Bild- ,#veclisel- bezw. Zeilenzugablenkung dient, und nur für ein Frequenzband undurchlässig ist., welches sich von der zehnten Harmonischen der Bildwechselfrequenz bezw. der Zeilenzugwechselfrequenz bis zur zehnten Harmonischen der Zeilenfrequenz erstreckt.
CH217899D 1938-06-10 1939-05-30 Schaltungsanordnung in Fernsehempfängern zur Gewinnung der Steuerimpulse für die Bildwechselablenkung bezw. Zeilenzugablenkung aus dem übertragenen Synchronisierimpulsgemisch. CH217899A (de)

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