CH215871A - Verfahren zur Schädlingsbekämpfung. - Google Patents

Verfahren zur Schädlingsbekämpfung.

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CH215871A
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Schering-Kahlbaum A G
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Schering Kahlbaum Ag
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  <B>Verfahren zur Schädlingsbekämpfung.</B>    Als überaus     lästige    Schädlinge machen  sich seit langer Zeit Kornkäfer     (calandra          granaria)    und andere Speicherschädlinge, wie  Mehl-, Brot-,     Khapra-    und Maiskäfer be  merkbar,     .die    die Getreidevorräte beider La  gerung stark schädigen können.  



  Diese Schädlinge werden nicht etwa mit  dem vom Felde kommenden     Erntegut    auf die  Speicher eingeschleppt, sondern sie finden  sich als typische     Schädlinge    der Lagerräume  bereits auf diesen vor Einbringen der neuen  Ernte vor. Eine     wirkungsvolle    Bekämpfung  dieser Käfer ist also nur möglich durch eine       Entwesung    der     entleerten    Räume vor der       Einbringung    der neuen     Ernte.     



  Hierzu werden die Räume mit geeigneten  Mitteln, die die     Chitinpanzerung    der Käfer       durehdringen    müssen, behandelt. Die übli  chen Insektizide sind zu diesem Zweck jedoch  nicht     geeignet.     



       Gegenstand    des vorliegenden Patentes ist  nun ein Verfahren zur Schädlingsbekämp  fung, bei dem ein Mittel     verwendet        wird.,    das         sich    für den     genannten    Zweck     besonders    gut  eignet. Es ist dadurch gekennzeichnet, dass  man     wenigstens    ein     chloriertes,        isopropylier-          tes    Phenol, gegebenenfalls zusammen mit  einem Verdünnungsmittel, verwendet.  



  Als     besonders    geeignet erwiesen sieh     ein-          oder        mehrfachchloriertes-        Thymol        bezw.     seine     Isomere,    wie sie zum Beispiel als Ab  fallprodukte bei der     technischen    Herstellung  des     Thymods    anfallen, die gegen die Speicher  schädlinge, wie zum     Beispiel    den     Kornkäfer,     eine     ausgezeichnete        Wirkung    zu entfalten       vermögen.    Auch hat es sich gezeigt,

   dass die       Chlorierungsprodukte    des     isopropylierten          Rohkresols        hervorragend    für den     genannten     Zweck     geeignet    sind.  



  Die     Chlorierungsprodukte    können     mit    den  üblichen     Lösungsmitteln    verdünnt werden  und     gegebenenfalls    zusammen mit andern an  und für sich nicht wirksamen Stoffen zur  Anwendung     gelangen.    So     genügt    es zum Bei  spiel bis 10     Teile    des chlorierten,     isopropy-          lierten        -Phenols,    zum Beispiel     Chloriso-    oder           Dichlorisothymal,    in 90 bis 95 Teilen Pe  troleum oder Erdöldestillaten zu lösen und  etwa<B>10%</B> eines     Emulgators,

      wie zum Bei  spiel     Türkischro@töl,        sulfuriertem    Rizinusöl,       Schwefelsäureester    der Fettalkohole     usw.          hinzuzusetzen,    um ein besonders wirksames  Aufwaschmittel, das in 10 bis 20 %     iger     wässriger Emulsion in einer     Aufwandmenge     von 100 bis; 200 g pro m\     angewand    wird,  zu erhalten.  



       Statt    des Petroleums, oder der Erdöldestil  late können auch andere höher siedende Lö  sungsmittel mit Vorteil verwendet werden.  Ebenso ist es mitunter von Vorteil,     noch    an  Üere     insektizide    Stoffe den Mischungen zu  zusetzen.  



  Gegenüber den bisher im Handel befind  lichen Mitteln haben die im beanspruchten  Verfahren zur Anwendung gelangenden Pro  dukte -den     Vorteil,        @dass    sie sehr wohlfeil und  gegenüber den     Spritzmitteln,    die leichtsie  dende Bestandteile enthalten und bei deren  Anwendung immer mit Feuer- und Explo  sionsgefahr zu     rechnen        ist,    praktisch     unent-          fla,mmbar    sind, was auf     ausgetrockneten     Holzböden besonders wichtig ist.

   Ausserdem  sind sie gegenüber dem häufig     verwandten          Anilinöl    für     Menschen    nicht giftig.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Schädlingsbekämpfung, insbesondere des gomkäfers und anderer Speicherschädlinge, gekennzeichnet durch die Verwendung von wenigstens. einem chlorier ten isopropylierten Phenol ails insektizides Mittel. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Verfahren nach Patenanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man das isopro- pydierte Phenol zusammen - mit mindestens einem Verdünnungsmittel verwendet: 2. Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man als chlorier tes und isopropyliertes Phenol ein chloriertes und isopropyliertes- Kresal verwendet. 3.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man als chloriertes und isopropyliertes Kresal ein chloriertes Isothymol verwendet. 4. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, dass man ails chloriertes und isopro- pyliertes Kresol ein Monachlorisothymol ver wendet. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 3, dadurch gekenn zeichnet, @dass man als chloriertes und iso- propyliertes Kresol ein Dichlorisothymol ver wendet. 6. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 2, dadurch gekennzeichnet, dass man als chloriertes und isopropyliertes Phenol ein Ch#lorierüngsprodukt von iso- propyliertem Rohkresol verwendet. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass man ausserdem noch andere Insektizide verwendet. B. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2 und 7, dadurch gekenn zeichnet, dass man. ausserdem noch andere In sektizide verwendet. 9. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2, 3 und 7, .dadurch gekenn zeichnet, dass man ausserdem noch andere Insektizide verwendet. 10.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2, 3, 4 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass man ausserdem noch an dere Insektizide verwendet. 11. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2, 3, 5 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass man ausserdem noch an dere Insektizide verwendet. 12. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 2, 6 und 7, dadurch ge kennzeichnet, dass man ausserdem noch an dere Insektizide verwendet. 13.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unterauspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man ausserdem Emulgiermittel mitver- wendet. 14. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2 und 13, dadurch ge kennzeichnet, dass man ausserdem Emulgier- mittel mitverwendet. 15.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 3 und 13, dadurch ge kennzeichnet, dass man ausserdem Emu-Igier- mittel mitverwendet. 16. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 3, 4 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass man ausserdem Emul- giermittel mitverwendet. 17.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 3, 5 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass man ausserdem Emul- giermittel mitverwendet. 18. Verfahren, nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 6 und 13, dadurch ge kennzeichnet, dass man ausserdem Emulgier- mittel mitverwendet. 19.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 7 und 13, dadurch ge kennzeichnet, dass man ausserdem andere In sektizide und Emulgiermittel mitverwendet. 20. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 7 und 13, dadurch ge kennzeichnet, dass man ausserdem andere In sektizide und Emulgiermittel mitverwendet. 21.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 3, 7 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass man ausserdem andere Insektizide und Emulgiermittel mitverwen- det. 22. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 3, 4, 7 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass man ausserdem andere Insektizide und Emulgiermittel mitverwen- det. 23.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 3, 5, 7 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass man ausserdem andere Insektizide und Emulgiermittel mitverwen- det. 24. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 2, 6, 7 und 13, dadurch gekennzeichnet, dass man ausserdem andere Insektizide und Emulgiermittel mitverwen- det. 25.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, ,dass man 5 bis 10 Teile des chlorierten iso- propyrlierten Phenols in 90 bis 95 Teilen eines Verdünnungsmittels gelöst verwendet. 26. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 25, dadurch gekenn zeichnet, dass man ausserdem etwa 10 Teile eines Emulgators mitverwendet. 27.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 25 und 26, dadurch ge kennzeichnet, dass man als Emulgator Tür- kischrotäl verwendet. 28. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 25 und 26, dadurch ge kennzeichnet, dass man als. Emulg-ator sulfu- riertes Mzinusöl verwendet. ' 29.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 25 und 26, dadurch ge kennzeichnet, dass man als Emulgator einen Fetta@kohol-Schwefelsäureester verwendet. 30. Verfahren nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass man als Verdünnungsmittel ein Erdöl- destillat verwendet. 31. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 30, dadurch gekenn zeichnet, dass man als Verdünnungsmittel Petroleum verwendet. 32.
    Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 25, dadurch gekenn zeichnet, dass man ausserdem noch andere Insektizide verwendet. 33. Verfahren nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1, 25 und 26, dadurch ge- kennzeichnet, dass man ausserdem noch andere Insektizids verwendet.
CH215871D 1935-01-09 1936-01-09 Verfahren zur Schädlingsbekämpfung. CH215871A (de)

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