CH215631A - Einrichtung zur Verwendung von Dampf zu Kochzwecken. - Google Patents

Einrichtung zur Verwendung von Dampf zu Kochzwecken.

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CH215631A
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Kaelin Louis
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  Einrichtung zur Verwendung -von Dampf zu     Kochzwecken.       Es ist eine     Erfahrungstatsaehe,    dass ge  dämpfte Gemüse usw. einen höheren Gehalt  an Nährsalzen und Vitaminen aufweisen als  solche, die in kochendem Wasser zubereitet  worden sind. Die     meisten    der bisher ge  bräuchlichen Kochgeschirre lassen sich nur  zu Kochzwecken, nicht aber zum Dämpfen  von Gemüsen usw. verwenden, so dass     mittels     dieser Geschirre eine rationelle Verwertung  der     Gemüse    nicht möglich ist.  



  Gegenstand der vorliegenden Erfindung  ist eine     Einrichtung    zur     Verwendung    von  Dampf zu Kochzwecken. Diese Einrichtung  ist gekennzeichnet durch eine Vorrichtung  zur Entnahme von Dampf aus einem Dampf  erzeuger und Überleitung desselben nach  mindestens einem durch einen Deckel abge  schlossenen Kochgeschirr.  



  Auf der beiliegenden Zeichnung sind zwei  Ausführungsbeispiele des Erfindungsgegen  standes dargestellt. und zwar zeigt:       Fig.    1 eine Draufsicht: auf eine Vorrich  tung zur     Überleitung    von Dampf nach zwei       Kochgefässen,            Fig.    2 einen Schnitt nach der Linie       II-II    in     Fig.    1,       Fig.    3 einen Schnitt nach der Linie       III-III    in     Fig.    2,       Fig.    4 einen für den Anschluss der Vor  richtung geeigneten Kochtopf in einer Sei  tenansicht, teilweise im Schnitt,

         Fig.    5     eine        sehematische    Darstellung  eines zweiten Ausführungsbeispiels.  



  Mit 1 ist eine mittels eines Deckels 2 ab  geschlossene Dose bezeichnet, die mit .drei       Bohrungen    zum Einsetzen der     einen    Enden  von     Metallschläuchen        ausgestattet    ist. An  einer Achse, deren eines Ende einen Dreh  knopf 3 und einen Zeiger 9 trägt,     ist    eine  Scheibe 4 vorgesehen, die ein über die ge  nannte Achse geschobenes zylindrisches  Glied 4a und zwei Lappen 5 trägt.

   Im  Innern der Dose sind ferner zwei Anschläge  in Form von     Stiften    6     vorgesehen.    Mit der  Dose 1 sind drei     Metallschläuche    7     bezw.    7a  in     Verbindung    gebracht, an deren freien  Enden je ein konisches Verbindungsstück 8       bezw.    8a angeordnet ist.      Als Dampferzeuger kann ein     bekanntes.     nicht gezeichnetes, mit einem     Ausgussrohr     versehenes Gefäss     verwendet    werden.

   Bei  spielsweise lassen sich die zur     Erzeugun-          von    Warmwasser üblichen, auf Kochgefässe       aufsetzba.ren    Gefässe gebrauchen, die natur  gemäss auch auf eine Feuerstelle eines Koch  herdes oder     dergl.        aufstellbar    sind. In das       Ausgussrohr    dieses Kochgefässes wird     dies     Verbindungsstück 8a. der Vorrichtung     einm--          führt,    so dass der im Gefäss entwickelte  Dampf durch den Schlauch     7a    nach der Dose  1 strömen kann.

   Auf dem     Deckel    2 ist über  der Einführungsstelle des Schlauches     7a,    ein  Pfeil angebracht, welcher die     Einströmstelle     des Dampfes in die Dose andeuten soll. In  der in     Fig.    3     gezeichneten    Stellung der bei  den Lappen 5 der Scheibe 4, welche der Stel  lung     des.    Pfeils 9 in     Fig.    1 entspricht, kann  der Dampf durch die beiden     Metallschläuche     7 abfliessen.

   Durch Drehung des Knopfes 3  nach links     bezw.    nach rechts wird das Ab  strömen des Dampfes nach dem rechten       bezw.    nach dem linken Schlauch 7 verhin  dert, indem sich entweder der rechte  Lappen 5 vor die Einmündung in den  rechten Schlauch oder der linke Lappen 5  vor     die    Einmündung in den linken Schlauch  schiebt. Die Drehbewegungen des Drehknop  fes mit der an seiner Achse montierten  Scheibe 4 sind durch die Anschlagstifte<B>6</B>  begrenzt, welche derart angeordnet sind,     dass     auf alle Fälle ein Einströmen von Dampf in  die Dose nicht behindert werden kann.  ebenso das Abfliessen nach der einen oder       andern.        Seite.     



  Zum Dämpfen von Gemüsen usw. können  Kochtöpfe beliebiger Ausführung ohne wei  teres verwendet werden.     141h    13 ist ein Koch  topf bezeichnet, der mittels eines Deckels 10  verschliessbar ist. Dieser Deckel 10 weist ein  Griffstück 11 mit einer zentralen Bohrung  auf, die im     obern    Teil     konisch    zur Auf  nahme eines Verbindungsstückes 8 und im  untern Teil zylindrisch zur Aufnahme eines  Röhrchens 12 ausgebildet ist.     Letzteres    ist  zweckmässig     wegnehmbar    angeordnet und     eist im untern Teil     Löcher    in der Wan  dung auf, die den seitlichen Austritt von  Dampf     ermöglichen.     



  An die in     Fig.    1 dargestellte Vorrichtung  lassen sich zwei Kochtöpfe anschliessen, wie  dies vorstehend am     Kochtopf    beschrieben       urde.    Die Dose 1 kann aber auch als     Ver-          teilorgan    ausgebildet sein, das den Anschluss  von mehr als zwei. Kochtöpfen ermöglicht  und derart. ausgebildet sein kann, dass alle  oder nach Wahl nur einzelne dieser Töpfe in  den Dampfstrom eingeschaltet     bezw.    von       diesem    letzteren abgeschaltet  'erden können.

    In jedem Falle gestattet. es die     beschriebene     Vorrichtung den an einer Stelle erzeugte  Wasserdampf an mindestens zwei vonein  ander unabhängigen Kochstellen zu verwen  den und die Einwirkungsdauer des Dampfes  <B>,in</B> jeder Kochstelle nach Erfordernis und  unabhängig von den andern     Kochstellen    zu  begrenzen.  



  An den nicht gezeichneten Dampferzeu  ger kann an Stelle des Schlauches     7a.    auch  eine Rohrleitung 14 angeschlossen sein, wie       Fig.    5 zeigt. Mit dieser Rohrleitung sind  eine den Bedürfnissen der Küche angepasste  Anzahl von     Verteilorganen    1     bezw.    la ange  schlossen. welch letztere den Anschluss von  je zwei     bezw.    einer Kochstelle gestatten.

   Zu  diesem Zwecke sind die     Verteilorgane    je mit  einer passenden Anzahl von     Ansehlussorga-          nen    15 ausgestattet, an welche mit den  Kochstellen verbundene     Schläuche    oder     dergl.          ansteck-    oder     anschliessbax    sind. Diese     Ver-          teilorgane    müssen derart ausgebildet sein,  dass sich der     Durc.hlass    von Dampf nach den  Kochstelle auch verhindern lässt.

      An Stelle der konischen Verbindungs  stücke 8     bezw.        8a.    können auch andere be  kannte Organe vorgesehen sein, die mit pas  send     ause,\ebildeten        Anschlussorganen    am  Dampferzeuger     hezw.    an den Kochtopf  deckeln in Verbindung     bringbar    sind, wobei  sich     zweckmässig    Teile verwenden lassen, die  durch eine Drehbewegung     miteinander    in  Wirkungsverbindung     hringbar    sind, wie dies  bei einem Ba     jonnetverschluss    der Fall ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Verwendung von Dampf zu Kochzwecken, gekennzeichnet durch eine Vorrichtung zur Entnahme von Dampf aus einem Dampferzeuger und Überleitung des selben nach mindestens einem durch einen Deckel abgeschlossenen Kochgeschirr. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Vorrichtung ein Verteilorgan aufweist, das die wahlweise Speisung :der angeschlossenen Kochgeschirre mit Dampf nach Bedarf ermöglicht. 2.
    Einrichtung nach Patentanspruch und UnteTanspruch. 1, dadurch gekennzeichnet, dass das verwendete Kochgeschirr einen Deckel mit durchbohrtem Griff zum An schluss eines Verbindungsgliedes mit dem Verteilorgan aufweist. 3. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass am durchbohrten Griff des Kochgesehirrd.eckel.s ein in das Kochgeschirr hineinragendes mit seitlichen Austritts löchern für den Dampf versehenes Rohr an geordnet ist.
CH215631D 1940-11-28 1940-11-28 Einrichtung zur Verwendung von Dampf zu Kochzwecken. CH215631A (de)

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