CH214744A - Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen mit Wählerbetrieb. - Google Patents

Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen mit Wählerbetrieb.

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CH214744A
CH214744A CH214744DA CH214744A CH 214744 A CH214744 A CH 214744A CH 214744D A CH214744D A CH 214744DA CH 214744 A CH214744 A CH 214744A
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CH
Switzerland
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tap
lines
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Inventor
A-G Albiswerk Zuerich
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Siemens Ag Albis
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    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04QSELECTING
    • H04Q3/00Selecting arrangements
    • H04Q3/58Arrangements providing connection between main exchange and sub-exchange or satellite

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  • Computer Networks & Wireless Communication (AREA)
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Description


  Schaltungsanordnung für     Fernmeldeanlagen    mit Wählerbetrieb.    In     Fernmelde-,    insbesondere Fernsprech  anlagen mit Wählerbetrieb wird oft die Auf  gabe gestellt, dass sich ;auf eine über eine  Verbindungseinrichtung, z. B. einen Wähler  oder eine Handbetriebseinrichtung (z. B.  Klinke)     belegte,    zu einer Gruppe von Lei  tungen gehörende Leitung ein Wähler (Ab  greifer) einstellt.

   Um die Zahl der Hilfs  adern an den Leitungen zu verringern, er  folgt über die Ader, über die die Kennzeich  nung der belegten Leitung für den     Abgreifer     durchgeführt wird, die Sperrung aller Lei  tungen der Gruppe gegen Belegung über eine  andere     Verbindungseinrichtung.    Über den  Sperrstromkreis, über den bei den bekannten  Anordnungen auch der Anreiz zum Anlassen  des     Abgreifers    gegeben wird, erfolgt bei  diesen     bekannten    Anordnungen demnach  auch die Erregung .des dem     Abgreifer    zu  geordneten Prüfrelais.  



  Die Einstellung des     Abgreifers    auf die  über eine Verbindungseinrichtung belegte  Leitung der     Leitungsgruppe    kann beispiels-    weise die Einstellung eines Wählers in einem  Unteramt auf die Leitung des im Hauptamt  über eine     Verbindungseinrichtung    gekenn  zeichneten     Unteramtsteilnehmers    veranlassen.  Die einzelnen, von dem     Abgreifer    bei seinem  Lauf zu prüfenden Leitungen sind hierbei  die verschieden bezifferten Zugänge zu der  Verbindungsleitung zum Unteramt.  



  Aber auch für andere Zwecke     kann    eine  derartige Anordnung erforderlich sein. So  kann z. B. durch die     Einstellung    des Ab  greifers     bestimmt    werden, ob in eine aufzu  bauende Verbindung ein Verstärker einzu  schalten ist oder welche     Stromquelle    zur  Einleitung von     Schaltvorgängen    am andern  Ende einer     Verbindungsleitung    an demjeni  gen Ende anzuschalten ist, dem der     Abgrei-          fer    zugeordnet ist, usw.  



  Bei den bekannten Anordnungen können  nun     Betriebsschwierigkeiten    auftreten, weil  das die Stillsetzung des     Abgreifers    auf der       belegten    Leitung herbeiführende Prüfrelais  auf den     Anschlusskontakten    der übrigen Lei-      tun--en Fehlstrom erhält, da die Prüfadern  sämtlicher Leitungen über Widerstände mit  einander verbunden sind, damit die an der       belegenden    Verbindungseinrichtung durchge  führte Sperrung sich an den übrigen Verbin  dungseinrichtungen, die Zugang zu der Lei  tungsgruppe haben, auswirken kann.

   Eine  genaue Bemessung der Wicklung des     Prüf-          relai3    und eine genaue Einstellung desselben  ist bei diesen bekannten Anordnungen erfor  derlich. Ausserdem darf die Spannung der       Betriebsbatterie    nicht wesentlich schwanken,  da sonst das Prüfrelais des     Abgreifers    auch  auf dem Kontakt :einer nicht     belegten    Lei  tung ansprechen kann.

   Um das     Ansprechen     des Prüfrelais des     Abgreifers    auf den Kon  takten der nicht belegten Leitungen mit. völ  liger Sicherheit zu vermeiden, in die einzel  nen     Kennzeichnungsadern    hohe Widerstände  einzuschalten, ist nicht durchführbar, da  dann die Möglichkeit einer Doppelbelegung  der Leitungsgruppe gegeben ist.

   Das Prüf  relais einer zweiten Verbindungseinrichtung,  die sich auf eine andere Leitung der Lei  tungsgruppe einschaltet, könnte bei der Ein  schaltung hoher Widerstände in die auch der  Sperrung dienenden Kennzeichnungsadern  ansprechen, da dann der in     Reihe    zu dem an  der     belegthalten:den    Verbindungseinrichtung  angeschalteten Sperrpotential liegende eine  hohe Widerstand parallel, zu dem an den  Prüfkontakten der zweiten Verbindungsein  richtung liegenden     zweiten    hohen Wider  stand geschaltet wäre, und das Sperrpotential  somit ein Ansprechen des Prüfrelais der  zweiten Verbindungseinrichtung nicht ver  hindern kann.  



  Die vorliegende Erfindung vermeidet  diese Betriebsschwierigkeiten dadurch, dass  die     Erregerwicklung    des - Prüfrelais in den  Arbeitsstellungen des     Abgreifers    mit beiden       Wicklungsenden    an den Sperrstromkreis an  geschaltet ist und beim     Einstellen    des Ab  greifers auf die gekennzeichnete Leitung im       Nebenschluss    nur zu dem in der Kennzeich  nungsader dieser Leitung eingeschalteten  Widerstand liegt.  



  Durch die erfindungsgemässe Anordnung    wird nicht nur ein sicheres Ansprechen des  Prüfrelais des     Abgreifers    auf dem Kontakt  der gekennzeichneten     Leitung    ermöglicht,       sondern    es lässt sich auch erreichen, dass  sämtliche andern Leitungen dieser Gruppe  sofort     bei    der Belegung der einen Leitung  durch die vorgeordnete Verbindungseinrich  tung gegen Belegung über eine andere Ver  bindungseinrichtung gesperrt wird, da die in  den einzelnen     Anlassadern    einzuschaltenden       Widerstände    nicht so     hoehohmig    zu sein  brauchen,

       da.ss    ein Ansprechen des     Priifrelais     des     Abgreifers    bei Einstellung auf Kontakte  nicht gekennzeichneter Leitungen mit Sicher  heit verhindert ist.  



  In der Zeichnung ist als Ausführungsbei  spiel der Erfindung unter     @,#Teglas.sung    aller  zu ihrem Verständnis nicht unbedingt erfor  derlichen Betriebsstromkreise ein     Abo-reifer     Ab dargestellt, welcher den an einem     Lei-          tung,swähler        (LIVl)        belegten    Zugang einer  zu einem Unteramt führenden Verbindungs  leitung     I'L    aufsucht. Alle Zugänge zur Ver  bindungsleitung bilden die Gruppe von Lei  tungen, auf deren eine sich der     Abo-reifer          einstell=t.     



  Ein der     Verbindungsleitung        T'L    zugeord  neter Wähler     W    des Unteramtes wird wäh  rend der Einstellung des     Abgreifers    durch  über die Verbindungsleitung ausgesandte  Stromstösse eingestellt.  



  Es wird z. B. eine Verbindung mit dem  Teilnehmer<I>T</I><B>O</B> hergestellt. Der Leitungs  wähler     LIITl    wird auf den     fünften    Kontakt  der durch die vorhergehende Gruppenwahl  erreichten Kontaktgruppe eingestellt. Die       Spreelradern    der Verbindungsleitung     IrL    sind  an alle zehn Kontakte der     Kontaktgruppe    in       Vielfachschaltung    angeschlossen.

   Die Prüf  kontakte der Kontaktgruppe sind nicht un  mittelbar     vielfaehgeschaltet.    Die verschiede  nen Prüfkontakte und damit die über sie er  reichbaren Kennzeichnungsadern     1c11    bis       1c110    der zehn Leitungen sind über je einen       ZViderstand        u11,        ztri2,.    ..     u.,i10:    mit einem ge  meinsamen Relais Q verbunden.  



  Nach Einstellung des Leitungswählers       LW].    auf den     fünften    Kontakt der gewähl-           ten    Kontaktgruppe und damit auf die fünfte  Leitung der Leitungsgruppe ist bei Freisein  der     Verbindungsleitung        VL    folgender Prüf  stromkreis geschlossen:     +,    Wicklungen I  und     II    des Prüfrelais     Pl,    Prüfarm des Lei  tungswählers     LW1,    Kontakt c5, Kennzeich  nungsader<I>k15,</I> Widerstand     wi5,        Sammelader          s1,    Relais     Q,    -.

   Das     Prüfrelais    P1 führt die  bekannten     Umschaltungen    im     Leitungswäb-          ler    durch. Es sperrt     unter    anderem durch  Schliessen seines Kontaktes     p1    und Kurz  schluss seiner     hochohmigen    Wicklung I die  Verbindungsleitung     VL    gegen Belegung  über irgendeinen ihrer zehn Zugänge seitens  eines :

  andern     Leitungswählers.    Erreicht wird  dieses durch die verhältnismässig     niedrig-          ohmigen    Widerstände     wi5,        wil,        wi2'        usw.,    da  auch über zwei solche in     Reihe    mit einer  Wicklung je eines Prüfrelais liegende Wi  derstände (z.

   B.     wi5    und     wil0)    die am Lei  tungswähler     LWl        durchgeführte        Sperrung     die Erregung des Prüfrelais eines sich auf  einen andern Zugang zur Verbindungslei  tung, also auf eine andere Leitung der Lei  tungsgruppe (z. B. die Kennzeichnungsader  <I>1c110)</I> einstellenden     Leitungswählers    ver  hindert.  



  Im Prüf- und Sperrstromkreis spricht an  der Verbindungsleitung     VL    das Relais     Q    an.  Es öffnet seinen Ruhekontakt q1 und  schliesst seinen Arbeitskontakt q und erregt  dadurch das Relais<I>A,</I> welches     @am    Kontakt<I>a</I>  den Stromkreis für den Drehmagneten D des       Abgreifers    schliesst. Der     Abgreifer    macht  einen Schritt. Sein Schaftarm steht auf dem  Kontakt 1, der mit der Kennzeichnungslei  tung     k11    verbunden ist. In dieser Schaltstel  lung des     Abgreifers    kann das Prüfrelais F  desselben nicht ansprechen.

   Seine Wicklung  ist jetzt mit ihren beiden Enden an den  Sperrstromkreis angeschaltet, und zwar mit  dem einen Ende     unmitt:efbar    an die Ader     sl     und mit ihrem andern Ende über den Wider  stand     wil    an dieselbe Ader.     Dus    Relais ist  also kurzgeschlossen.  



  Der Drehmagnet D schliesst an seinem  Kontakt<I>d</I> das     Relais   <I>A</I> kurz, welches abfällt  und am Kontakt<I>a</I> den     Drehmagneten   <I>D</I>    ausschaltet. Der Kurzschluss der Wicklung  des Relais A wird aufgehoben, das Relais A  spricht wieder an und     schaltet        erneut    den  Drehmagneten D ein.

   Dieses Wechselspiel  zwischen dem     Drehmagneten    und dem Relais  A dauert so lange, bis der     Schaltarm    des Ab  greifers<I>Ab</I> auf den Kontakt 5     gelangt.    Dann  liegt das Prüfrelais F des-     Abgreifers    zwar  auch mit seinen beiden Wicklungsenden am  Sperrstromkreis, aber im     Nebenschluss    zu  dem Widerstand     wi5    in der am Leitungs  wähler     LW1    belegten Kennzeichnungsader,       k,15    und spricht an. Es öffnet am Kontakt     f     den Stromkreis des Antriebsmagneten D und  verhindert somit dessen erneute Erregung  nach     Wiederansprechen    des Relais A.  



  Während der Einstellung des     Abgreifers     werden in irgendeiner bekannten nicht dar  gestellten Weise Stromstösse über die Verbin  dungsleitung ausgesandt, die den Wähler W  der Untervermittlungsstelle auf die An  schlusskontakte des Teilnehmers     Tn5    ein  stellen.  



  Wenn während einer bestehenden Verbin  dung, gleichgültig, ob sich der     Abgreifer    Abt  bereits auf die am Leitungswähler<I>LW</I> be  legte Kennzeichnungsader eingestellt hat  oder nicht, der     Leitungswähler        LW2    auf  eine andere     Leitung    der Gruppe, beispiels  weise auf den Kontakt     c10,    eingestellt wird,  kann das     Prüfmelals    P2 dieses Leitungswäh  lers nicht ansprechen, da es infolge .des     nied-          rigohmigen    Nebenschlusses:

       +,    Kontakt     pl,     Wicklung     II    des Relais     P1,    Kennzeichnungs  ader     k15,    Widerstand     wi5,    zum Relais P2,  mit welchem der Widerstand     wi10,    über die  Kennzeichnungsader     1c110    in Serie geschaltet  ist, nicht genügend Strom zum Ansprechen  erhält.  



  Nach Beendigung einer Verbindung über  die     Verbindungsleitung        VL    wird im Lei  tungswähler     LW1    der über die Relais P1,  F und. Q bestehende Stromkreis unter  brochen. Die Kontakte der Relais F und Q  nehmen die in der Zeichnung dargestellte  Ruhelage ein. Über den Kopfkontakt     kab    des       Abgreifers        ist    das     Relais.    A eingeschaltet,  welches den Stromkreis des     Drehmagneten    D      schliesst.

   Der     Abgreifer    wird durch das Zu  sammenwirken des Drehmagneten D mit dem  Relais A in die Ruhelage weitergeschaltet  und bleibt in dieser stehen, da dann der  Kopfkontakt     kab    offen und somit eine Erre  gung des Relais A verhindert ist.  



  Es ist angenommen,     dass    das Anlassen des       Abgreifers    durch ein über die     belegte    Kenn  zeichnungsader     (k15)    erregtes     Anlassrelais   <I>Q</I>  erfolgt. Das Anlassen des     Abgreifers    kann  jedoch auch in irgendeiner andern Weise er  folgen, beispielsweise dadurch, dass ein An  lassrelais über eine der Sprechadern oder eine  sonstige Hilfsader der Verbindungsleitung  erregt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schaltungsanordnung für Fernmelde-, insbesondere Fernsprechanlagen mit Wäb.ler- betrieb, bei welcher der Prüfstromkreis eines eine gekennzeichnete Leitung einer Gruppe von Leitungen suchend-en Abgreifers über die der Sperrung dieser Leitung dienende Kennzeichnungsader verläuft, dadurch ge kennzeichnet, da,ss die Erregerwicklung des Prüfrelais in den Arbeitsstellungen des Ab greifers mit beiden Wicklungsenden an den Sperrstromkreis angeschaltet.
    ist und beim Einstellen des Abgreifers auf die gekenn zeichnete Leitung im Nebenschluss nur zu dem in der Kennzeichnungsader dieser Lei tung eingeschalteten Widerstand liegt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> l.. Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass das Prüfrelais auf den Kontakten des Abgrei- fers, an welche. die an der belegenden Verbin dungseinrichtung (.L11'1) nicht gekennzeich neten Leitungen angeschlossen sind, kurz- ge,schlossen wird. ?.
    Schaltungsanordnung nach Patentan spruch, bei welcher über die die belegte Lei tung kennzeichnende Ader der Abgreifer an gelassen wird, dadurch gekennzeichnet, dass das Prüfrelais (.F) in jeder Arbeitsstellung des Abgreifers in Reihe mit dem Anla.ssrelais an eine von den Verbindungseinrichtungen (LW1, L11'2) kommende Kennzeichnungs ader angeschaltet ist.
    3,. Schaltungsanordnung nach Pa.tentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Kennzeichnungsadern der einzelnen Lei tungen der Gruppe eingeschalteten Wider stände so niedrigohmig sind, dass bei Be legung und Sperrung einer Leitung an einer Verbindungseinrichtung alle Leitungen der Gruppe gegen Belegung über eine andere Verbindungseinrichtung gesperrt sind.
CH214744D 1938-09-06 1939-10-11 Schaltungsanordnung für Fernmeldeanlagen mit Wählerbetrieb. CH214744A (de)

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