DE638060C - Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen - Google Patents

Schaltungsanordnung fuer Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen

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DE638060C
DE638060C DES98505D DES0098505D DE638060C DE 638060 C DE638060 C DE 638060C DE S98505 D DES98505 D DE S98505D DE S0098505 D DES0098505 D DE S0098505D DE 638060 C DE638060 C DE 638060C
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DE
Germany
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relay
contact
connection
switching
circuit
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Expired
Application number
DES98505D
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English (en)
Inventor
Walter Pinell
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Siemens and Halske AG
Siemens Corp
Original Assignee
Siemens and Halske AG
Siemens Corp
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Publication date
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Expired legal-status Critical Current

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    • HELECTRICITY
    • H04ELECTRIC COMMUNICATION TECHNIQUE
    • H04MTELEPHONIC COMMUNICATION
    • H04M5/00Manual exchanges
    • H04M5/10Manual exchanges using separate plug for each subscriber

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Signal Processing (AREA)
  • Radio Relay Systems (AREA)

Description

Die vorliegende Erfindung bezieht sich auf eine Schaltungsanordnung für Fernsprechanlagen mit mehreren Vermittlungsstellen, bei denen Schalteinrichtungen an dem über den Platz einer Beamtin verlaufenden Verbindungswege entsprechend einer vom Anrufenden gewählten Verkehrszone beeinflußt werden. Sie besteht darin, daß Schalteinrichtungen vorgesehen sind, welche der Beamtin erkennbar machen, ob die Wertigkeit der durch eine von ihr vorgenommene Schaltmaßnahme eingeleiteten Verbindung der Wertigkeit einer Verbindung in der gewählten Verkehrszone entspricht.
Durch die erfindungsgemäße Anordnung können die Schalteinrichtungen der Beamtin ein Zeichen geben, wenn die Wertigkeit der von ihr eingeleiteten Verbindung gleich ist der Wertigkeit einer Verbindung in die durch eine vom Anrufenden gesteuerte Anzeigevorrichtung kenntlich gemachte Verkehrszone. Die Schalteinrichtungen können am Platz der Beamtin eine besondere Signalvorrichtung, ζ. B. Lampe, einschalten oder aber auch dadurch ein Zeichen geben, daß sie die Anzeigevorrichtung für die gewählte Verkehrszone außer Wirkung setzen.
Die vorliegende Erfindung ist mit besonderem Vorteil dann anwendbar, wenn in dem Fernsprechnetz Sprechstellen mit Selbstbelastungseinrichtungen vorhanden sind und bei Wahl der Kennziffer einer Verkehrszone oder Vermittlungsstelle ohne Mitwirkung der Beamtin durch Schaltmittel in einer Vermittlungsstelle festgestellt wird, ob der Wert der Selbstbelastung (z. B. Zählerbetätigung oder Einwurf von Münzen) gleich ist der Gebühr für die durch Wahl einer Kennziffer eingeleitete Verbindung.
Die Beamtin, welche bei dem weiteren Auf- 4·° bau der Verbindung mitwirkt, braucht nun bei Anwendung des Erfindungsgegenstandes nicht nachzuprüfen, ob die Wertigkeit der vom anrufenden Teilnehmer verlangten Verbindung auch gleich ist der Wertigkeit einer *5 Verbindung in der vom Anrufenden gewählten Verkehrszone. Bei dem riachstehend erläuterten Ausführungsbeispiel erkennt die Beamtin nach Einleiten der Verbindung einen Irrtum ihrerseits oder seitens des anrufenden Teilnehmers oder aber eine betrügerische Absicht desselben daran, daß sie kein Zeichen erhält. Der Verdacht des Betrügens besteht z. B. dann, wenn die Kennziffer einer geringwertigen Verbindung gewählt und eine dementsprechend niedere Selbstbelastung vorgenommen wurde und der Teilnehmer dann eine hochwertige Verbindung wünscht. Die Beamtin hat es infolgedessen sofort in der Hand, die weitere Herstellung der Verbindung zu unterbinden.
Des weiteren ist aber auch dem Aufsichtspersonal die Möglichkeit gegeben, jederzeit durch einen Blick festzustellen, ob etwa eine
*) Von dem Patentsucher ist als der Erfinder angegeben worden:
Walter Pinell in Falkensee.
Verbindung hergestellt wurde, deren Wert anders ist als der Wert einer Verbindung in der gewählten Verkehrszone.
für das Relais P ein Haltekreis geschlossen. Durch Öffnen des Kontakts Ζτwird der Fortschaltestromkreis für den Anrufsucher AS
Zweckmäßig wird auch die Anruf lampe d.ej|! *g$j|f getrennt und letzterer auf diese Weise 65
ankommenden Leitung von den Schalteinr|§f* tungen gesteuert. % a
In der Zeichnung ist ein Ausführungsbei^ spiel des Erfindungsgegenstandes dargestellt. Es sind jedoch nur die Schaltelemente gezeigt, ίο die zur Erläuterung des Erfindungsgegenstandes notwendig sind.
Die Einrichtungen am Arbeitsplatz AP I werden über die c-Ader belegt, über die folgender Stromkreis geschlossen wird: Erde von der vorgeordneten Verbindungseinrichtung, Ader C1 Wicklung des Relais C, Kontakte 304c, 306g, Batterie, Erde. Zum Arbeitsplatz der Beamtin führt eine Anzahl Gruppen von ankommenden Leitungen, von denen einer jeden Gruppe eine Anzeigevorrichtung, bestehend aus einem nach Art eines Anrufsuchers arbeitenden und kurz als Anrufsucher AS bezeichneten Schaltwerk, einem Wähler IV und einem Lampenfeld, zugeordnet ist. In dem obenerwähnten Belegungsstromkreis spricht das Relais C an. Durch Schließen des Kontakts 305c (Schleppkontakt) schließt es für sich einen Haltestromkreis. Weiterhin wird am Kontakt 313c für das Relais G folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Kontakte 312 ir, 313c, Wicklung des Relais G, Batterie, Erde. Das Relais G spricht in diesem Stromkreis an und öffnet seinen Kontakt 306^. Hierdurch wird Batteriepotential abgeschaltet, so daß die Belegung der Einrichtung am Arbeitsplatz seitens anderer ankommender Leitungen dieser Gruppe gesperrt ist. Das Relais C hat auch seinen Kontakt 322c und damit folgenden Stromkreis geschlossen: Erde, Kontakt 321 ir, 322c, Wicklung des Relais An, Kon-. takt 323 p, Batterie, Erde. Das Relais An schließt seinen Kontakt 320a«; und damit den Fortschaltekreis für den Anrufsucher AS: Erde, Unterbrecher U2, Kontakt 319/7, Manet Das, Kontakt 320 an, Batterie, Erde. Der Schaltmagnet Das schaltet unter dem Einfluß des Unterbrechers U2 seine Schaltarme a,> b, c, d schrittweise vorwärts. Hat der Schaltarm a des Anrufsuchers AS den Kontakt erreicht, über den Erde am Kontakt 308c angschlossen ist, so entsteht folgender Stromkreis: Erde, Kontakte 3O7ir, 308c, Schaltarm α des Anrufsuchers AS, Wicklungen I und II des Relais P, Kontakt 311/, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais P an. Durch Schließen des Kontaktes 310 p wird die hochohmige II. Wicklung des Relais P zwecks Sperrung gegen anderweitige Belegung kurzgeschlossen. Durch Schließen des Kontakts 309/7 wird unabhängig vom Kontakt 307^ ; Stillgesetzt. Gleichzeitig wird durch Öffnen i Kontakts 323 p der Stromkreis für das elais An geöffnet, das seinerseits durch öffnen des Kontakts 320012. eine zweite Stelle im Stromkreis für den Antriebsmagneten öffnet.
Der rufende Teilnehmer sendet nun, nachdem ihm ein Signal, dessen Einschaltung über einen Arbeitskontakt des Relais C erfolgen könnte, übermittelt wurde (in der Zeichnung nicht dargestellt), eine die Verkehrszone kennzeichnende Stromstoßreihe aus, durch die das Relais A über die α-Ader beeinflußt wird.. Die auf das Relais A einwirkenden Stromstöße werden am Kontakt 3 Vja auf den Drehmagneten Dw des Wählers W übertragen. Der Drehmagnet wird in folgendem Stromkreis erregt: Erde, Kontakte 317», 318c, Schaltarm b des Anrufsuchers AS, Wicklung des Drehmagneten Dw, Wicklung des Relais V, Batterie, Erde. Die Schaltarme aw und bw des Wählers W werden entsprechend der Anzahl der Stromstoßreihen auf einen bestimmten Kontakt eingestellt. Es sei angenommen, daß die Stromstoßreihe aus einem Stromstoß bestand, die Arme des Wählers W somit auf den 1. Kontakt eingestellt werden. Im Fortschaltestromkreis liegt das abfallverzögernde Relais V, das während des Einstellvorganges durch öffnen seines Kontaktes 360 ν die Einschaltung von Lampen unterbindet. Erst wenn eine bestimmte Zeit nach dem letzten Impuls der Stromstoßreihe der Kontakt 360 ν geschlossen wird, entsteht folgender Stromkreis: Erde, too Kontakte 324 f, 360 v, Schaltarm aw des Wählers W, Lampe L1, Batterie, Erde. Die Lampe L1 leuchtet somit auf und kennzeichnet eine bestimmte Verkehrszone, beispielsweise die Zone 1, in welcher der rufende Teilnehmer eine Verbindung wünscht. Für die Anruf lampe AL ist nach Abfall des Relais V und Schließen des Kontakts 3262; folgender Stromkreis geschlossen: Erde, Anruflampe AL, Schaltarm c des Anruf- tio suchers AS, Kontakte 326 v, 327 Jew (Kopfkontakt, der nach dem ersten Schritt des Schaltwerks W\ mechanisch geschlossen wird), Kontakt 328 f, Batterie, Erde. Ein weiterer vom Schaltwerk W nach Fortschaltung desselben aus der Ruhelage mechanisch betätigter Kontakt 314 ikt/ hält den Stromkreis für das Relais G unabhängig vom Kontakt 312 ir aufrecht.
Die Beamtin erkennt am Aufleuchten der Anruflampe AL, daß ein Anruf vorliegt und steckt den Abfragestöpsel ASt in die Ab-
frageklinke AK. Hierdurch wird über die Klinkenhülse folgender Stromkreis geschlossen: Erde, SchlußlampevSX, Klinkenhülse der Klinke AK, Wicklung des Relais Tr, Kontakt 303 c, Widerstand Wi1, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais Tr an, während die Schlußlampe SL wegen des in diesem Stromkreise liegenden Widerstandes Wi1 nicht aufleuchten kann. Das Relais Tr öffnet am Kontakt 32 itr eine weitere Stelle in dem Stromkreis für das Relais An. Weiterhin wird am Kontakt 312 ir der anfängliche Erregerkreis für das Relais G geöffnet. Am Kontakt 301 ir wird das Strom-
'5 stoßrelais A abgeschaltet, während am Kontakt 307 tr der zur Erregung des Relais P geschlossene Stromkreis geöffnet wird. Das Relais P kann jedoch, wie bereits erwähnt, zu dieser Zeit noch nicht abfallen, da es am Kontakt 2>°9P für sich einen Haltestromkreis geschlossen hat. Nachdem die Beamtin nun den Wunsch des rufenden Teilnehmers entgegengenommen hat, steckt sie den Verbindungsstecker VS~t in eine Klinke, an die eine zu der gewünschten Vermittlungsstelle abgehende Verbindungsleitung angeschlossen ist. Vorher überzeugte sie sich in irgendeiner bekannten Weise, beispielsweise durch Knackprüfung, ob die betreffende Verbindungsleitung nicht bereits besetzt ist. Es sei angenommen, daß die an der Klinke Ka1 angeschlossene abgehende Verbindungsleitung nicht besetzt ist und zu der vom rufenden Teilnehmer gewünschten Vermittlungsstelle führt. Beim Einfügen des Verbindungssteckers VSt in die Klinke Ka1 wird für das Relais///?, das beim Einfügen des Abfragestöpsels ASt vorbereitend angeschaltet wurde, folgender Stromkreis gebildet: Erde, Widerstand Wi2, Klinkenhülse der Klinke Ka1, Leitung im Schnurstromkreis, entsprechende Kontaktfeder, Wicklung des Relais HR, Batterie, Erde. In diesem Stromkreis spricht das Relais HR an, das seinen Kontakt 329 hr schließt und dadurch für das Relais F folgenden Stromkreis schließt: Erde, Kontakt 329 Ar, Schaltarm ei des Anrufsuchers AS, Wicklung des Relais F, Schaltarm bw des Wählers W, Kontakt /, Kontakte 332Zf1, 333^1. Batterie, Erde. Der Kontakt 332Zr1 wurde beim Einfügen des Verbindungssteckers in die Klinke KA1 geschlossen, da für das Relais LR1 folgender Stromkreis zustande kam: Erde, Kontaktfeder 346, Wicklung des Relais LR1, Batterie, Erde. Das RelaisL/?! schließt außer dem Kontakt 3 32 Ir1 noch seinen Kontakt 338Ir1 und damit folgenden Stromkreis für das Relais E1 : Erde, Kontakt 338Zr1, Wicklung des ReIaIsE1, Batterie, Erde. Das Relais B1 ist so ausgebildet, daß es seinen Kontakt erst nach einiger Zeit betätigt. In dem oben aufgeführten Stromkreis spricht, solange der Kontakt 333 C1 bei geschlossenem Kontakt 332 Ir1 noch geschlossen ist,* das Relais F an.
Das Relais F kann, wie weiter unten noch näher erläutert wird, nur ansprechen, wenn die belegte Verbindungsleitung in die Verkehrszone führt, die von dem durch die Kennziffer eingestellten Wähler W gekennzeichnet wird. Das Relais F öffnet seinen Kontakt 324/ und damit den Stromkreis, der zum Aufleuchten der die Verbindungszone anzeigenden Lampe geführt hat. An dem Verlöschen der Lampe erkennt die Beamtin. daß Übereinstimmung zwischen der vom rufenden Teilnehmer angegebenen Verkehrszone und der durch den Wähler W gekennzeichneten besteht. Gleichzeitig wird durch öffnen des Kontaktes 328/ die Anruflampe AL zum Verlöschen gebracht. Durch öffnen des Kontaktes 311 f wird der Haltestromkreis für das Relais P geöffnet und dasselbe zum Abfall gebracht. Durch Öffnen des Kontaktes 309p wird eine Wiedereinschaltung des Relais P nach Abfall des Relais F verhindert. Durch Schließen des Kontaktes 31SP wird für den Drehmagneten DW des Wählers W der Fortschaltestromkreis geschlossen: Erde, Unterbrecher U1, Kontakte 31SP^ 316 kas (geschlossen, wenn der Anrufsucher AS aus seiner Ruhelage geschaltet ist), Wicklung des Fortschaltemagneten W, Wicklung des Relais V, Batterie, Erde. Durch den Unterbrecher U1 werden die Schaltarme aw und bw des- Wählers W schrittweise fortgeschaltet, bis sie ihre Ruhelage erreicht haben, in welcher der Kontakt 316 kas und damit der eben aufgeführte Fortschaltekreis geöffnet ist. Da auch wiederum das Relais V erregt und somit der Kontakt 360 ν geöffnet wurde, ist die Einschaltung von Lampen während des Fortschaltens des Wählers W in die Ruhelage verhindert. Der Stromkreis für das Relais F besteht nur eine kurze Zeit, die jedoch dazu genügt, durch öffnen des Kontaktes 311/ die Fortschaltung des Wählers W in die Ruhelage einzuleiten. Wenn das Relais E1 nach kurzer Zeit anspricht, wird der Stromkreis für das Relais F am Kontakt 333% geöffnet. Sobald der Wähler W seine Ruhelage erreicht hat, ist auch der Kontakt 314 kw wieder geöffnet und damit das Relais G zum Abfall gebracht. Der Kontakt 306g wird somit wiederum ge- 11S schlossen, so daß nun die Anzeigevorrichtung von anderen ankommenden Leitungen der Gruppe belegt werden kann.
In der Zeichnung sind vier abgehende Verbindungsleitungen gezeigt, von denen je zwei derselben Wertigkeit angehören. So führt die an der Klinke Ka2 angeschlossene Verbin-
dungsleitung in dieselbe Verkehrszone wie die an der Klinke Ka1 liegende. Ist beispielsweise die an der Klinke Ka1 liegende Ver-. bmdungsleitung von einem anderen Arbeits- ·* platz belegt, so wird die Beamtin, wenn sie am Arbeitsplatz API bei der Prüfung diese Leitung besetzt findet, den Verbindungsstecker VST in die Klinke Ka2 einfügen. Es wird in gleicher Weise das Relais LR2 erregt, to das seinen Kontakt 330Zr2 und somit bei gleicher Einstellung des Wählers W einen Stromkreis für das Relais F schließt, der weiterhin über den Kontakt 331 e2 verläuft. Im übrigen entsprechen die Vorgänge genau den bereits beschriebenen.
Ist der Wähler W durch eine andere Kennziffer auf einen anderen Kontakt, z. B. auf den Kontakt 2 eingestellt, so kann eine Erregung des Relais F nur über Kontakte der Relais LR11 und LR12 erfolgen, d. h, nur dann, wenn eine Verbindung über die zu den Klinken KB1 und KB2 angeschlossenen abgehenden Leitungen hergestellt wird. Die Einrichtungen an diesen Klinken entsprechen genau den an den Klinken Ka1 und Ka2. Es erfolgt beim Einfügen des Verbindungssteckers in die Klinke Kb1 bzw. Kb2 eine Erregung des Relais LA11 bzw. LR12. Dadurch wird am Kontakt 334Zr11 bzw. 336Zr12 und weiterhin über den Kontakt 335^11 bzw. 337ei2 der Stromkreis für das Relais F geschlossen.
Beauftragt der rufende Teilnehmer nun die Beamtin, eine Verbindung herzustellen, die 3S eine andere Wertigkeit besitzt, als die gemäß der Kennziffer durch den Wähler W gekennzeichnete, so kann beim Einfügen des Verbindungssteckers in die Klinke, an der die gewünschte Verbindungsleitung liegt, ein Stromkreis für das Relais F nicht zustande kommen, da die betreffenden Kontakte der Relais LR nicht über den Bankkontakt angeschlossen sind, auf den der Wähler W- eingestellt ist. Eine Beeinflussung des Relais F 4-5 und damit eine Ausschaltung der die Zone kennzeichnenden Lampe ist daher nicht möglich. Die Beamtin erkennt sofort am Brennenbleiben der Lampe, daß ein Irrtum oder eine betrügerische Handlung seitens des rufenden Teilnehmers vorliegt, so daß sie sofort die hergestellte Verbindung unterbrechen wird. Sie macht dem Teilnehmer eine entsprechende Mitteilung und fordert ihn auf,' die Unstimmigkeit zu beheben. Erfolgt nun am Schluß des Gespräches seitens des rufenden Teilnehmers die Schlußzeichengabe, so wird das Relais C zum Abfall gebracht. Es wird der Kontakt 302 c geschlossen und damit der Widerstand Wi1 ausgeschaltet. Der über die Schlußlampe SL fließende Strom wird nun so stark, daß er dieselbe zum Aufleuchten bringt. Die Beamtin erkennt daran die Beendigung des Gespräches und zieht den Verbindungsstecker und den Abfragestecker aus den Klinken, so daß sämtliche Einrichtungen, u. a. auch die Relais LR und E, in ihren Ruhezustand gebracht werden.
Wie bereits eingangs der Beschreibung erwähnt, kann an einem Arbeitsplatz eine Mehrzahl von Gruppen ankommender Leitungen vorgesehen sein, von denen einer jeden eine Anzeigevorrichtung zugeordnet ist. Die Relais LR und E wirken bei der eben beschriebenen Verbindung auch auf die Anzeigevorrichtungen sämtlicher anderer Gruppen ein, d.h. auch an den Anzeigevorrichtungen der anderen Gruppen werden die den Kontakten 330Zr2, 332Zr1 bzw. 334Zr11, 336Zr12 entsprechenden Kontakte geschlossen. Der Stromkreis für das Relais F in den anderen Anzeigevorrichtungen kann aber nicht geschlossen werden, da die Erregung dieses Relais von dem jeder ankommenden Leitung individuell zugeordneten Relais///? abhängig ist.
In der Zeichnung ist noch ein zweiter Arbeitsplatz AP2 gezeigt, dem auch entsprechende, auf der Zeichnung nicht dargestellte Anzeigevorrichtungen zugeordnet sind. Auch von diesem Arbeitsplatz können Verbindungen über dieselben abgehenden Leitungen hergestellt werden. Eine Beeinflussung der Anzeigevorrichtungen am Arbeitsplatz AP1 bei Belegen von Leitungen seitens der Beamtin am Platz AP2 und umgekehrt kann jedoch, nicht erfolgen, da die die Anzeigevorrichtungen beeinflussenden Schaltmittel (Relais LR und E) jedem Arbeitsplatz individuell zugeordnet sind und nur beim Be- i°o legen von Verbindungen von dem betreffenden Arbeitsplatz aus beeinflußt werden. So liegen die gemeinsamen abgehenden Verbindungsleitungen für den Arbeitsplatz ^4P2 an den Klinken KA1, KA2, KB1 und KB2. Die bei der Verbindungsherstellung beeinflußten, lediglich auf die nicht dargestellten, dem Arbeitsplatz AP2' zugeordneten Anzeigevorrichtungen einwirkenden Relais sind hier mit LR1, LR2', LR11 und .LR12' bezeichnet. "« Im übrigen entsprechen die Schaltvorgänge bei Herstellung von Verbindungen vom Arbeitsplatz AP2 aus genau den bereits beschriebenen.

Claims (6)

  1. Patentansprüche ·.
    ι. In Fernsprechanlagen, bei denen Schalteinrichtungen an dem über den Platz einer Beamtin verlaufenden Verbindungswege entsprechend einer vom Anrufenden gewählten Verkehrszone beeinflußt werden, sind Schalteinrichtungen
    (LR, F) vorgesehen, welche der Beamtin erkennbar machen, ob die Wertigkeit der durch eine von ihr vorgenommene Schaltmaßnahme (z. B. Belegung einer abgehen*-. den Leitung) eingeleiteten Verbindung" der Wertigkeit einer Verbindung in der gewählten Verkehrszone7 entspricht.
  2. 2. Die Schalteinrichtungen nach Anspruch ι geben der Beamtin ein Zeichen,
    ίο wenn die Wertigkeit der von ihr eingeleiteten Verbindung gleich ist der Wertigkeit einer Verbindung in die durch eine vom Anrufenden gesteuerte Anzeigevorrichtung kenntlich gemachte Verkehrszone.
  3. 3. Die Schalteinrichtungen nach Anspruch 2 geben das Zeichen durch Außerwirkungsetzen der Anzeigevorrichtung.
  4. 4. In Fernsprechanlagen nach Anspruch 3 wirken den abgehenden Leitun-
    gen zugeordnete Schaltmittel (Relais LR1, E1 usw.) vorübergehend auf der Anzeigevorrichtung zugeordnete Schaltmittel (F) ein.
  5. 5. In Fernsprechanlagen nach An-Spruch 4, bei Welchen dem Arbeitsplatz einer Beamtin mehrere Anzeigevorrichtungen zugeordnet sind, beeinflussen dieselben Schaltmittel (LR, E) der abgehenden Leitungen alle Anzeigevorrichtungen, bringen aber nur das Hilfsschaltmittel (F) derjenigen Anzeigevorrichtung zur Wirkung, welche mit derjenigen ankommenden Leitung in Verbindung steht, für die die gerade vorliegende Verbindung hergestellt wurde.
  6. 6. Die Schalteinrichtungen gemäß Anspruch ι setzen die der anrufenden Leitung zugeordnete Anrufeinrichtung (AL) außer Wirkung.
    Hierzu 1 Blatt Zeichnungen
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