CH214596A - Klebepresse für Rahmenschuhwerk. - Google Patents

Klebepresse für Rahmenschuhwerk.

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CH214596A
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footwear
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Priess Erich
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Priess Erich
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D25/00Devices for gluing shoe parts
    • A43D25/06Devices for gluing soles on shoe bottoms
    • A43D25/08Welt hold-down devices

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Klebepresse für Rahmenschuhwerk.    Für den Klebevorgang von     Rahmen-          schuh\verk    kommen Rahmenhalter zur An  wendung, die in Form eines biegsamen Pro  filstreifens um den äussern Rand des Schuh  werkes gelegt und in die keilförmige Rille  zwischen Schaft und Rahmen     bezw.    Sohle  gepresst werden. Das Festziehen erfolgt meist  mittels eines die Ferse umgreifenden Spann  bügels mit Einrichtungen zum Festziehen des  Rahmenhalters an seinen beiden Enden, mit  denen er an einem Spannbügel gehalten ist.

    Durch den Druck des     Sohlenpresskissens    bei  eingespanntem und unter Druck gesetztem  Schuhwerk entsteht jedoch eine Komponente,  die auf das Abdrücken des Rahmenhalters  vom Schuhwerk gerichtet ist, wodurch die       Wirkung    des Rahmenhalters mehr oder weni  ger     aufgehoben    wird und der Klebevorgang       rieht    in der erwünschten vollkommenen       Weise    vor sich geht.  



  Vorliegende Erfindung betrifft eine       Klebepresse    für Rahmenschuhwerk mit einem  am     Druehbügel        angelenkten    Druckrahmen    und besteht     darin,    dass der Druckrahmen mit  einem beim     Pressvorgang    auf den Rahmen  des Schuhwerkes einer, Druck auszuüben be  stimmten     Rahmenpresskissen    versehen ist.  



  Die     Zeichnung    stellt Ausführungsbei  spiele des     Erfindungsgegenstandes    dar,     und     zwar ist:       Fig.    1 die Seitenansicht auf eine Klebe  presse eines     ersten    Beispiels mit senkrechtem  Teilschnitt;       Fig.    2 ist eine Oberansicht auf die Presse  nach     Fig.    1 unter     Fortlassung    des Druck  hebels;

         Fig.    3 zeigt die Seitenansicht eines zwei  ten Beispiels mit Schnitt durch Druckrahmen  und     Rahmenpresskissen;          Fig.    4 zeigt ein drittes Ausführungsbei  spiel sowie die Verbindung der Luftzufüh  rung zum     Sohlenpress-    und zum     Rahmen-          presskissen.     



  Auf dem z. B. an einem Maschinenrah  men befestigten Gestell a ist nach     Fig.    1 und  2 in üblicher     Weise    das     Sohlenpresskissen    b      zum Anpressen der Sohle c angeordnet, auf  die das Schuhwerk d gesetzt wird.

   Am Rah  men     a,    ist in ebenfalls üblicher Weise bei e  der durch     ein    nicht gezeichnetes bekanntes       Gesperre    feststellbare Hebel f     angelenkt,    an  dem     seinerseits    in verstellbarer Weise der  obere Druckbügel<I>g</I> bei     la-        angelenkt    ist, der  das     Leistendruckstück        i    und das Spitzen  druckstück k trägt. Beide können in bekann  ter Weise verstellbar sein.  



  An dem Druckbügel g ist ferner mittels  des Bolzens 1 ein Druckrahmen     in        ang        elenkt,     der demgemäss in einer senkrechten. Ebene  schwingen kann. Er besteht aus zwei Hälf  ten, die bei n miteinander gelenkig verbun  den sind, damit sie sich an das Schuhwerk<B>(1</B>  ansetzen lassen. Die Hälften sind in beliebi  ger     Weise    gegeneinander feststellbar. Das zu  klebende Rahmenschuhwerk d wird bei an  gehobenem Hebel f und Druckbügel g wie  sonst üblich in die Presse mit dem Rahmen  halter o eingesetzt.

   Dieser braucht nicht mehr  von der Ferse aus festgespannt zu werden,  sondern mit dem Sinken des Hebels f, das  mechanisch oder von Hand erfolgen kann,  wird zugleich mit dem Aufsetzen der Druck  stücke     i    und     lc    auch der Druckrahmen in  gegen das Schuhwerk bewegt, der mit einem       R.ahmenpresskissen    p versehen ist, das sich  der Form des Druckrahmens     bezw.    des  Schuhwerkes anpasst und über das der Druck  rahmen in auf den Rahmenhalter o zur Wir  kung kommt.

   Durch den     Druckrahmen        m    und  das     Rahmenpresskissen    p wird dem auf Ab  drücken des Rahmenhalters o wirkenden  Druck des     Sohlenpresskissens    b wirksam be  gegnet, da der Rahmen m den Gegendruck  aufnimmt.  



  Das     Rahmenpresskissen    p kann beliebiger  Art sein. Es könnte voll sein, wobei es ein  plastisches Mittel enthält, oder es könnte  auch ein Luftkissen sein, das sich     aufblasen     lässt.  



  Wenn alle Schuhgrössen mit ein und dem  selben Rahmen gepresst werden sollen, dann  empfiehlt es sich, die eine Hälfte oder auch  beide Hälften des Druckrahmens in in sich ge  lenkig auszuführen. Die betreffende Hälfte    des Druckrahmens     m    trägt     darin    in der Ver  längerung zur Ferse ein Gelenkstück     r,    das  z. B. mittels einer Schlitzführung s und  Klemmbolzen     il    gegenüber dem übrigen Teil  des Druckrahmens in     ver-    und feststellbar  ist.

   Mit     einem    solchen Druckrahmen können  dann auch rechte und linke Schuhe bearbeitet       werden,    während es sonst zweckmässiger ist,  für rechte und linke Schuhe je einen beson  ders gestalteten     Druckrahmen        in    anzuwen  den, weil der Druckrahmen- und     Kissenwulst     an der Aussenseite des Schuhes in der Regel  etwas länger ausgeführt ist als an der Innen  seite.  



  Ferner ist es     zweekmzissig,    in Verbindung  mit dem     Druckrahmen    die Druckstücke     i    und  beweglich am Druckbügel g anzuordnen.  



  Bei dem Druckstrick i ist dies mittels einer  Schraube t erreicht, die sich in dem am  Druckbügel g     längsverschiebbaren    Kloben     rc     in der Hölle     verstellen    lässt. Das Druckstück       k    ist ebenfalls mittels einer Schraube<I>v</I> und  mittels des     Klobens        zc@    am     Druckbügel    g  längs- und höhenverstellbar, so dass sich die  Druckstücke allen Schuhgrössen anpassen  lassen.  



  Bei dem Ausführungsbeispiel in     Fig.    3  ist der Rahmenhalter o zu beiden Seiten       streifenförmig    verlängert. Die beiden Strei  fen 11 und     1\?    sind mit dem Druckrahmen in  in beliebiger geeigneter Weise verbunden.  Die Verbindung kann fest, aber auch lösbar  sein.

   Durch     diese    Streifen schliesst der Rah  menhalter o     flas        Luftkissen        1)    vollständig ein  und     verbindet    es mit dem     Druclzrahmen        m,     so dass alle drei Körper ein einheitliches  Ganzes bilden, das     sich    als solches bequem  handhaben     lässt.    Der Druckrahmen in ist  über einen Zapfen l mit dem nicht gezeichne  ten     Druckstückbü        gel        verbunden        bezw.    an  diesem     angelenkt,

      damit er sich entsprechend  einstellen kann.  



  Es ist nicht unbedingt notwendig, einen  besonderen Rahmenhalter o, wie in     Fig.    1,  anzuwenden oder das     Rahmenpresskissen    ent  sprechend dem Rahmenhalter auszugestalten,  wie in     Fig.    :;, sondern es genügt, wenn ein       Presskissen    p einen Luftschlauch mit einem      nachgiebigen Mantel o' aufweist. Ist dieser  Mantel o' genügend nachgiebig, dann presst  sich das Kissen     infolge    des Luftdruckes um  den Schaft des Schuhwerkes und in die Keil  nut zwischen diesem und dem Rahmen des  Schuhwerkes hinein und erzeugt einen aus  reichenden Druck auf den Rahmen von oben.  



  Für die Durchführung des     Pressvorganges     ist es wichtig, dass der Rahmen bereits über  all zur festen Anlage gekommen ist, bevor  das     Sohlenpresskissen    unter vollen Druck  kommt. Dazu wird die Zuleitung der Luft  für das     Rahmenpresskissen    p unmittelbar an  die Luftzuleitung für das     Sohlenpresskissen    b  angeschlossen.

   Da das     Rahmenpresskissen    p  wesentlich kleiner ist als das     Sohlenpresskis-          sen    b, so füllt es sich entsprechend schneller  und kommt demzufolge eher unter vollen  Druck als das     Sohlenpresskissen.    Infolgedes  sen liegt der Rahmenhalter o schon     allseitig     in der Keilnut zwischen Schaft und Rahmen       bezw.    Sohle des Schuhwerkes fest an, ehe  das     Sohlenpresskissen    zur vollen Wirkung  kommt.  



  Das     Rahmenpresskissen    p ist mit der Lei  tung     y    an dieselbe     Druckluftzuleitung    x an  geschlossen wie das Sohlenkissen b über seine  Leitung z. An sich erfolgt die Füllung des       Rahmenpresskissens    p schneller als die des  Sohlenkissens b, weil ersteres im Rauminhalt  kleiner ist. Es könnte jedoch die Leitung z  noch besonders gedrosselt sein durch Vor  schaltung eines regelbaren Ventils oder     dergl.     Auch könnte das     Rahmenpresskissen    p an  eine besondere     Druckluftzuleitung    angeschlos  sen sein, die gegebenenfalls grösseren Durch  messer hat als die Zuleitung x.  



  Mit einem solchen zwischengeschalteten       Presskissen    ist es möglich, mit einem einzigen  Druckrahmen sämtliche Grössen für Herren  schuhe, mit einem zweiten sämtliche Grössen  für Damenschuhe und schliesslich mit einem  dritten sämtliche Grössen für Kinderschuhe  herzustellen. Der auf Abdrücken wirkende       Druck    des     Sohlenpresskissens    wird durch das  zwischen Schuhrahmen und Druckrahmen  eingeschaltete     Rahmenpresskissen    ausgegli  chen und aufgehoben, so dass es auf diese         ureise    möglich ist, in vollkommener Weise  geklebtes     Rahmenschuhv:erk    herzustellen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Klebepresse für Rahmenschuhwerk mit einem am Druckbügel angelenkten Druck rahmen, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckrahmen mit einem beim Pressvorgang auf den Rahmen des Schuhwerkes einen Druck auszuüben bestimmten Rahmenpress- kissen versehen ist. UNTERANSPRüCHE: 1. Klebepresse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass sich das Rahmen- presskissen beim Pressvorgang "gegen einen Rahmenhalter presst. 2. Klebepresse nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet.
    dass das Presskissen und der Rahmenhalter einen einheitlichen Körper bilden, der mit dem Druckrahmen lösbar verbunden ist. 3. Klebepresse nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Rahmenhalter mit streifenförmigen Verlängerungen (11, 12) einen Teil des Rah- menpresskissens umschliesst und mit diesen Streifen mit dem Druckrahmen fest verbun den ist, so dass alle drei Körper ein einheit liches Ganzes bilden. 4.
    Klebepresse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Rahmenpress- kissen einen Luftschlauch mit nachgiebigem Mäntel aufweist, so dass sich das beim Pres sen unter Luftdruck befindliche Kissen von selbst in die Keilnut zwischen Schaft und Rahmen des Schuhwerkes pressen kann. 5. Klebepresse nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Rahmenpress- kissen unmittelbar an die Druckluftzuleitung des Sohlenpresskissens angeschlossen ist. 6.
    Klebepresse nach Patentanspruch und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeichnet, dass die Druckiuftzuleitung des Sohlenpress- kissens gegenüber derjenigen zum Rahmen- presskissen gedrosselt ist.
CH214596D 1939-08-03 1940-07-19 Klebepresse für Rahmenschuhwerk. CH214596A (de)

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