DE853400C - Presskissen - Google Patents

Presskissen

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Publication number
DE853400C
DE853400C DEU1036A DEU0001036A DE853400C DE 853400 C DE853400 C DE 853400C DE U1036 A DEU1036 A DE U1036A DE U0001036 A DEU0001036 A DE U0001036A DE 853400 C DE853400 C DE 853400C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
shoe
container
plate
press
cushion
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEU1036A
Other languages
English (en)
Inventor
Lawrence Mawbey
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
United Shoe Machinery Corp
Original Assignee
United Shoe Machinery Corp
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by United Shoe Machinery Corp filed Critical United Shoe Machinery Corp
Application granted granted Critical
Publication of DE853400C publication Critical patent/DE853400C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D25/00Devices for gluing shoe parts
    • A43D25/06Devices for gluing soles on shoe bottoms
    • A43D25/07Devices for gluing soles on shoe bottoms using flexible diaphragm pressing devices
    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43DMACHINES, TOOLS, EQUIPMENT OR METHODS FOR MANUFACTURING OR REPAIRING FOOTWEAR
    • A43D25/00Devices for gluing shoe parts
    • A43D25/06Devices for gluing soles on shoe bottoms
    • A43D25/10Press-pads or other supports of shoe-gluing presses

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description

  • Preßkissen Die Erfindung bezieht sich auf ein Preßkissen zum Ausüben von Druck auf Schuhböden, insbesondere ein Preßkissen zum Befestigen von Schuhsohlen an Schuhböden mittels Klebstoff.
  • Es sind Preßkissen bekannt, die aus einem Behälter, in den Druckflüssigkeit eingebracht wird, und einer Decke für den Behälter bestehen. Die Erfindung bezweckt nun, die Bauart dieser bekannten 1'reßkisseii zu vereinfachen und insbesondere PreLikissen Norztiselieti, die sich besonders zum Verkleben \-on Sohlen, vorzugsweise aus Gummi, mit Schuhböden jeglichen Krümmungsgrades eignen.
  • Gemäß der Erfindung besteht die Decke des Preßkissens aus einer biegsamen Gummiplatte, die gewöhnlich eine flache Arbeitsfläche hat und die mit einem quer zum Preßkissen verlaufenden, herabhängenden Einschlag versehen ist, wobei dei Einschlag unter dem Druck des Schuhes gegen die Platte ein restloses Anpassen der Platte an einen Schuhboden gestattet. Das Spitzen- und das Fersenende der Platte werden von nachgiebigen Kissen abgestützt, die auf dem Boden des Behälters aufsitzen. Die Unterfläche des Spitzenteilkissens verläuft an dem nach dem Fersenende gerichteten Kissenende gemäß der Erfindung schräg aufwärts, so daß in dem Behälter unter der Abschrägung ein Raum für Druckflüssigkeit gebildet wird. Zu beiden Seiten der Platte sind gegen die Plattenoberfläche konisch zulaufende Widerlager geklemmt, die ein Hochbiegen der Platte an den Schuhseiten verhindern.
  • In den Zeichnungen ist Fig. r ein Grundriß des Preßkissens, in dem die Erfindung verkörpert ist, Fig. 2 ein Grundriß der Decke des Preßkissens, von unten gesehen, Fig. 3 eine Schnittansicht nach der Linie III-III der Fig. 2, nach dem Aufsetzen eines Schuhes auf das Kissen, Fig.4 eine der Fig. 3 entsprechende Schnittansicht eines Teils des Preßkissens, jedoch vor dem Aufsetzen eines Schuhes auf das Kissen, und Fig. 5 eine Schnittansicht nach der Linie V-V der Fig. i.
  • Das Preßkissen besteht aus einem Behälter io, in den Druckflüssigkeit, beispielsweise Wasser, durch eine Röhre 12 eingeführt wird. Die Röhre ist gewöhnlich durch einen Stöpsel 16 verschlossen. An einem Flansch 18 am Oberende des Behälters ist eine nachgiebige Gummiplatte 2o durch eine Klemme 22 befestigt, die durch Bolzen 24 mit dem Flansch 18 verbunden ist.
  • Mit der Unterfläche der Platte 20 ist an dem einen Plattenende ein Kissen 26, das vorzugsweise aus Schwammgummi besteht, verbunden. Das Kissen 26 hat die in Fig. 2 dargestellte Form und paßt in ein Ende des Behälters io ein, wobei die Unterfläche des Kissens auf dem Boden des Behälters aufsitzt. Das von dem Kissen 26 abgestützte Plattenende nimmt gewöhnlich den Schuhvorderteil auf. Das Kissen 26 hat an seinem freien Ende Seitenvorsprünge 28 und einen Mittelvorsprung 30, dessen Unterfläche, wie in Fig. 3 .dargestellt, nach dem Fersenende des Behälters hin schräg aufwärts :erläuft. Ferner ist an der Unterfläche des anderen Endes der Platte 20 ein Kissen 32 befestigt, das beim Kleb- oder Preßvorgang unter dem Absatz eines Schuhes liegt und dessen Unterende ebenfalls auf dem Boden des Behälters aufsitzt. Ein Ende des Kissens 32 liegt gegen einen Flansch 34 in dem Behälter an, und der übrige Teil des Kissens paßt in den Behälter ein.
  • In der Platte 20 ist eine Falte oder ein Einschlag 36 ausgebildet, der quer zum Preßkissen verläuft. Wenn kein Schuh auf dem Preßkissen eingestellt ist und somit kein Druck auf das Kissen ausgeübt wird, hängt der Einschlag gänzlich, wie in Fig. 4 dargestellt ist, in den Behälter hinab, und die Oberfläche der Platte ist flach. Die Enden der Falte 36 sind verschlossen, so daß keine Druckflüssigkeit von den Behälter her durch die Falte ausdringen kann.
  • Beim Ausüben von Druck auf einen in Arbeitslage auf der Platte eingestellten Schuh wird der Mittelvorsprung 3o nach unten geschoben und verdrängt Druckflüssigkeit aus dem darunterliegenden Raum, wodurch der Mittelteil der Platte und ein Teil des Einschlags, wie in Fig. 3 dargestellt, gegen den Schuhgelenkteil hochgeschoben werden. Die runde Form des Einschlags 36 gestattet dabei ein schnelles und leichtes Anheben oder Hochgleiten des entsprechenden Einschlagteils. Bei der Verwendung des beschriebenen Preßkissens wird auf jeden Teil von Schuhböden jeglichen Krümmungsgrades durch entsprechende Verdrängung von Druckflüssigkeit ein gleichförmiger Druck ausgeübt. An beiden Seiten der Platte sind Widerlager 40 aus Gummi od. dgl. gegen die Plattenoberfläche geklemmt, um ein Hochbiegen der Platten an den Schuhseiten zu verhindern. Diese Widerlager haben, von oben gesehen und wie in Fig. i dargestellt, eine halbrunde Form und laufen konisch zu, wie in Fig. 5 dargestellt. Sie werden durch Stangen 42 in Arbeitslage gehalten, und Schrauben 44 verbinden die Stangen 42 mit dem Behälter io. Beim Verwenden des Preßkissens für kleine Schuhe kann eine Deckplatte über das Spitzenende der Platte 2o gelegt werden.
  • Der Behälter hat an jeder Seite zwei Drehbolzen 46, 48 (Fig. i), durch die das Preßkissen in einer Druckvorrichtung beliebiger Form gelagert werden kann. Ein bekannter Fersendruckteil 50 (Fig.3) und ein Spitzendruckteil 52 können zum Andrücken des Schuhes gegen das Preßkissen verwendet werden.
  • Der Schuh, an dessen Schuhboden eine Sohle befestigt werden soll, kann entweder einen flachen Schuhboden haben oder, wie in Fig. 3 dargestellt, mit einem Absatz versehen sein. Hat der Schuh schon einen Absatz, so wird die Absatzfront desselben über dem Einschlag eingestellt. Beim Sohlenbefestigen oder -kleben wird, wie schon beschrieben, ein gleichförmiger Druck auf den ganzen Schuhboden ausgeübt und der Einschlag preßt dabei auch gegen die Absatzfront des Absatzes.

Claims (4)

  1. PATEN TANSPRI;CHE: i. Preßkissen zum Ausüben von Druck auf Schuhböden, mit einem Behälter, der mit Druckflüssigkeit gefüllt wird,und einer Decke für den Behälter, dadurch gekennzeichnet, daß die Decke aus einer biegsamen Gummiplatte (20) besteht, die gewöhnlich eine flache Arbeitsfläche hat und die mit einem quer zum Preßkissen verlaufenden, herabhängenden Einschlag (36) versehen ist, wobei der Einschlag unter dem Druck des Schuhes gegen die Platte ein restloses Anpassen der Platte an einen Schuhboden gestattet.
  2. 2. Preßkissen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß nachgiebige Kissen (26, 32), die auf dem Boden des Behälters aufsitzen, die Platte an ihrem Spitzen- und ihrem Fersenende abstützen.
  3. 3. Preßkissen nach Anspruch 2, dadurch gekennzeichnet, daß die Unterfläche des Kissens (26) an dem nach dem Fersenende gerichteten Blockende schräg aufwärts verläuft, um einen Raum für Druckflüssigkeit unter dem abgeschrägten Kissenteil in dem Behälter zu bilden.
  4. 4. Preßkissen nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß konische, zulaufende Widerlager (40) zu beiden Seiten der Platte gegen die Oberfläche der Platte geklemmt sind und ein Hochbiegen der Platte an den Seiten des Schuhes verhindern.
DEU1036A 1949-12-17 1950-12-15 Presskissen Expired DE853400C (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
GB853400X 1949-12-17

Publications (1)

Publication Number Publication Date
DE853400C true DE853400C (de) 1952-10-23

Family

ID=10590403

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
DEU1036A Expired DE853400C (de) 1949-12-17 1950-12-15 Presskissen

Country Status (1)

Country Link
DE (1) DE853400C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE960976C (de) * 1953-05-27 1957-03-28 Kamborian Jacob S Schuhsohlenpresse oder -glaette

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE960976C (de) * 1953-05-27 1957-03-28 Kamborian Jacob S Schuhsohlenpresse oder -glaette

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