CH212971A - Sitzlehne, insbesondere für die Sitze von Kraftfahrzeugen. - Google Patents

Sitzlehne, insbesondere für die Sitze von Kraftfahrzeugen.

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CH212971A
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C F Porsche K-G Dr Ing H
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Porsche Kg
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B60VEHICLES IN GENERAL
    • B60NSEATS SPECIALLY ADAPTED FOR VEHICLES; VEHICLE PASSENGER ACCOMMODATION NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • B60N2/00Seats specially adapted for vehicles; Arrangement or mounting of seats in vehicles
    • B60N2/70Upholstery springs ; Upholstery
    • B60N2/7023Coach-like constructions
    • B60N2/7029Coach-like constructions back-rests

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Aviation & Aerospace Engineering (AREA)
  • Transportation (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
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  • Chairs For Special Purposes, Such As Reclining Chairs (AREA)

Description


  Sitzlehne, insbesondere für die Sitze von Kraftfahrzeugen.    Die Erfindung bezieht sich auf eine :Sitz  lehne, insbesondere für die .Sitze von Kraft  fahrzeugen, bei welcher die freien Randteile  gegenüber :dem     wenigstens    annähernd ebenen       Mittelteil    nach aussen in -steigendem Masse  vorstehend     ausgebildet    sind und durch     Fe-          dern    abgestützt werden.  



  Solche     ;Satzlehnen    sind an sich bekannt.  Bei ihnen sind im     Lehnenrahmen    Gurten  oder sogenannte     Kardenfedern    einsgespannt;  auf diesen sind die     das    Vorstehen der Rand  teile     bewirkendem        :sogenannten    Keilfedern be  festigt, die dann den     beispielsweise    aus  Gummihaar bestehenden Belag und die zum  Beispiel aus Stoff     :gefertigte        Bespannung        tra:     gen.

   Diese Sitzlehnen erfordern beim Zusam  menbau wegen der vielen vorzunehmenden       Verbindungen    und wegen deren umständ  licher     iGestastung    einen hohen Zeitaufwand  und     ,sind    ausserdem schwer.  



  Die Erfindung bezweckt, diese Mängel zu  beheben, und zwar dadurch, dass die Rand-    teile :durch die einen     Arme        winkelhebelarti-          er    Glieder abgestützt werden, wogegen nie  g     o          andern,    hierzu im spitzen Winkel verlaufen  den Arme mit dem     Lehnenrahmen    in .der  Richtung ihrer     Längserstreckung        und    die       Drehachsen    der     winkelh,ebelartigen    Glieder  ,gegen     die        Lehnenmitte    zu     verspannt    sind,

    wobei eine dieser     Verspannungen    'federnd       ausgebildet    ist. Durch diese     winkelhebelarti-          ,gen        Abstützglieder    wird von selbst eine  äusserst einfache und wenig Zeitaufwand für  den Zusammenbau     erfordernde    Bauart erzielt  und ausserdem ergibt sich noch der bei Kraft  fahrzeugsitzen nicht     vernaohlässigbare    Vor  teil     einer    beträchtlichen Gewichtsverringe  rung.  



  Die Verspannung der einen Arme der       winkelhebelartigen    Glieder     mit,dem    Lehnen  rahmen erfolgt zweckmässig durch auf Zug       beanspruchte        Schraubenfedern.        Diese    Federn  lassen neben der Federung ,der     Randteile     ohne     weiteres    die zum Einhängen erforder-      lieben     Verformungen    zu und können mitsamt  ihren Ösen einfach und billig hergestellt wer  den.  



  Die Drehachsen der     winkelhebelartigen     Glieder jedes Randteils werden in vorteilhaf  ter     @Veise    von einem Stab :gebildet, wobei die  Verspannung .gegen die     Lehnenmitte    zu an  diesem     S:tabe    angreift. Dadurch ergibt sich  eine beachtenswerte V     ereinfachunb    beim     Ziz-          sammenbau    des     Sitzes,    da die den Lehnen  belag stützenden Teile unschwer für sich zu  sammengebaut und als Einheit in den     Leh-          nenrahmen        eingesetzt        -,verden    können.

   Diese       Vereinfachung    ist dann wesentlich und  bringt ausserdem den Vorteil einer nicht     ver-          nachlässigbaren    Einsparung an     Baustoffen,     wenn der Grundbezug der Sitzlehne mit sei  nem     Mittelteil    die Verspannung der beidsei  tigen Stäbe gegen die     Lehnenmitte    zu     be-          sorgt,    beispielsweise mit Hilfe von Schlaufen,  die um die Stäbe     herumgel        gt    sind.  



  Die     Federung    der Randteile kann da  durch erhöht sein,     :dass    die     winkelhebelarti-          gen    Glieder     federnd    ausgebildet, z. B. aus       Federstahldraht    hergestellt sind.

   Hierbei bie  tet sieh noch die Möglichkeit, die federnde  Verspannung dieser Glieder gegen .den     Leh-          nenra.hmen    durch sie selbst vollziehen zu las  sen, ,im Falle des Beispiels etwa dadurch, dass       sie    mit den .die federnde Eigenschaft der       Verspannung    ergebenden     Schrairbenfedern          einstückig        ausgeführt    werden.

   Eine weitere  Möglichkeit der Gestaltung dieser Glieder be  steht darin, dass sie aus     Bandstabl    gebogen  werden, wobei gegebenenfalls die gegen     deii     Lehnen-rahmen zu gerichteten Arme durch  eine wellenförmige Gestaltung die federnd  Verspannung gegen diesen     bewirken        können.     



  Der     Erfindungsgegenstand    ist in der  Zeichnung beispielsweise     veranschaulicht.     und zwar     zeigt:          Fi,g.    1. einen     waagrechten        Teilschnitt     durch die .Sitzlehne,       Fig.    2 deren Ansicht im Sinne des Pfeils  A der     Fig.    1 bei abgenommenem Belag,

         Fig.    3     einen    waagrechten     Teilschnitt     durch eine andere Ausführungsform und         Fig.    4     ein    Schaubild eines Sitzes mit der  Lehne nach     Fig.    1 und     ?.     



  Nach den     Fig.    1, 2 und 4 steht der freie       Randteil        Pi    gegenüber dem wenigstens annä  hernd ebenen     Mittelteil        1l    nach     aussen    in     stei-          gendem    Masse vor. Er wird hierbei durch die  einen Arme 1     winkelliebelartig    ausgebildeter  Federn 2 abgestützt, deren andere, im spitzen  Winkel     verlaufende    Arme 3     über    auf Zug  beanspruchte Schraubenfedern 4 und Haken  5 mit dem Rohr 6 des     l#elinenrahmens    fe  dernd     verspannt    sind.

   Die     winkelhebelarti-          gen    Federn 2 sitzen hierbei mit Hilfe     zweier          Windungen.    ; des diese Federn formenden  Drahtes auf einem aus     stärkerem    Draht     be-          stehenden,    die     Drehachse        D    der Federn bil  denden     Stab    8,

   um     welchen    der     Grundbezug     9 in Form einer Schlaufe<B>10</B> gelegt ist und       welcher    auf diese Weise mit seinem Mittel  teil 11 die     Drehachsen    der     win.kelhebelarti-          gen    Federn der einen .Seite gegen die     Leh-          nenmitte    und     daher        finit    jenen der andern,  nicht mehr     dargestellten    Seite verspannt.

   Die  freien Enden 12 der einen Arme 1 der     win-          Izelhebelartigen    Federn 2 umfassen einen  Draht 13, um den der     CTrundbezug    9 herum  <B>gelegt</B> und sodann beispielsweise durch Ver  nähen festgelegt ist. Die Sitzlehne ist in an  sich     bekannter    Weise mit einem Belag 14  und einer     Bespannung    15     versehen.     



  Bei der Ausführungsform gemäss     Fig.    3  sind an Stelle der Federn ? starre, aber eben  falls     ivinkelhebelartige        Blechpressteile    32     ver-          wendet,    deren einer U-förmig     profilierter          .A        rm    31 den Randteil     R    abstützt. und deren  anderer Arm     3.3    über     Schraubenfedern    4 und  Haken 5 mit dem Rohr 6 des     Lehnenrahmens     federnd     verspannt    ist.

   Die     winkelhebelarti-          gen        Pressteile    sitzen mit     Naben   <B>37</B> auf einem       rohrförmigen    Stab 3.8, um den sich der       Grundbezu,--    9 in ähnlicher Weise, wie schon  oben     beschrieben,    in Form einer Schlaufe<B>10</B>       herumlegt    und der mit seinem Mittelteil     1.1     die     Verspannurzig    gegen die     andere    Seite be  sorgt und an dem durch die freien Enden 42  getragenen Draht 13     befestigt    ist.

   Die Sitz  lehne weist wieder     einen    Belag 14 und eine         Bespannung    15 auf.      Die     beschriebenen    Sitzlehnen sind     aus     Einzelteilen     zusammengesetzt,    die äusserst  einfach sind und für sich mühelos: zusam  mengestellt und dann ,durch Einhängen in  den     Lehnenrahmen    schnell eingebaut werden.  können.  



  Die Sitzlehne gemäss der Erfindung ist  überall dort angezeigt, wo neben der Verrin  gerung .der     Herstellungskosten    Leichtbau an  gestrebt wird, also nicht     allein    bei .Sitzen von  Kraftfahrzeugen, sondern     beispielsweise    auch  bei solchen von     Fluzzeufen.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sitzlehne, insbesondere für die Sitze von Kraftfahrzeugen, bei welcher die freien Randteile .gegenüber dem wenigstens an nähernd ebenen Mittelteil nach aussen in stei gendem Masse vorstehend ausgebildet sind und durch Federn abgestützt werden, da- dureh gekennzeichnet"dass die Randteile (R) durch die einen.
    Arme (1 bezw. 31) winkel- hebelartiger Glieder (2 bezw. 32) abgestützt werden, wogegen die andern, hierzu im spit zen ZVinkel verlaufenden Arme (3 bezw. 33) mit dem Lehnenrahmen (6) in der Richtung ihrer Längserstreckung und die Drehachsen (D) der winkelhebelartigen Glieder gegen die Lehnenmitte zu verspannt sind, wobei eine dieser Verspannüngen federnd ausgebildet ist.
    UNTERANSPRÜCHE: 1. Sitzlehne nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, .dass die Verspannung der einen Arme (3 bezw. 33) der winkelhebel- artigen Glieder (2 bezw. 32) mit dem Lehnenrahmen (6) durch auf Zug be anspruchte Schraubenfedern (4) erfolgt. 2.
    Sitzlehne nach Patentanspruch, ,dadurch gekennzeichnet, ,dass die Drehachsen (D) der winkelhebelartigen Glieder (2, 32) je eines Randteils (P) von einem :Stab (8 bezw. 38) ,gebildet werden, wobei die Ver spannung gegen die Lehnenmitte zu an ,den beidseitigen Stäben; angreift. 3. Sitzlehne nach Patentanspruch und Unter anspruch 2, .dadurch gekennzeichnet, dass der Grundbezug (9) mit seinem Mittelteil (11) die Verspannung der Stäbe (8 bezw. 38) gegen die Lehnenmitte zu besorgt. 4.
    Sitzlehne nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass .die winkelhebelarti- gen Glieder ('2) federnd ausgebildet sind.
CH212971D 1939-03-30 1940-01-27 Sitzlehne, insbesondere für die Sitze von Kraftfahrzeugen. CH212971A (de)

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