CH210207A - Blättersatz zum Durchschreiben für Buchführungszwecke. - Google Patents

Blättersatz zum Durchschreiben für Buchführungszwecke.

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CH210207A
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Fo Buero-Einrichtungs-Fabriken
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Buero Einrichtungs Fabriken Fortschritt Gmbh
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    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B41PRINTING; LINING MACHINES; TYPEWRITERS; STAMPS
    • B41LAPPARATUS OR DEVICES FOR MANIFOLDING, DUPLICATING OR PRINTING FOR OFFICE OR OTHER COMMERCIAL PURPOSES; ADDRESSING MACHINES OR LIKE SERIES-PRINTING MACHINES
    • B41L1/00Devices for performing operations in connection with manifolding by means of pressure-sensitive layers or intermediaries, e.g. carbons; Accessories for manifolding purposes

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Description


  Blättersatz zum     Durchschreiben    für     Buchführungszwecke.       Die vorliegende Erfindung hat zum Ge  genstand einen Blättersatz zum Durchschrei  ben für Buchführungszwecke mit mehreren  auf einem Grundblatt liegenden gleich  breiten und gleich hohen Kontoblättern.  



  Es sind     Einzugbuchführungen    bekannt,  die     Kontenblätter    verwenden, welche in Ver  bindung     mit    dem     Grundbogen    (Journal) nach  rechts gestaffelt sind. Diese     Kontenblätter     weisen verschiedene Breiten auf, haben da  durch den Nachteil,     dass    für die verschie  den breiten Kontenblätter zweierlei     Abstell-          käst.en        verwendet    werden müssen, wodurch  die Ingebrauchnahme einer derartigen Durch  schreibebuchführung mit recht erheblichen  Mängeln     behaftet    ist.  



  Man kann die verschieden breiten Kon  tenblätter so abstellen,     da,ss    das breite For  mular mit einer seitlichen Leiste versehen  wird, in die die Kontenbezeichnung einge  tragen wird, so dass das hohe und das breite       Kontenblatt    hintereinander im selben Kasten  abgestellt werden können. In diesem Fall     ist     es aber nicht möglich, in das breite Konto-         blatt    im     Abstellkasten    Einblick zu nehmen,  sondern man ist gezwungen, beim Nachlesen  einer Buchung das betreffende     Kontoblatt     aus dem     Kasten    herauszunehmen.  



  Bei diesen bekannten Formularsätzen ist  auch auf dem überstehenden breiten Konto  blatt eine     Buchungsspalte    angebracht wor  den, die es ermöglicht, in der     Art    der     ameri-          kanischen        Journalform    eine Spalte anzubrin  gen, in die auf derselben Linie die Gegen  buchung. in einem Zug vorgenommen werden  kann.  



  Die Verwendung gleich breiter Konten  blätter ist ebenfalls bekannt. Diese müssen  jedoch an zwei verschiedenen Punkten ange  legt werden. Hier     steht    das zweite gleich  breite     Formular    dadurch über den Formular  rand seitlich heraus und es ist möglich, eine  Buchung auf den drei Formularen in einer  Linie     vorzunehmen,    ohne     da.ss    ein Formular  sich irgendwie verändert.  



  Bei andern     Formularsätzen    mit gleich  breiten     Kontenblättern    hat das darunter lie  gende Kontoblatt verwechselte Buchungs-      spalten, d. h. wenn die Buchungsspalten des       obern    Formulars auf Soll und Haben lauten,  so ist die Reihenfolge des untern Konto  blattes Haben und Soll. Auf diese Weise  wird erreicht, dass eine Buchung in der Soll  spalte gleichzeitig in die     Habenspalte    durch  schreibt.  



  Bei diesen Formularsätzen ist. aber eine  genaue Übereinstimmung der gleich breiten  Kontenblätter, wie sie genau aufeinander  liegen, d. h. ihre seitlichen Ränder sich     dek-          ken,    nicht möglich, sondern es ist erforder  lich, sie entweder an verschiedenen     Punkten     anzulegen, oder     aber    ein Gerät zu benutzen,  das eine Verschiebung eines Kontoblattes,  nachdem der Text gebucht ist, zulässt, damit  die     übereinanderliegenden    Soll- und Raben  spalten im     Sinne    einer     Einzugbuehführung,     also Soll und Haben in einer Buchung ge  bucht werden können.  



       Diese        Nachteile    werden durch den Er  findungsgegenstand vermieden. welcher da  durch gekennzeichnet ist, dass von den an  einer gemeinsamen Anlage angelegten Konto  blättern mit gleicher Spalteneinteilung für  Soll und Haben. welche Blätter sich mit  ihren seitlichen Rändern decken, das oberste  Kontoblatt so beschaffen ist, dass die Durch  sicht auf das darunter liegende Kontoblatt  ermöglicht ist, so dass ohne Umstellung der  Kontenspalten auf den verschiedenen Kon  tenblättern in einem Zuge. die Buchung und       Kontrollbuchung    erfolgt.  



  Die Strichdicke der Querlinien des untern  Kontoblattes kann zum mindesten im Be  reich der die Durchsicht auf das zweitoberste       Kontoblatt    ermöglichenden Stelle verstärkt  sein. Zu diesem Zwecke kann das zweitoberste  Kontoblatt entweder einen zu den Querlinien  senkrechten durchsichtigen Streifen oder  Schaulöcher aufweisen.  



  Ferner kann das untere Kontoblatt in  Höhe der Zeilen und fortlaufend von Zeile  zu Zeile nummeriert und die Querlinien kön  nen so nahe an die Zahlen geführt sein, dass  sie zur genauen Deckung der Zeilen in     den     Bereich der die     Durchsicht    auf das zweit-    oberste. Kontoblatt ermöglichenden Stelle  hineinragen.  



  An Hand beiliegender     Zeichnung    ist     ein     Ausführungsbeispiel des Erfindungsgegen  standes dargestellt.  



       Fig.    1 zeigt ein Kontoblatt mit in Zeilen  höhe angebrachten Schauöffnungen;       Fig.    2 zeigt dasselbe     Blatt,    bei dem die  Durchsicht durch einen     Oldruckstreifen    ge  währleistet ist;       Fig.    3 zeigt die     übereinanderliegenden     Blätter während eines Buchungsvorganges;       Fig.    4     ist    in grösserem Massstab ein Aus  schnitt IV aus     Fig.    3.  



  Es werden bei diesem Beispiel drei For  mulare benutzt, zum Beispiel ein Personen  kontoblatt, ein     Sachkontoblatt,    ein     Journal-          blatt.     



  Die Kontoblätter sind gleich hoch und  gleich breit.  



  Das     Personenkontoblatt        ist    mit a,     das          Sachkontoblatt    mit b und das     Journalblatt     mit c bezeichnet. Das in seiner Grösse mit  dem     Sachkontoblatt    b     übereinstimmende    Per  sonenkontoblatt a ist in einem zu den Quer  linien senkrechten Streifen zur Durchsicht  auf das darunter liegende Kontoblatt einge  richtet. Nach     Fig.    1 sind am rechten Rand  des Blattes befindliche Schaulöcher d vorge  sehen, die in das Blatt zum Beispiel gestanzt  sind.

   Nach     Fig.2    ist ein ganzer Streifen e  mittels     Oldruck        durchsichtig    gemacht.  



  Der     Buchungsvorgang        ist    folgender:  Die Originalbuchung     wird    auf dem obern  Blatt a (Personenkonto) in einer zweckmässig       schraffierten    Buchungsspalte f vorgenom  men, während die Gegenbuchung in der am  rechten Rand des Kontoblattes befindlichen       Kontrollspalte    g ebenfalls im Original vor  sich geht. Auf     diese    Weise wird eine Durch  schrift in die zweckmässig schraffierte Bu  chungsspalte des     darunterliegenden    Konto  blattes b (Sachkonto) vorgenommen, wäh  rend die Originalbuchung auf dem obenauf  liegenden     Personenkontoblatt    a erfolgt.  



  Dadurch, dass ein Durchblick geschaffen  wurde, sieht man nun, wenn die beiden Kon  tenblätter aufeinander liegen, auf das dar-      unter liegende Kontoblatt durch, auf dem die  letzte gebuchte Zeile angestrichen ist. In  folgedessen ist es leicht möglich, die nächste  freie Zeile des obern Kontoblattes mit der  nächsten freien Zeile des darunter liegenden  Kontoblattes bequem in     Übereinstimmung    zu  bringen.  



  Dadurch wird erreicht, dass auf (den ein  zelnen Personen- oder     Sachkontenblättern    je  weils sofort und zwangsläufig festgestellt  werden kann, ob die Gegenbuchung auf dem  in Betracht kommenden Konto ordnungs  mässig vorgenommen worden     ist.     



  Würde die Gegenbuchung in der Kon  trollspalte auf einem     Kontoblatt    fehlen,  so würde man augenblicklich und zwangsläu  fig die aufgetretene Differenz feststellen  können.  



  Die beiden Kontenblätter     a    und b weisen  ausserdem im Gegensatz zu den sonst Ver  wendung findenden Formularen jeweils vier  Spalten auf, von denen eine Spalte für wert  volle, zum Beispiel statistische Unterlagen,  benutzt werden kann.  



  Wird die Durchschrift     in    der oben ge  schilderten Art vorgenommen, so erfolgt bei  beiden Einträgen die Durchschrift in der  Personenspalte Debitoren oder Kreditoren  und in der     Sachkontospalte        des.    Journals.  



  Mit einem einzigen Federzug auf dersel  ben Linie eines Blattes wird daher mittels  der Erfindung erreicht, dass     selbttätig    eine  Kontrolle der vorzunehmenden Soll- und       Habenbuchungen    eintritt. Dadurch ist eine       unbedingt    sichere Gewähr für richtiges Bu  chen gegeben.  



  Für die Arbeit mit dem Blättersatz ist es  vorteilhaft, die Querlinien des untern Konto  blattes b zum mindesten in Höhe des zur  Durchsicht eingerichteten Streifens e zu ver  stärken und das untere Kontoblatt in Höhe  der Zeilen fortlaufend von Zeile zu Zeile zu  nummerieren, dabei aber die Querlinien so  nahe an die Zahlen zu führen, dass sie zur  genauen Deckung der Zeilen in den Bereich  der Schaulöcher     bezw.    des     Durcbsichtstrei-          fens    hineinragen, wie dies aus     Fig.4    ersieht  lieh ist.

Claims (1)

  1. PATRNTANSPRUCII Blättersatz zum Durchschreiben für Buch führungszwecke, mit mehreren auf einem Grundblatt liegenden, gleich breiten und gleich hohen Kontoblättern, dadurch gekenn- zeichnet, dass von den an einer gemeinsamen Anlage angelegten Kontoblättern mit glei cher Spalteneinteilung für Soll und Haben, welche Blätter sich mit ihren seitlichen Rän dern decken, das oberste Kontoblatt so be schaffen ist,
    dass die Durchsicht auf das idar- unter liegende Kontoblatt ermöglicht ist, so dass ohne Umstellung der Kontenspalten auf den verschiedenen Kontenblättern in einem Zuge die Buchung und Kontrollbu- chung erfolgt. UNTERANSPRÜCEE: 1. Blättersatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Strichdicke der Querlinien des zweitobersten Kontoblattes zum mindesten im Bereicht der die Durch sicht auf dieses Kontoblatt ermöglichen den Stelle verstärkt ist. z.
    Blättersatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das oberste Konto- blatt einen zu den Querlinien .der Konto blätter senkrechten, durchsichtigen Strei fen aufweist. 3. Blättersatz nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das, oberste Konto blatt Schaulöcher aufweist, (die sich am rechten Rand dieses Kontoblattes befin den. 4.
    Blättersatz nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet. .dass das untere Kontoblatt in Höhe der Zeilen und fortlaufend von Zeile zu Zeile nummeriert ist und die Querlinien so nahe an die Zahlen geführt sind, dass sie zur genauen Deckung der Zeilen in den Be reich der die Durchsicht auf das zweit oberste Kontoblatt ermöglichenden Stelle hineinragen.
CH210207D 1938-05-21 1938-05-21 Blättersatz zum Durchschreiben für Buchführungszwecke. CH210207A (de)

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