CH209727A - Mit einer Anlasshilfszündvorrichtung versehene Batteriezündanlage für Brennkraftmaschinen. - Google Patents

Mit einer Anlasshilfszündvorrichtung versehene Batteriezündanlage für Brennkraftmaschinen.

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CH209727A
CH209727A CH209727DA CH209727A CH 209727 A CH209727 A CH 209727A CH 209727D A CH209727D A CH 209727DA CH 209727 A CH209727 A CH 209727A
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CH
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magnet
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internal combustion
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Inventor
Robert Bosch Gesellsch Haftung
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Bosch Gmbh Robert
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  • Ignition Installations For Internal Combustion Engines (AREA)

Description


      biit    einer     Anlasshilfszündvorrichtnng    versehene     Batteriezündanlage    für       Br        ennkraftmaschinen.            Anlasshilfszündvorriehtungen    wurden bis  her nur bei solchen     Brennkraftmaschinen    ver  wendet, die mit Magnetzündern ausgerüstet  sind, weil die Maschinen beim Anwerfen durch  die gebräuchlichen     Durchdrehvorrichtungen     nur mit niedrigeren Drehzahlen angetrieben  werden und die Magnetzünder dabei noch  keine kräftigen Zündfunken abgeben.

   Bei       Batteriezündanlagen    liegen insofern andere  Verhältnisse vor, als in diesem Falle die  Zündanlage unabhängig von der     Anlassdreh-          zahl    der Maschine von der Batterie gespeist  wird, und daher auch beim Anlassen der Ma  schine kräftige Funken erzeugt werden, wenn  die Batterie nicht etwa entladen ist.  



  Um aber mit einer     Batteriezündanlage     ausgerüstete     Brennkrafmaschinen    auch bei ent  ladener Batterie mit der zum Anlassen erfor  derlichen     Zündenergie    versorgen zu können,  ist gemäss der Erfindung ein     Primäranlass-          magnet    vorgesehen, durch den der Primär-         wicklung    der Zündspule während des Anlass  vorganges ein zerhackter Primärstrom zuge  leitet werden kann.  



  In der Abbildung der beiliegenden Zeich  nung ist ein Schaltbild einer     Batteriezünd-          anlage    mit eingebautem     Primäranlassmagnet     dargestellt, in welchem die Batterie mit a  bezeichnet ist. Sie ist mit ihrem Pluspol an  einen automatischen Schalter b angeschlossen,  der sich bei laufender     Brennkraftmaschine     schliesst, wenn die Spannung an der Licht  maschine c grösser ist als die Spannung an der  Batterie<I>a.</I> Über einen Umschalter<I>d</I> kann  das eine Ende der Primärwicklung e einer  Zündspule mit dem Pluspol der Batterie a  oder mit Masse verbunden werden.

   Das an  dere Ende der Primärwicklung e der     Zünd-          spule    ist über einen Primärstromunterbrecher  f, zu welchem ein Kondensator     y    parallelge  schaltet ist, mit Masse und über einen Schal  ter<B>1</B> mit dem einen Ende der Wicklung eines      von Hand zu betätigenden     Primäranlassma-          gnetes        irt    verbunden, deren anderes Ende  ebenfalls an Masse liegt. Die Hochspannungs  wicklung     h    der     Zündspule    ist über einen  Zündverteiler<I>i</I> an die Zündkerzen<I>k</I> der       Brennkraftmaschine    angeschlossen.  



  Die Wirkungsweise der dargestellten An  lasshilfszündvorrichtung ist die folgernde: Bei  entladener Batterie     a    wird der Umschalter  d gleichzeitig mit dem mit ihm gekuppelten  und sich selbsttätig     schliessenden    Schalter l  durch Drehen an der nicht dargestellten Hand  kurbel des Magnetes     in    in die in der Abbil  dung dargestellte Stellung gebracht, in     wel-          eher    die     Zündspule    von der Batterie     a    ab  geschaltet ist und ein geschlossener Strom  kreis von der Wicklung des Magnetes     in    über  den Schalter     d,

      die     Prirnärwicldung    e der       Zündspule    und über den     Umsehalter    d und  Masse zurück zur Wicklung des Magnetes     nr     besteht, solange der     Unterbrecher        f@    geöffnet  ist. Während dieser Zeit wird also die Pri  märwicklung e der Zündspule mit einem vorn       Primäranlassmagnet        in    ausgehenden, durch  einen im Gehäuse des     ilfagrretes    a unterge  brachten Unterbrecher zerhackten Primär  strom gespeist, welcher den Überschlag kräf  tiger Zündfunken an den Zündkerzen k zur  Folge hat.

   Solange der     Unterbrecher    f ge  schlossen ist, wird     durch    ihn die     Primä        rwick-          lung    e der Zündspule kurzgeschlossen und  der vom Magnet in ausgehende Strom direkt  zur Masse abgeleitet. Die Zündfunken springen  daher während des     Anlassvorganges    der     Brenn-          kraftmaschirre,    welche dabei beispielsweise  durch eine vorn     Hand    zu     betätigende    Durch  drehvorrichtung     angetrieben    wird, immer erst  nach dem Öffnen des Unterbrechers f an den  Zündkerzen k über.

   Durch den Unterbrecher  f werden also die Zündfunken so gesteuert,  dass eine Zündung in den Zylindern der Ma  schine während des     Anlassvorganges    immer  erst später erfolgen kann, als zu dem nach  dem     Anlassvorgang    durch das Öffnen des Un  terbrechers f festgelegten     Zündzeitpunkt.     



  Wie schon erwähnt wurde, sind die Schal  ter<I>d</I> und     l    so miteinander gekuppelt, dass  die Wicklung des     Anlassmagnetes    mit der    Primärwicklung e der Zündspule verbunden  ist, solange an der Handkurbel des Magnetes  m gedreht wird.

   Um dies zu erreichen, wer  den     zweckmässigerweise    die Schalter<I>d</I> und<I>l</I>  in das Gehäuse des Magnetes m eingebaut  und als selbsttätige Schalter ausgebildet,  welche bei der     Ingangsetzung    des Magnetes       )n    geschlossen werden und sich bei seiner  Stillsetzung wieder     öffnen.    Zweckmässig ist  es auch, den Magnet<I>in</I> mit der zum Anlassen  der     Brennkraftmaschine    erforderlichen Durch  drehvorrichtung zu kuppeln, so dass der     An-          lassrnagnet    m nicht für sich angetrieben wer  den muss.

   Nach dem Anlaufen der Brenn  kraftrnaschine wird gleichzeitig mit dem Ab  schalten des     Anlassmagnetes    m durch     Öffnen     des Schalters l die Primärwicklung e der     Zünd-          spule    durch Umlegen des Schalters d in die  durch eine gestrichelte Linie angedeutete Stel  lung an die nicht an Masse liegende Klemme  der Lichtmaschine c und an die Batterie     a     angeschlossen. Ist die Zündspule dabei durch  die Leitung n vor dem automatischen Schalter  b an die Lichtmaschine c angeschlossen, wie  es in der Abbildung dargestellt ist, so     fliesst     bei entladener Batterie a ein Strom von der  Lichtmaschine c zur Zündspule auch dann,  wenn der automatische Schalter b geöffnet  ist.

   Würde dagegen die Primärwicklung der       Zündspule    erst hinter dem Schalter b durch  die Leitung p an die Lichtmaschine c     ange-          schloysen    sein, so könnte die     Brennkraftma-          schine    bei stillstehendem     Anlassmagnet    und  bei entladener Batterie a nur dann weiter  laufen, wenn der Schalter b geschlossen ist.

    Der in die Leitung n eingebaute Gleichrichter  o, der den Strom nur in der einen Richtung  von der Maschine     c    zur Zündspule, nicht  aber in der entgegengesetzten Richtung von  der Batterie a zur Lichtmaschine durchlässt,  hat die Aufgabe, einen Rückstrom von der  Batterie     a    durch die Maschine c unter allen       Umständen    zu vermeiden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Mit einer Anlasshilfszündvorrichtung verse hene Batteriezündanlage für Brennkraftma- achinen, gekennzeichnet durch einen Primär- anlassmagnet, welcher mit der Zündspule so zusammengeschaltet ist, dass der Primärwick lung der Zündspule während des Anlassvor- ganges ein zerhackter Primärstrom zugeleitet werden kann. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1.
    Anlage nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass der der Primärwicklung der Zündspule durch den Primäranlassma- gnet zugeleitete Strom durch den zu der Batteriezündanlage gehörenden Primär stromunterbrecher gesteuert wird. 2. Anlage nach Patentanspruch und Unter anspruch 1, gekennzeichnet durch eine selbsttätige Schaltvorrichtung, durch welche der Primäranlassmagnet bei seiner Ingang- setzung an die Primärwicklung der Zünd- spule angeschlossen und bei seiner Still setzung wieder von ihr abgeschaltet wird. 3.
    Anlage nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeich net, dass die Schaltvorrichtung als Um schalter ausgebildet ist, durch den die Pri märwicklung der Zündspule entweder an den Primäranlassmagnet oder an die nicht an Masse liegende Klemme einer durch die Brennkraftmaschine angetriebenen Lichtmaschine anschliessbar ist. 4. Anlage nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeich net, dass der Primäranlassmagnet von Hand angetrieben werden muss. 5.
    Anlage nach Patentanspruch und Unter ansprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeicb- net, dass der Primäranlassmagnet mit der zum Anlassen der Maschine dienenden Durchdrehvorrichtung gekuppelt ist.
CH209727D 1938-02-19 1939-02-16 Mit einer Anlasshilfszündvorrichtung versehene Batteriezündanlage für Brennkraftmaschinen. CH209727A (de)

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