CH207136A - Verfahren zur Herstellung von vakuum- und hochdruckdichten Stromeinführungen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von vakuum- und hochdruckdichten Stromeinführungen.

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CH207136A
CH207136A CH207136DA CH207136A CH 207136 A CH207136 A CH 207136A CH 207136D A CH207136D A CH 207136DA CH 207136 A CH207136 A CH 207136A
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CH
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pressure
vacuum
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quartz
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Aktiengesellsch Elektrizitaets
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Ver Gluehlampen Und Elektrizit
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J9/00Apparatus or processes specially adapted for the manufacture, installation, removal, maintenance of electric discharge tubes, discharge lamps, or parts thereof; Recovery of material from discharge tubes or lamps
    • H01J9/24Manufacture or joining of vessels, leading-in conductors or bases
    • H01J9/32Sealing leading-in conductors

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Manufacturing & Machinery (AREA)
  • Vessels And Coating Films For Discharge Lamps (AREA)

Description


  Verfahren zur Herstellung von     vakuum-    und hochdruckdichten Stromeinführungen.    Es ist bereits bekannt, Stromeinführun  gen in Quarz- oder andere schwer schmelzbare  Gläser in der Weise     herzustellen,    dass man  aus schwer schmelzbaren Metallen,     deren          Schmelzpunkt    genügend hoch oberhalb der       Erweichungstemperatur    der betreffenden       Glassorte    liegt, wie z.

   B.     Molybdän,    Wolf  ram,     Niob;        Tantal    usw.     hergestellte    Bänder  von höchstens     20,u    Dicke durch Erhitzung  und     Zusammenfallenlas,sen        des    Quarz- oder       Hartglases    unter Hochvakuum eingeschmol  zen hat, wobei die Anwesenheit von freiem       Wasserstoff    sowohl in der zur     Erhitzung     dienenden     Flamme    als auch im Metallband  tunlichst zu vermeiden war.

   Es wurde sogar       vorgeschlagen,    die     Erhitzung    zur völligen  Vermeidung von Störungen infolge der  Anwesenheit von Wasserstoff im Kohlelicht  bogen vorzunehmen.  



  Es wurde gefunden, dass diese Grenzdicke  von     20,c <     weit     überschritten    werden kann und  Bänder mit     30,u    Dicke und auch mehr bequem    und     ahne    alle     Vorsichtsmassregeln    bezüglich  des     Wasserstoffgehaltes    der zur Verarbeitung  benötigten Wärmequelle     verwendet    werden  können, wenn     vakuum-    und     hochdruckdichte     Einführungen mit in Quarz-     oder        Hartglas     eingeschmolzenem Band aus s     chwerschmelz-          barem    Metall verwendet werden,

   bei welchem  die Einschmelzung unter mechanischem       Zusammenquetschen    des Fusses erfolgt.  



  Gegenstand     der    Erfindung ist ein Ver  fahren zur Herstellung von     vakuum-    und       hochdruckdichten        Stromeinführungen    mit in  Quarz- oder Hartglas     eing        sehmolzenem     Band von einer     Foliendicke    von über     20,u,    bei  welchem beim Einschmelzen     -des    Metallbandes  im     Gefässinnern    ein niedrigerer Gasdruck  aufrecht erhalten wird, als er ausserhalb des  selben     besteht.     



  Die     Vorteile    des erfindungsgemässen       Einsichmelzverfahrens        bestehen    darin, dass  bei gleichem     Bandquerschnitt    infolge Ver  wendbarkeit von Bändern grösserer Dicke eine      grössere Handlichkeit und grössere mecha  nische     Festigkeit    erreicht wird, was insbe  sondere     beim    Einschmelzen fertig zusam  mengebauter,     aus    mehreren Teilen     bestehen-          der    Anordnungen, wie z.

   B. im Falle von       Hochdruckglühlampen    oder hei elektrischen  Entladungsröhren mit     kompliziertem        Elek-          trodenaufbau    von grosser Wichtigkeit ist.  Besonders,     hervortretend    sind die     Vorteile    der  Erfindung, wenn eine aus mehreren Teilen       zusammengebaute    Anordnung so in einem  Quarz- oder     Hartglasgefäss        unterzubringen     ist, dass an mehreren voneinander räumlich  getrennten     Stellen    Stromdurchführungen  vorhanden sein müssen.

   In diesem Falle ist     es     oft zweckmässig, ja unerlässlich, so zu ver  fahren, dass man die vollständig zusammen  gebaute Anordnung im entsprechend geform  ten Gefäss unterbringt und dann erst die  Stromeinführungen nacheinander verschmilzt,  was nur dann zweckentsprechend     ausgeführt     werden kann, wenn die mechanische Festig  keit der ganzen Anordnung bereits vor dem       Verschmelzen    der Stromeinführungen aus  reichend ist.  



  Weiterhin liegt es auf der Hand, dass be  sonders dann, wenn die Stromeinführungen    hohe     Stromstärken    auszuhalten haben, die  Verwendung dünner Folien wegen der grossen  erforderlichen     Bandbreite    zu Mängeln führt.  Essei noch bemerkt, dass     insbesondere    bei  Verwendung von Gefässen aus Quarzglas als       Bandmaterial        Molybdän    wegen seiner ver  hältnismässig leichten     Bearbeitbarkeit        und     seiner grösseren     Duktilität    in     erster    Linie in  Frage kommt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von vakuum- und hochdruckdichten Stromeinführungen mit in Quarz- oder Hartglas eingeschmolzenem Band von einer Foliendicke von über 20 ,u, dadurch gekennzeichnet, dass beim Ein schmelzen des Bandes aus schwerschmelzba rem Metall im Gefässinnern ein niedrigerer Gasdruck aufrechterhalten wird als er ausserhalb desselben besteht und dass die Ein schmelzung unter mechanischem Zusammen quetschen des Quarz- oder Hartglases erfolgt.
CH207136D 1937-04-09 1938-03-28 Verfahren zur Herstellung von vakuum- und hochdruckdichten Stromeinführungen. CH207136A (de)

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