DE653085C - Leichtmetallegierung, ihre Verwendung und Verfahren zu ihrer Herstellung - Google Patents
Leichtmetallegierung, ihre Verwendung und Verfahren zu ihrer HerstellungInfo
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Description
- Leichtmetallegierung, ihre Verwendung und Verfahren zu ihrer Herstellung Die Erfindung betrifft eine Leichtmetalllegierung, und zwar aus einer bestimmten Menge Aluminium und einer bestimmten Menge Barium, die sich für Entladungsröhren besonders gut eignet. Leichtmetalllegierungen für Entladungsröhren sind an sich bekannt, z. B. Barium-Magnesium- oder Barium-Calcium-Legierungen. Es ist auch schon vorgeschlagen worden, eine Aluminium-Barium-Legierung zu verwenden, bei der bis zu 50 % Barium Verwendung finden soll.
- Untersuchungen haben nun ergeben, daß Legierungen mit einem Gehalt von Barium zwischen 8o und go °/o und Aluminium zwischen io und 2o % besonders vorteilhaft sind. Dies erklärt sich aus folgendem: Die Verdampfbarkeit des Bariums ist abhängig von dem Bariumgeha;lt, und zwar wird sie um so größer, je mehr Barium vorhanden ist. Andererseits aber steigt die Empfindlichkeit der Legierung gegen atmosphärische Einflüsse mit dem Bariumgehalt. In dem angegebenen Bereich der Prozentgehalte ist eine günstige Verdampfbarkeit des Bariums vorhanden, ohne daß eine zu starke Empfindlichkeit gegen atmosphärische Einflüsse vorliegt. Je höher die Verdampfbarkeit ist, um so niedriger kann die Erhitzung sein, und um so weniger Zeit wird benötigt, um die erforderliche Steigerung der Temperaturen herbeizuführen, insbesondere auch deshalb, weil diese Steigerung bei niedrigen Temperaturen rascher erfolgt als bei hohen. Mithin kann man bei Verwendung der gekennzeichneten Legierung die Herstellungsdauer erheblich beschleunigen und außerdem verhindern, daß sich das Leichtmetall mit der Unterlage legiert und diese verdirbt. Die Legierung verdampft bei solchen Temperaturen, welche unterhalb des Schmelzpunktes derjenigen Metalle liegen, die als Träger oder Elektroden im allgemeinen verwendet werden, z. B. Nickel.
- Außerdem weist die erfindungsgemäße Legierung den Vorteil auf, daß bei ihrer Verwendung reines Bariummetall in der Entladungsröhre verdampft werden kann ohne Beimengung anderer weniger aktiver Metalle. Die vorzugsweise zu verwendende Legierung weist 85 % Bariummetall und 15 °/o Aluminiummetall auf.
- Die Hinzufügung eines-praktisch wirkungslosen Stoffes oder eines gleichartig wirkenden Metalls zur erfindungsgemäßen Legierung ändert nichts am Gegenstand der Erfindung.
- In Form der erfindungsgemäßen Legierung kann Bariummetall in Entladungsröhren sowohl zwecks Entfernung von Restgasen wie auch zwecks Aktivierung von Kathoden verwendet werden. Dabei wird die Legierung in an und für sich bekannter Weise erhitzt und daraus Bariummetall verdampft. Die erfindungsgemäße Legierung kann in üblicher Weise durch Zusammenschmelzen der beiden Metalle hergestellt werden.: Zweckmäßig wird aber das Bariummetall`" gleichzeitig .mit seiner Herstellung Aluminium legiert. Zu diesem Zweck rv"x@c: trockenes Bariumoxyd mit Aluminium ge@, mischt und das Reaktionsgemisch zur Reaktion gebracht. Dabei wird das Barium reduziert und legiert sich mit vorhandenem überschüssigem Aluminium.
- Die Herstellung der erfindungsgemäßen Legierung kann folgendermaßen erfolgen: i2o g getrocknetes, gepulvertes Bariumoxyd wird mit 32 g Aluminiumpulver vermischt und die Reaktionsmischung in einem geschlossenen Quarzgefäß erhitzt. Die Reaktion verläuft in ähnlicher Weise wie bei den anderen bekannten aluminothermischen Verfahren. Das entstandene Bariummetall legiert sich mit dem überschüssigen, geschmolzenen Aluminium. Das so erhaltene Produkt ist spröde und kann ohne Gefahr einer Oxydation an der Luft gepulvert und zu Pastillen gepreßt werden. Wird eine längere Aufbewahrung gewünscht, können diese Pastillen durch Kohlenwasserstoffes z. B. Paraffinöl, vor einwirkung der Luft ge-"-schützt werden.
Claims (5)
- PATENTANSPRj;CIIE: i. Leichtmetallegierung, gekennzeichnet durch nachstehende Zusammensetzung: iö bis 2o °/o Aluminium, Rest Barium.
- 2. Legierung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß sie 85 °/a Barium und 15 °/o Aluminium enthält.
- 3. Verfahren zur Herstellung der Legierung nach Anspruch i oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß das Zusammenschmelzen der beiden Metalle in einem Arbeitsgang reit der aluminothermischen Herstellung des Bariummetalls erfolgt.
- 4. Verwindung der Legierung nach Anspruch i oder 2 zur chemischen Bindung von Gasen in Entladungsröhren.
- 5. Verwendung der Legierung nach Anspruch i oder 2 zur Aktivierung von Kathoden in Entladungsröhren.
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| DE653085C true DE653085C (de) | 1937-11-13 |
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