CH205346A - Entladungsröhre mit Metallkolben, an dessen Innenseite ein Getterstoff befestigt ist. - Google Patents

Entladungsröhre mit Metallkolben, an dessen Innenseite ein Getterstoff befestigt ist.

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CH205346A
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CH
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discharge tube
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wall
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Haftung Licentia Beschraenkter
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Licentia Gmbh
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    • HELECTRICITY
    • H01ELECTRIC ELEMENTS
    • H01JELECTRIC DISCHARGE TUBES OR DISCHARGE LAMPS
    • H01J7/00Details not provided for in the preceding groups and common to two or more basic types of discharge tubes or lamps
    • H01J7/14Means for obtaining or maintaining the desired pressure within the vessel
    • H01J7/18Means for absorbing or adsorbing gas, e.g. by gettering
    • H01J7/186Getter supports

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  • Discharge Lamp (AREA)

Description


  Entladungsröhre     mit    Metallkolben, an dessen Innenseite ein     Getterstoff    befestigt ist.    Die Erfindung     betrifft    eine Entladungs  röhre mit Metallkolben, an dessen Innenseite  ein     Getterstoff    befestigt ist.  



  Während in     Calasröhren    das Abschiessen  des zur     Restgasbindung    dienenden     Getter-          stoffes    durch     Hochfrequenzerhitzurrg    üblich  ist, kann dieser Weg bei     Metallkolbenröhren     nicht beschritten werden.     Man    ist dort darauf  angewiesen, den     Getterstoff    auf andere Weise  zu erhitzen und ist auf den Ausweg gekom  men, die     Getterpille,    z.

   B. metallisches Barium  in einer Nickelhülse oder ein anderer an sich  bekannter     verdampfbarer        Getterstoff    auf der  Innenwand des Metallkolbens zu befestigen  und die     betreffende    Stelle von aussen her mit  tels einer Stichflamme zu erhitzen. Dabei muss  jedoch dafür gesorgt werden, dass weder Dampf  teilchen sich an solchen Stellen des Elektroden  aufbaues niederschlagen können, wo sie einen  Kurzschluss oder eine     Verschlechterung    der  Isolation zwischen einzelnen Elektroden her  vorrufen würden,. noch die von dem erhitzten    Teil der Kolbenwand ausgehende. Wärme       strahlung    Schaden anrichtet.  



  Erfindungsgemäss ist     der.zurVerdampfuug     bestimmte     Getteratoff    an der Innenseite. des.  Metallkolbens oberhalb des     Elektrodensystems     befestigt und zwischen ihm und dem     Elek-          trodensystena    eine den Kolbenquerschnitt bis  auf einen Spalt ausfüllende, an     einzelnen     Punkten ihres Umfanges an der Kolbenwand  befestigte, vorzugsweise aus Metall bestehende  Querwand vorgesehen.  



  Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist in der     Fig.l    im Längsschnitt  dargestellt. Auf einem Metallboden 1 ist der       Metallkolben    2 von beispielsweise     kreisrun-          demQuerschnittaufgesetzt        undfestgeschweisst.     Auf dem Boden ist ferner das     Elektroden-          System-    3 aufgebaut, dessen Achse     (Kathode)     parallel zum Boden. verläuft. Oberhalb des  selben ist die     Getterpille    4, z.

   B. ein Stück  chen Barium in .einer     Nickelhülse    oder     eine     ein     Thermitgemisch    enthaltende- Metallhülse;      mittels eines Metallbodens 5 an der Innen  seite des Kolbens befestigt. Zwischen der       Getterpille    und dem     Elektrodensystem    ist       eine    kreisrunde Querwand 6 angeordnet, die  aus dünnem Blech besteht, und deren Durch  messer höchstens 6 mm kleiner als der Innen  durchmesser des Metallkolbens 2 ist, so dass  zwischen diesen beiden Teilen ein schmaler  Spalt von höchstens 3 mm Breite besteht.

    Es ist zweckmässig, der Querwand eine blanke  helle Oberfläche zu geben, damit sie auftref  fende Wärmestrahlen möglichst vollständig  wieder zurückwirft; man stellt die Querwand  daher zweckmässig aus     blankgewalztem    Weiss  blech oder einer     blankgewalzten        Weissmetall-          legierung    her. Um die Querwand an dem  Kolben befestigen zu können, sind aus ihr  ein oder mehrere Lappen 7     herausgebogen,     die mit der Kolbenwand verschweisst werden.

    Man kann die Querwand 6 auch als eine  flache Schale ausbilden, wie die     Fig.    2 zeigt,  und aus ihrem Rand einige Ausbuchtungen 8  herauspressen, die mit der Kolbenwand in  Berührung kommen und dort festgeschweisst  werden     können.    An sich ist es auch möglich,  die Querwand 6 aus einem Isolierstoff, z. B.  Glimmer, herzustellen und daran einen oder  mehrere     Metallwinkel    zu befestigen, beispiels  weise anzunieten, die mit ihrem freien Ende  an die Kolbenwand     angeschweisst    werden.  



  Die beschriebene Ausführungsform zeich  net sich durch eine Reihe von Vorzügen aus.  Bei der     Getterstoffverdampfung    wird der obere  Teil des Kolbens mittels einer Stichflamme  sehr hoch erhitzt. Die Wärme kann aber von  dort aus nur in geringem Umfange durch  Leitung auf die Querwand 6 übertragen wer  den, da diese mit der Kolbenwand nur an  wenigen Punkten, beispielsweise durch schmale  Blechlappen, in Verbindung steht und diese  Stellen einen erheblichen Wärmeübergangs  widerstand bilden. Die Wärme wird daher  von der     Erhitzungsstelle    längs der Kolben  wand abgeleitet. Die Querwand 6 bleibt ver  hältnismässig kühl, so dass sich der verdampfte       Getterstoff    dort niederschlagen kann.

   Gleich  zeitig besitzt die Querwand, da sie den Kol  benquerschnitt ziemlich vollständig ausfüllt,    eine verhältnismässig grosse Oberfläche, so  dass der     Getterspiegel    mit dem Gasinhalt der  Röhre in eine innige Berührung kommt. Die  Befestigung der Querwand gerade am Kolben  selbst ist ebenfalls in verschiedener Hinsicht  vorteilhaft.

   Zunächst lassen sich die notwen  digen Schweissverbindungen dort bequemer  ausführen als etwa am     Elektrodensystem.          Ferner    ist es insbesondere bei Röhren mit  waagrechtem     Elektrodenaufbau,    d. h. bei denen  die Systemachse parallel zum Metallboden  verläuft,     mitSchwierigkeiten    verbunden, einen       Bestäubungsschutzschirm    in ähnlicher Lage  am     Elektrodensystem    anzubringen. Ausserdem  ist bei der beschriebenen Entladungsröhre die  Querwand mit dem     Elektrodensystem    nicht  oder nur durch den langen Weg über die  Kolbenwand wärmeleitend verbunden.

   Erfährt  nun die Querwand bei der Verdampfung des       Getterstoffes    eine gewisse Erwärmung durch  Strahlung von der erhitzten Stelle des Kolbens  her, so wird diese Wärme nur zum Teil gegen  das     Elektrodensystem    weiter abgestrahlt, zum  andern Teil aber auf die Kolbenwand abge  leitet, während diese Wärmemenge im Falle  einer Befestigung der Querwand am     Elektro-          densystem    selbst vollständig, sei es durch  Strahlung, sei es durch Leitung, auf dieses  übertragen werden würde.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Entladungsröhre mit Metallkolben, an dessen Innenseite oberhalb des Elektroden systems ein zur Verdampfung bestimmter Getterstoff befestigt ist, gekennzeichnet durch eine zwischen dem Elektrodensystem und dem Getteretoff angeordnete, als Bestäubungs- schutzschirm dienende Querwand, die den Kolbeciquerschnitt bis auf einen Spalt ausfüllt und die an einzelnen Punkten ihres Umfanges an der Kolbenwand befestigt ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Entladungsröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Querwand aus einer Blechplatte besteht, deren Durch messer höchstens 6 mm kleiner ist als der Innendurchmesser des Kolbens und an deren Umfang mit der Kolbenwand ver schweisste Vorsprünge vorgesehen sind. 2. Entladungsröhre nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die Blech platte schalenförmig ausgebildet .ist. 3. Entladungsröhre nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Querwand eine metallisch blanke helle Oberfläche besitzt. 4. Entladungsröhre mach Patentanspruch, ge kennzeichnet durch einen Elektrodenauf- bau mit einer zur Querwand und zum Kolbenboden parallelen Achse.
CH205346D 1937-09-14 1938-09-14 Entladungsröhre mit Metallkolben, an dessen Innenseite ein Getterstoff befestigt ist. CH205346A (de)

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