DE927640C - Einrichtung zur Abschirmung der Roehre eines Oszillators, insbesondere von UKW-Empfaengern - Google Patents

Einrichtung zur Abschirmung der Roehre eines Oszillators, insbesondere von UKW-Empfaengern

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DE927640C
DE927640C DET7895A DET0007895A DE927640C DE 927640 C DE927640 C DE 927640C DE T7895 A DET7895 A DE T7895A DE T0007895 A DET0007895 A DE T0007895A DE 927640 C DE927640 C DE 927640C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
tube
cylinder
shielding
housing
diameter
Prior art date
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Expired
Application number
DET7895A
Other languages
English (en)
Inventor
Heinrich Dipl-Ing Becker
Curt Prochnow
Karl-August Dipl-Ing Wilk
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Telefunken AG
Original Assignee
Telefunken AG
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Publication date
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Application granted granted Critical
Publication of DE927640C publication Critical patent/DE927640C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • HELECTRICITY
    • H05ELECTRIC TECHNIQUES NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • H05KPRINTED CIRCUITS; CASINGS OR CONSTRUCTIONAL DETAILS OF ELECTRIC APPARATUS; MANUFACTURE OF ASSEMBLAGES OF ELECTRICAL COMPONENTS
    • H05K9/00Screening of apparatus or components against electric or magnetic fields
    • H05K9/0007Casings
    • H05K9/002Casings with localised screening

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Microelectronics & Electronic Packaging (AREA)
  • Shielding Devices Or Components To Electric Or Magnetic Fields (AREA)

Description

  • Einrichtung zur Abschirmung der Röhre eines Oszillators, insbesondere von UKW-Empfängern Die Erfindung befa,ßt sich mit der Aufgabe, die Röhre eines Oszillatoirs, insbesondere von UKW-Empfängern" zur Vermeidung einer Strahlung von Schwingungen so, abzuschirmen, daß einerseits. die Abschirmwirkung gut, andererseits jedoch eine Erwärmung de Schaltelemente des Oszillators durch die Röhre vermieden wird. Beim UKW-Empfang ist besonders eine Vermeidung der Strahlung von Oberschwingungen zweiter Ordnung wichtig, weil diese Frequenzen bei der heutigen Wellenverteilung im Fernsehbereich; liegen. Die Vermeidung einer Erwärmung ist erforderlich, um eine Verstimmung des Oszillators zu vermeiden..
  • Es es bereits bekannt, eine Röhre durch Aufschieben eines metallischen Zylinders abzuschirmen. Diese Zylinder umschließen den Glaskolben der Röhre dicht oder wenigstens in einem so geringen Abstand, daß sich herausgedrückte Zungen od. dgl. an die Röhre anlegen. Solche Abschi.rmzylinder erwärmen sich durch die Röhre sehr stark und leiten die aufgenommene Wärme an die übrige Abschirmung des Gerätes weiter, so daß dadurch auch andere Teile des Gerätes erwärmt werden,.
  • Bei der Erfindung ist vorausgesetzt, daß die Schaltelemente des Oszillators außer der Röhre in einem Abschirmgehäus.e angeordnet sind. Die Oszillatorröhre ist duzch eine Öffnung in dem Gehäuse in eine so angebrachte Röhrenfassung einsteckba,r, daß sich die Röhre im, wesentlichen außerhalb. des Gehäuses befindet. Erfindungsgemäß wird die Röhre von einem Abschirmzylinder umgeben, der mit so bemessenen Stützen an dem erwähnten Abschirmgehäuse für die Schaltelemente des Osz.illa@tors befestigt ist, daß einerseits die Wärmeübertragung vom. Zylinder auf das. Ab:-schirmgehäuse gering ist 'und andererseits eine für die Abschirmwirkung.des Zylinders ausreichende -,elektrische Verbindung zum Abschirmgehäuse -besteht.
  • Es ist dabei zweckmäßig, dem Abschirmzylinder einen: Abstand von einigen Millimetern von der Röhre zu geben, z. B. so, daß der Durchmesser des Zylinders etwa das. il/2fache des Röhrenzylinders der heute gebräuchlichen Allglasröhren ist. Es genügt ferner im allgemeinen, daß die Höhe des Zylinders etwa das il/2fache der Höhe des Röhrensystems ist. Dadurch lassen; sich die Stützen leicht so lang machen, daß die oben gestellte Forderung erfüllt ist. Eine Kühlung der Röhre und des Ab:-schir:mzylinders, und des. Röhrensockels läßt sich durch Ausnutzung der Schornsteinwirkung -g;erb:essern, wie weiter unten gezeigt wird.
  • An Hand :der Zeichnungen wird die Erfindung nachstehend näher erklärt.
  • Ab#b:. i und 2 zeigen eine Seitenansicht bzw. Aufsicht einer beispielsweisen Ausführungsform der Erfindung, während sich; Abb. 3 auf die Herstellung des Abgchirmzyl.inders- bezieht.
  • In Abb. i befindet sich die Röhre R außerhalb, des Absohirmgehäuses A, in leim sich. die SchaJtelemente des Oszillators und unter Umständen auch die einer Vorröhre und unter Umständen auch ein. Zwischenfrequemzhandfilter befinden. Bei Verwendung einer Vorröhre -enthält die Röhre R zwei Systeme, z. B. eine als: Vorröhre dienende Triode in Gitterbas.isschaltung und eine als sel:bstschwin, gerade Mischröhre dienende Triode. Die Röhre R ist in eine Röhrenfassung S eingesteckt, die auf der Platte P im Innern des Abschirmgehäuses A angeordnet ist.
  • Der erfindungsgemäß ausgebildete Ab:sehi:rmzylinder Z ruht auf zwei Stützen St, die, wie Abb. 2 zeigt, fest an, dem Abschirmgehäuse A angebracht sind. Der Abschirmzylinder.braucht also im Gegensatz zu den bekannten Röhrenabschirmungen.beim Herausziehen oder Einstecken der Röhre nicht entfernt zu werden. Die gestrichelte Linie auf dem Zylinder Z deutet einen: Ausschnitt an, der auf zwei Seiten des Zylinders angebracht sein kann:, um die Röhre leichter erfassen zu können.
  • Es ist nicht erforderlich, daß der Abschirmzylinder Z genau in derselben Höhe wie das Röhrensystem angeordnet ist, weil die Abschirmwirkung des Zylinders Z und des Abschirmgehäuses A auch noch den Bereich der Öffnungen, zwischen Zylinder Z und Gehäuse. A erfaßt. Wegen weiterreichender Abschirmwirkwig ist es auch nicht notwendig, daß der Abschirmzylinder oben eine Deckplatte hat.
  • Als Beispiel seien folgende Abmessungen angegeben: Röhrendurchmesser 18 m:.m, Zylinderdurchmesser 3o mm, Höhe des Röhrensystems 1a mm, Höhe des; Zylinders 18 mm., Länge der Stützen 15 mm, Breite dar Stützen fr mm.
  • Bei diesem Aufbau und den angegebenen Abmessungen hat der Abschinnzylinder einen solchen: Abstand von der Röhre, daß er nur eine mäßige Wärmemenge aufnimmt. Der Abstand zwischen Röhre und Abschirm.zylinder ist so groß, daß die Luft infolge Schornsteinwirkung zwischen beiden Teilen hindurchstreichen kann.
  • Man kann, die Schornsteinwirkung auch. dazu ausnutzen, die ruft durch das Abschi:rmgehäuse hindurch an: der Röhrenfassung vo@rheis.treichen: zu lassen. Zu diesem Zweck müssen; im Baden des Abschirmgehäuses, wie in Ahb. i unten angedeutet, Löcher angebracht sein. Ferner muß die Öffnung, durch die die Röhre in das Gehäuse eingesteckt wird, einen so großen Durchmesser haben., daß die Luft hindurchstreichen kann, wie der Pfeil in Abb. i zeigt. Um die Lötfahnen der Röhrenfassung gut zu kühlen, ist eis, zweckmäßig, die Röhrenfassu:ng Setwas. erhöht über der Platte P so anzuordnen, daß sich die Lötfahnen gerade in der Öffnung in der Platte P befinden und deshalb die Luft, wie dargestellt, an ihnen vorbeistreicht.
  • Der Ab)schirmzylinder Z und die Stützen St können aus einem Stück hergestellt werden. Zur Materialersparnis wird der Zylinder aus. zwei Halbzylindern zusammengesetzt, die gemäß Abb. 3 aus einer Blechplatte ausgeschnitten werden. Die beiden Teile werden gebogen und dann, durch Punktschweißung aneinandiergesetzt. ,

Claims (5)

  1. PATENTANSPRÜCHE: i. Einrichtung zur Abschirmung der Röhre eines Oszillators, dessen Schaltelemente außer der Röhre in einem Abschirmgehäuse untergebracht sind und dessen Röhre durch, eine Öffnung in dem Gehäuse in eine so angeordnete Röhrenfassung einsteekbar ist, daß sich die Röhre im wesentlichen außerhalb des Gehäuses befindet, insbesondere von UKW-Empfängern, dadurch gekennzeichnet, daß die Röhre von einem Abs.chirmzylinder (Z) umgeben, ist, der mit so bemessenen Stützen (St) an dem Abschirmgehäuse (A) befestigt ist, daß einerseits die Wärmeübertragung vom Zylinder (Z) auf das Abschirmgehäuse (A) gering ist und andererseits eine für die Absahirmwirkung des Zylinders. (Z) ausreichende elektrische Verbindung zum Abscahirmgehäuse (A) besteht.
  2. 2. Einrichtung nasch Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser des Zylinders (Z) etwa das. il/2fache des Röhrendurchmessers ist und daß die Höhe des Zylinders (Z) etwa das l'/2fache! der Höhe des Rbh.rensys.tems. ist.
  3. 3. Einrichtung nach Anspruch i, dadurch gekennzeichnet, daß der Zylinder aus zwei Hailbzylindern: zusammengesetzt ist, von denen jeder Halbzylinder mit je einer Stütze aus einem Stück besteht (Abb,. 3).
  4. 4.. Einrichtung nach Anspruch r, dadurch gekennzeichnet, daß der Durchmesser der Öffnung, durch die die Röhre (R) in die im Ab, schirmgehäuse (A) befindliche Röhrenfassung (S) eingesteckt wird, so groß, insbesondere gleich dem Durchmesser des Zylinders (Z), ist, da.ß unter Ausnutzung der Schornsteinwirkung ein Luftstrom durch Öffnungen im Boden des Abschirmgehäuses (A) durch dieses Gehäuse hindurch an, der Röhre vorbe-igeleütet wird..
  5. 5. Einrichtung nach Anspruch 4, dadurch gekennzeichnet, daß die im. Innern des Abischirrngehäuses. (A) auf einer Platte (P) angebrachte Röhrenfassung (S) so, hoch über einer Öffnung in dieser Platte (P) angeordnet i,st, daß der Luftstrom beim Hindurchtreten durch diese Öffnung an den Lötfahnen. der Röhrenfassung (S) vorbeistreicht.
DET7895A 1953-05-27 1953-05-27 Einrichtung zur Abschirmung der Roehre eines Oszillators, insbesondere von UKW-Empfaengern Expired DE927640C (de)

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DE (1) DE927640C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107345B (de) * 1958-10-06 1961-05-25 Nuernberger Schwachstrom Bauel Roehrenabschirmung

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1107345B (de) * 1958-10-06 1961-05-25 Nuernberger Schwachstrom Bauel Roehrenabschirmung

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