CH201795A - Verschliessbarer, einen verhältnismässig starren Aufnahmeteil aufweisender, durch mehrfaches Tauchen eines Kernes in filmgebende Massen gewonnener Verpackungsbehälter. - Google Patents

Verschliessbarer, einen verhältnismässig starren Aufnahmeteil aufweisender, durch mehrfaches Tauchen eines Kernes in filmgebende Massen gewonnener Verpackungsbehälter.

Info

Publication number
CH201795A
CH201795A CH201795DA CH201795A CH 201795 A CH201795 A CH 201795A CH 201795D A CH201795D A CH 201795DA CH 201795 A CH201795 A CH 201795A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
packaging container
film
skin
core
relatively rigid
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Kurt Dr Bratring
Limited Internation Containers
Original Assignee
Kurt Dr Bratring
Int Containers Limited
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Kurt Dr Bratring, Int Containers Limited filed Critical Kurt Dr Bratring
Publication of CH201795A publication Critical patent/CH201795A/de

Links

Classifications

    • BPERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
    • B65CONVEYING; PACKING; STORING; HANDLING THIN OR FILAMENTARY MATERIAL
    • B65DCONTAINERS FOR STORAGE OR TRANSPORT OF ARTICLES OR MATERIALS, e.g. BAGS, BARRELS, BOTTLES, BOXES, CANS, CARTONS, CRATES, DRUMS, JARS, TANKS, HOPPERS, FORWARDING CONTAINERS; ACCESSORIES, CLOSURES, OR FITTINGS THEREFOR; PACKAGING ELEMENTS; PACKAGES
    • B65D77/00Packages formed by enclosing articles or materials in preformed containers, e.g. boxes, cartons, sacks or bags
    • B65D77/04Articles or materials enclosed in two or more containers disposed one within another
    • B65D77/06Liquids or semi-liquids or other materials or articles enclosed in flexible containers disposed within rigid containers
    • B65D77/062Flexible containers disposed within polygonal containers formed by folding a carton blank

Landscapes

  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Mechanical Engineering (AREA)
  • Cosmetics (AREA)
  • Packages (AREA)

Description


  Verschliessbarer, einen verhältnismässig     starren    Aufnahmeteil aufweisender, durch  mehrfaches Tauehen eines Kernes in filmgebende Massen  gewonnener Verpackungsbehälter.    Die Erfindung bezieht sich auf einen  verschliessbaren, einen verhältnismässig star  ren Aufnahmeteil aufweisenden Behälter für  Verpackungszwecke, der in bekannter Weise  durch mehrfaches Tauchen     eines    Kernes in  filmgebende     Massen    gewonnen wurde.  



  Es gibt bereits starre Behälter aus Blech  oder Karton, in welche Beutel aus Papier  oder durchsichtiger     Cellulosehydrathaut    lose  eingesetzt sind. "Derartige     Verpackungen     werden besonders für pulverförmige Stoffe  verwendet, haben aber den Mangel, dass der  pulverförmige Inhalt auch zwischen den ein  gesetzten Beutel und die starre Hülse ge  langen kann. Dadurch wird die beabsich  tigte Schutzwirkung des     Deuteleinsatzes    zum  Teil wieder aufgehoben.  



  Es sind auch nahtlose dünnwandige, fest  geformte Hohlkörper aus einem durchsich  tigen     Cellulosematerial    für die Verpackung    von Arzneistoffen, Nahrungs- und Genuss  mitteln oder dergleichen Verbrauchsstoffe  verschiedenster Art vorgeschlagen worden.  Diese nahtlosen Hohlkörper werden durch  mehrfaches     Eintauchen    von Tauchkernen in  eine filmgebende Masse, z. B. Lösung von       Acetylcellulose    in Aceton, Schicht auf  Schicht bis zur gewünschten Stärke gebildet,  getrocknet und dann von den Tauchkernen  gelöst.

   Um solche Hohlkörper verschliessen  zu     können,    ist es notwendig, auf zwei Tauch  kernen von verschiedenen, in bezug aufein  ander genau     abgepassten    Durchmessern zwei  Hohlkörper herzustellen, von denen der eine  den andern übergreift und oben als Verschluss  dient.  



  Der     Verpackungsbehälter    nach der Erfin  dung ist ein durch mehrfaches Tauchen eines  Kernes in eine filmbildende Masse gewon  nenes Erzeugnis und weist     einen.    zum Bei-      spiel durch Falten, Falzen oder Zusammen  drehen zu einem Verschluss verformbaren       Verschlussrand    oberhalb eines verhältnis  mässig starren     Wandungsteils    auf. Damit  dieser obere Randteil verformbar ist, muss er  genügend dünn gehalten werden.

   Das kann  bei der Herstellung des Behälters dadurch  erreicht werden,     da.ss    der Kern in seiner ge  samten Höhe so oft getaucht wird, bis sich  eine verformbare Haut angesetzt hat, worauf  er nur noch bis zu derjenigen     Wandungs-          höhe    getaucht wird, bis zu der sich der ver  hältnismässig starre Aufnahmeteil erstrecken  soll. Es ergibt sich also auf diese Weise in  einem einzigen     Arbeitsprozess    ein durch Tau  chen gewonnener nahtloser Behälter, der bis  zu der von der Menge des aufzunehmenden  Inhaltes bestimmten Höhe eine verhältnis  mässig dicke Wandung aufweist und von da  eine hautartige von solcher Stärke, dass sie  verformbar ist.  



  Die Zahl der für die Bildung des verhält  nismässig starren Unterteils und des     hautför-          migen        obern    Randteils erforderlichen     Tau-          chungen    hängt von den     Eigenschaften    der  filmgebenden Tauchmasse ab.  



  Es lassen sich auf die beschriebene Weise  Verpackungsbehälter von rundem, ellipti  schem, vier- und vieleckigem     Querschnitt    in  beliebigen Grössen herstellen, wobei man  auch in umgekehrter Reihenfolge zunächst  den innern Hauptteil des starren     Aufnahme-          teils    in der erforderlichen Stärke herstellt.  dann durch fortgesetztes Tauchen daran eine  oben den dünnwandigen,     obern    Randteil auf  weisende Haut ansetzt. Es ist auch möglich,  dem dünnwandigen obern     Randteil    einen  grösseren Durchmesser zu geben als dein  starkwandigen Behälterteil.  



  In manchen Fällen kann es vorteilhaft  sein, für die Bildung derjenigen Hautschicht,  die sich über den verhältnismässig     starren     Unterteil nach oben fortsetzt, eine Lösung  anderer Zusammensetzung zu verwenden als  für die Bildung der die starre Behälter  wandung ergebenden Schicht, um zum Bei  spiel verschiedene     Transparenzen    der beiden    Schichten     zii    erhalten. Solche aus zwei  verschiedenen     Schichten    zusammengesetzten  Hohlkörper sind auch in einem Arbeitspro  zess ohne weiteres zu gewinnen. Es ist nur  nötig, zwei Tauchbecken vorzusehen.

   Dran  kann beispielsweise für die Bildung der den  obern Rand aufweisenden Schicht eine Lö  sung von     Acetylcellulose    in Aceton mit einem  besonders hohen Gehalt an     Weichmachungs-          initteln    verwenden, um den überstehenden       dünnwandigen    Randteil besonders leicht ver  formbar zu machen, und kann dieser Schicht  auch wasserabstossende Zusätze einverlei  ben, besonders dann,      renn    man für die Bil  deng     dieser    Schicht ein anderes     Cellulose-          produkt    als das angegebene, z.

   B.     Benzz-1-          cellulose.        verwendet.    In manchen Fällen  kann die Verschiedenheit der beiden ange  wendeten Tauchlösungen auch nur in dem  Zusatz verschiedener Farbstoffe bestehen, so  dass sich die den verformbaren     überstellenden          Verscblussrand    aufweisende Schicht durch  andere     Färbung    gegenüber der andern  Schicht kenntlich macht.     :11s    solche     Farb-          zusät.ze    können     zum    Beispiel     undurchsichti;     machende Pigmente, z. B.     Titanoxyd,    ver  wendet werden.  



  Auch bei Anwendung verschiedener  Grundstoffe als schichtgebende )lassen     lässt     sich     eine        Verschweissung    der beiden Hohl  körperteile ohne Schwierigkeit erreichen,  wenn man in der -Lasse zur     Bildunis    der       Aussenschicht        Lösungsmittel    verwendet, wel  che die Masse, aus der die Innenschicht ge  bildet ist, zu lösen vermögen.

   So zum Bei  spiel ist es ohne weiteres möglich, für die  Herstellung einer in hohem Grade undurch  lässigen Innenschicht eine Lösung von     Kaut-          schuk.        Chlorkautschuk,    oder einer     Poly-          vinylverbindung    in einem beliebigen geeig  neten Lösungsmittel besonders vorteilhaft  anzuwenden,

   wenn für die Bildung der  Aussenschicht zum Beispiel eine Lösung von       Acetylcellulose    in     Methylenchlorid        unier          Hinzufügung    von Methanol oder     Phtalsäure-          äthy    fester oder dergleichen geeigneten Stof  fen Anwendung findet.  



  Eine für die Verpackungszwecke beson-           ders    vorteilhafte Ausführungsform     eines    Be  hälters nach der Erfindung ergibt sich, wenn  man zunächst auf einen Tauchkern eine  Schicht eines     Polyvinylchlorids    in     Methylen-          chlorid    zwecks Bildung einer dünnen, was  serfesten Innenhaut ansetzen lässt und dann  eine zweite Tauchlösung verwendet, die aus  einer Auflösung von     Acetylcellulose    in Ace  ton besteht. Nach Ablösen eines solchen  Hohlkörpers von dem Tauchkern erhält man  einen transparenten Behälter mit leicht ver  formbarem obern Randteil, dessen Innen  schicht sich jedoch unter Anwendung von  Zug von der starren Aussenhülle stufenweise  ablösen lässt.

   Diese Ausführungsform des  Verpackungsbehälters ist vorteilhaft, weil  sich die innere Haut bei fortschreitender  Entnahme des Inhaltes immer wieder auf  den verbleibenden Inhaltsrest, z. B. pulver  förmiges Gut, Tee oder dergleichen, fest an  pressen lässt.  



  Ausführungsbeispiele von Verpackungs  behältern nach der Erfindung sind in der  Zeichnung dargestellt.  



       Fig.    1 und 2 zeigen einen sechsseitigen  Behälter, der in     Fig.    1 in offenem und in       Fig.    2 in verschlossenem     Zustande    darge  stellt ist. Der verhältnismässig starre Unter  teil a, dessen Höhe sich nach dem aufzuneh  menden Inhalt richtet, setzt sich in     einer     dünneren Haut b über den     obern    Rand fort,  die verformbar ist und durch Einfalten auf  den im Teil a befindlichen Inhalt in der aus       Fig.    2 ersichtlichen Weise gelegt werden       kann.       In den     Fig.    3 und 4 ist ein hohlzylindri  scher Behälter dargestellt.

   Die     Fig.    4 zeigt,  wie der obere Randteil d über den verhält  nismässig starren Behälterteil c zusammen  drehbar und vermittelst     einer    Klammer e  verschliessbar ist.  



       h'ig.    5 zeigt einen     zusammengesetzten.     aus verschiedenen Tauchmassen     gebildeten     Behälter, dessen innerer hautförmiger Teil     ,g     unter Anwendung von Zug sich sukzessive  von dem starren Aussenteil f ablösen lässt, so  dass der obere Rand g' des undurchlässigen    innern Teils g stets auf den verbleibenden  Restinhalt verkleinert werden kann und un  terhalb dieses Randes ein verhältnismässig  starrer Aufnahmeteil f' vorhanden ist.. Einen  solchen Behälter f; g wird man in bekannter  Weise zweckmässig noch mit einem Deckel h  versehen.  



  Zur Herstellung eines Behälters nach       Fig.    1 verfährt man zum Beispiel in der  Weise, dass auf einen Tauchkern von sechs  eckigem Durchmesser und beispielsweise  60 mm grösstem Durchmesser durch ein- bis  zweimaliges Tauchen in einer Tiefe von  90 mm eine Wandstärke von 0,05 mm gebil  det wird. Nachdem diese Schicht auf dem  Tauchkern genügend getrocknet ist,     wird    mit  dem Tauchen fortgefahren, jedoch die Tauch  tiefe auf etwa 60 mm verringert. Das Tau  eben erfolgt so oft, bis der untere Behälter  teil von einer Höhe von 60 mm mit einer  Schicht von 0,3 mm Stärke bedeckt ist. Nach  dem die aufgetragenen Schichten auf dem  Tauchkern genügend durchgetrocknet sind,  erfolgt seine Ablösung.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Durch mehrfaches Tauchen eines Kernes in eine filmgebende Masse gewonnener Ver packungsbehälter, dadurch gekennzeichnet, dass er einen zu einem Verschluss verform baren Verschlussrand (b bezw. d bezw. g') oberhalb eines verhältnismässig starren Auf nahmeteils (a bezw. c bezw. f') aufweist. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verpackungsbehälter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der verformbare Verschlussrand an der beim Herstellen des Behälters durch Tauchen zuerst und unmittelbar auf dem Kern entstehenden Filmhaut vorhanden ist.
    Verpackungsbehälter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den verformbaren Verschlussrand aufwei sende Filmhaut von einem sie umgeben den Aussenteil sukzessive abreissbar ist. 3. Verpackungsbehälter nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, dass die den verformbaren Verschlussrand aufwei sende Filmhaut aus einer andern film gebenden Alasse besteht als die auf die ser Haut aufgebrachte Schicht des ver hältnismässig starren Aufnahmeteils. 4. Verpackungsbehälter nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, da.ss die ge nannte Haut aus einer hasse besteht, die anders gefärbt ist als die Masse der ge nannten Schicht.
    .5 Verpackungsbehälter nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass die ge nannte Haut aus einer Masse besteht, die andere Transparenz aufweist als die Masse der genannten Schicht.
CH201795D 1936-12-03 1937-11-22 Verschliessbarer, einen verhältnismässig starren Aufnahmeteil aufweisender, durch mehrfaches Tauchen eines Kernes in filmgebende Massen gewonnener Verpackungsbehälter. CH201795A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE201795X 1936-12-03

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH201795A true CH201795A (de) 1938-12-15

Family

ID=5768095

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH201795D CH201795A (de) 1936-12-03 1937-11-22 Verschliessbarer, einen verhältnismässig starren Aufnahmeteil aufweisender, durch mehrfaches Tauchen eines Kernes in filmgebende Massen gewonnener Verpackungsbehälter.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH201795A (de)

Similar Documents

Publication Publication Date Title
DE69403762T2 (de) Öffnungsvorrichung für einen Verpackungsbehälter
DE69700941T2 (de) Deckel für lebensmittelbehälter und verfahren zu dessen herstellung
DE1429974A1 (de) Kaffeefiltervorrichtung
CH201795A (de) Verschliessbarer, einen verhältnismässig starren Aufnahmeteil aufweisender, durch mehrfaches Tauchen eines Kernes in filmgebende Massen gewonnener Verpackungsbehälter.
DE1546762A1 (de) Durchschreibeverfahren zur UEbertragung von Maschinen- und Handschrift von Blaettern oder Folien und Beschriftungs- sowie UEbertragungsblatt zu dessen Ausfuehrung
DE518038C (de) Verfahren zur Herstellung eines duennwandigen Gefaesses
DE722225C (de) Verfahren zum Herstellen von Schrumpfringen oder Schrumpfkapseln, insbesondere als Flaschenverschluss
DE4212306A1 (de) Lebensmittelverpackung
DE2345982A1 (de) Verfahren und loesung zur verstaerkung von papier- oder pappmaterialien
DE611426C (de) Papierbehaelter
DE595610C (de) Verfahren zur Herstellung eines Faltverschlusses an einem mit Paraffin getraenkten Papiergefaess zur Aufnahme von Fluessigkeiten
EP0078967A2 (de) Versandtasche
DE1961431A1 (de) Verfahren zur Verbesserung der Eigenschaften und des Widerstandes gegen Pilzbildung von Flaschenkorken
DE594581C (de) Verfahren zur Herstellung hochglaenzender, aus einer pigmenthaltigen und einer im wesentlichen pigmentfreien Schicht bestehender Flaschenkapseln
DE102019119570A1 (de) Kapselkörper und Kapsel, System und Verwendungen zum Zubereiten eines Getränks
AT128055B (de) Hohlkörper, insbesondere Tuben aus Zellulosefolien und Verfahren zur Herstellung derselben.
DE737354C (de) Schrumpfkapseln und Wursthaeute
DE737124C (de) Verfahren zur Herstellung eines durchsichtigen, zu Verpackungshuellen verarbeitbarenWerkstoffs in Tafelform
DE1483791U (de)
DE515375C (de) Verfahren zur Herstellung von Hohlkoerpern aus durchsichtiger, faserfreier Cellulosehaut
DE959588C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung von Mehrschichtenglaesern mit einer Zwischenschicht von streifenweise verschiedener Transparenz oder Farbe
DE542193C (de) Verfahren zur Herstellung hochglaenzender Flaschenkapseln und aehnlicher Gebilde
DE419854C (de) Verfahren zur Herstellung einer Kappe fuer dichtschliessende UEberzuege
DE628818C (de) Verfahren zum Herstellen einer Trockengummierung fuer Briefumschlaege o. dgl.
DE898274C (de) Sicherheitsverschluss fuer Blechbuechsen od. dgl.