CH200801A - Rohrdrahtanlage für Innenräume. - Google Patents

Rohrdrahtanlage für Innenräume.

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CH200801A
CH200801A CH200801DA CH200801A CH 200801 A CH200801 A CH 200801A CH 200801D A CH200801D A CH 200801DA CH 200801 A CH200801 A CH 200801A
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tubular
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tubular wire
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Paul Jordan
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Paul Jordan
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    • HELECTRICITY
    • H02GENERATION; CONVERSION OR DISTRIBUTION OF ELECTRIC POWER
    • H02GINSTALLATION OF ELECTRIC CABLES OR LINES, OR OF COMBINED OPTICAL AND ELECTRIC CABLES OR LINES
    • H02G3/00Installations of electric cables or lines or protective tubing therefor in or on buildings, equivalent structures or vehicles
    • H02G3/02Details
    • H02G3/04Protective tubing or conduits, e.g. cable ladders or cable troughs
    • H02G3/0462Tubings, i.e. having a closed section
    • H02G3/0468Corrugated

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  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Architecture (AREA)
  • Civil Engineering (AREA)
  • Structural Engineering (AREA)
  • Ropes Or Cables (AREA)

Description


      Rohrdrahtanlage    für Innenräume.    Die     Erfindung    betrifft     eine        Rohrdraht-          anlabe    für     Innenräume,    die mit Hilfe von  Rohrdrähten als     Leitungen    und     Jexu    für die  Verlegung von solchen Rohrdrähten     exforder-          liehen        Verbindungs-    und Abzweigdosen,  Steckdosen, Schaltern,     Befes.tigangs.schellen     usw. notwendigen Zubehörteilen     hergestellt.     wird.

   Hierbei sind unter     "Rohrdrähten"     jene     bekannten        elektrischen        Installations-          leitungen,    zu     verstehen,    bei     denen    die     Lei-          tungsaidern        meinem        gemeinsamen        Isolier-          mantel    aus Gummi,

       Bitumen    oder     einer    an  dern .geeigneten     Isolationsmasse    eingebettet  sind     und        diesem    gemeinsame     Isoliermantel     mit     einem.        Metallmantel,        in,    ,der Regel     .durch     einen mit Falzgeschlossenen     Blechmantel,     derart     umgeben    ist,     daZ    der Raum innerhalb  des     Metallmantels    restlos ausgefüllt ist,     ,so     dass sich kein Kondenswasser bilden kann.  



       Erfindungsgemäss,    sind nun bei     einer          Rohrdra.htanlage    für Innenräume Rohr  drähte, ;deren     Blechmantel    auf .der .gesamten  Aussenfläche mit einem farbigeneingebrann  ten Emaillack überzogen ist,     in.        Verbindung       mit gleichfarbigen     Zubehörteilen        und    Be  festigungsmitteln verlegt. Zweckmässig kön  nen     dabei    die     verwendeten        Rohrdrähte    in an  sich     bekannter    Weise .gerillt sein.  



       Durch,die        Erfindung    wird folgenden, bei  den bisher üblichen     Rohrdrahtanlagen        für     Innenräume     auftretenden    Mängeln abgehol  fen:

       Bei,der        Errichtung,elektrüseher        Anlagen     in Wohnräumen wird     neuerdings    mehr und  mehr die     Forderung        gestellt,        dass        die        Lei-          tungsanlageneinschliesslich    der     Abzweig-          dosen,    Steckdosen und     Schalter    den ästhe  tischen     Eindruck    des     Raumes    nicht     s.türen.     



  Bei der     Errichtung    von     Neuanlagen    wird       .der    Forderung vielfach     ,daidurch    genügt,     dass     die     elektrischen    Geräte     unter    Putz     verlegt     werden.

   Rohre für das     Einziehen    der Leitun  gen oder Rohrdrähte werden. dann durch     die     Tapete     verdeckt,    ebenso die     in.    den Putz     ein-          gelassenen    Dosen, :Steckdosen und Schalter,  und     diese    werden durch eine Glasscheibe     ab,-          geschlossen.     



  Derartige Anlagen .genügen dem     ästhe-          tischen        Bedürfnis    natürlich in hohem     Masse.              Aber    nur     allzu    oft     ergibt        sich        später    die       Notwendigkeit,        zusätgliche        Leitungen    zu       verlegen,        sei    es,

   dass     irgendwo        ein    neuer Be  leuchtungskörper     oder        eines        .neue        Steckdose          angebracht    werden     soll,    dass ein     Wechsel-          schalter        notwendig        wird,    und     dergl.    mehr.

         Praktisch        ist        es    nicht     möglich,        diese        Inatal-          lationsbesta.ndteile        dann        wieder    in     die        Wand          einzulassen,

          weil        der        Raum    von neuem     tope-          ziert        werden        müsste.        Häufig        aber    ist die       Unterputzanlage        auch    zu     teuer,    und     man    ver  legt     nach        wie    vor     Rohrdrähte,

          wenn        auch     nicht     gerade        die        früher        ausschliesslich        üb-          lichen,        einen        vergleichsweise        grossen        Duroh-          meseer        aufweisenden        Isolierrohre,    auf der       fertigen        Tapete,

          und        ebenso        edie        Abzweig-          dosen,        @Steckdosen        und        Schalte.     



       Alle    diese     Teile        aber        passen    weder zur       Tapete        noch    zu den     Möbeln:    ]Xe     Pahxdr"          haben    .einen     Blechmantel    und sind     :

  deshalb          weissmetallfarbig.        Abzweigdosen,        Steckdosen     und     Schalter        sind        au±        dem    Markt nur     in          dreinerlei        Ausführang    vorhanden, sie     beesbo-          hen    aus     Hartgummi,        Porzellan    oder     Isolier-          pressstoff,

          sied        also        entweder        schwarz    oder       weiss,    oder aber, bei     IsolrpreBstoff        als          Werkstoff,        schwarz    oder braun     ("elektro-          braun").     



       Ein        einheitlicher,    zur     Tapete    und zu den  Möbeln     passender        Eindruck        lässt        seich        also     mit Hilfe     dieser        Beotandtenle    von     vorn-          herein        nicht    erzielen.

   Man sucht     sich    da  durch zu helfen, dass man     wenigstens    die       Rohrdrähte        nach    der     Verlegung    mit     der        ge-          wünschten,    zu der     Tapets    oder den     Möbeln          passenden    Farbe streicht     oder        lackiert,    oder  sie     übertapeziert    -     eine        Massnahme,

          dies          mannigfache        Übelstände    mit     sich    bringt. Zu  weilen     wählt        man    auch     die        Abzweigdosen,          Steckdosen    und     Schalter        aus    den     .drei        vorge-          nannten        gebr.uchlichen        Werkstoffen    so aus,

    dass     sie        möglichst    wenig     stören.    Aber     eine        be-          friedigende        Anlage        ergibt    sich     hieraus        nicht,

       und beim     Streichen        der        Rohrdrähte    -     das     am     häufigsten        vorkommende        Hilfsmittel        -          entstehen        recht    erhebliche     Nachteile:

          Es        ist     so gut     wie        unmöglich,    zu     verhindern,    dass  etwas von der     Farbe        auch    auf die     Tapete       kommt, und     besonders        schwierig        wird        daa          Streichen    oder     Lackieren    .der     Rohrdrähte,          wenn;

      wie     neuerfinga        mehr    und     mehr,        ge-          rillte        Rohrdrähte        (Rapid-Rohrdraht)    ver  wendet     werden.        Hier        lässt        es        sich    gar nicht       vermeiden,    dass     in        den        Rillen        die        Farbe          dicker    rufen     wird,

          und    dann     springt     sie     an        vielen        Stellen    ab,     und        die        ganze    An  lüge     wird    unansehnlich.  



  Man     hat        auch    vorgeschlagen,' elektrische       Leitungen    zu     verwenden,    die     flache    Litzen       darstellen;        bcispielaweiae        aus        einem,        Band          von        Kupfergewebe        bestehend,        die        eine        Isolier-          umhüllung        aus        Papier,    Gewebe;

       Gummi    oder       dergl:        haben:        Diese        Umhüllung        wind        so    ge  färbt, dass die Leitung     der        Tapete,    den     Mö-          beln        usw.        angepasst        ist,        ,aber        ,dem        Lei-          tungen        sind:

          hinsichtlich    der     Verlegung,        oder          Billigkeit        und    der     Haltbarkeit    den     Vorge-          nannten        Rohesten    weit     unterlegen.    Man       hat        zwar        auch        schon        Rohrdrähte        lackiert,

            beispielsweise        um        durch        leuchtend        farbigen,          Lack        Hochspaanungaruhudrähte    bei der     Ver-          legung        in;

          Bündeln    von den     Nieederspannungs-          rohTdrähtene        unterscheiden    zu     können,    oder um       die        unnarwünschtenelektroata.Chen        Ladun-          gen        des        Metallmantele    zu -verhindern oder  um     whlie & lich    den     Netallmantel    vor     atmo-          sphärischen        Einwirkungen    zu     schützen.        

  Sol-          che        Sehutzituberzgestatteten        jedoch        nicht          das        beliebige    Biegendes, Rohrdrahtes     ohne          Beschädigung        und        Abspringen    der     Lacklee-          rang,        wie        es        bei        eingebrannten        Emaillacken          möglich        ist.     



       Die    für     Rohrdrahtanlagen    nach     der        Er-          findung        verwendeten        Veerbindungs-        und        Ab-          zweigdown,        Steckdosen,        Schalter        und    Be  festigungsmittel,

   wie     Schellen    und     Klam-          mein        können    aus     Werkstoff        hergestellt        gein,          dis    von vornherein     beliebig    gefärbt     sein          können;

      oder     die        einen        entsprechenden    bunt  farbigen     Anstrich    tragen     und        deshalb    in  allen in Frage     kommenden        Farben        vorrätig     gehalten     werden    können.

       Die        Herstellung          der    im     Rauhmen    der     %hrdrahtanlage        nasch     der Erfindung     verwendeten        Rohrdrähte        selbst          geschieht        in        -der        Weise,

      dass der den     Xantel          bildende        Meetalleetreifen    vor dem Umlegen um           flie        Leitung    mit einer Schicht farbigen ein  gebrannten     Emaillacks    überzogen wird, wor  aufder     Metallstreifen        in,dIer    üblichen     Weise     um die Leitung     ,gelegt    und     gegebenenfalls          gerillt    werden kann,

   so dass der     Rohrdraht     bei der     Verlegung    nach     Be@d.arf    gebogen       werden    kann, ohne     dass    der Lack abspringt.  



  Bei der Verwendung derartiger     Instal-          lationsbestandteile    lassen     sich    Anlagen her  stellen, die einmal ,den     ästhetischen        Bedürf-          nissen    nach jeder     Richtung    hin     genügen.,

          ins-          besondere        auch    ohne     Änderung    des Gesamt  eindruckes ergänzt und geändert werden kön  nen und bei denen ferner     die    Rohrdrähte und       Zubehörteile        nicht    die     eingangs    auseinander  gesetzten Nachteile aufweisen,     :die    .das nach  trägliche Streichen mit     seich    bringt.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Rohrdrahtanlage für Innenräume, da- durch ,gekennzeichnet"dass Rohrdrähte, deren Blechmantel auf adergesamten Aussenfläche mit einem farbigen eingebrannten Email lack überzogen ist, in Verbindung mit gleich farbigen Zubehörteilen und Befestigungsmit- teln verlegt sind. UNTERANSPRUCH:
    Rohrdrahtanlage nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die verwendeten Rohrdrähte .gerillt ,sind.
CH200801D 1937-10-04 1937-10-04 Rohrdrahtanlage für Innenräume. CH200801A (de)

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