Rechenmaschine mit eingebauter Schreibvorrichtung. Es ist bekannt, Rechenmaschinen, insbe sondere Vierspeziesmaschinen, mit einer Ein richtung zum Aufschreiben der Rechenwerte zu versehen. Dabei ist die Anordnung so ge troffen, dass die Einstellung eines Wertes durch die Tasten der Rechenmaschine bei der Übertragung in das Rechenwerk zugleich auch der Schreibvorrichtung übertragen wird.
Von dieser bekannten Ausbildung geht die vorliegende Erfindung aus. Im Gegen satz zu den bekannten derartigen Einrichtun gen, bei denen nicht nur die einzelnen, durch die Tasten eingestellten Posten aufgeschrie ben werden, sondern auch die Einzelresultate der Rechnungen, und bei denen infolgedessen eine baulich sehr verwickelte Konstruktion erforderlich ist, beschäftigt sich die Erfin dung mit der Aufgabe, nur die einzelnen Additions- oder auch Subtraktionsposten durch das Schreibwerk festzulegen und am Ende der Rechnung das Gesamtresultat auf zuschreiben, was in einfacher Weise dadurch geschehen kann,
dass man das Gesamtresultat auf das Tastenwerk überträgt und im sub- traktiven Sinne in das Rechenwerk erneut einführt. Dadurch ergibt sich im Resultat werk die Stellung Null unter gleichzeitigem Aufschreiben des Gesamtresultates im Schreibwerk.
Zu diesem Zwecke ist erfindungsgemäss die Anordnung getroffen, dass nur das Ta stenwerk mit dem Schreibwerk in Verbin dung steht, derart, dass bei der Übertragung der Tasteneinstellung in den Rechenmecha nismus diese auf das Schreibwerk übertragen wird, wobei das von dem Antrieb der Re chenmaschine abkuppelbare Schreibwerk von letzterem unter Einschaltung eines Unter setzungsgetriebes betätigt wird, das Ganze derart, dass beim Drücken der + oder - Re chentaste gleichzeitig mit dem Rechenwerk auch die Schreibeinrichtung betätigt werden kann.
Durch diese Einrichtung vereinfacht sich selbstverständlich die Gesamtkonstruk- tion.
Zweckmässig ist es, einen Handhebel vor- zusehen, durch welchen das die Schreibvor richtung betätigende Gestänge mit der Hauptrechenwelle gekuppelt oder entkuppelt werden kann. Auf diese Weise ist es mög lich, mittels eines einzigen Handgriffes mit der Einstelltastatur die Schreibeinrichtung zu verbinden, so dass während der Übertragung des angetasteten Wertes auf das Resultat werk der Wert gleichzeitig auf dem Pa pierstreifen festgelegt wird.
Weiterhin ist es zweckmässig, mit dem Handhebel ein Gestänge zu verbinden, wel ches die Kupplung und das zwischen dem Antriebsmotor und der Hauptrechenwelle ge schaltete Untersetzungsvorgelege betätigt.
Soweit die Typenträger (Typenscheiben oder Typenstangen) durch schieberartige Glieder eingestellt werden, die mit den ab gestuften, mit den Tasten des Tastenfeldes in Verbindung stehenden Einstellgliedern zu sammentreten, ist es zweckmässig, die ab gestuften Einstellglieder als schwenkbare Platten auszubilden. Auf diese Weise wird gegenüber den bekannten Maschinen, bei denen die abgestuften Einstellglieder an Schiebern angeordnet waren, der Vorteil einer sicheren Führung bei baulich relativ einfachen Mitteln erreicht.
Zweckmässig ist weiterhin die Anordnung getroffen, dass die Typen an den Typen trägern (Typenträgerstangen, Typenscheiben oder dergl.) fest angeordnet sind, wobei die Typenträger ausser den zehn Typen "0-9" noch mindestens eine leere Typenstelle auf weisen und Mittel vorgesehen sind, die die Typenträger der vor dem einzustellenden Wert liegenden Dezimalstellen in einer solchen Stellung festhalten, dass sie der Schreibwalze die Leertypen gegenüberstellen und die Typenträger der innerhalb des Wer tes liegenden Dezimalstellen bei Nichtbetäti gung der Tasten die "0"-Type der Schreib vorrichtung gegenüberstellen.
Auf diese Weise wird erreicht, dass nur diejenigen Stel len des Wertes registriert werden, die zum Wert selbst gehören, also die vor dem Wert selbst liegenden Nullen vermieden werden, was die Übersichtlichkeit der Registrierung beeinträchtigen würde.
Hier ist darauf hinzuweisen, dass bereits Schreibvorrichtungen, die die "0" vor dem eigentlichen Wert vermeiden, bekannt sind. Soweit es sich aber dabei um Rechenmaschi nen mit Volltastatur handelt, waren die ein zelnen Typen am Typenträger verschiebbar angeordnet, was aber eine verwickelte und teure Bauweise darstellt. Ganz zu schweigen von dem Übelstand, dass die Typenführungen leicht ausschlagen, was zu unsauberer Schrift Anlass gibt.
Soweit es sich um eine Sprossen radmaschine mit Hubeinstellung handelt, mussten aber die für den Wert benötigten Nullen besonders eingestellt werden, was um ständlich ist.
Zur näheren Erläuterung dienen die Ab bildungen auf der Zeichnung. Dabei ist zu bemerken, dass Fig. 1 die Rechenmaschine in gegenüber den andern Figuren kleinerem Massstube darstellt.
Fig. 1 zeigt eine Draufsicht auf die Re chenmaschine; Fig. 2 und 2a zeigen einen senkrechten Querschnitt nach der Linie II-II der Fig. 1, wobei an der mit % bezeichneten Stelle ein Stück herausgeschnitten ist; Fig. 3 zeigt eine Seitenansicht zu Fig. 2a in Richtung des eingezeichneten Pfeils x ge sehen, wobei der Schreibapparat weggelassen wurde;
Fig. 4 zeigt einen Teil der Fig. 2a in einer andern Arbeitsstellung der Teile; Fig. 5 zeigt eine Seitenansicht zu Fig. 4 in Richtung des in' Fig. 4 eingezeichneten Pfeils y; Fig. 6 zeigt einen senkrechten Querschnitt nach der Linie VI-VI der Fig. 1; Fig. 7 zeigt eine teilweise Seitenansicht in Richtung des in Fig. 1 eingezeichneten Pfeils z gesehen;
Fig. 8 zeigt eine Sonderdarstellung zu Fig. 7 ; Fig. 9 zeigt die in Fig. 8 dargestellten Teile in einer andern Arbeitsstellung, wobei die Hauptteile des eigentlichen Rechenmecha nismus mit dargestellt sind; Fig. 10 zeigt einen Teilschnitt nach der Linie X-X der Fig. 7; Fig. 11 zeigt eine Sonderdarstellung.
Zunächst sollen von der auf der Fig. 1 dargestellten Rechenmaschine die Teile be schrieben werden, die an sich bekannt sind, deren Erwähnung aber für die Erläuterung der Erfindung nötig ist.
Mit 1 ist das Tastenfeld bezeichnet, wel ches beispielsweise bei der Additionsrechnung zur Einstellung der Summanden dient. Das verschiebbar am Maschinengestell angeord-' nete Lineal 2 trägt das Umdrehungszählwerk 3 und das Resultatwerk 4. 5 bezeichnet die beiden Linealtransporttasten. Die Löschtaste ist mit 6, die Quotienten- und Divisionshebel sind mit 7, die Additionstaste mit 8 und die Subtraktionstaste mit 9 bezeichnet.
Bei der dem Ausführungsbeispiel zu grunde gelegten Rechenmaschine besteht das Tastenfeld 1. aus neun Tastenbänken. Jede dieser Tastenbänke besteht aus einer am Ma schinengestell befestigten, schienenartigen Platte 10, (Fig. 2) in der je neun Ta.sten- scheiber 11 senkrecht verschiebbar gelagert sind. Diese Tastenschieber 11 sind mit Ta stenknöpfen 12 versehen, die die Ziffern "1" bis "9" tragen. Die untern Enden der Tasten schieber 11 sind in einer Platte 13 geführt, die mit der Platte 10 verbunden ist.
An jedem der Tastenschieber 11 ist eine Rolle 14 ge lagert, die in den Bereich einer Schiene 15 ragt. Die Schiene 15 ist mit dem Lenker 16 und dem Hebelarm 17 gelenkparallelogramm- a.rtig verbunden. Während der Lenker 16 mittels des Zapfens 18 an der Platte 13 an gelenkt ist, ist der Hebel 17 mittels des Zap fens 19 an der Platte 13 schwenkbar ge lagert. Mit dem Hebelarm 17 ist ein weiterer Hebelarm 17' verbunden, gegen dessen oberes Ende sich eine Rolle 20 legt. Die Rolle 20 ist mittels des Zapfens 21 an einem Auslader 22' einer Schlittenschiene 22 gelagert.
Dabei ist selbstverständlich jeder Tastenbank bezw. jeder Platte 10 eine solche Schiene 22 zu geordnet, die mittels der gabelartigen Klauen 23 je ein Stellrädchen 24 übergreift. Die Stellrädchen 24 sind achsial verschiebbar, aber undrehbar auf den Vierkantwellen 25 angeordnet, die die gegelräderbüchsen 26 tragen (vergl. Fig. 9). Diese Kegelräder büchsen 26 sitzen längsverschiebbar, aber undrehbar auf den Achsen 25.
Sämtliche Kegelräderbüchsen 26 werden durch eine Schiene 28, sämtliche gegelräderbüchsen 27, die auf den Achsen 2.7' sitzen, durch eine Schiene 29 gemeinsam gesteuert. Je nachdem, ob die Schienen 28 und 29 nach rechts oder links im Sinne der Fig. 9 verschoben werden, kommen die Kegelräder 26' und<B>27'</B> oder 26" und<B>27"</B> mit den Kegelrädern 30 bezw. 31 des Resultatzählwerkes bezw. Umdrehungs- zählwerkes in Eingriff.
Die Kegelräder 30 und 31 sitzen auf im Lineal 2 befestigten Drehachsen und sind mit den Ziffernscheiben 30' bezw. 31' verbunden. Wenn die Schienen 28, 29 nach rechts verschoben werden, so dass die Zahnräder 26' und 27' zum Eingriff ge langen, dann werden die entsprechenden Zif fernscheiben 30' bezw. 31' im positiven Sinne gedreht, während bei Linksverschiebung, wenn also die Kegelräder 26", 27" zur Wir kung kommen, die betreffenden Ziffern scheiben im negativen Sinne gedreht werden.
Den Ziffernscheiben 30' und 31' sind die Schauöffnungen 3', 4' des Resultat- und Um drehungszählwerkes zugeordnet.
Jeder der Achsen 25 ist eine bei Thomas sehen Rechenmaschinen übliche Staffelwalze 32 zugeordnet, die auf je einer parallel zu den Achsen 25 gelagerten Welle 33 be festigt ist (Fig. 2). Auf den Wellen 33 ist je ein Kegelrad 34 befestigt, welches mit je einem Kegelrad 35 im Eingriff steht. Sämtliche Kegelräder 35 des Rechenmecha nismus sind auf der gemeinsamen Rechen welle 36 befestigt. Die Wellen 33 stehen durch nicht mit dargestellte Mittel mit den Achsen 273 des Umdrehungszählwerkes in Verbindung.
Die Anordnung und Wirkungsweise der soeben beschriebenen Einrichtung ist be kanntlich derart, dass beispielsweise beim Drücken der mit 5 bezeichneten Taste (Fig. 1) die Rolle 14 (Fig. 2) des betreffen den Tastenschiebers durch Auftreffen auf die Schiene 15 das Hebelsystem 16, 17, 17' der art verschwenkt, daB mittels der Schiene 22 das betreffende Stellrädchen demjenigen Teil der Staffelwalze 32 gegenübergestellt wird, welches fünf Zähne aufweist.
Die Tastenschieber 11 stehen unter der Wirkung von nicht mit dargestellten Druck federn, die bestrebt sind, die Tastenschieber in die aus Fig. 2 ersichtliche Ausgangsstel lung zurückzuschieben. In der gedrückten Stellung wird der Tastenschieber durch die Sperrschiene 37 gehalten, die durch eine nicht mit dargestellte Feder immer im Sinne der Fig. 2 nach rechts gezogen wird. An jeder Schiene 22 greift mittels der hakenförmig ausgebildeten Platte 38 eine Zugfeder 39 an, die anderseits an einem Auslader 40' der Platte 10 befestigt ist.
Durch diese Zugfeder 39 wird die Rolle 20 immer gegen den Hebel 17' gelegt.
Jeder der zweiarmigen Hebel 17, 17' ist mit einem dritten Arm 17" versehen, an des sen unterem Ende bei 41 eine Schiene 42 an gelenkt ist. Das freie Ende der Schiene 42 greift mittels der Drehzapfen 43 an einer als Hebel wirkenden Platte 40 an. Selbstver ständlich sind ebensoviele Platten 40 als Hebel 17" vorgesehen. Sämtliche Platten 40 sind mittels den am Maschinengestell ange brachten Achszapfens 44 pendelartig auf gehängt.
Jeder Platte 40 ist ein Hebel 45 zugeord net, der mit seinem obern Ende 45 sich gegen einen an der Platte 40 vorgesehenen und seitlich vorspringenden Stift 46 legt. An den Hebeln 45 greifen Zugfedern 47 an, die mit tels der Stifte 48 an einer stumpfwinklig gebogenen Platte 49 befestigt sind. Der obere Teil der am Maschinengestell mittels Schrau ben 50 befestigten Platte 49 ist mit paral lelen Führungsschlitzen für die Platten 40 versehen. Die Hebel 45 sitzen schwenkbar auf der am Maschinengestell befestigten, ge meinsamen Achse 51.
Unten sind diese Hebel 4-5 mit fingerartigen Vorsprüngen 52 ver sehen, die durch einen entsprechenden Schlitz 53' der Gestellwandung 53 hindurchragen. Jeder Platte 40 ist weiterhin eine Schiene 54 zugeordnet, die zwischen drei kammartig geschlitzten Schienen 55 senkrecht verschieb bar gefangen gehalten wird.
Die Schienen 55 sind mittels der rechtwinklig abgebogenen Lappen 55' zwischen zwei Gestellplatten 56 befestigt, die durch Winkelstöcke 5 7 am Ma schinengestell angebracht sind. An den Schienen 54 ist je ein Fortsatz 58 befestigt, an dessen zapfenartigem Ende 58' eine Zug feder 59 angreift.
Die Zugfedern 59 sind auf dem an den beiden Gestellplatten 56 ange brachten Querstab 60 befestigt. Über sämt liche Fortsätze 58 greift ein Bolzen 61, der mit seinen Enden an den Enden der als Dop pelhebel ausgebildeten Schienen 62 befestigt ist. Die Schienen 62 sind auf der Schwenk achse 63 befestigt, die im Maschinengestell gelagert ist.
An jeder der Schienen 62 greift eine starke Zugfeder 64 an, die entgegen der Wirkung der Feder 59 bestrebt ist, die Schienen 62 auf den obern Rand der Gestell platte 53 aufzulegen.
Die Schienen 62 werden von den mit einer entsprechenden Rille versehenen Rollen 65' untergriffen, die an den Enden der beiden Hebel 65 gelagert sind. Die Hebel 65 sind auf einer im Maschinengestell gelagerten Schwenkachse 66 befestigt. Auf der Schwenk achse 66 sitzt weiterhin ein Hebelarm 67, an welchen bei 67' die Schubstange 68 angreift, die anderseits an dem Kurbelzapfen 69 an gelenkt ist. Der Kurbelzapfen 69 ist an der Kurbel 70 befestigt, deren Nabe 70' drehbar und verschiebbar auf der Welle 71 sitzt.
Die Nabe 70' der Kurbel 70 ist mit einer Ring nut 72 versehen, in die die Verschiebeklaue 73 eingreift. Diese Verschiebeklaue ist an einem Hebel 74 befestigt, dessen oberes Ende als Handhabe 75 ausgebildet ist und der mit tels der Zapfenschraube 76 im Maschinen gestell schwenkbar gelagert ist. Das untere, freie Ende 74' des Hebels 74 greift in eine Boh rung 77' des schienenartigen Hebels 77 ein. Der Hebel 77 ist mittels der Zapfenschraube 78 am Maschinengestell schwenkbar gelagert. Das freie Ende 77" des Hebels 77 greift in die Ringnut 79 einer Kupplungsbüchse 80 ein.
Der Antrieb der Maschine erfolgt von dem Elektromotor 81 (Fig. 1) aus, dessen Einschaltung über eine bekannte Kontaktein richtung erfolgt, die beim Drücken einer der Tasten 5 oder 8 oder 9 betätigt wird. Auf der Achse 82 des Elektromotors sitzt das Stirnrad 83, welches mit dem Stirnrad 84 im Eingriff steht. Das Stirnrad 84 ist frei drehbar auf der im Maschinengestell befestig ten Achse 85 gelagert. Mit dem Stirnrad 84 ist eine mit Kupplungsklauen 86' versehene Nabe 86 verbunden. Mit dem Stirnrad 84 steht weiterhin ein Stirnrad 87 im Eingriff, welches mit einem weiteren Stirnrad 88 auf der gemeinsamen Welle 89 befestigt ist. Die Achse 89 ist im Maschinengestell drehbar ge lagert.
Mit dem Stirnrad 88 steht ein Stirn rad 90 im Eingriff, welches ebenfalls frei drehbar auf der Achse 85 sitzt. Mit diesem Stirnrad 90 ist eine mit Kupplungsklauen 91' versehene Nabe 91 verbunden.
Die Kupplungsbüchse 80 ist im Bereiche der Kupplungsklauen 86' mit Kupplungs klauen 80' versehen. Mit der Kupplungs büchse 80 ist weiterhin ein Kettenrad 92 ver bunden, dessen Nabe 93 mit Kupplungs klauen 93' versehen ist. Je nachdem, ob die Kupplungsbüchse 80 in der aus Fig. 1 er sichtlichen rechten Endstellung oder, vom Handhebel 74 vermittels des Hebels 77 be tätigt, in ihrer linken Endstellung befindet, stehen die Kupplungsklauen 86' mit den Kupplungsklauen 80' oder die Kupplungs klauen 91' mit den Kupplungsklauen 93' in Eingriff.
Befinden sich die Kupplungs klauen 86' und 80' im Eingriff, dann ist die Motorwelle 82 über die Stirnräder 83, 84 direkt mit der Kupplungsbüchse 80 verbun den. Ist dagegen die Kupplungsbüchse nach links im Sinne der Fig. 1 verschoben worden, so dass die Kupplungsklauen 91' und 93' mit einander in Eingriff stehen, dann ist die Kupplungsbüchse 80 über das Vorgelege 87-89 und die Zahnräder 83, 84 und 90 mit der Motorwelle verbunden.
Dies bedeutet mit Bezug auf die Kupp- lungsbüchse 80 eine Untersetzung von etwa 3 : 1, als wenn die Kupplungsbüchse direkt mit dem Stirnrad 84 verbunden ist.
Das Kettenrad 92 ist durch die Kette 94 mit einem weiteren Kettenrad 95 verbunden, welches auf dem an der Gestellplatte 96 be festigten Zapfen 97 gelagert ist. Mit dem Kettenrad 95 ist ein Stirnrad 98 verbunden, welches mit dem Stirnrad 99 im Eingriff steht. Das Stirnrad 99 sitzt frei drehbar auf dem ebenfalls an der Gestellplatte 96 be festigten Zapfen 100. Mit dem Stirnrad 99 steht das auf der Hauptrechenwelle 36 sit zende Stirnrad 101 im Eingriff, mit welchem anderseits wieder ein Stirnrad 102 im Ein griff steht. Das Stirnrad 102 sitzt frei dreh bar auf der Achse 71 und ist mit Kupplungs klauen 102' versehen.
Wird mittels des He bels 74 und der Verschiebeklaue 73 die Nabe der Kurbel 70 nach rechts im Sinne der Fig. 1 verschoben, dann greifen die Kupplungs klauen 102' in entsprechende Ausnehmungen 72' der Nabe 70', wodurch die Kurbel 70 mit dem Stirnrad 102 gekuppelt wird. Bei der hierfür nötigen Verschwenkung des He bels 74 wird vermittels des Zapfens 74' der Hebel 77 um den Zapfen 78 im Sinne der Fig. 1 nach links geschwenkt.
Dadurch kom men aber die Kupplungsklauen 80', 86' ausser Eingriff und die Kupplungsklauen 91', 93' treten ineinander, so dass die Antriebskupp- lungsbüchse 80 auf langsameren Gang ge schaltet wird.
Für die nach oben aus der Maschine her vorragende Handhabe 75 des Hebels 74 ist, wie in Fig. 1 angedeutet, ein Schlitz in der obern Gestellwandung vorgesehen. Am rech ten Ende des Schlitzes ist der Buchstabe 8 und am linken Ende des Schlitzes ist der Buchstabe R vorgesehen. Diese Buchstaben bedeuten, dass, wenn sich die Handhabe 75 in der linken Stellung befindet, die Maschine auf Rechnung eingestellt ist, während, wenn die Handhabe 75 die rechte Endstellung ein nimmt, die Maschine auf gleichzeitiges Schreiben und Rechnen eingestellt ist.
An genommen, die Handhabe 75 befände sich in der letzterwähnten Stellung, dann würde, wenn der Elektromotor in Gang gesetzt wird, gleichzeitig mit der Hauptrechenwelle 36 auch die Kurbel 70 in Umlauf versetzt. Da durch wird mittels der Schubstange 68 der Hebel 65, 67 zur Ausschwingung gebracht, und der Doppelhebel 62, 62 nach oben in die aus Fig. 2 ersichtliche strichpunktierte Stel lung gedrückt.
Dadurch gibt die Querstange 61 die Fortsätze 58 frei, so daB die Schienen 54 den Federn 59 überlassen werden.
An jeder der Schienen 54 ist nun weiter hin eine Platte 103 befestigt, die am Rand mit einer Nase 103' versehen ist. Diese Nase ragt in die Ebene derjenigen Platte 40, die der betreffenden Schiene 54 zugeordnet ist. Weiterhin ist unter jeder Platte 40 ein als Schwenkplatte ausgebildeter Hebel 104 an geordnet, der die aus Fig. 2, 4, 6 ersichtliche Gestalt aufweist. Die Platten 104 sitzen schwenkbar auf der gemeinsamen Achse 1045, die am Maschinengestell befestigt ist.
An jeder Platte 104 greift eine Zugfeder 1048 an, die bestrebt ist, die Platten 104 im Sinne der Fig. 2, 4 und 6 nach links zu verschwen- ken. Jede Platte 104 ist weiterhin, wie aus Fig. 3 und 5 ersichtlich ist, mit einer recht winkligen, aus der Plattenebene gebogenen Zunge 104' versehen, die in den Bewegungs bereich desjenigen Fortsatzes 58 ragt, der an der zugeordneten Schiene 54 angebracht ist.
Dadurch werden sämtliche Platten 104, wenn sich der Doppelhebel 62, 62 in der untern Stellung befindet (vergl. Fig. 2), durch die Fortsätze 58 entgegen dem Zuge der Federn 1048 etwas nach rechts zurückgezogen. In dieser Stellung der Platten 104 können die fingerartigen Fortsätze 52 in der in Fig. 2 durch strichpunktierte Linien angedeuteten Weise hochschwingen - selbstverständlich vorausgesetzt, daB die Hebel 45 von dem nach links schwingenden Stift 46 freigegeben werden -, so dass sie vor die winklig ab gebogenen Lappen 104" zu liegen kommen.
Weiterhin ist jede der Platten 104 mit einem lappenartigen Fortsatz 104' versehen, der in der aus Fig. 3 und 5 ersichtlichen Weise schräg aus der Ebene der Platten 104 abgebogen ist.
Die Lappen 104' sind der- art ausgebildet, dass ihr ' Ende die benach. barten Platten 104 der nächst höheren De- zimalstellen hintergreift. Auf diese Weise wird erreicht, daB, wenn beispielsweise, wie aus Fig. 5 ersichtlich ist, die vierte Platte 104 von links durch den Fortsatz 52 am Ein schwingen gehindert wird,
die andern links von ihr liegenden Platten mit zurückhält. Da die besagte Dezimalstelle sozusagen die Tausender angibt, würden also gleichzeitig auch die Hunderter, Zehnern und Einern entsprechenden Platten mit zurückgehalten werden.
An dem obern Rand der Platten 104 ist weiterhin ein nasenartiger Vorsprung 104' vorgesehen, der, wenn sich die Platte 104 in ihrer äussersten Linksstellung (vergi. Fig. 4) befindet, in den Bewegungsbereich der Nase 103' ragt und sie am Nachoben- gehen hindert.
Die Schienen 54 sind mit je einer Verzah nung 54' versehen. Mit diesen Verzahnungen stehen Zahnrädchen 105 im Eingriff, die an den Flanken auf je einer Typenscheibe 106 befestigt sind. Sämtliche Typenscheiben 106 sitzen auf der gemeinsamen Achse 107, die mit ihren beiden Enden in den Gestenplatten 56 befestigt ist. Dabei sind, wie aus Fig. 3 und 5 ersichtlich ist, entsprechend der An zahl der im Tastenfeld vorgesehenen Tasten reihen neun Typenscheiben nebeneinander an geordnet.
Jede der Typenscheiben ist mit zwei Leerstellen 108 und mit zehn Typen von "0-9" versehen. Diese Ziffern sind an den Stirnseiten in der aus Fig. 3 ersichtlichen Weise angebracht, und zwar so, dass die Zif fern, mit "0" beginnend, entgegen dem Uhr- zeigerdrehsinn verteilt sind.
Mit Bezug auf Fig. 3 und 5 ist an der linken Seite neben den Typenscheiben 106 noch eine Typenscheibe<B>109</B> angeordnet, die an den in Fig. 8 angedeuteten Stellen das - Zeichen und das = Zeichen trägt. Die Typenscheibe 109 ist mit einem den Zahn rädern 105 entsprechenden Zahnrad 110 ver bunden, welches mit einer Verzahnung 111' im Eingriff steht, die von einer den Schienen 54 entsprechenden Schiene 111 getragen wird.
Die Schiene 111 ist mit einer den Platten 103 entsprechenden Platte 112 versehen, die die Nase 112' trägt. Weiterhin hat die Schiene 111 auch einen Fortsatz 58, an dem eine Feder 59 angreift. Die Nase 112' ragt in die Ebene eines zweiarmigen Hebels 113, der auf' dem Schwenkzapfen 44 gelagert ist. Das untere Ende des Hebels 113 ist mit drei Abstufungen 113', 113", 1133 und einem fingerartigen Fortsatz 1134 ausgerüstet. Letzterer wird in der Ruhestellung der Hebel 113 durch eine Zugfeder 115 an die Platte 49 angelegt, die einen weiteren Führungs schlitz für den Hebel 113 trägt.
In den Bewegungsbereich des Hebels<B>113</B> ragt ein. Stab 116 (vergl. Fig. 9), der in dem am Maschinengestell befestigten Auge 117 längsverschiebbar gefangen gehalten wird. Auf dem Stab ist die Druckfeder 118 aufgesteckt, die sich einerseits gegen das Auge 117 und anderseits gegen einen auf dem Stab 116 befestigten Ring 119 legt. Diese Feder 118 ist bestrebt, einen weiteren, auf dem Stab 116 befestigten Ring 120 von rechts an das Auge anzulegen. Das freie Ende des Stabes 116 wirkt mit einem Hebel 121 zusammen, der auf der Schwenkachse 122 befestigt ist.
Diese Schwenkachse 122 ist in bekannter Weise durch Stifte 123 mit der Stellschiene 28 verbunden. Weiterhin ist auf der Schwenkachse 122 eine Platte 124 befestigt, die die beiden Stifte l24', 124" trägt. Mit diesen beiden Stiften 124', 124" wirkt wechselweise die Schulter 125' bezw. l25" einer Schubstange 125 zusammen, die bei 126 in einer an sich bekannten Platte 127 gelagert ist. An der Platte 127 ist eine Rolle 128 gelagert, die mit einer auf der Welle 36 sitzenden Hubscheibe 129 zusammenwirkt.
Bei der Drehung der Welle 36 wird die Rolle 128 aus der Welle<B>129'</B> herausgedrückt und dabei wird die Platte 127 entgegen dem Zuge der Feder 130 verschwenkt. Dabei wird die Schubstange 125 einmal nach rechts und wieder zurückgeschwenkt. Je nachdem,<B>ob,</B> wie aus Fig. 9 ersichtlich ist, die Schulter 125' mit dem Stift 124' oder die Schulter 125" mit dem Stift 124" zusammenwirkt, wird die Platte 124 im Sinne des Uhrzeigers oder entgegengesetzt dazu bewegt. Vermit tels der Stifte 123 wird die Schiene 28 da durch entweder nach rechts oder nach links geschoben.
Wird die Schiene 28 nach rechts geschoben, so daB die Kegelräder 26' mit den Kegelrädern des Resultatzählwerkes in Ein griff gelangen, dann ist die Kupplung im positiven Sinne herbeigeführt, während bei Linksverschiebung der Schiene die Kegelräder 26" mit den Kegelrädern 30 zum Eingriff gelangen, was eine negative Betätigung des Resultatzählwerkes zur Folge hat.
Die Ein stellung der Schubstange 125 erfolgt von dem zweiarmigen Hebel 131 aus, der auf dem Schwenkzapfen<B>132</B> gelagert ist. Das freie, gegabelte Ende des zweiarmigen Hebels 131 übergreift einen Stift 133, der an dem Ge stänge 134 angebracht ist. Das Gestänge 134 umgreift einerseits mit seinem Schlitzloch 134' einen am Maschinengestell vorgesehenen Führungszapfen 135, während das andere Ende durch den Drehzapfen 136 mit einem Hebel 137 verbunden ist. Der Hebel 137 ist mit einem weiteren Hebel 138 verbunden, der auf dem am Maschinengestell vorgesehenen Zapfen 139 schwenkbar sitzt.
An den En den der Hebel 137 und 138 sind kurvenartige Führungen 137', 138' vorgesehen. Über den Hebeln 137 und 138 sind die Tastenhebel 140, 141 bei 142 drehbar gelagert, die die Tasten 8 und 9 tragen. An dem die Taste 8 tragenden Tastenhebel 140 ist ein Bolzen 140' vorgesehen, der in die Ebene der Kur venfläche 137' ragt. An dem -die -Taste tragenden Hebel 141 ist der Bolzen 141' an gebracht, der in die Ebene der Kurvenfläche 1.38' ragt. Wird die -Taste 9 gedrückt, dann trifft beim Niederschwenken des Hebels 141 der Bolzen 141' auf die Fläche 138'.
Dabei werden die Hebel 137 und 138 ent gegen dem Zuge der Feder 143 nach rechts mit Bezug auf Fig. 9 geschwenkt. Durch diese Verschwenkung des Hebels wird die Schiene 134 nach rechts geschoben und der zweiarmige Hebel 131 wird in Richtung des in Fig. 9 eingezeichneten Pfeils verschwenkt. Dadurch wird die Schubstange 125 derart nach unten bewegt, da$ ihre Schulter 125" vor den Stift 124" gelangt.
Durch die bei der Drehung der Hauptwelle 36 erfolgte Aus schubbewegung der Schubstange 125 wird die Platte 124 in Richtung des in Fig. 9 ein gezeichneten Pfeils bewegt, so dass die Schiene 28 die entsprechenden Doppelräder büchsen 26 nach links mit Bezug auf Fig. 9 bewegt, so dass die Kegelräder 26" mit den Kegelrädern 30 zum Eingriff gelangen.
Bei dieser Bewegung der Platte 124 wird ver mittels des Hebels 121 der Stab 116 entgegen dem Druck der Feder 118 derart nach rechts mit Bezug auf Fig. 9 verschoben, daB der Hebel 113 in die in Fig. 9 strichpunktierte Stellung bewegt wird, in der die Stufe 113" in den Bewegungsbereich der Nase 112' zu liegen kommt.
Weiterhin ist an dem Hebel 113 ein Stift 144 befestigt, der in die Bewegungsebene eines fingerartigen Fortsatzes 145' ragt. Der fingerartige Fortsatz ist an einem Hebel 145, der bei 146 am Maschinengestell schwenkbar befestigt und mit einer Handhabe 147 ausgerüstet ist. Der Hebel 145 ist mit zwei Rastenlöchern 148 und 149 ausgerüstet, mit denen ein zugespitzter Stift 150 zusammen wirkt. Dieser Stift. 150 ist an einer Feder 151 angebracht, die mittels der Schrauben 152 an der einen Gestellplatte 56 befestigt ist.
Wird der Hebel 145 mittels der Hand habe 147 in die aus Fig. 8 ersichtliche, strichpunktierte Stellung bewegt, so daB die Federnase 1 2 in die Rast 148 eintritt, dann wird gleichzeitig auch der zweiarmige Hebel <B>1,13</B> entgegen dem Zug der Feder 115 in die strichpunktierte Stellung nach Fig. 8 ge führt. Dadurch kommt die Stufe 1139 in den Bewegungsbereich der Nase 112' zu liegen.
Der mit den Typenscheiben 106 und 109 zusammenwirkende Druckapparat besitzt zwei parallele, den Träger für die Schreib und die Kopierwalzen bildende Platten 153, die mittels des Drehzapfens 154 an zwei Ausladern 56' der Gestellplatten 56 gelagert sind. An diesen fest miteinander verbun denen Platten<B>153</B> ist die eigentliche Schreib- bezw. Widerlagerwalze 155 mittels der Welle 156 gelagert.
Über diese Walze wird der von der Bobine 157 kommende Papierstreifen 158 geführt, wobei zwischen der Bobine <B>157</B> und der Walze 155 eine Leitwalze 159 ge schaltet ist. Die Achse 160 der Bobine <B>157</B> ist leicht auswechselbar in entsprechenden Schlitzen 161 der Platten 153 gelagert. Der von der Schreibwalze 155 kommende Strei fen wird auf die Aufwickelbobine 162 auf gerollt, deren Achse 163 ebenfalls in zwei Schlitzen 164 der Platten 153 leicht auswech selbar gelagert ist.
Vor der Schreibwalze 155 ist die Farbauftragwalze 165 angeordnet, deren Achse 166 von zwei Hebeln 167 ge tragen wird. Die Hebel 167 sind auf einer Achse 168 befestigt, die. in den Platten 153 gelagert ist. An einer der Platten 153 greift eine Zugfeder 169 an, die anderseits mittels des Bolzens 170 an dem Ende eines Hebels <B>171</B> befestigt ist.
In der Ruhestellung legen sich die Plat ten 153 gegen Stifte 172, die an dem Aus lader 56' angebracht sind. An einer der Platten 153 ist ein widerhakenartiger Aus lader 173 befestigt, der mit einer Klinken nase 174' zusammenwirkt. Diese Klinkennase 174' ist an einem zweiarmigen Hebel 174 an gebracht, der mittels des Schwenkzapfens 175 an dem Gestellauslader 56' gelagert ist.
An dem freien Ende des Hebels 174 ist mit tels des Drehzapfens 176 eine Schiene 177 angebracht, die in einem Führungsschlitz 178 gefangen gehalten wird und mit einer An schlagnase 179 versehen ist. Eine an dem Hebel 174 angreifende Zugfeder 180 ist be strebt, den Hebel 174 in der aus Fig. 7 er sichtlichen Stellung zu halten, wobei die Anschlagnase 179 zur Anlage kommt.
Der Hebel 171 ist mittels des Schwenk zapfens 181 an der einen Gestellplatte 56 ge lagert. An dem Hebel 171 ist mittels des Schwenkzapfens 182 eine Platte 183 gelagert. die mit einer als Kurvenbahn dienenden, rechtwinkligen Abbiegung 184 versehen ist. Die Platte 183 ist mit einem Schlitz 183' versehen, durch den ein am Hebel 171 be festigter Bolzen 185 greift.
An dem untern Ende der Platte 183 greift eine Zugfeder 186 an, die anderseits bei 187 an dem Hebel 171 befestigt ist. Diese Feder 186 ist be strebt, die Platte 183 in der aus Fig. 7 er sichtlichen Stellung zu halten; dabei gestat tet der Schlitz 183' der Platte 183, entgegen dem Zuge der Feder 186 in Richtung des in Fig. 7 eingezeichneten Pfeils D auszu schwingen. Mit der Kurvenbahn 184 wirkt eine auf den Bolzen 61 gelagerte Rolle 188 zusammen.
Die Wirkungsweise soll anhand eines Re chenbeispiels erläutert werden. Angenommen, es sollten folgende Zahlen addiert werden.
<B>7200</B> <B>3175</B> Da die zu addierenden Zahlen gleichzeitig aufgeschrieben werden sollen, muss zunächst die Handhabe 75 so gestellt werden, dass sie die mit S bezeichnete Stellung nach Fig. 1 einnimmt. Durch diese Einstellung des Handhebels wird die Nabe 70' der Kurbel 70 so verschoben, dass die Kupplungsklauen 102' des Stirnrades 102 in die Ausnehmung 72' der Nabe 70' eintauchen, die Kurbel 70 also mit dem Stirnrad 102 gekuppelt ist.
Gleich zeitig ist in der vorbeschriebenen Weise der Hebel 77 so verstellt worden, dass in dem Antrieb das Vorgelege 87-89 eingeschaltet ist, so dass die Hauptantriebswelle bei Ein schaltung des Elektromotors etwa nur ein Drittel der Umdrehung macht, als wenn der Antrieb direkt erfolgt.
Nun wird auf dem Tastenfeld 7 200 ein getastet, was dadurch geschieht, dass in der vierten Tastenreihe von rechts die sieben und in der dritten Tastenreihe von rechts die zwei gedrückt wird. Durch das Drücken der sieben in der vierten Tastenreihe von rechts wird das zugeordnete Hebelgestänge 15, 16, 17, 17' in die aus Fig. 2 ersichtliche strich punktierte Stellung geführt. Dabei ist ver mittels des Ausladere 17' und der Schiene 42 die zugeordnete Schwenkplatte 40 ebenfalls in die aus Fig. 2 ersichtliche strichpunktierte Stellung geführt worden.
Hier ist zu be merken, dass vermittels des Hebelarmes 17' das zugeordnete Gestänge 22 so verschoben worden ist, dass das entsprechende Zahn- xädchen 24 derjenigen Stelle der Staffelwalze 32 gegenüber gestellt worden ist, die sieben Zähne aufweist.
In. dieser Stellung der Platte 40 (vergl. Stellung nach Fig. 4) ist in die Bewegungs ebene der der Nase 103' zugeordnete, dritte Zahn 403 gestellt worden.
Gleichzeitig hat bei der Verschwenkung der Platte 40 in der aus den Fig. 2 und 4 ersichtlichen Stellung der angebrachte Stift 46 den zugeordneten Hebel 45 frei gegeben, so dass er in die strich punktierte Stellung nach Fig. 2 bezw. aus gezogene Stelle nach Fig. 4 gehen konnte. Dadurch hat sich der zugeordnete fingerartige Fortsatz 52 in den Bereich der winkelartigen Abbiegung 104" bewegt.
Die der dritten Tastenreihe von rechts zugeordnete Platte 40 ist hingegen in die aus Fig. 6 ersichtliche, strichpunktierte Stel lung geschwenkt worden, so dass die mit 403 bezeichnete Stufe in den Bereich der Nase 103' getreten ist. Auch hier ist der zugeord nete Hebel 45 vom Stift 46 frei gegeben wor den, so dass sich der entsprechende Finger 52 vor den rechtwinkligen Absatz 104" der zugeordneten Platte 104 bewegt hat.
Alle übrigen Hebel -45 sind in der Aus gangsstellung geblieben: weil nur die beiden besprochenen Tasten gedrückt wurden.
Wird nun die -f - Taste 8 gedrückt, dann wird der entsprechende Hebel 140 nach unten bewegt; dabei trifft der zugeordnete Stift 140' auf die Kurvenfläche 137' auf und die Hebel 137 und 138 werden in die aus Fig. 9 ersichtliche Stellung bewegt, soweit sie nicht diese Stellung schon vorher eingenommen hatten. Weiterhin erfolgt mittels des Ge stänges 134 auch die Einstellung der Schub stange 125 in die aus Fig. 9 ersichtliche Stellung, soweit sie nicht vorher diese Stel lung inne hatten,
so dass die Schulter 125' vor den Stift 124' zu liegen kommt.
Durch die Nachuntenbewegung des Ta stenhebels 140 wird durch ein auf der Zeich nung nicht mit dargestelltes Gestänge der Elektromotor so in Gang gesetzt, dass die Hauptwelle 36 eine Umdrehung ausführt. Bei dieser Umdrehung wird zunächst in be kannter Weise mittels der Schubstange 125 die Achse 122 derart verschwenkt, dass die Schiene 28 die Kegelräderbüchsen im posi tiven Sinne mit den Kegelrädern 30 des Re sultatzählwerkes kuppelt, worauf dann ver mittels der Staffelwalzenanordnung 32 die Übertragung auf das Resultatzählwerk er folgt,
so dass am Ende der Hauptwellen- umdrehung im vorliegenden Falle der Wert 7 200 stehen würde.
Gleichzeitig hat mit der Hauptwelle 36 vermittels der Stirnräder 101, 102 auch die Kurbel 70 eine Umdrehung ausgeführt, wo bei mittels des Gestänges 68 der Doppelhebel 62, 62 eine Aufwärts- und Abwärtsbewegung ausführen kann.
Bei der Aufwärtsbewegung des Doppel hebels 62, 62 gibt der Bolzen 61 sämtliche Vorsprünge 58 der Schienen 54 frei, so dass die Schienen den Federn 59 überlassen wer den. Diese Federn sind jetzt bestrebt, die Schienen 5.1 soweit als möglich nach oben zu bewegen. Bei der Aufwärtsbewegung der Schienen geben die Vorsprünge 58 die an den Hebeln 104 vorgesehenen, rechtwinkligen Abbiegungen 104' frei, so dass die Hebel 104 den Federn 104' überlassen sind.
Die den fünf äussersten linken Tastenreihen zugeord neten Hebel 104 können dabei in die aus Fig. 4 ersichtliche äusserste linke Stellung schwenken, so dass sich die Nasen 104' in den Bewegungsbereich der an den Schienen angebrachten Anschläge 103' bewegen.
Die den fünf äussersten linken Tasten reihen zugeordneten Schienen 54 können also nur soweit nach oben gehen, bis die an den Schienen 54 angebrachten Nasen 103' sich an den hakenartigen Teil 104' des Hebels 104 legen. Hier ist darauf hinzuweisen, dass diese fünf Schienen in den Fig. 3 und 5 auf der rechten Seite liegen, weil diese Figur eine Rückansicht zeigt. Diese besagten fünf Schienen haben sich dabei ein wenig nach oben bewegen können, und zwar so, dass die neben der "0"-Type liegende Leerstelle 108 der Schreibwalze 155 gegenüber zu liegen kommt.
Die der sechsten Tastenreihe zugeordnete Schiene 54 kann dagegen in die aus Fig. 4 ersichtliche Stellung nach oben gehen, weil der dieser Schiene zugeordnete Hebel 104 durch den Finger 52 in der aus Fig. 4 er sichtlichen, rückwärtigen Stellung gehalten wird; dabei ist die betreffende Typenscheibe so verdreht worden, dass, wenn die Schreib walze die in Fig. 4 durch strichpunktierte Linien angedeutete Stellung beim Anschla gen einnimmt, die die "7" tragende Type zur Wirkung kommt.
Die der siebenten Tastenreihe zugeordnete Schiene 54 konnte so weit nach oben gehen, bis die Nase 103' an die Stufe 40' der zu geordneten Platte 40 angestossen ist. Die be treffende Schiene 54 konnte also bis in die aus Fig. 6 ersichtliche Stellung nach oben gehen, wobei die zugeordnete Typenscheibe der Schreibwalze 155 die mit "2" bezeichnete Type gegenüberstellt. Auch der dieser Schiene 54 zugeordnete Hebel 104 wird ja durch den Finger 52 am Einschwingen ge hindert, so dass die Nase 103 an dem Vor sprung 104' vorübergehen konnte.
Da die mit Bezug auf Fig. 5 links neben der letzt genannten Platte 104 liegenden Platten, die den Zahnstangen 54 der achten und neunten Tastenreihe zugeordnet sind, mit ihren Schräglappen 1043 einander und die Platte 104 der siebenten Tastenreihe hintergreifen, werden diese beiden Platten in der aus Fig. 6 ersichtlichen Stellung zurückgehalten, so dass ihre Nasen 104' aus dem Bewegungsbereich der Nasen 103' der zugeordneten Schienen zu liegen kommen.
Das bedeutet aber, dass die den beiden äussersten rechten Tasten reihen zugeordneten Schienen 54 sich bis in die aus Fig. 6 ersichtliche Stellung aufwärts bewegen können, bei der die Nasen 103' mit den untersten Stufen 401 zur Anlage gelan gen. Bei dieser Stellung der Schienen 54 sind die beiden zugeordneten Typenscheiben so weit gedreht worden, dass die mit "0" be zeichneten Typen der Schreibwalze 155 ge genüber gestellt sind.
Beim Hochgehen des Doppelhebels 62, 62 nehmen also die einzelnen Schienen die aus Fig. 5 ersichtliche Stellung ein, wobei die Ziffernscheiben die aus Fig. 5 ersichtliche Stellung einnehmen. Die gestrichelte Linie A-A gibt dabei diejenigen Typen an, die der Schreibwalze gegenüber gestellt sind.
Dabei ist ersichtlich, dass die den fünf äusser sten linken Tastenreihen zugeordneten Zif fernscheibe eine Leertype an der Druckstelle der Schreibstelle stehen haben, während der sechsten Typenreihe von links eine sieben, der der siebenten Tastenreihe eine zwei und der achten und neunten Tastenreihe je eine Null in die Wirkungsstellung gedreht worden sind.
Mit Bezug auf die Schiene 111 ist zu be merken, dass, da der zweiarmige Hebel 113 in der Ausgangsstellung nach Fig. 8 verblie ben ist, die Schiene so weit nach oben ge gangen ist, dass die Nase 112' mit der Stufe 113' zusammentritt. Das bedeutet aber, dass die zugeordnete Typenscheibe 109 eine Leer stelle der Schreibwalze 155 gegenüberstellt. Selbstverständlich könnte man an der be treffenden Stelle der Typenscheibe auch ein -I- Zeichen anbringen.
Bei der Aufwärtsbewegung des Doppel hebels 62, 62 in Richtung des Pfeils B trifft die Rolle 188 auf die Kurvenbahn 184 auf, wobei der Hebel 171 in Richtung des in Fig. 7 eingezeichneten Pfeils B verschwenkt wird. Bei dieser Verschwenkung wird die Feder 169 gespannt. Der Schreibapparat wird aber an der Ausschwenkbewegung durch die hakenartige Nase 174' gehindert.
Erst kurz bevor der Doppelhebel seine oberste Endstel- lung erreicht, trifft der eine Hebelarm 62 auf die schieberartige Platte 177 auf, wo durch der Hebel 174 eine Verschwenkung entgegen dem Zuge der Feder 180 erfährt. Die hakenartige Nase 174' gibt den Vor sprung 173 frei und der Schreibapparat wird in Richtung des in Fig. 7 ersichtlichen Pfeils C in Richtung auf die Typenscheiben ge schwenkt.
Dabei rollt zunächst die Farbauf- tragwalze 165 an den in der Wirkungsstel lung befindlichen Typen ab, worauf die Schreibwalze 155 den' Papierstreifen 158 an die Typen drückt. In der obersten Stellung des Hebels 62, 62 gelangt die Rolle 188 aus dem Bereich der Führung 184, so dass der Hebel 171 frei gegeben wird. Der Schreib apparat kann nunmehr unter seinem eigenen Gewicht in die Ausgangsstellung nach Fig. 7 zurückfallen; dabei nimmt er den Hebel 171 in die aus Fig. 7 ersichtliche Ausgangsstel lung mit.
Beim Nachuntengehen des Doppel hebels 62, 62 rollt die Rolle 188 in der Innen kante 184' der Führung 184 ab; dabei findet eine Verschwenkung der Platte 188 entgegen dem Zuge der Feder 186 statt. Schliesslich gibt die Rolle 188 die Platte 188 wieder frei, wenn der Doppelhebel nahezu seine unterste Endstellung erreicht hat.
Nachdem auf diese Weise der Wert 7 200 sowohl in das Resultatzählwerk, als auch auf den Papierstreifen 158 übertragen wor den ist, wird der nächste Summand 3175 ins Tastenfeld eingeführt. Durch das Drük- ken der entsprechenden Tasten erfahren die zugeordneten Schwenkplatten 40 durch die Gestänge 42 die entsprechende Einstellung, so dass beim Drücken der Additionstaste 8 mit der Übertragung ins Resultatzählwerk auch gleichzeitig die Übertragung auf den Papierstreifen erfolgt.
Das im Resultatwerk nunmehr stehende Ergebnis 10 375 wird nun mehr in das Tastenfeld übertragen, was ge gebenenfalls durch eine an sich bekannte Rückübertragungseinrichtung erfolgen kann. Hierauf wird der Handhebel 147 in die sprichpunktierte Stellung nach Fig. 8 ge führt, so dass der damit verbundene zwei= armige Hebel 113 die in der gleichen Figur strichpunktierte Stellung einnimmt.
Um nun bei der Übertragung des Resultates auf den Papierstreifen gleichzeitig den Wert aus dem Resultatwerk zu löschen, betätigt man nun mehr die*- Taste 9.
Bei dem Niederdrücken der - Taste 9 trifft beim Niederschwenken des betreffenden Tastenhebels 141 der Stift 141' auf die Kurvenfläche 138' auf, wodurch die Hebel 137 und 138 nach rechts mit Bezug auf Fig. 9 geschwenkt werden. Dadurch er folgt eine Umsteuerung der Schubstange 125, die bei der Ausschubbewegung die Kegel- räderbüchsen 26 im negativen Sinne ver schiebt, so dass die Kegelräder 26" mit den Kegelrädern 30 des Resultatwerkes zum Ein griff kommen.
Mit der -Taste ist das gleiche Einschaltgestänge für den Elektro motor verbunden, wie mit der + Taste. Bei der hierdurch erfolgenden Hauptwellen umdrehung wird der im Resultatwerk ste hende Wert im negativen Sinne vom Tasten feld nochmals übertragen, was eine Löschung zur Folge hat. Gleichzeitig erfolgt. die ent sprechende Einstellung der Typenscheiben, so dass bei der Schwenkbewegung des Schreibapparates das Resultat auf dem Pa pierstreifen gedruckt wird.
Da der zwei armige Hebel 113, wie erwähnt, in die aus Fig. 8 ersichtliche, strichpunktierte Stellung geführt worden ist, konnte bei der Nachoben- bewegung des Doppelhebels 62, 62 die zu geordnete Schiene 111 so weit nach oben gehen, bis die Nase 112' zur Anlage mit der Stufe 1133 zusammentrifft. Das hat aber zur Folge, dass die betreffende Typenscheibe der art verdreht wurde, dass das = Zeichen der Schreibwalze gegenüber gestellt wurde. Für das auf den Papierstreifen übertragene Re sultat war also das = Zeichen eingedreht worden, so dass die auf dem Papierstreifen übertragene Rechnung folgendermassen aus sieht.
EMI0012.0011
<B>7200</B>
<tb> 3175
<tb> 10 <SEP> 375 <SEP> = Damit der Handhebel 147 nicht besonders in die Ausgangsstellung zurückgeführt. wer den muss, wenn sich weitere Additionsrech nungen anschliessen, ist der Hebel 145 mit einer rechtwinkligen Abbiegung 145" ver sehen, die in die Schwingbahn des Hebels 171 ragt. Wenn beim Nachobengehen des Doppelhebels 62, 62 der Hebel 171 nach links im Sinne der Fig. 7 verschwenkt wird, trifft. er am Ende dieser Bewegung auf den Fortsatz 145' auf und drückt den Hebel in die aus Fig. 7 ersichtliche Ausgangsstellung, wobei die Federnase 150 in die Raste 149 einspringt.
Dabei ist auch der Stift 144 mit dem Hebel 113 freigegeben worden, so dass der Hebel nunmehr der Wirkung der Feder 115 ausgesetzt ist. Sobald bei der Zurück- bewegung des Doppelhebels 62, 62 in die Ausgangsstellung die Schiene 111 wieder in die Ausgangsstellung bewegt wird, gibt auch die Nase 112' den untern Teil des Hebels 113 frei, so dass dieser nunmehr in die Ausgangs stellung nach Fig. 8 zurückschwingen kann.
Um etwaige -Posten einer Additions rechnung auf dem Papierstreifen kenntlich zu machen, ist die Einrichtung 116-121 vor gesehen. Beim Betätigen der Stellsehiene 28 im subtraktiven Sinne, das heisst bei ihrer Verschiebung nach links im Sinne der Fig. 9, wird durch den Hebel 121 und den Stab 116 der zweiarmige Hebel 113 so eingestellt, dass die Stufe 113" in dem Bewegungsbereich den Nase 12' geführt wird.
Bei der Aufwärts bewegung des Doppelhebels 62, 62 kann die Schiene 111 so weit nach oben gehen, bis die Nase 112' auf die Stufe 113" auftrifft. In diesem Falle wird die zugeordnete Typen scheibe 109 so bewegt, dass die mit den -Zei chen versehene Type vor die Schreibwalze 155 tritt.
Sind also bei einer Rechnung bei spielsweise 888 abgezogen worden, dann würde dies auf dem Papierstreifen wie folgt registriert: 888 Zu bemerken ist noch, dass an Stelle der vorgesehenen Typenscheibe die Typen auch gleich an den Schienen 54 angebracht wer den könnten, wie das in Fi'g. 11 angedeutet worden ist. In diesem Falle würde also der Schreibapparat mit den Schienen zusammen wirken, die an Stelle der Verzahnung die Typen "0---9" tragen würden.
Bei dem auf der Zeichnung ausgeführten Ausführungsbeispiel sind die verwendeten Typenscheiben zwölfstellig ausgeführt. Es genügt natürlich' t auch, die Typenscheiben elfstellig auszubilden, wobei die eine Leer type die Ausgangsstellung, die in Fig. 2a mit a angedeutete Stelle, einnehmen müsste.
Selbstverständlich müssten die Verzahnungen zwischen der Zahnstange und dem Stirn rädchen 105 so eingerichtet sein, dass bei- spielsweise, wenn die Nase 103' mit der ober sten Stufe 40' der Platte 40 zusammentritt, die betreffende Typenscheibe die mit "9" ver sehene Type der Schreibwalze gegenüber stellt.
Soll auf der Maschine gerechnet werden, ohne dass die in das Tastenfeld eingetasteten Werte gleichzeitig auf die Schreibvorrich tung übertragen werden, dann braucht nur der Handhebel 75 nach links bewegt zu werden, so dass er vor den Buchstaben B gelangt. Da durch wird das Vorgelege 87-89 ausgeschal tet, der Elektromotor sozusagen auf schnel leren Gang mit der Antriebswelle 36 der Re chenmaschine gekuppelt; gleichzeitig wird auch die Kupplung 73' gelöst, so dass bei den Drehungen der Hauptrechenwelle 36 die Kurbel 70 in der Ruhestellung verbleibt.
Um die durch den langen Doppelhebel 62, 62 bedingten unregelmässigen Belastungen des Maschinenantriebes etwas auszugleichen, ist ein Luftdämpfer vorgesehen, der in einem Zylinder 189 besteht. Dieser Zylinder 189 ist bei 190 am Maschinengestell schwenkbar gelagert. In diesem Zylinder ist der einseitig wirkende Kolben 191 angeordnet, dessen Kolbenstange 192 bei 193 an einem Hebel 194 angelenkt ist. Der Hebel 194 sitzt auf der im Maschinengestell gelagerten Achse 66. Der vor dem Kolben liegende Raum wird von einem einstellbaren Ventil 195 beherrscht. Bei der Bewegung der Kolbenstange 192 nach links mit Bezug auf Fig. 2, also beim Heben des Doppelhebels 62, 62, wird der Kolben hemmungslos mitgenommen.
Bei der Ab wärtsbewegung des Doppelhebels 62, 62, also bei der Bewegung der Kolbenstange 192 nach rechts, kommt das sich vor dem Kolben bil dende Luftkissen zur Wirkung, wobei das Auslassventil 195 nach der Grösse der Dämp fung eingestellt werden kann.
Selbstverständlich kann man mit der be schriebenen Einrichtung auch Miltiplika- tions- bezw. Divisionsrechnungen registrie ren.
In. diesem Falle könnte man folgender massen zu Werke gehen: Zunächst wird der Multiplikator im Ta stenfeld eingestellt und durch Betätigung der -;- Taste geschrieben. Hierauf wird dann der Multiplikand ebenfalls im Tastenfeld einge stellt und ebenfalls durch Betätigen der Taste zu Papiere gebracht. Hierauf wird der Handhebel 75 auf R umgestellt, während der eingestellte Multiplikand im Tastenfeld verbleibt.
Nachdem Resultat- und Umdre hungszählwerk gelöscht wurden, kann man durch entsprechendes Betätigen der + Taste den eingestellten Multiplikanden mit dem vorher beschriebenen Wert des Multiplikators vervielfältigen. Das im Resultatwerk er scheinende Ergebnis wird auf das Tastenfeld übertragen und in der bereits beschriebenen Weise ebenfalls zu Papier gebracht.
Um die einzelnen Werte gut unterschei den zu können, ist es in diesem Falle zweck mässig, die Typenscheibe 109 noch mit einem x-Zeichen zu versehen, welches, durch An bringung einer besonderen Einstellvorrich tung dem Multiplikator zugeordnet wird.
Bei dem gezeigten Ausführungsbeispiel ist die Anordnung so getroffen, dass man einerseits rechnen und anderseits rechnen und schreiben kann. Durch entsprechende Aus bildung des Schalthebels 75 und entspre chende Ausbildung der Kupplungen usw. kann man natürlich auch eine dritte Einstell möglichkeit erhalten, bei der der im Tasten feld eingestellte Wert nur geschrieben wird.