CH200467A - Kathodenstrahlenröhre mit magnetischer Konzentration. - Google Patents

Kathodenstrahlenröhre mit magnetischer Konzentration.

Info

Publication number
CH200467A
CH200467A CH200467DA CH200467A CH 200467 A CH200467 A CH 200467A CH 200467D A CH200467D A CH 200467DA CH 200467 A CH200467 A CH 200467A
Authority
CH
Switzerland
Prior art keywords
cathode ray
ray tube
tube according
dependent
magnetic
Prior art date
Application number
Other languages
English (en)
Inventor
Gloeilampenfabrieken N Philips
Original Assignee
Philips Nv
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Philips Nv filed Critical Philips Nv
Publication of CH200467A publication Critical patent/CH200467A/de

Links

Landscapes

  • Electrodes For Cathode-Ray Tubes (AREA)

Description


      Nathodenstrahlenröhre    mit magnetischer Konzentration.         Gegenüber    der     Konzentration    von Katho  denstrahlen durch     elektrische    Felder hat die       Verwendung    von     magnetischen        Feldern    zu       diesemt        Zwecke    den     Vorteil,        @da3    man dabei  nicht in dem Masse wie, dies bei elektrostati  scher     Fokussierung    der Fall ist,

   genau     die          Abmessungen    der zum     Erzeugen    des Feldes  dienenden Teile     und,deren    gegenseitige Lage  zu     beachten    braucht.  



       Magnetische    Felder ergeben aber die       Schwierigkeit,        dass,    ihre     Wirkung        sieh    nicht  so leicht     lokalisieren        lässt,    und ihr     Einfluss     auf das     Kathodenstrahlenbündel    sich über       eine    verhältnismässig grosse     Länge    erstreckt.

         Besonders        unerwünscht        ist        der    Durchgriff       -des        Magnetfeldes    in     das    Gebiet, wo die Ab  lenkung des     .Strahlenbündels    stattfindet.

   Um       .die    Wirkung des     konzentrierenden        Magnet-          feldes    so viel     wie        möglich.    auf     eine        bestimmte     Stelle zu     beschränken,    werden die Spulen,  welche das     magnetische    Feld erzeugen,     in          einer    ,einen Schlitz aufweisenden     Eisenhülle     eingekapselt.

      Es sind auch     Kathodenstrahlenröhren    be  schrieben worden, bei denen sich     ,die        Magnet-          spule        innerhalb    der Röhre     befindet,    so     dass     sie einen     kleinen    Durchmesser hat.

   Diese  Bauart ist     ebenfalls        günstig    mit     Rücksicht     auf     Beschränkung    der     Raumwirkung    der       Spulen,        denn        diese        nimmt    mit dem     Durch-          messer    der Spulen ab.

   Sie hat aber den Nach  teil,     dass    nur für     eine        beschränkte        Windungs-          zahl    pro     Längeneinheit        Platzraum        vorhanden          ist    und ferner, dass     sich        Magnetspulen,    welche  .die erforderliche     Entgasungstemperaturen     aushalten und     beim        Betriebe    keine schäd  lichen Gase abgeben,

   sich nur     sehr        schwierig     herstellen     lassen.       Durch     hie    in der letzten Zeit in Anwen  dung     gekommenen,        hochwertigen        Magnet-          stahlsorten        ist    nun     die        Möglichkeit        geschaf-          fen:,    ein     Konzentrationsfeld    von hinreichen  der Stärke     mittels    eines Dauermagnetes zu  erzeugen.

   Nicht nur kann eine grosse Induk  tion erhalten werden, sondern das     Material     hat     auch    die     Eigenschaft,        dass    es die für     die         Entgasung     erforderliche        Erhitzung        aushal-          ten    kann, ohne     dassseine        magnetischen    Eigen  schaften sich     ändern.     



       Erfindungsgemäss        ist    somit für die       magnetische        Konzentration        des    Strahlenbün  dels ein     Dauermagnet    im     Vakuumraum    einer       Kathodenstrahlenröhre        angeordnet.    Als Ma  terial für einen solchen     Dauermagneten    eig  net     sich    sehr gut eine     Legierung,    die Eisen,  Nickel, Aluminium und ferner     Kobalt    und       vorzugsweise        Titan    enthält.

   Gegebenenfalls  können     zusätzliche    Metalle, z. B. Kupfer,  vorhanden sein. Als     Beispiel    ist eine     Legie-          rung    mit 15 bis     2,0/10    Nickel,     15        bis        25%          Kobalt,    5     bis    10     %    Aluminium und     höch-          stens        5/10        Titan    zu erwähnen.

   Der restliche  Teil der     Legierung    besteht     aus        Eisen,    kann       aber        gegebenenfalls        geringe        Beimischungen          (zusammen    einige     Prozente)    aus Kupfer,  Mangan und Chrom enthalten,     die        keinen          schädlichen    Einfluss! auf die     magnetischen          Eigenschaften    der     Legierung        haben.     



       Durch    die     Erfindung        wird    auch der Vor  teil erreicht,     dass    die     dauernde        Erregung     durch einen     elektrischen    -Strom in     Wegfall     kommt.  



  Zur     Regelung    der Stärke     .des        magne-          tischen        Feldes        in    dem     durch    das Bün  del     durchlaufenen    Raum     kann    ein     magne-          tischer        Nebenschluss    dienen,

   der     ausserhalb     der     Röhre        beweglich    angeordnet     wenden     kann     und    einen     regelbaren    Teil     des    magne  tischen     Kraftflusses    der     Strahlenbahn    ent  zieht,

    Ein     Ausführungsbeispiel    einer Kathoden       strahlenröhre        nach    des Erfindung wird     an-          hand    der     Zeichnung    näher     erläutert.        Die          Zeichnung    stellt einen     Teil        einer        Kathoden-          strahlenröhre        schematisch    im     Querschnitt    dar.  



  Es wird mit 1 die     Glaswand,der        Röhre          angedeutet.        Der        kegelförmige    Teil, der den  Bildschirm und     gegebenenfalls    die     Ablenk-          platten    enthält,     ist    in der     Zeichnung        weg-          gelassen.     



  Die von der     Kathode    2     emittierten    und  durch die Elektrode 3     gesteuerten        Elektro-          neu    werden durch     das        elektrische        Feld        der          Kathode        und    der     Elektrode    4     beschleunigt       und     durch    das     magnetische        Feld    des     Dauer-          magnetes    5     

  konzenrtriert.    Der Magnet     besteht          aus        einem        zylindTisohenStahlkörper    6 und       zwei    Endplatten<B>7</B> und B.     Diese        Platten,    die       aus        Weicheisen        bestehen    können,     besitzen     eine     Durchbohrung    9 und 10 zum Durch  lassen des Strahlenbündels.

   Der Durchmesser  der     Durchbohrungen    9 und 10     ist    kleiner als  der     Innendurchmesser        des    Zylinders 6. Der       Aussendurchnäesser    des Zylinders 6 ist da  gegen     kleiner    als der äussere     Durchmesser    der  Endplatten 7 und B.

   Der magnetische     Kraft-          fluss    läuft von dem     Innenrand    der     einen          Platte        axial    durch den vom     zylindrischen     Teil 6     umschlossenen    Raum nach dem Innen  rand     der    andern     Platte.    Die     Feldstärke    in  dem     Entladnnbgraum        ausserhalb    des vom       Zylinder    6     umschlossenen    Teils     ist    nur ge  ring und     stört,

  die        Wirkung    der dort erzeug  ten elektrischen oder     magnetischen        Ablenk-          felder    nicht. Ein     Teil        des        Kraftflusses    läuft       zwischen    den Aussenrändern der Platten 7  und B.

       Dieser    Teil schliesst .sich     hauptsäch-          lich    durch den     verschiebbaren        magnetischen          Nebenschluss    11, der     in    Form     eines    Zylin  ders die     Röhre        umgibt    Je     kürzer        man    den       nicht        durch    das     Joch    1-1 überbrückten     Ab-          stand    macht,

       um        so        grösser        ist    der Teil       des        magnetischen        Kraftflusses,    der     seinen     Weg durch das Joch 11 nimmt.     Hiedurch     kann die     Feldstärke    in der Strahlenbahn     ge-          regelt        werden.     



       Die        Platten    7 und 8     bilden        mit        dem          Zylinder    6,     mechanisch        einen        Teil.    Durch       eine        Verankerung    kann     eine        Verschiebung          dieses        Teils        vermieden        werden.        Gegebenen-          falls    kann die     Glaswand    

      der    Röhre mit den       Rändern    der     Platten    7 und 8     verschmolzen     sein.     Zwischen,    der     Platte    7 und der Elek  trode 4 kann ein     Spannungsunterschied    an  gelegt werden, so dass     das        Magnetsystem          gleichzeitig        eine    der     Elektroden,    z. B. die       Beschleunigungsanode,    der     Röhre        bildet.     



  Um     die        Anordnung        eines    Dauermagnetes  von     genügender    Stärke im     Innern    der Röhre       möglich    zu     machen,        muss        eine        Legierung    ver  wendetRTI ID="0002.0248" WI="12" HE="4" LX="1340" LY="2216">  wenden,        die        eine        grosse    Energie pro  <B>cm'</B> Inhalt     besitzen    kann.

   Diese Energie-           dichte    wird in dem     Wert    von     DH@,@Y        ausge-          drückt.    Für die     Kathodenstrahlenröhre    wird  im     allgemeinen    eine Legierung nötig     sein,     deren     magnetische    Eigenschaften durch die       Erhitzung    bei der Entgasung bis zum Bei  spiel 500 " C sich nicht: nennenswert ändern,  und     deren;        BH"",    -Wert wenigstens<B>10'</B>     egs     Einheiten beträgt.  



       SelbstveTStändlich.    kann das Volumen  :des     Magnetes    grösser sein, wenn der Röhren  durchmesser     grösser    ist. Da aber grössere     Ab-          messungen    :der     Röhre    in der Regel eine  grössere Röhrenleistung     bedeuten,        muss    der       magnetische        Kraftfluss    auch     entsprechend     grösser     sesn,    so     :dass,    :

  der oben angegebene  Wert für     BHm"x    unabhängig von der Grösse  der Röhre meistens nicht     unterschritten    wer  den soll.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Kathodenstrahlenröhne, dadurch gekenn zeichnet, dass für die magnetische Konzen tration des Strahlenbündels ein Dauermagnet innerhalb des Vakuumraumes der Röhre an geordnet ist. UNTERANSPRüCFIE 1-. Kathodenstrahlenröhne nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, :dass :der Dauermagnet aus: :
    einer Stahllegierung besteht, die ihre magnetischen Eigen schaften unter :der für :die Entgasung erforderlichen Erhitzung beibehält. 2. Kathodenstrahlenröhre nach Patentaan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dauermagnet aus einer Stahllegierung mit einem BHm"1 Wert von wenigstens 10 egs Einheiten besteht.
    '3, Kathodenstrahlenröhre nach Patentarl- sprach und Unteranspruch 1, dadurch ,gekennzeichnet, :dass :die Stahllegierung Nickel, Aluminium und Kobalt enthält.
    4. Kathodenstrahlenröhre nach Patentan- sprach und Unteransprüchen 1 und 3, ,dadurch gekennzeichnet, :da13 :die Sta,hl- legierang ausserdem Titan enthält.
    5. Kathodenstrahlenröhre nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet., .dass die Stahl- l.eg#,erung 5 bis, <B>10%</B> Aluminium, 15 bis 20% Nickel, 1.5 bis 2,5/'o Kobalt und höchstens 5 % Titan enthält.
    ,6. Kathodenstrahlenröhre nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein verstellbarer magnetischer Nebenschluss zur Regelung des wirksamen, magne- tischen Feldes ausserhalb :der Röhre an geordnet ist. 7. Kathodenstrahlenröhre nach Patentaa- sprach, -dadurch gekennzeichnet, :
    dass :der Magnetkörper aus einem das Strahlen Bündel umgebenden Zylinder mit zwei mit einer zentralen Durchtrittsöffnung versehenen Endplatten besteht. B. Kathodenstrahlenrö@hre nach Patentan spruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass. der Innendurchmes ser des Zylinders grösser als :der Durch messer der Durchtrittsöffnung in den Endplatten ist.
    9. Kathodenstrahlenröhre nach Patentan- spruch und Unteranspruch 7. :dadurch gekennzeichnet, :dass :der Aussendurch messer des Zylinders kleiner als :
    der äussere Durchmesser der Endplatten ist. 10. nach Patentan spruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Glaswand der Röhre an die Auss#enrän:der der Endplat- ten aageschmolzen- ist.
    11. Katho:denstrahlenröhre nach, Patentan- sprach, dadurch gekennzeichnet, :dass der Dauermagnet eine der Elektroden der Röhre bildet.
CH200467D 1936-10-30 1937-10-28 Kathodenstrahlenröhre mit magnetischer Konzentration. CH200467A (de)

Applications Claiming Priority (1)

Application Number Priority Date Filing Date Title
DE200467X 1936-10-30

Publications (1)

Publication Number Publication Date
CH200467A true CH200467A (de) 1938-10-15

Family

ID=5761217

Family Applications (1)

Application Number Title Priority Date Filing Date
CH200467D CH200467A (de) 1936-10-30 1937-10-28 Kathodenstrahlenröhre mit magnetischer Konzentration.

Country Status (1)

Country Link
CH (1) CH200467A (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE758548C (de) * 1939-02-10 1953-05-26 Telefunken Gmbh Magnetische Elektronenlinse ohne Bilddrehung

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE758548C (de) * 1939-02-10 1953-05-26 Telefunken Gmbh Magnetische Elektronenlinse ohne Bilddrehung

Similar Documents

Publication Publication Date Title
CH355225A (de) Verfahren und Einrichtung zum Kontrollieren und Korrigieren der Lage des durch einen Kathodenstrahl erzeugten Brennflecks auf der Antikathode einer Röntgenröhre
DE578639C (de) Kathodenstrahlenroehre mit Gluehkathode und Elektronenaustrittsfenster
DE2545718C2 (de) Kathodenstrahl-Farbbildröhre
DE862039C (de) Elektrische Entladungsroehre mit gerichtetem Elektronenbuendel
DE3149936A1 (de) Drehanoden-roentgenroehren
CH200467A (de) Kathodenstrahlenröhre mit magnetischer Konzentration.
DE930996C (de) Kathodenstrahlroehre
AT158532B (de) Kathodenstrahlröhre mit magnetischer Konzentration.
DE671796C (de) Dampf- oder gasgefuelltes Entladungsgefaess mit Lichtbogen- oder lichtbogenartiger Entladung und Gluehkathode
DE869668C (de) Kathodenstrahlroehre mit Ionenfalle
AT128555B (de) Glimmverstärkerröhre.
AT216646B (de) Röntgenschattenmikroskop mit einem elektronenoptischen System und einer Vorrichtung zur Beseitigung von Astigmatismus
DE495466C (de) Verfahren und Vorrichtung zur Erniedrigung des Spannungsgefaelles in gasgefuellten Entladungsroehren
AT267203B (de) Elektronenstrahlerzeuger
DE912725C (de) Kathodenstrahlroehre, insbesondere Projektionsroehre
DE710118C (de) Hohlanodenroentgenroehre mit magnetischer Abschirmung
CH185511A (de) Kathodenstrahlröhre.
AT87745B (de) Kathodenstrahlenrelais.
DE726834C (de) Vorrichtung zur Gleichrichtung von Wechselstrom hoher Spannung mit mindestens einer aus einem Wechselstromnetz gespeisten Ionenentladungsroehre
DE634981C (de) Einrichtung zur regelbaren Verstaerkung der Gasionisation in vorevakuierten Gluehkathodenroehren
AT123656B (de) Verfahren und Einrichtung zur Auslösung von Elektronen aus Leitern.
AT142994B (de) Hochspannungsentladungsgefäß mit gerichtetem Elektronenbündel, insbesondere Röntgenröhre.
AT151896B (de) Elektrisches Gerät, in dem ein von Elektronen erzeugtes Bild auf einer Bildfläche entworfen wird.
AT154766B (de) Elektrische Entladungsröhre.
AT159454B (de) Verfahren zur Kathodenzerstäubung mittels Glimmentladung.