CH200467A - Kathodenstrahlenröhre mit magnetischer Konzentration. - Google Patents
Kathodenstrahlenröhre mit magnetischer Konzentration.Info
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Description
Nathodenstrahlenröhre mit magnetischer Konzentration. Gegenüber der Konzentration von Katho denstrahlen durch elektrische Felder hat die Verwendung von magnetischen Feldern zu diesemt Zwecke den Vorteil, @da3 man dabei nicht in dem Masse wie, dies bei elektrostati scher Fokussierung der Fall ist,
genau die Abmessungen der zum Erzeugen des Feldes dienenden Teile und,deren gegenseitige Lage zu beachten braucht.
Magnetische Felder ergeben aber die Schwierigkeit, dass, ihre Wirkung sieh nicht so leicht lokalisieren lässt, und ihr Einfluss auf das Kathodenstrahlenbündel sich über eine verhältnismässig grosse Länge erstreckt.
Besonders unerwünscht ist der Durchgriff -des Magnetfeldes in das Gebiet, wo die Ab lenkung des .Strahlenbündels stattfindet.
Um .die Wirkung des konzentrierenden Magnet- feldes so viel wie möglich. auf eine bestimmte Stelle zu beschränken, werden die Spulen, welche das magnetische Feld erzeugen, in einer ,einen Schlitz aufweisenden Eisenhülle eingekapselt.
Es sind auch Kathodenstrahlenröhren be schrieben worden, bei denen sich ,die Magnet- spule innerhalb der Röhre befindet, so dass sie einen kleinen Durchmesser hat.
Diese Bauart ist ebenfalls günstig mit Rücksicht auf Beschränkung der Raumwirkung der Spulen, denn diese nimmt mit dem Durch- messer der Spulen ab.
Sie hat aber den Nach teil, dass nur für eine beschränkte Windungs- zahl pro Längeneinheit Platzraum vorhanden ist und ferner, dass sich Magnetspulen, welche .die erforderliche Entgasungstemperaturen aushalten und beim Betriebe keine schäd lichen Gase abgeben,
sich nur sehr schwierig herstellen lassen. Durch hie in der letzten Zeit in Anwen dung gekommenen, hochwertigen Magnet- stahlsorten ist nun die Möglichkeit geschaf- fen:, ein Konzentrationsfeld von hinreichen der Stärke mittels eines Dauermagnetes zu erzeugen.
Nicht nur kann eine grosse Induk tion erhalten werden, sondern das Material hat auch die Eigenschaft, dass es die für die Entgasung erforderliche Erhitzung aushal- ten kann, ohne dassseine magnetischen Eigen schaften sich ändern.
Erfindungsgemäss ist somit für die magnetische Konzentration des Strahlenbün dels ein Dauermagnet im Vakuumraum einer Kathodenstrahlenröhre angeordnet. Als Ma terial für einen solchen Dauermagneten eig net sich sehr gut eine Legierung, die Eisen, Nickel, Aluminium und ferner Kobalt und vorzugsweise Titan enthält.
Gegebenenfalls können zusätzliche Metalle, z. B. Kupfer, vorhanden sein. Als Beispiel ist eine Legie- rung mit 15 bis 2,0/10 Nickel, 15 bis 25% Kobalt, 5 bis 10 % Aluminium und höch- stens 5/10 Titan zu erwähnen.
Der restliche Teil der Legierung besteht aus Eisen, kann aber gegebenenfalls geringe Beimischungen (zusammen einige Prozente) aus Kupfer, Mangan und Chrom enthalten, die keinen schädlichen Einfluss! auf die magnetischen Eigenschaften der Legierung haben.
Durch die Erfindung wird auch der Vor teil erreicht, dass die dauernde Erregung durch einen elektrischen -Strom in Wegfall kommt.
Zur Regelung der Stärke .des magne- tischen Feldes in dem durch das Bün del durchlaufenen Raum kann ein magne- tischer Nebenschluss dienen,
der ausserhalb der Röhre beweglich angeordnet wenden kann und einen regelbaren Teil des magne tischen Kraftflusses der Strahlenbahn ent zieht,
Ein Ausführungsbeispiel einer Kathoden strahlenröhre nach des Erfindung wird an- hand der Zeichnung näher erläutert. Die Zeichnung stellt einen Teil einer Kathoden- strahlenröhre schematisch im Querschnitt dar.
Es wird mit 1 die Glaswand,der Röhre angedeutet. Der kegelförmige Teil, der den Bildschirm und gegebenenfalls die Ablenk- platten enthält, ist in der Zeichnung weg- gelassen.
Die von der Kathode 2 emittierten und durch die Elektrode 3 gesteuerten Elektro- neu werden durch das elektrische Feld der Kathode und der Elektrode 4 beschleunigt und durch das magnetische Feld des Dauer- magnetes 5
konzenrtriert. Der Magnet besteht aus einem zylindTisohenStahlkörper 6 und zwei Endplatten<B>7</B> und B. Diese Platten, die aus Weicheisen bestehen können, besitzen eine Durchbohrung 9 und 10 zum Durch lassen des Strahlenbündels.
Der Durchmesser der Durchbohrungen 9 und 10 ist kleiner als der Innendurchmesser des Zylinders 6. Der Aussendurchnäesser des Zylinders 6 ist da gegen kleiner als der äussere Durchmesser der Endplatten 7 und B.
Der magnetische Kraft- fluss läuft von dem Innenrand der einen Platte axial durch den vom zylindrischen Teil 6 umschlossenen Raum nach dem Innen rand der andern Platte. Die Feldstärke in dem Entladnnbgraum ausserhalb des vom Zylinder 6 umschlossenen Teils ist nur ge ring und stört,
die Wirkung der dort erzeug ten elektrischen oder magnetischen Ablenk- felder nicht. Ein Teil des Kraftflusses läuft zwischen den Aussenrändern der Platten 7 und B.
Dieser Teil schliesst .sich hauptsäch- lich durch den verschiebbaren magnetischen Nebenschluss 11, der in Form eines Zylin ders die Röhre umgibt Je kürzer man den nicht durch das Joch 1-1 überbrückten Ab- stand macht,
um so grösser ist der Teil des magnetischen Kraftflusses, der seinen Weg durch das Joch 11 nimmt. Hiedurch kann die Feldstärke in der Strahlenbahn ge- regelt werden.
Die Platten 7 und 8 bilden mit dem Zylinder 6, mechanisch einen Teil. Durch eine Verankerung kann eine Verschiebung dieses Teils vermieden werden. Gegebenen- falls kann die Glaswand
der Röhre mit den Rändern der Platten 7 und 8 verschmolzen sein. Zwischen, der Platte 7 und der Elek trode 4 kann ein Spannungsunterschied an gelegt werden, so dass das Magnetsystem gleichzeitig eine der Elektroden, z. B. die Beschleunigungsanode, der Röhre bildet.
Um die Anordnung eines Dauermagnetes von genügender Stärke im Innern der Röhre möglich zu machen, muss eine Legierung ver wendetRTI ID="0002.0248" WI="12" HE="4" LX="1340" LY="2216"> wenden, die eine grosse Energie pro <B>cm'</B> Inhalt besitzen kann.
Diese Energie- dichte wird in dem Wert von DH@,@Y ausge- drückt. Für die Kathodenstrahlenröhre wird im allgemeinen eine Legierung nötig sein, deren magnetische Eigenschaften durch die Erhitzung bei der Entgasung bis zum Bei spiel 500 " C sich nicht: nennenswert ändern, und deren; BH"", -Wert wenigstens<B>10'</B> egs Einheiten beträgt.
SelbstveTStändlich. kann das Volumen :des Magnetes grösser sein, wenn der Röhren durchmesser grösser ist. Da aber grössere Ab- messungen :der Röhre in der Regel eine grössere Röhrenleistung bedeuten, muss der magnetische Kraftfluss auch entsprechend grösser sesn, so :dass, :
der oben angegebene Wert für BHm"x unabhängig von der Grösse der Röhre meistens nicht unterschritten wer den soll.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Kathodenstrahlenröhne, dadurch gekenn zeichnet, dass für die magnetische Konzen tration des Strahlenbündels ein Dauermagnet innerhalb des Vakuumraumes der Röhre an geordnet ist. UNTERANSPRüCFIE 1-. Kathodenstrahlenröhne nach Patentan spruch, dadurch gekennzeichnet, :dass :der Dauermagnet aus: :einer Stahllegierung besteht, die ihre magnetischen Eigen schaften unter :der für :die Entgasung erforderlichen Erhitzung beibehält. 2. Kathodenstrahlenröhre nach Patentaan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Dauermagnet aus einer Stahllegierung mit einem BHm"1 Wert von wenigstens 10 egs Einheiten besteht.'3, Kathodenstrahlenröhre nach Patentarl- sprach und Unteranspruch 1, dadurch ,gekennzeichnet, :dass :die Stahllegierung Nickel, Aluminium und Kobalt enthält.4. Kathodenstrahlenröhre nach Patentan- sprach und Unteransprüchen 1 und 3, ,dadurch gekennzeichnet, :da13 :die Sta,hl- legierang ausserdem Titan enthält.5. Kathodenstrahlenröhre nach Patentan spruch und Unteransprüchen 1, 3 und 4, dadurch gekennzeichnet., .dass die Stahl- l.eg#,erung 5 bis, <B>10%</B> Aluminium, 15 bis 20% Nickel, 1.5 bis 2,5/'o Kobalt und höchstens 5 % Titan enthält.,6. Kathodenstrahlenröhre nach Patentan- spruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein verstellbarer magnetischer Nebenschluss zur Regelung des wirksamen, magne- tischen Feldes ausserhalb :der Röhre an geordnet ist. 7. Kathodenstrahlenröhre nach Patentaa- sprach, -dadurch gekennzeichnet, :dass :der Magnetkörper aus einem das Strahlen Bündel umgebenden Zylinder mit zwei mit einer zentralen Durchtrittsöffnung versehenen Endplatten besteht. B. Kathodenstrahlenrö@hre nach Patentan spruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass. der Innendurchmes ser des Zylinders grösser als :der Durch messer der Durchtrittsöffnung in den Endplatten ist.9. Kathodenstrahlenröhre nach Patentan- spruch und Unteranspruch 7. :dadurch gekennzeichnet, :dass :der Aussendurch messer des Zylinders kleiner als :der äussere Durchmesser der Endplatten ist. 10. nach Patentan spruch und Unteranspruch 7, dadurch gekennzeichnet, dass die Glaswand der Röhre an die Auss#enrän:der der Endplat- ten aageschmolzen- ist.11. Katho:denstrahlenröhre nach, Patentan- sprach, dadurch gekennzeichnet, :dass der Dauermagnet eine der Elektroden der Röhre bildet.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| DE200467X | 1936-10-30 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH200467A true CH200467A (de) | 1938-10-15 |
Family
ID=5761217
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH200467D CH200467A (de) | 1936-10-30 | 1937-10-28 | Kathodenstrahlenröhre mit magnetischer Konzentration. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH200467A (de) |
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE758548C (de) * | 1939-02-10 | 1953-05-26 | Telefunken Gmbh | Magnetische Elektronenlinse ohne Bilddrehung |
-
1937
- 1937-10-28 CH CH200467D patent/CH200467A/de unknown
Cited By (1)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| DE758548C (de) * | 1939-02-10 | 1953-05-26 | Telefunken Gmbh | Magnetische Elektronenlinse ohne Bilddrehung |
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