CH200049A - Sohle aus nachgiebigem, formfähigem Werkstoff. - Google Patents

Sohle aus nachgiebigem, formfähigem Werkstoff.

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CH200049A
CH200049A CH200049DA CH200049A CH 200049 A CH200049 A CH 200049A CH 200049D A CH200049D A CH 200049DA CH 200049 A CH200049 A CH 200049A
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CH
Switzerland
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sole
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flexible
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Inventor
Arthur Fisch
Original Assignee
Arthur Fisch
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A43FOOTWEAR
    • A43BCHARACTERISTIC FEATURES OF FOOTWEAR; PARTS OF FOOTWEAR
    • A43B13/00Soles; Sole-and-heel integral units
    • A43B13/14Soles; Sole-and-heel integral units characterised by the constructive form

Landscapes

  • Footwear And Its Accessory, Manufacturing Method And Apparatuses (AREA)

Description


  Sohle ans nachgiebigem,     formfähigem        Werkstoff.       Die Erfindung betrifft eine Sohle aus  nachgiebigem, formfähigem Werkstoff, z. B.  Gummi, die durch ihre Ausbildung und  Formgebung geeignet ist, das Knochen  gerüst des Fusses so abzustützen, dass unter  Wahrung der naturgemässen Beweglichkeit  des     Fussknochensystems    schädliche Verlage  rungen desselben, die zu Senk- und Platt  fuss und dergleichen führen können, ver  hindert werden.  



  Mit Vorteil werden erfindungsgemäss aus  gebildete Sohlen bei der Herstellung von  Haus- und     Cosyschuhen    verwendet. Bei den  bekannten Schuhen dieser     Art    liess die be  sondere Eigenart des zur Verwendung kom  menden Werkstoffes und der Machart  (Wendeverfahren) die     Anbringung    von Ge  lenkunterstützungen und Absätzen nicht zu.  Diesem Missstand kann nun abgeholfen wer  den.  



  Sohlen gemäss der Erfindung sind aber  auch bei andern Macharten anwendbar, z. B.  bei     durchzenähtem    und     Lyedonueltem    Schuh-    werk und auch bei Schuhwerk mit     anvul-          kanisierten    Sohlen.  



  Als Ausführungsbeispiel des Erfindungs  gegenstandes ist auf der Zeichnung eine  Gummisohle dargestellt, die zur Herstellung  eines Hausschuhes geeignet     @    ist; und zwar       zeigt:          Fig.    1 die Gummisohle im Schnitt     I-I     der     Fig.    2,       Fig.    2 dieselbe im Grundriss (Innenseite),       Fig.    3 einen Querschnitt nach der     Linie          III-III    der     Fig.    1 und 2 durch den fer  tigen Hausschuh mit der erfindungsgemässen  Sohle,

         Fig.    4 den     Annährand    mit in Anfangs  lage an die Sohle angenähtem Schaft,       Fig.    5 den     Annährand    nach dem Wen  den des Schaftes.  



  Die Sohle gemäss der Erfindung besteht  aus folgenden Hauptzonen:  Dem Absatz     a,    der     Längsfussgewölbe-          unterstützung    b, der     Quergewölbeunterstüt-          zung    c und der     Spitzensprengung    d.  



  Der zur Aufnahme der Ferse mulden-           förmig    ausgebildete Absatz a ist auf der  dem Fuss zugekehrten Seite mit nachgiebi  gen, durch Hohlzellen 1 voneinander ge  trennten Erhöhungen     versehen.     



  Die Unterstützung des     Längsfussgewöl-          bes    b besteht auf der Laufseite der Gummi  sohle aus querlaufenden, bis zur Laufebene  reichenden Stollen 2 und auf der Oberseite  aus elastischen, durch Hohlzellen 3 vonein  ander getrennten Erhöhungen.  



       Weitere    nachgiebige Erhöhungen sind  zur Stützung des Quergewölbes c vorgesehen,  die sich durch ihre Form in die natürliche  Wölbung der Fusssohle an dieser Stelle ein  passen und ebenfalls, wie bei 4 ersichtlich,  unterteilt sind.  



  Die beim Auftreten zur Anlage an den  Erdboden kommenden Stollen 2 verhindern  das     Durchtreten    der gestützten Fuss- und       Sohlepartie.    Da die Stollen in der Laufebene  nicht zusammenhängen, lässt sieh die     Sohle     so biegen, wie es das natürliche Gehen er  fordert. Die Stollen können in der Quer  richtung der Sohle unterteilt ausgeführt  werden.  



  Die bis zur Laufebene reichende Polste  rung der Zehenpartie d     besteht    darin, dass,  ausgehend von der beim normalen Schuh  werk vorhandenen Spitzensprengung (Ab  stand vom Boden bis zur Spitze der Lauf  sohle), die     Sohlenspitzenpartie    durch elasti  sche, gitterartig angeordnete Erhöhungen 5  so durchgebildet ist, dass sie die zum natür  lichen Abrollen der Spitzenpartie erforder  liche Wölbung erhält, so dass die Zehen be  quem gelagert sind und die zur natur  gemässen     Greifbewegung    erforderliche     Lage     haben. Die eigentliche Gummisohle liegt  hier bis zur Spitze flach auf.  



  Der stabile Absatz a bringt den Fuss in  seine normale Lage und ergibt in Verbin  dung mit den aussen vorgesehenen Stollen 2,  der innern     Längsgewölbeabstützung    3, der       Quergewölbestütze    4 und der elastischen La  gerung 5 der     Zehenpartie    - im Gegensatz  zu der bis jetzt     bekannten    Form und Mach  art des     Cosy-    und Wendeschuhes - eine in  jeder Hinsicht     günstige    Lagerung des Fusses,    wodurch die oben gerügten Mängel beseitigt  sind.  



  Die übrige, dem Fuss zugekehrte Fläche  der Gummisohle ist bis auf den     Annährand     7 mit Lüftungsrinnen 6 versehen.  



  Der     Annährand    der in der oben beschrie  benen Art     mit    Absatz und Stützen     ver-          sehenen    Schalensohle ist schräg oder quer  nach aussen     gerichtet        (Fig.    4). Dies ermög  licht das Annähen des     Schaftes    mit. einfach  sten     Nähmaschinen;    und zwar erfolgt dies  in der Weise, dass die Sohle mit der Lauf  fläche nach oben auf den     Nähmaschinentisch     aufgelegt wird.

   Der quergestellte     Annäh-          rand    liegt dann ganz flach auf dem     Näh-          tisch.    Alsdann wird der Schaft verkehrt mit  dem     Annährand    verbunden. Die Heranfüh  rung sowohl des     Annährandes    als auch des  Schaftes erfolgt von aussen, so dass lediglich  der     Annährand    sowie das Schaftende mit  dem     Drückerfuss    und dem     Transporteur    in  Berührung kommen.

   Die erhöhten Teile, wie  Absätze, Gelenkstützen usw., kommen dabei  überhaupt nicht     in    Berührung mit der     Näh-          vorrichtung    selbst.     Nach    dem Nähen wird  der Schaft gewendet     (Fig.    5).  



  Im Gegensatz zu den bisherigen Wende  schuhen, für die die im Halbkreis geformten  Nadeln und Wendemaschinen zum einwand  freien Arbeiten eine gewisse     Mindeststärke     der Sohle erfordern,     was    naturgemäss eine  plumpe Form und hohes Gewicht des Schu  hes ergibt, kann bei der vorgesehenen An  ordnung des     Annährandes    die Stärke der  Sohle und der Einlage 12, z. B. aus Filz,  nach Belieben gewählt werden, und es ist  auch die Formung keinerlei Bindungen un  terworfen.  



  Durch die     erfindungsgemässe    Sohle wer  den der bei der     Cosy-    und Wendeschuh  machart entstehende runde Boden, der     Spreiz-          fussbildung    verursacht, vermieden sowie die  flache Lagerung des Fusses, durch die sich  infolge des Fehlens des Absatzes das Schwer  gewicht in der Ruhe nach hinten verlagert.

    Diese Nachteile sind auch durch den am       Cosywendeschuh        unter    der Ferse eingelegten  Keil nicht zu beseitigen, denn wenn der Keil      auch die     Verlagerung        verringert,    lässt er doch       ehenfalls    das Fussgewölbe ohne mittlere Un  terstützung frei schwingen, so dass es zwi  schen den beiden Endstützen, also in der       Sprengung,        durchknickt.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sohle aus nachgiebigem, formfähigem Werkstoff, dadurch gekennzeichnet, dass die Sohle einen Absatz aufweist, der auf der dem Fuss zugekehrten Seite mit nachgiebigen Erhöhungen versehen ist, deren Auftritts fläche zur Aufnahme der Ferse muldenför mig ausgebildet ist, dass ferner sich in der Gegend des Längsfussgewölbes auf der Lauf seite der Sohle bis zur Laufebene reichende, in dieser aber nicht zusammenhängende Stützkörper befinden und die Zehenpartie mit einer bis zur Laufebene reichenden Pol- sterung versehen ist,
    und dass die Sohle auf ihrer dem Fuss zugekehrten Fläche in der Gegend des Längs- und des Querfussgewöl- bes zur Lagerung und Stützung dieser Fuss partien nachgiebige Erhöhungen aufweist. UNTERANSPRÜCHE: Sohle nach Patentanspruch, dadurch ge kennzeichnet, dass sie auf ihrer dem Fuss zugekehrten Fläche an allen nicht mit Erhöhungen versehenen Stellen mit Lüf tungsrillen versehen ist. Sohle nach Patentanspruch. dadurch ge kennzeichnet, dass die Sohle die Form einer Schalensohle mit Hohlraum zur Aufnahme einer Filzeinlage und mit nach aussen gerichtetem Annährand aufweist.
CH200049D 1938-01-22 1938-01-22 Sohle aus nachgiebigem, formfähigem Werkstoff. CH200049A (de)

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