CH198718A - Verfahren zur Herstellung eines Anstrichmittels. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung eines Anstrichmittels.

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CH198718A
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A-G J R Geigy
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Geigy Ag J R
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    • C09DYES; PAINTS; POLISHES; NATURAL RESINS; ADHESIVES; COMPOSITIONS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR; APPLICATIONS OF MATERIALS NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
    • C09DCOATING COMPOSITIONS, e.g. PAINTS, VARNISHES OR LACQUERS; FILLING PASTES; CHEMICAL PAINT OR INK REMOVERS; INKS; CORRECTING FLUIDS; WOODSTAINS; PASTES OR SOLIDS FOR COLOURING OR PRINTING; USE OF MATERIALS THEREFOR
    • C09D115/00Coating compositions based on rubber derivatives
    • C09D115/02Rubber derivatives containing halogen

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Description


  Verfahren zur Herstellung eines     Anstrichmittels.       Es wurde gefunden, dass     Chlorkautschuk-          lacke    üblicher Zusammensetzung in ihren Ei  genschaften durch Zusatz von     Schwefelungs-          produkten        p-alkylsubstituierter        Aniline    und  deren     Substitutionsprodukten,    weitgehend  verbessert werden.

   Unter diesen     Schwe-          felungsprodukten    werden hauptsächlich das  Einwirkungsprodukt von Schwefel auf     p-          Toluidin,        Dehydrothio-p-toluidin,    und dessen       Substitutionsprodukte    verstanden, die in  Form der zerkleinerten Rohprodukte oder  gereinigt verwendet werden können.  



       Anstriche    mit Mischungen auf dieser  Grundlage zeigen den Vorteil einer stark er  höhten Beständigkeit gegen Laugen und Salz  lösungen, insbesondere Meerwasser. Ihre Wet  terechtheit ist ebenfalls vorzüglich.  



  Durch Erhitzen der Mischungen, bestehend  aus     Chlorkautschukauflösungen    und den       Schwefelungsprodukten    des     p-Toluidins,    kann  ferner eine     wesentliche,    zusätzliche Steige  rung der Wasser- und     Wetterechtheit,    insbe  sondere des durchsichtigen Filmes erzielt  werden.

           Beispiel   <I>1:</I>    In 100 Teile     Chlorkautschuklösung,    ent  haltend 25 Teile     Chlorkautschukpulver    mit  60% Chlorgehalt und 75     Teile    Chlorbenzol  als Lösungsmittel, werden 40 Teile     Poly-          chrominschmelze    (siehe     Schultz,,    Farbstoff  tabellen, 1931, Nr. 932)     im        Ilomogenisator     zugemischt und schliesslich 5 Teile eines  Weichmachers,     wie        beispielsweise        Methyladi-          pinsäuremethylhegalinester    beigefügt.

   Nach  dem     Streichen    dieser Mischung erhält man  einen Film, der hauptsächlich gegenüber Lau  gen, Salzen, Benzin und dergleichen     beständig     ist und eine gute Haftfestigkeit auf Metallen  erreicht.    <I>Beispiel 2:</I>    Zu 25 Teilen     Chlorkautschukpulver    mit    einem Chlorgehalt von zirka 66 % werden im       Homogenisator    zugemischt 35 Teile feinge  mahlenes     Dehydrothio-p-toluidin,    7 Teile  eines Pigmentfarbstoffes der     Konstitution          m-Nitro-p-toluidin-azo-ss-naphthol,

      8 Teile  eines Weichmachers und unter Zusatz von  75 'feilen eines     Lösungsmittels    wie Xylol-           Toluol    zu gleichen Teilen in eine streichfertige  Lösung versetzt. Nach dem Auftragen dieser  Farbmischung erhält man einen roten Film  mit den vorgenannten Eigenschaften.  



  <I>Beispiel 3:</I>  25 Teile     Chlorkautschukpulver    mit einem  Chlorgehalt von 66     %    werden in 75 Teilen  eines     Lösungsmittelgemisches    1 : 1 von Chlor  benzol-Xylol gelöst. Nach der Auflösung des  Pulvers werden in geeigneten Mischapparaten  20 Teile feingemahlene     Polychrominschmelze,     20 Teile Aluminiumbronze, 5 Teile eines  Weichmachers wie     Trikresylphosphat    und  5 Teile Standöl beigegeben und zu einer ho  mogenen Farbmischung verarbeitet. Nachdem  Auftragen dieser Mischung erhält     män    einen  Film, der sich in vorzüglicher Weise als Un  terwasseranstrich eignet. Seine Beständigkeit,  insbesondere gegen Meerwasser ist hervorra  gend.

   Es kann weder Blasenbildung noch die  geringste     Quellung        festgestellt    werden.  



  <I>Beispiel 4:</I>  2,5 Teile     Chlorkautschukpulver    mit     einem     Chlorgehalt von 60     %    werden in 25 Teilen  eines     Lösungsmittelgemisches    von     Chlorben-          zol-Tetralin    aufgelöst. Zu der     entstandenen     hochviskosen Masse werden 20 Teile     Poly-          chrominschmelze,    20 Teile Gasruss und  8 Teile eines Weichmachers zugesetzt und in  geeigneten Mischapparaten zu einer gleich  mässigen Paste vermischt.

   Dann werden wei  tere 50 Teile des vorgenannten     Lösungmittel-          gemisches    zugesetzt; vor dem Gebrauch wird  durch     weiteres    Verschneiden die gewünschte  Streichfähigkeit eingestellt.  



  <I>Beispiel 5:</I>  20 Teile gepulvertes     Dehydrothio-p-to-          luidin    und 10 Teile Gasruss oder auch Graphit  werden mittelst geeigneter     Mischapparate          feinstens    vermahlen. Dann werden 100 Teile  einer     Chlorkautschuklösung,    enthaltend 25  Teile     Chlorkautschukpulver    mit einem Chlor  gehalt von 66     %    und 75 Teile eines     Lösungs-          mittelgemisches,    bestehend aus     Chlorbenzol-          Toluol-Sangajol,    zugesetzt und im     Homogeni-          sator    vermischt.

   Nach dem Streichen oder    Spritzen     entsteht    ein grauer Film von vorzüg  licher Widerstandsfähigkeit gegen die oben  genannten Agenzien.  



       Beispiel   <I>ö:</I>  100 Teile     Chlorkautschuklösung    in Chlor  benzol, zirka 25%ig, werden mit 0,15 Teilen       Poly        chrominschmelze    mehrere Stunden bei  80-90   C gehalten. Es tritt eine Zunahme  der     Viscosität    ein, die mit einer Vertiefung  des Farbtones verbunden ist. Mit solchen Lö  sungen werden transparente Filme erhalten,  die im Gegensatz zu den üblichen, durch  sichtigen     Chlorkautschukfilmen    eine erheb  lich gesteigerte Wetter- und Wasserbeständig  keit aufweisen.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung eines Anstrich mittels auf Chlorkautschukgrundlage, da durch gekennzeichnet, dass man Chlorkaut schuk und mindestens ein Lösungsmittel mit den Schwefelungsprodukten von p-alkylsub- stituierten Anilinen und deren Substitutions- produkten vermischt. <B>UNTERANSPRÜCHE:</B> 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die Mischung längere Zeit auf höhere Temperatur erwärmt wird. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man noch mindestens ein Pigment zusetzt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man noch mindestens ein anorganisches Pigment zusetzt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man noch mindestens ein organisches ,Pigment zusetzt. 5. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man noch mindestens einen Weichmacher zusetzt. 6. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man noch mindestens ein trocknendes 01 zusetzt. 7.
    Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die ,Vermischung in einem Homogenisator vornimmt.
CH198718D 1937-04-21 1937-04-21 Verfahren zur Herstellung eines Anstrichmittels. CH198718A (de)

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