CH198541A - Verfahren zur Herstellung von in 3-Stellung veresterten aromatische Kerne enthaltenden 13-Methyl-cyclopentanopoly-hydrophenanthren-diolen. - Google Patents

Verfahren zur Herstellung von in 3-Stellung veresterten aromatische Kerne enthaltenden 13-Methyl-cyclopentanopoly-hydrophenanthren-diolen.

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CH198541A
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Chem Ind Basel
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    • CCHEMISTRY; METALLURGY
    • C07ORGANIC CHEMISTRY
    • C07JSTEROIDS
    • C07J1/00Normal steroids containing carbon, hydrogen, halogen or oxygen, not substituted in position 17 beta by a carbon atom, e.g. estrane, androstane
    • C07J1/0051Estrane derivatives
    • C07J1/0066Estrane derivatives substituted in position 17 beta not substituted in position 17 alfa
    • C07J1/007Estrane derivatives substituted in position 17 beta not substituted in position 17 alfa the substituent being an OH group free esterified or etherified
    • C07J1/0074Esters

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Description


  Verfahren zur Herstellung von in     3-Stellung    veresterten aromatische Kerne  enthaltenden     13-lllethyl-cyclopentanopoly-hydrophenanthren-diolen.       Es wurde gefunden, dass man in einfacher  Weise zu reinen in 3 - Stellung veresterten  aromatische Kerne enthaltenden     13-Methyl-          cyclopentanopolyhydrophenanthren-diolen    aus  den entsprechenden Estern aromatische gerne  enthaltender     13-Methyl-cyclopentanopolyhy-          drophenanthren-ol-onen    durch Reduktion mit  katalytisch angeregtem Wasserstoff in Gegen  wart von Lösungsmitteln gelangen kann,

    wenn man die Reduktion in Gegenwart von  niedrig siedenden     aliphatischen    Estern ins  besondere von Essigester als Lösungsmittel  durchführt.  



  Es ist bekannt, dass durch Reduktion von       Östronestern    mit Wasserstoff und Platin in  Gegenwart von Alkohol unter Abspaltung  des Säurerestes freies     Östradiol    entsteht.  Ferner ist auch bekannt, dass man durch die  Hydrierung von     Östronacetat    mit Wasserstoff  und Nickelkatalysator in alkoholischer Lö  sung ein Gemisch erhalten kann, aus dem  sich     Ostradiol-3-monoacetat    unter Verlusten    gewinnen lässt.

   Nach dem vorliegenden Ver  fahren können dagegen die in     3-Stellung        ver-          esterten    Verbindungen vom Typus des     Ostra-          diols    unmittelbar in reiner Form erhalten  werden.  



  Unter aromatische gerne enthaltenden 13  Methyl-cyclopentanopolyhydrophenanthren-ol  onen werden zum Beispiel     Ostron,        -Equilin     oder     Equilenin    verstanden. Durch Reduktion  ihrer     Ketogruppe    zur     Carbinolgruppe    werden  sie in entsprechende aromatische lerne ent  haltende     13-Methyl-cyclopentanopolyhydro-          phenanthren-diole    übergeführt.  



  Die so erhaltenen Endstoffe sollen thera  peutische Verwendung finden.  



       Beispiel        l.:     1 Teil,     Östronacetat    und 0,25 Teile Platin  oxyd werden in 180 Teilen Essigester wäh  rend 24 Stunden unter 4     Atm.    Wasserstoff  druck geschüttelt. Hierauf wird vom Platin       abfiltriert    und das Lösungsmittel im     Vakuum         vollständig     abdestilliert.    Das     verbleibende          Östradiol-3-monoacetat    schmilzt nach Um  kristallisation aus verdünntem Methanol bei       136-1370.     



  <I>Beispiel 2:</I>  1 Teil     Ostronpropionat    (F. 135-136 ;  hergestellt zum Beispiel durch Einwirkung von       Propionsäureanhydrid    auf     Östron    in Gegenwart  von     Pyridin),    0,25 Teile Platinoxyd und 200  Teile Essigester werden bei Zimmertempera  tur und 4     Atm.        Wasserstoff    24 Stunden ge  schüttelt. Nach Aufarbeitung analog wie in  Beispiel 1 erhält man das     Ostradiol-3-mono-          propionat.    Es schmilzt nach Umkristallisation  aus wässerigem Methanol oder     Hexan    bei  <B>125-1260.</B>  



       Beispiel   <I>3:</I>  1 Teil     Ostron-n-butyrat    (F.     101-102,50;     hergestellt zum Beispiel durch Einwirkung von       n-Buttersäureanhydridauf        Ostron    in Gegenwart  von     Pyridin)    und 0,25 Teile Platinoxyd wer  den in 150 Teilen Essigester für die Dauer  von 24 Stunden unter 4,2     Atm.        Wasserstoff-          druck    geschüttelt. Nach Filtration wird im       Vakuum    das Lösungsmittel entfernt. Das  rückständige Öl kristallisiert langsam und  kann durch     Umlösen    aus     Hexan    gereinigt  werden.

   Das     Östradiol-3-mono-n-butyrat     schmilzt dann bei<B>98-990.</B>  



  Als Lösungsmittel kann man ebensogut  auch einen andern niedrig siedenden     alipha-          tischen    Ester wie zum Beispiel     Propionsäure-          methyl-    oder     -äthylester    oder dergleichen ver  wenden.  



  <I>Beispiel</I>  Eine Mischung vor) 1 Teil     Ostronpalmitat     (F. 75,5-76  ; hergestellt zum Beispiel durch  Einwirkung von     Falmitylchlorid    auf     Östron     in Gegenwart von     Pyridin),    200 Teilen Essig  ester und etwas     Platinoxydkatalysator    wird  bei Zimmertemperatur während 24 Stunden    unter 4,0-4,1     Atm.        Wasserstoffdruck    ge  schüttelt. Nach erfolgter Reduktion weist die  Lösung eine blaue Fluoreszenz auf. Es wird  filtriert und das     Lösungsmittel    im Vakuum  entfernt.

   Das so erhaltene     Ostradiol-3-mono-          palmitat    kann aus     Methanol    umkristallisiert  werden und schmilzt dann bei     70-710.     



  In ganz analoger Weise können auch an  dere     3-Monoester    vom Typus des     Ostradiols     erhalten werden, wie zum Beispiel das     Ca-          pronat    vom F.     46-51',    das     Caprylat    vom  F.     48-530,    das     Caprinat    vom F.<B>60',</B> das       Stearat    vom F.

       78-78,5",    das     iso-Butyrat,     n- oder     iso-Valerianat,        Benzoat,        Phenylacetat,     ferner auch entsprechende     Kohlensäureester     und     Urethane.     



  An Stelle von Platin können auch andere  Katalysatoren wie     zum    Beispiel Palladium,  Nickel, Kobalt und dergleichen     bezw.    ihre  Gemische Verwendung finden.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Herstellung von in 3-Stel- lung veresterten aromatische Kerne enthal tenden 13-Methyl-cyclopentarropolyhydrophen- anthren-diolen aus den entsprechenden Estern aromatische Kerne enthaltender 13-Methyl- cyclopentanopolyhydrophenarrthren - o1 - onen durch Reduktion mit katalytisch angeregtem Wasserstoff in Gegenwart von Lösungsmitteln, dadurch gekennzeichnet,
    dass man die Reduk tion in Gegenwart von niedrig siedenden aliphatischen Estern als Lösungsmittel durch führt. UNTERANSPRUCH: Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man als Lösungsmittel Essigester verwendet.
CH198541D 1936-12-24 1936-12-24 Verfahren zur Herstellung von in 3-Stellung veresterten aromatische Kerne enthaltenden 13-Methyl-cyclopentanopoly-hydrophenanthren-diolen. CH198541A (de)

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