CH197756A - Einrichtung zum Transport von Waren in Limousinen. - Google Patents
Einrichtung zum Transport von Waren in Limousinen.Info
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- B—PERFORMING OPERATIONS; TRANSPORTING
- B60—VEHICLES IN GENERAL
- B60R—VEHICLES, VEHICLE FITTINGS, OR VEHICLE PARTS, NOT OTHERWISE PROVIDED FOR
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Description
Einrichtung zum Transport von Waren in Limousinen. Gegenstand vorliegender Erfindung ist eine Einrichtung zum Transport von Waren in Limousinen, deren Wageninneres nach Wegnahme der hintern Sitz- und Rücken polster von einer verschliessbaren Öffnung in der Rückwand, also etwa einer Kofferraum öffnung oder hintern Türöffnung zugänglich ist.
Automobile werden sehr häufig und gerne zum Transport von Gegenständen aller Art benützt, weil dadurch eine rasche Bedienung der Kundschaft ermöglicht ist. Leichte und kleine Gegenstände lassen sich wohl ohne weiteres im Innern des Wagens unterbringen. Handelt es sich aber um voluminöse und schwere Güter oder Waren, so ist deren Unterbringung im Wagen wie auch die Her ausnahme aus demselben sehr oft mit erheb lichen Schwierigkeiten verbunden, bedingt durch die verhältnismässig schmalen, zur Vor nahme dieser Manipulationen zur Verfügung stehenden Türöffnungen, wobei vielfach noch ein Verschmutzen und Beschädigen des Wageninnern hinzukommt.
Diesen Übelstand hat man durch weg nehmbare, hinten am Wagen angeordnete oder im Wageninnern untergebrachte gasten zu beseitigen versucht. Diese letzteren Ein richtungen weisen aber den Nachteil auf, dass sich das Laden schwerer Gegenstände müh sam gestaltet und sehr häufig mit einem Be schädigen und Beschmutzen des Wagens ver bunden ist, während bei äussern Ladebrücken erfahrungsgemäss vielfach auch ein Beschä digen und Verschmutzen der Güter selbst hinzukommt.
Die Erfindung soll diese Nachteile durch ein im Wageninnern wegnehmbar - angeord netes Gestell und einen auf diesem mittels Rollkörper längsverschiebbaren Kasten ver meiden, wobei Mittel zur Sicherung des Ka stens gegen unbeabsichtigtes Verschieben und zur Begrenzung der Verschiebebewegun gen, sowie Führungen für den Kasten vor gesehen sind, das Ganze derart, dass der Ka sten nach hinten durch die Öffnung Uer- ausziehbar ist und in dieser Stellung das Be- laden und Entladen ohne Betreten des Wa geninnern ermöglicht.
Auf der Zeichnung ist ein Ausführungs beispiel des Erfindungsgegenstandes darge stellt, und zwar zeigt: Fig. 1 einen Längsschnitt durch den hin- tern Teil einer Limousine mit eingesetztem Gestell und aufgesetztem Ladekasten in einem Schnitt nach der Linie A-B in Fig. 2, Fig. 2 einen Schnitt nach der Linie C-D in Fig. 1 und Fig. 3 eine schaubildliche Darstellung des hintern Teils der Limousine mit geöffnetem Kofferrauen und ausgezogenem Kasten.
Die gezeichnete Einrichtung weist ein Gestell auf, das nach Wegnahme des Sitz polsters und der Rücklehne der hintern Sitze im Wageninnern unterbringbar ist. Dieses Gestell ist < ins zwei Längsholmen 1 arid diese verbindenden Querholmen 2 gebildet, welche auf dem Boden des Kofferraumes aufliegen.
:-in vordern Ende sind am Gestell zwei Stüt zen 3 vorhanden, die sich auf dem Wagen hoden abstützen. 'Mittels zweier Haken 4 ist dieses Gestell vorne im Wageninnern in seiner Lage fixierbar, welche Haken in pas sende Ösen einhängbar sind, die an den Sitz rahmen angeordnet und nach Wegnahme des Sitzpolsters zugänglich sind. Es können naturgemäss auch andere Befestigungsmittel vorgesehen sein, beispielsweise solche, welche eine Feststellung der Gestellstützen 3 am Wagenboden ermöglichen.
Diese Mittel ver hindern einmal während der Fahrt eine Ver lagerung des Gestelles und ferner ein Hoch heben des vordern Endes, wenn der Kasten herausgezogen ist.
An den einander zugekehrten Seiten der Längsholme 1 sind drehbare Rollen 5 ange ordnet, auf welchen der Kasten 6 verschieb bar aufliegt, wobei die Längsholme den Kasten bei der Verschiebung in der einen oder andern Richtung führen. An den Längswänden des Kastens sind zu diesem Zwecke Winkel 7 angebracht, deren abste hende Schenkel je in einen Zwischenraum eingreifen, welcher durch den einen Schenkel eines an jedem Längsholm befestigten Win- kels 8 und der obern Partie des Längsholmes selbst begrenzt ist.
An den Längswänden des Kastens 6 sitzen ferner vorne und hinten mindestens je zwei hochgestellte Klappen 9, welche in niedergelegtem Zustande mit je einem An schlag auf den hintern Enden der Winkel 8 zusammenwirken, derart, dass durch die hintern Klappen der Kasten in eingescho bener Stellung gegen eine Längsverschiebung nach dem Deckel des Kofferraumes hin ge sichert ist und dass durch die andern Klappen ein ungewolltes vollständiges Ausziehen aus geschlossen ist, der Kasten mit seinem In halte mithin nicht auf den Boden fallen kann. Erst wenn die Klappen mit Absieht hochgestellt worden sind, lässt sich der Ka sten aus seinen Führungen herausziehen, was erforderlich ist bei der Demontage der Einrichtung.
Während die hintern Klappen also bei der Fahrt verhindern, dass der Ka sten gegen den verschlossenen Deckel des Kofferraumes drücken kann, ist am vordern Gestellende ein Anschlag 10 vorgesehen, der eine Verlagerung des Kastens in Richtung auf den Fahrzeugführer verunmöglicht.
Das Gestell wie auch der Kasten können aus Holz, einem Leichtmetall oder einem andern geeigneten Material hergestellt sein. An Stelle der Rollen 5 können auch andere Rollkörper zur Lagerung des Kastens vor gesehen sein, welche Körper auch am Kasten selbst sitzen können.
Diese Einrichtung, die relativ tiefliegend an Limousinen anbringbar ist, ermöglicht ein leichtes Beladen und Entladen, ohne dass das Wageninnere betreten werden mass und wo bei auch gleichzeitig ein unbeabsichtigtes Be- schiidigen oder Verschmutzen des Wagen- äussern ausgeschlossen ist. Der Einbau in eine Limousine erfordert wenig Zeit, so dass die Limousine rasch in einen Lieferungs wagen und umgekehrt umgewandelt werden kann.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Einrichtung zum Transport von Waren in Limousinen, deren Wageninneres nach Wegnahme der hintern Sitz- und Rücken- Polster von einer verschliessbaren Öffnung in der Rückwand zugänglich ist, gekenn zeichnet durch ein im Wageninnern weg nehmbar angeordnetes Gestell und einen auf diesem mittels Rollkörper längsverschieb baren gasten, wobei Mittel zur Sicherung des Kastens gegen unbeabsichtigtes Verschieben und zur Begrenzung der Verschiebebewegun gen, sowie Führungen für den gasten vor gesehen sind, das Ganze derart,dass der Ka sten nach hinten durch die Öffnung heraus ziehbar ist und in dieser Stellung das Be laden und Entladen ohne Betreten des Wa geninnern ermöglicht. UNTERANSPRÜCHE: 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass das Gestell mit den Kasten tragenden Rollen ausgestattet ist. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass das Gestell an seinem vordern Ende Mittel zur Feststellung und Sicherung seiner Lage aufweist, durch welche es lös bar mit dem Wagen verbunden ist. 3.Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 und 2, dadurch gekenn zeichnet, dass am Gestell und am Kasten angeordnete, miteinander zusammenwir kende Führungsmittel vorgesehen sind, welche die Verschiebung des Kastens in einer Ebene sicherstellen und ein Kippen desselben verhindern. . 4. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 3, dadurch gekenn zeichnet, dass am gasten mindestens zwei verstellbare Organe angeordnet sind, wel che mit am Gestell angebrachten An schlägen bei eingeschobenem Kasten der art zusammenwirken, dass sich dieser nicht nach hinten verschieben kann.5. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 4, dadurch gekenn zeichnet, dass am gasten mindestens zwei verstellbare Organe angeordnet sind, wel che mit am Gestell angebrachten An schlägen bei ausgezogenem Kasten derart zusammenwirken, dass dieser nicht unbe absichtigt ganz aus seinen Führungen her ausgleiten kann. 6.Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn- zeichnet, dass die verstellbaren Organe am gasten als umlegbare Klappen ausgebildet sind. 7. Einrichtung nach Patentanspruch und Un teransprüchen 1 bis 5, dadurch gekenn zeichnet, dass am Gestell ein die Verschie bung des Kastens gegen das Wageninnere zu begrenzender Anschlag angebracht ist.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH197756T | 1937-08-26 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH197756A true CH197756A (de) | 1938-05-15 |
Family
ID=4441021
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH197756D CH197756A (de) | 1937-08-26 | 1937-08-26 | Einrichtung zum Transport von Waren in Limousinen. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH197756A (de) |
Cited By (7)
| Publication number | Priority date | Publication date | Assignee | Title |
|---|---|---|---|---|
| US2792137A (en) * | 1955-10-20 | 1957-05-14 | Solomon Benjamin | Movable luggage holder for automobile trunk compartments |
| US2852303A (en) * | 1955-11-29 | 1958-09-16 | Robert W Hopson | Truck body extension |
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| DE102007012871A1 (de) * | 2007-03-17 | 2008-09-18 | Audi Ag | Laderaumabdeckung für ein Kraftfahrzeug |
-
1937
- 1937-08-26 CH CH197756D patent/CH197756A/de unknown
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| DE102007012871B4 (de) * | 2007-03-17 | 2016-03-17 | Audi Ag | Laderaumabdeckung für ein Kraftfahrzeug |
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