CH196845A - Käsepackung und Verfahren zur Herstellung derselben. - Google Patents

Käsepackung und Verfahren zur Herstellung derselben.

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CH196845A
CH196845A CH196845DA CH196845A CH 196845 A CH196845 A CH 196845A CH 196845D A CH196845D A CH 196845DA CH 196845 A CH196845 A CH 196845A
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Marathon Paper Mills Co
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Description


  Käsepackung und Verfahren zur Herstellung derselben.    Die vorliegende Erfindung bezieht sich  auf eine Käsepackung und auf ein Verfah  ren zur Herstellung derselben.  



  Der Verkauf von Käse ist in gewissem  Masse beschränkt, da es bis jetzt nicht mög  lich war, ihn im Augenblick der Herstellung  in geeigneter Weise zu verpacken. Infolge  dessen wird der Käse     in    verschiedenartigen  Mengen fertiggestellt, wie er unter     deri    Na  men junge Amerikaner, Langhörner,     Daisies,          Cheddar-Käse    und     dergl.    bekannt ist. Diese  Käsearten schwanken in ihrem Gewicht zwi  schen etwa 10 Pfund (4,5 kg) bis 60 Pfund  (27,2 kg). In neuerer Zeit sind rechteckige  Formen aufgekommen, die 2,5     bezw.    5 Pfund       (1.,l        bezw.    2,3 kg) wiegen.  



  All die vorstehend erwähnten Käse wer  den gewöhnlich nach der Herstellung     paraf-          finiert,    worauf man sie reifen lässt.     Während     des Reifens kann der Käse auf der Ober-         fläche        schimmlig,    werden. Infolge des Aus  trocknens wird er härter und bekommt auf  der Aussenseite eine     Rinde.     



  Dieses Verfahren zum Behandeln von  Käse ist mit einer Anzahl von Nachteilen  verbunden. Bei der     Bildung    der Rinde     tritt     ein erheblicher Feuchtigkeitsverlust ein. Die  Grösse dieses Verlustes hängt von der Tem  peratur, der Lagerdauer und der Käsemenge  ab. Ein nicht paraffinierter Käselaib von  5 Pfund (2,3 kg), der bei 40   F (4,4   C)  drei Tage lang lagerte, verlor etwa 2  Feuchtigkeit. Der gleiche Laib verlor nach  dem     Paraffinieren    beim Lagern während  dreier Monate bei 40' F (4,4' C) weitere       2,0%    Feuchtigkeit oder insgesamt vom Au  genblick der Herstellung an 4,0% Feuchtig  keit.

   Ein genau entsprechender Laib, der  gemäss der im folgenden     beschriebenen    Er  findung eingewickelt war, verlor in der glei  chen Zeit lediglich     0,175.         Ein weiterer Nachteil des vorliegenden  Verfahrens zum Behandeln von Käse rührt  von dem     Wachstum    des Schimmels an der  Oberfläche des Käses her. Dieser Schimmel  muss entfernt .werden, bevor man die Ware  auf den Markt bringt.  



  Die bisher beim Verkauf von Käse im  Gebrauch befindlichen Verpackungsmethoden  gestatten nicht, dem Käufer eine wohl ge  schützte Käsepackung- abzugeben, welche die  eigene Feuchtigkeit des Käses zurückhält,  das Wachstum von Schimmel verhindert und  bei der die Herkunft des Fabrikates fest  gestellt werden kann.

   Nach dem Buche von       Decker    und     Sammis    "Käseherstellung"<B>1930,</B>  Seite     2.18,    ist ein Verfahren zum Herstellen  eines amerikanischen Käses. dessen Grösse  für eine Familie geeignet ist, der 1 bis       Pfund    wiegt (0,45 bis 2,3 kg), lange ge  sucht worden.     5-Pfund-Stücke    (2,3 kg) sind  hergestellt worden und in einigen wenigen  Fällen auch     1-Pfund-Stiicke    (0,45 kg), aber  die Rindenbildung, die Schrumpfung und der  Feuchtigkeitsverlust bei solchen kleinen Kä  sen hat ihre ausgedehnte     Anwendung    ver  hindert. Der Käse ist in 100 Pfund (45,3 kg)       schwere    Würfel oder noch grössere gepresst  worden.

   Nach dem Reifen hat man ihn mit  Messern in Blöcke von 1 oder 2     Pfund     (0,45 oder 0,91 kg) geschnitten und entweder       paraffiniert    oder in einen gegebenenfalls fur  nierten Kasten zum Verpacken und Versand  eingebracht. Hierdurch wurde wohl eine  Reifung mit geringer Schrumpfung gesichert,  aber eine schimmlige Oberfläche auf dem  Käse wurde nicht völlig vermieden.

   Käse  blöcke von 5 Pfund (2,3 kg) sind auch schon  in Zinnfolien eingeschlagen worden, wobei  ein heisses Eisen an die Seiten gebracht  wurde. um Schimmelsporen unter der Folie  zu töten.     5-Pfund-Blöeke    (2,3 kg), die aus  einem grösseren     Würfel    geschnitten     @va.ren.     sind auch schon in Stoff eingeschlagen und  in einen eisernen Rahmen gepresst worden,  um eine vollkommen dichte Rinde herzu  stellen. die Luft auszuschliessen und das  Wachstum von Schimmel von innen heraus  zu verhindern.    Es sind schon verschiedene andere Me  thoden zum Einpacken von natürlichem Käse  vorgeschlagen worden.

   Aber im     allgemeinen     haben diese nicht. die Schwierigkeiten ver  meiden können, die durch das     \Vachstum    des  Schimmels und den Verlust von Feuchtigkeit  verursacht      -aren,    oder diese Methoden     haben     sich als unpraktisch und     unwirtschaftlich    in  der Anwendung herausgestellt.  



  Die Käsepackung gemäss der Erfindung  kennzeichnet sich dadurch,     dass    ein Käse  block vollständig von einem oberflächlich an  haftenden, biegsamen, mittels Druck schliess  baren Film eingehüllt ist, der ans einer       N@Tachsgunimimischi        iig    besteht, die eine An  fangsviskosität von mindestens 8000 Sekun  den, gemessen im     Scott        Viskosimeter    bei     90     ,  besitzt.  



  Das Verfahren gemäss der Erfindung zur  Herstellung der obigen Käsepackung kenn  zeichnet sieh dadurch, dass man den Käse  vollständig in einen an dessen Oberfläche an  haftenden, biegsamen, mittels Druck schliess  baren Film einhüllt, der aus einer Wachs  gummimischung hergestellt ist, die eine An  fangsviskosität von     mindestens    8000 Sekun  den, gemessen im     Scott        Viscosimeter    bei 90  ,  besitzt, und dass man daraufhin auf den den  Käse einhüllenden Film     einen    Druck aus  übt, um den     Film    zum Anhaften an der  Käseoberfläche zu bringen und übereinander  liegende Teile des Filmes miteinander zu ver  binden.  



  Die Erfindung ist in einer     bevorzugten          Ausführungsform    in der Zeichnung erläutert  und wird im folgenden ausführlicher be  schrieben.  



       Fig.    1 stellt einen grossen     Käseblock    dar.  der in kleinere Blöcke gleicher Grösse     #ge-          schnitten    ist;       Fig.    2 stellt das biegsame, ohne fremden  Klebstoff     verschliessbare    Einwickelpapier  dar, das zum Verpacken der einzelnen klei  neren Käseblöcke dient, die aus dem grösseren  Block herausgeschnitten sind;       Fig.    3 veranschaulicht eine     Zwischenstufe     des Einwickelns;           Fig.    4 stellt den vollständig     eingewik-          kelten    Block dar;

         Fig.    5 stellt den eingewickelten Block,  wie er in     Fig.    4 veranschaulicht ist, dar, und  zwar vor dem Einwickeln mit einem     Blatt     Krepp-Papier;       Fig.    6 veranschaulicht den vollständig in  das Krepp-Papier     eingewickelten    Block;       Fig.    7 veranschaulicht eine Anzahl von  fertig verpackten Blöcken, wie sie in     Fig.    6  dargestellt sind, die vor dem Pressen neben  einander gelegt sind;       Fig.    8 zeigt die Blöcke in einem zum  Pressen dienenden Rahmen;

         Fig.    9 zeigt den in     Fig.    6 dargestellten  Block, der in eine einzelne     Pressform    ge  bracht ist;       Fig.    10 zeigt einen Käseblock, der in  einen ohne fremden Klebstoff verschliess  baren Film eingewickelt ist, welcher die  Angabe des Herstellers trägt;       Fig.    11 zeigt einen Käseblock, der mit  einem ohne fremden Klebstoff verschliess  baren     Film    nach einem andern Verfahren  eingewickelt ist, wobei die Endteile vor dem  Falten abstehen;

         Fig.    12 ist eine Ansicht der gleichen  Käsepackung, wie sie     in        Fig.    11 dargestellt  ist, wobei die Endteile in die Schliessstellung  gefaltet sind;       Fig.    13 ist ein     Querschnitt    durch     einen     Käseblock, der nach einem andern Verfahren  eingeschlagen wird;       Fig.    14 zeigt den nächsten Schnitt beim  Einwickeln eines Käseblockes, wie er in       Fig.    13 dargestellt ist.  



  Die Umhüllung der in der Zeichnung dar  gestellten Käsepackungen kann auf die Ober  fläche des Käses gepresst und haftet hierauf  dicht an der Oberfläche und verhindert die  Bildung von Schimmel. Überdies ist die Um  hüllung wasserdicht, so dass die Molke des  Käses kein     Feuchtwerden    und keinen Zerfall  der Umhüllung verursacht. Die Umhüllung  muss feuchtigkeitsdicht sein und zugleich  verhindern, dass der Käse Feuchtigkeit ver-         liert    und sich an seiner Oberfläche eine     Rinde     bildet.

   Sie ist ferner biegsam, so dass sie       beim        Ausdehnen    oder Zusammenziehen des  Käses in geringem Masse beim Trocknen oder  bei Temperaturänderungen     beständig    an der  Oberfläche festklebt. Überdies passt sie sich  bei einem Druck auf die Oberfläche des  Käses -allen Unregelmässigkeiten der Käse  oberfläche oder solchen, die durch die     Press-          einrichtung    verursacht sind, an. Die Um  hüllung ist auch genügend durchlässig für       Kohlensäuregas,    so dass ein normales Reifen  des Käses ermöglicht ist.  



  Eine Umhüllung, die diese Eigenschaf  ten besitzt, kann beispielsweise aus einem       Wachsgummifilm    hergestellt werden, der  vorzugsweise 6 bis<B>30%</B> Gummi enthält, so  dass er eine Anfangsviskosität von mindestens  8000     Sekunden    (50 cm' gemessen in einem       Scott        Viskosimeter    bei<B>90')</B> besitzt.     Ein    sol  cher Film ist streckbar; wasserdicht, biegsam  und lässt sich durch     Anwendung    von Druck  mit dem darin eingewickelten Käse so ver  schliessen, dass die Packung von selbst nicht  wieder aufgeht.  



  Es können natürlich auch andere Filme  an Stelle derartiger     Wachsgummifilme    ver  wendet werden, wenn sie die gleichen Eigen  schaften     in    bezug auf den Käse besitzen und  sich ebenfalls mittels Druck verschliessen  lassen.  



  Käsestücke von der Form von Rechteck  körpern eignen sich am besten zur Herstel  lung der neuen Packung. Es können jedoch  auch zum Beispiel zylindrische Käsestücke  derart verpackt werden.  



  Beim Verpacken von     #    amerikanischem  Käse hat sich der folgende Arbeitsgang als  vorteilhaft herausgestellt.     Zunächst    werden       Pressstücke    von geeigneter Grösse hergestellt.  So entspricht beispielsweise ein     Pressrahmen,     dessen innere Abmessungen 31/2 Zoll (8,9 cm)  Tiefe, 11 Zoll (27,9 cm) Breite und 14 Zoll  (35,5 cm) Länge     betragen,    20 Pfund (9,1 kg)  von amerikanischem Käse, der in die folgen  den kleineren Stücke geschnitten werden       kann.       
EMI0004.0001     
  
    Anzahl <SEP> der <SEP> Laibe <SEP> Gewicht <SEP> des <SEP> Abmessungen <SEP> des
<tb>  im <SEP> Pressstück <SEP> einzelnen <SEP> Laibes <SEP> einzelnen <SEP> Laibes
<tb>  8 <SEP> 2,

  5 <SEP> Pfund <SEP> 3,5 <SEP> X <SEP> 3,5 <SEP> X <SEP> 5,5 <SEP> Zoll
<tb>  (1,1 <SEP> kg) <SEP> (8,9 <SEP> X <SEP> 8,9 <SEP> X <SEP> 14 <SEP> cm)
<tb>  4 <SEP> 5 <SEP> Pfund <SEP> 3,5 <SEP> X <SEP> 3,5 <SEP> X <SEP> 1.1 <SEP> Zoll
<tb>  (2,3 <SEP> kg) <SEP> (8,9 <SEP> X <SEP> 8,9 <SEP> X <SEP> 27,9 <SEP> cm)
<tb>  2 <SEP> 10 <SEP> Pfund <SEP> <B>3,5</B> <SEP> X <SEP> 5.5 <SEP> X <SEP> 14 <SEP> Zoll
<tb>  (4,5 <SEP> kg) <SEP> (8,9 <SEP> X <SEP> 1:

  1 <SEP> X <SEP> 35.5 <SEP> cm)            'Wenn    man einen     Pressrahmen    verwendet,  dessen innere     Abmessungen        4'%q    Zoll (11,1     ein)          Tiefe,    11 Zoll<B>(27,9</B> cm) Breite und     14',71    Zoll    <B>(36,7</B>     (!m)        Länge        betragen,    so ist     es        m5g-          lich,        hierin    28 Pfund (12,7 kg) eines ameri  kanischen Käses unterzubringen,

   der in     fol-          ge.nfle    Grössen     geschnitten    werden kann:  
EMI0004.0019     
  
    Anzahl <SEP> der <SEP> Laibe <SEP> Gewicht <SEP> des <SEP> Abwes:ungen <SEP> des
<tb>  im <SEP> Pressstück <SEP> einzelnen <SEP> Laibs <SEP> e!nzelnen <SEP> Laibes
<tb>  56 <SEP> 0,5 <SEP> Pfund <SEP> 13i,, <SEP> X" <SEP> 21,'"; <SEP> X <SEP> 4'; <SEP> Zoll
<tb>  (<B>2</B>30 <SEP> g) <SEP> (3,5 <SEP> >\- <SEP> 5,2 <SEP> X <SEP> 11,1 <SEP> cm)
<tb>  28 <SEP> 1 <SEP> Pfund <SEP> 23g1 <SEP> X <SEP> 21!1,;

   <SEP> <I>X <SEP> V1,</I> <SEP> Zoll
<tb>  (453 <SEP> g) <SEP> (7,0 <SEP> X <SEP> 5.2 <SEP> X <SEP> 11.1 <SEP> cm)       Der     Quark    wird mit     ettva    7 ö     Über-          schLiss    über das     Fassungsvermögen    der     Press-          form    in diese eingewogen. Dies ist das  übliche Verfahren beim Käsepressen. So wer  den     beispielsweise    in einen     Pressrahmen,    der  ?8 Pfui d (12,7 leg)     fasst,    30 Pfund<B>(13,7</B> kg)       Quark    eingefüllt. Der Quark wird dann in  dem     Pressrahmen    etwa ?.

   Stunde lang     ge-          presst.    um einen Block 10 von     ungereiftem     Käse     herzustellen,    der die Gestalt -des     Press-          rahmens        besitzt,    wie dies in     Fig.    1 darge  stellt     ist.    Der     ungereifte    Käse wird dann in       üblicher        Weise    in ein     Presstuch    e     ingeschla-          Igen,

      nochmals in den Rahmen     zurüclzgebraeht          lind    nochmals mindestens zwei Stunden lang       Oepresst,    um jeden in der     Käsemasse    vor  handenen     Hohlraum    zu schliessen und etwa       einzeehmolzene    Molke zu beseitigen. Der       Krise    wird dann aus der Presse heraus  genommen und das Tuch entfernt.  



  Der so hergestellte Käseblock wird nun  in eine Anzahl kleinerer     Käseblöcke    11 von    bestimmter Grösse unterteilt. Die einzelnen       K2inel)IÖeke     -erden dann in Filme 12 aus       Mtiiclisgunimi    von passender Grösse vollstän  dig eingehüllt.

   Es ist von Vorteil, genügend  grosse     Blälter    des     Wachsgummis    zu verwen  den, so dass die     Kanten    des     Mraclisgummi-          blattes    nach dein Ein     wickeln    des Käses sich  an den Rändern ein wenig     überdecken.    wie  dies bei 13 dargestellt ist. so dass die Ränder  des Filmes beim     nachfolgenden    Pressen von  selbst dicht aufeinander haften und dadurch  der Käse     überall    vollständig vom Luft  zutritt     abgeschlossen    ist.  



  Uni ein vollständiges dichtes     Einhüllen     des     Wises    sicherzustellen. werden die     Pak-          kun-en    in den Rahmen 16     zurückgebraelit,     wie dies in     Fig.    8 dargestellt ist, und zwar  in der     gleichen        Reilienfol#-e,    in der sie her  ausgenommen worden sind.

   Sie werden dann       etwa    8     his    10 Stunden unter einem Druck  gehalten, der     genügt,        dass    der Film am Käse       festhaftet.         Um ein Reissen des Filmes während dieses       Pressvorganges    zu verhüten, hat es sich als  zweckmässig erwiesen, die     einzelnen    Packun  gen in ein äusseres Blatt 14 aus trocken ge  wachstem     Krepp-Papier        einzuwickeln,    wie  dies in den     Fig.    5 und 6 dargestellt ist.  Dieses Papier ist etwas nachgiebig.

   Es dient  dazu, den     Waehsgummifilm    während der       Schlusspressung    vor dem Reissen zu schützen.  Es verhindert gleichzeitig ein Aneinander  kleben der     nebeneinanderliegenden    Packungen  während des Pressens. Es ist nicht notwen  dig, dass trocken gewachstes Krepp-Papier  benutzt wird. An Stelle des gewachsten     Pa-          pieres    kann irgend ein anderer passender,  wasserdichter Umschlag verwendet werden,  der die Bildung von Schimmel nicht gestat  tet. Die     äussere    Umhüllung aus Krepp-Papier  kann nach dem Pressen entfernt werden; sie  kann aber auch bei der fertigen Packung ver  bleiben.  



  Die Käsepackungen werden dann aus dem  Rahmen     herausgenommen    und in     einen     Lagerbehälter gebracht, wo sie während  einer bestimmten Zeitdauer reifen. Es wurde  gefunden, dass eine     Reifungstemperatur    zwi  schen 40 und 65   F (4,4 bis<B>18,3 ,</B> C) zufrie  denstellend wirkt. Höhere Temperaturen  verursachen ein zu rasches Reifen, liefern       eine    ölige Oberfläche und können möglicher  weise den Geschmack beeinträchtigen.  



  Die einzelnen Käseblöcke können, nach  dem sie in einen     Wachsgummifilm    eingehüllt  sind, auch in Einzelformen 20 gepresst wer  den, wie dies in     Fig.    9 dargestellt ist, an  statt gesamthaft in den Rahmen eingesetzt  zu werden.  



  Die     Fig.    11 und 12 zeigen     ein    Verfahren  zum Einhüllen der Stirnseiten     eines    Käse  blockes, indem zunächst die Längsteile 29  und 30 des     Filmes    über die     Stirnflächen    des  Käseblockes gefaltet werden, wobei hervor  stehende dreieckige Teile 32 und 33 gebildet  werden. Diese werden dann ebenfalls über  die Stirnflächen gefaltet, wie dies in     Fig.    12  dargestellt ist.

   Der Film kann auch zunächst  längs des Käses mit seinen Rändern zusam  mengelegt werden, wie es bei 35     in        Fig.    13    dargestellt ist, und dann über dem Käse zu  sammengefaltet werden, wie es     Fig.    14 ver  anschaulicht. Die Enden werden hierauf in  passender Weise über die Stirnflächen des  Käseblockes gefaltet.  



  Eine gemäss der     Erfindung    hergestellte  Käsepackung ist     unmittelbar    marktfähig,  nachdem sie aus dem     Reiferaum    entnommen  ist. Unter Verwendung geeigneter Anilin  tinten oder solcher auf     Olgrundlage    ist es  möglich, vor dem Verpacken Kennzeichen,  z. B. Namen oder Marken auf die Wachs  gummiblätter aufzudrucken, so dass keine  weitere Packung notwendig ist.

   Die Um  hüllung kann auch mit einem Relief versehen  oder in anderer passender Weise mit Kenn  zeichen 25 zur     Bezeichnung    des Herstellers  ausgestattet werden, wie dies in     Fig.    10 an  gedeutet ist.     Gewünschtenfalls    kann der  Käse     wie    Butter in einen Karton gehüllt  werden.  



  Die Verwendung von     Wachsgummifilmen     zum Verpacken amerikanischen Käses zeitigt  verschiedene Ergebnisse. Sie ermöglicht das  Einschlagen des Käses im     Augenblick    der  Herstellung, da in der Packung eine geeig  nete Reifung     stattfindet.    Sie verhindert weiter  die Bildung von     Rinde    auf der Oberfläche des  Käses infolge der Tatsache, dass der Feuch  tigkeitsverlust sehr     viel    geringer ist als bis  her. Sie verhindert weiter die     Bildung    von  Schimmel auf dem Käse, wodurch eine spä  tere     Reinigung    desselben überflüssig wird.

    Schliesslich kann eine solche Packung so gut  gekennzeichnet werden, dass der Verbraucher  den Kauf auf Grund von Kennzeichen, z. B.  Namen oder Qualitätsangaben wiederholen  kann.  



  Anstatt     einen    grossen Rohkäse herzustel  len und diesen dann in     kleinere    Stücke zu  schneiden, kann man auch einen     Pressrahmen     verwenden, der Unterteilungen besitzt, so dass  beim     Pressvorgang        Käsestücke    von der ge  wünschten Grösse entstehen.     Hierdurch    wird  das nachträgliche Zerschneiden des gepressten  Rohkäses überflüssig. Dies Verfahren ist  besonders zweckmässig,     wenn    grössere Käse  blöcke, beispielsweise solche von 5     Pfund         (2,3 kg) oder mehr     gewünscht    werden.

   Nach  dem der Käse auf diese Art gepresst wurde,  wird er in ähnlicher Weise verpackt, wie  die durch nachträgliches     Zerschneiden        her-          gestellten     Der umhüllende Film klebt an der Ober  fläche des Käses stets fest, selbst während  einer geringen     Zusammenziehung    oder Aus  dehnung desselben, und ebenso auch während  der Reifezeit.

   Obgleich es     bekannt        ist,    dass  Gase entwickelt werden, wenn der Käse reift,  beult sich der Verpackungsfilm für gewöhn  lich nicht aus und trennt sich auch nicht von  der Oberfläche des Käses infolge dieser     Gas-          entwicklung,    da der Film diese Gase ent  weichen lässt. Offenbar werden die Gase vom  Film aufgenommen oder ebenso schnell ge  löst, wie sie an der Oberfläche des Käses ent  stehen, und dann an die äussere Oberflüche  des Filmes mit etwa derselben     Geschwindig-          keit    abgegeben, mit der die Absorption statt  findet.  



  Bei Anwendung von durchscheinenden       Verpackungshüllen    ist es möglich, die Farbe,  den Zustand, die Beschaffenheit und andere       Eigenschaften    des eingeschlossenen     Käses          festzustellen.    Die     Verpackungfiline    können  auch gefärbt oder trübe sein. Sie     kiinnen     leicht von der Oberfläche des Käses     entfernt     werden, ohne dass irgend     welcher    Käse daran       festkleben    würde. Da die Umhüllung feuch  tigkeitsdicht ist, wird auf der Oberfläche des  Käses keine Rinde gebildet, da praktisch  keine Feuchtigkeit aus der     Packung    ent  weicht.

    



  Die gemäss der Erfindung hergestellte  Käsepackung kann viele     -N#@'ochen    gelagert  werden, ohne dass sie austrocknet, schlecht  wird, oder ihr Ansehen und ihren Geschmack  verliert. Die Packung ist im Aussehen sehr  anziehend und lässt sich bequem handhaben.  Es ist möglich, Einheiten verschiedener  Grösse zu verpacken, je nach den Erforder  nissen des Marktes, und zwar von     TZ,    Pfund       (0,23    kg) bis zu grösseren Stücken, die für  Hotels und Clubs oder für Einzelhandels  geschäfte geeignet sind, um hier in kleinere  Stücke geschnitten zu werden.

      Vom Gesichtspunkt der hygienischen  Handhabung bietet die     Käsepackung    gemäss  der     Erfindung    Vorteile, da die Verunreini  gung des Käses verhindert wird,     denn    er ist  von dem     Aubenbliek    seiner     Herstellung    an,  bis er den Käufer erreicht, dicht verschlos  sen und gegen alle Verunreinigungsmöglich  keiten geschützt.  



  Es ist darauf hinzuweisen, dass das neue  Verfahren zum     Verpacken    von Käse auf alle  Arten von Käse anwendbar ist, gleichgültig,  ob es sich um gereiften oder     ungereiften    Käse  handelt. Obwohl die anhand der Zeichnung       erläuterten    Beispiele sich auf das     Verpacken          von    frischem Käse beziehen, kann man auch  lange gereiften Käse in kleine Stücke schnei  den     und    sie in der erläuterten Weise ver  packen. Man kann auch kalt oder heiss  fabrikmässig hergestellten Käse derart ver  packen, unter Verwendung eines Filme, der  den geeigneten     Erweichungspunkt    besitzt.  



  Man kann auch einen mittels Druck ver  schliessbaren Film auf die innern Flächen  eines Kartons aufbringen, wie er etwa zum  Verpacken von Butter     verwendet    wird und  den Käse in einem solchen Karton durch  Anwendung von Druck verschliessen. Der  Film befindet sich hierbei mit der Ober  fläche des Käses in Berührung. Es     u-urde          ii:dessen    gefunden, dass auch dieses Verfah  ren nicht so wirksam ist wie die Verwen  dung des Filmes allein.  



  Der hier verwendete Ausdruck .,Gummi"  umfasst alle     Sorten    von Gummi oder gummi  ähnlichen Produkten natürlicher oder synthe  tischer Herkunft. Ebenso umfasst der Aus  druck     "Wachs"    alle Sorten von Wachs oder   -achsähnlichen Produkten natürlicher oder       svnthetischer    Herkunft.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH I: Käsepackung, dadurch gekennzeichnet, dass ein Käseblock vollständig von einem oberflächlich anhaftenden, biegsamen, mit tels Druck schliessbaren Film eingehüllt ist. der aus einer Wachsgummimisehung besteht, die eine Anfangsviskosität von mindestens 8000 Sekunden, gemessen im Scott Viskosi- meter bei<B>90',</B> besitzt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Käsepackung nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Käse von einem Film aus einer Wachsgummi mischung vollständig umschlossen ist. 2. Käsepackung nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass der Film zwischen 6 und<B>30%</B> Gummi enthält. B.
    Käsepackung nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass auf den Film Kennzeichen mit Anilintinte aufgedruckt sind, welche die Herkunft des Käses an geben. PATENTANSPRUCH II: Verfahren zur Herstellung der Käsepak- kung nach Patentanspruch I, dadurch ge kennzeichnet, dass man den Käse vollständig in einen an dessen Oberfläche anhaftenden, biegsamen, mittels Druck schliessbaren Film einhüllt, der aus einer Wachsgummimischung hergestellt ist, die eine Anfangsviskosität von mindestens 8000 Sekunden, gemessen im Scott Viscosimeter bei<B>90',
    </B> besitzt, und dass man daraufhin auf den den Käse einhüllen den Film einen Druck ausübt, um den Film zum Anhaften an der Käseoberfläche zu bringen und übereinanderliegende Teile des Filmes miteinander zu verbinden. UNTERANSPRüCHE: 4. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man eine ge presste Masse von urgereiftem Käse in den genannten Film einhüllt und ihn in dieser Hülle reifen lässt. 5.
    Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man Quark zusammenpresst, um urgereiften Käse zu bilden, diesen Käse in Stücke von be stimmter Grösse teilt und diese Stücke einzeln in den genannten Film einhüllt. 6.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 5, dadurch gekennzeioh- net, dass man die so hergestellten Pak- kungen mit einer äussern Umhüllung umschliesst, auf die so eingewickelten Einheiten Druck einwirken lässt, um die einander übergreifenden Teile der Um hüllung miteinander zu verbinden und gleichzeitig etwa in der Packung enthal tene Luft auszutreiben, und dann die Käsestücke reifen lässt.
    7. Verfahren nach Patentanspruch II und Unteransprüchen 5 und 6, dadurch ge kennzeichnet, dass -man als äussere Um hüllung ein Blatt aus trocken gewach stem Krepp-Papier verwendet. B. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man in einem Rahmen Quark im Überschuss über die Menge, die er normalerweise fasst, zu sammenpresst, so dass er sich der Gestalt des Rahmens anpasst, den so gebildeten Käse in ein Tuch einschlägt, ihn dann nochmals während etwa zwei Stunden auspresst, um etwa im Käse enthaltene Hohlräume zu schliessen, den so gebil deten Käse in kleinere Einheiten schnei det,
    diese Einheiten in einen Film aus einer Wachsgummimischung einschliesst, die einzelnen Packungen dann mit ge wachstem Krepp-Papier umhüllt, darauf hin Druck auf die Packungen einwirken lässt, um den Film zum Anhaften an der Käseoberfläche zu bringen und über einanderliegende Teile des Filmes voll ständig miteinander zu verbinden und schliesslich den so eingewickelten Käse reifen lässt. 9.
    Verfahren nach Patentanspruch II und Unteranspruch 8, dadurch gekennzeich net, dass man die Packungen nochmals in den Pressrahmen hineinbringt, nachdem sie mit Krepp-Papier eingewickelt sind, und zwar in der gleichen Reihenfolge, wie sie aus dem Rahmen herausgenom men worden sind,- daraufhin Druck auf die so vereinigten Packungen etwa 8 bis 10 Stunden einwirken lässt,
    um die ein zelnen Käseeinheiten vollständig mit dem Wächsgummifilm zu verbinden, dann die Packungen aus dem Rahmen heraus nimmt, und schliesslich den so eingepack ten Käse reifen lässt. 10. Verfahren nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass man einen Film verwendet, der aus einer '?Ila.ehs- gummimisehinmg besteht, die mindestens 6 bis<B>30%</B> Gummi enthält.
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