DE582829C - Verfahren zum Umhuellen von Lebensmitteln - Google Patents

Verfahren zum Umhuellen von Lebensmitteln

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DE582829C
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    • AHUMAN NECESSITIES
    • A23FOODS OR FOODSTUFFS; TREATMENT THEREOF, NOT COVERED BY OTHER CLASSES
    • A23PSHAPING OR WORKING OF FOODSTUFFS, NOT FULLY COVERED BY A SINGLE OTHER SUBCLASS
    • A23P20/00Coating of foodstuffs; Coatings therefor; Making laminated, multi-layered, stuffed or hollow foodstuffs
    • A23P20/10Coating with edible coatings, e.g. with oils or fats

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  • Chemical & Material Sciences (AREA)
  • Oil, Petroleum & Natural Gas (AREA)
  • Life Sciences & Earth Sciences (AREA)
  • Engineering & Computer Science (AREA)
  • Food Science & Technology (AREA)
  • Polymers & Plastics (AREA)
  • Meat, Egg Or Seafood Products (AREA)

Description

  • Verfahren zum Umhüllen von Lebensmitteln -Die Erfindung betrifft eine Hülle für Nahrungsmittel, die solche Artikel ohne Belassung von Luftzwischenräumen derart einhüllt, daß sie t. ihr gefälliges, appetitliches und frisches Aussehen bewahren, a. vor Austrocknung geschützt sind, 3. gegen äußere Einflüsse, wie Bakterien, Schimmel und Unreinlichkeiten, geschützt sind und ¢. auch nach längerer .Aufbewahrungsdauer genügende Beständigkeit gegen mechanische Einflüsse, insbesondere Stöße, haben, ohne andererseits spröde zu werden.
  • Diese Verpackungsart soll dort Verwendung finden, wo die hierfür in Betracht kommenden Verpackungsstoffe, insbesondere Paraffin-, Pergament- oder Wachspapiere, den Ansprüchen deshalb nicht genügen, weil es damit nicht gelingt, die Artikel ohne Bildung von Zwischenräumen zu verpacken.
  • Um diesen Übelstand zu beseitigen, ist bereits der Vorschlag gemacht worden, Nahrungsmittel durch Eintauchen in die verschiedensten Lösungen und Suspensionen, z. B. von Paraffin, Ceresin, Gelatine, Leim, mit einer Hülle zu versehen, die insbesondere in den beiden letztgenannten Fällen nach erfolgtem Aufbringen gehärtet wurde.
  • Alle diese Verfahren haben sich in der Pra:us nicht oder nur in geringem Umfange durchgesetzt.
  • Die Gründe sind verschiedenartiger Natur. In vielen Fällen leidet das natürliche und insbesondere frische Aussehen der Nahrungsmittel. Es spielt ferner die komplizierte Herstellung und Behandlung und die damit verbundene Unwirtschaftlichkeit eine Rolle.
  • Die Anwendung von Härtungsmitteln, insbesondere Formaldehyd, machen die Hülle unverdauhch und beeinträchtigen den Geschmack der Nahrungsmittel. Es hat sich ferner gezeigt, daß die nach bekannten Tauchverfahren hergestellten Hüllen nach einer gewissen Zeit' spröde und brüchig werden und auch den mechanischen Beanspruchungen bei der Lagerung und beim Transport sowie der Versendung nicht genügend Widkerstand leisten.
  • Alle diese Nachteile vermeidet die Erfindung, durch welche .eine Hülle geschaffen wird, die das ursprüngliche frische Aussehen der Nahrungsmittel nicht verändert, ohne Bildung von Luftzwischenräumen dicht abschließt, gegenüber den zu verpackenden Nahrungsmitteln und dem Verbraucher vollkommen neutral bleibt und auch nach längerer Dauer noch genügend stoßfest ist und nicht spröde wird. Die allen diesen Anforderungen entsprechende Hülle wird erfindungsgemäß hergestellt durch Eintauchen der Nahrungsmittel in eine gemäß Patent 41 5 ¢64 hergestellte Stoffemulsion und daran anschließende Räucherung. Wohl ist es bekannt, künstliche Wursthüllen zu räuchern. Davon unterscheidet sich das vorliegende Verfahren dadurch, daß die Räucherung der Hülle mit den Lebensmitteln erfolgt.
  • Der Erfolg ist der, daß die Hülle bei dem ja unvermeidlichen Eintrocknen der Nahrungsmittel mitgeht, so daß das natürliche Aussehen derselben nicht verändert wird.
  • Zweckmäßig setzt man der Emulsion einige Prozente, beispielsweise ungefähr 5 %, von Weichmachungsmitteln, insbesondere Glycerin oder Öl, zu; derartige Zusätze vermindern des weiteren die Gefahr des Sprödewerdens der Hülle.
  • Die Eintauchdauer beträgt im Höchstfall z Sekunden; auch das ist für die praktische Durchführung des Verfahrens von größter Bedeutung. I\Tach Bildung der Hülle auf dem getauchten Nahrungsmittel, die ja sofort erfolgt, wird in bekannter Weise geräuchert. Dann ist das Nahrungsmittel mit einer für die Lagerung, den Transport und sonstigen Handhabung geeigneten und jeder anderen Anforderung entsprechenden Hülle versehen.
  • Die Erfindung bezieht sich selbstverständlich nur auf solche Lebensmittel, die einen Räucherungsvorgang durchmachen bzw. durchmachen können. Ausführungsbeispiel Abfallprodukte tierischer Haut werden einem sorgfältigen Remigunbsprozeß unterzogen, wie dies z. B. bei der Herstellung von Speisegelatine bekannt ist. Nach dem ReinigungsprozeB wird das Material einer sehr intensiven Zerkleinerung unterworfen, d. h. es lviid zunächst auf dazu geeigneten Naßmühlen möglichst weitgehend zermahlen und hierauf noch auf Walzenreibmaschinenoder auch auf einer holloidmühle unter weiterem Wasserzusatz zu einer kolloidalen Suspension aufgeschlossen. .
  • In diese Suspension wird ein roher Schinken etwa i Sekunde e ingetaucht. Die Hülle «zrd durch Trocknung bei gewöhnlicher Zimmertemperatur gebildet. Der Schinken kommt dann in die Rauchkammer, wo die Räucherung in üblicher Weise erfolgt.
  • Das Verfahren ist in gleicher Weise für jedes Nahrungsmittel anwendbar, wo überhaupt Räucherung in Frage kommt,. d. h. insbesondere für Fleischwaren, aber auch für Fische, Räucherkäse usw.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Umhüllen von Lebensmitteln mit einer aus einer Stoffemulsion gemäß Patent 415 464 hergestellten Hülle, dadurch gekennzeichnet, daß die Lebensmittel in die Emulsion kurz .eingetaucht und anschließend geräuchert werden.
DES102828D 1932-01-16 1932-01-16 Verfahren zum Umhuellen von Lebensmitteln Expired DE582829C (de)

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