CH196378A - Einrichtung zur Filmführung für Tongeräte, insbesondere zum Anbau an Schmalfilmprojektoren. - Google Patents

Einrichtung zur Filmführung für Tongeräte, insbesondere zum Anbau an Schmalfilmprojektoren.

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CH196378A
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  Einrichtung zur Filmführung für Tongeräte, insbesondere zum     Anbau     an     Schmalfilmprojektoren.       Die Erfindung bezieht sich     auf    eine     Ein-          richtung    zur     Filmführung    für Tongeräte,  die mit einer vom Film mitgenommenen       Schwungmasse    versehen     ist,    insbesondere  zum Anbau an     Schmalfilmproj.ektoren.    Die       Einrichtung    kann derart     ausgebildet    sein,       da13    :

  die     Mitnahme    der     Schwungmasse    da  durch     erfolgt,        dass!,der        Film        über        eine        glatte     Rolle,     @die        mit,der        Schwungmasse    verbunden  ist und an ,der die Steuerstelle für     den.    Ton  liegen kann,     geführt        ist.    Es     ist        bekannt;

      bei  solchen     Einrichtungen    in     Filmlaufrichtung     vor :der Steuerstelle eine     Bremsvorrichtung     vorzusehen, die -dafür sorgt, dass der Film auf  der glatten Rolle     gespannt    aufliegt;

   ferner  ist es bekannt, vor dieser Rolle einen     Schlei-          fenfänger    anzubringen, der die Aufgabe hat,  die     Filmschwankungen    abzufangen,     dis     durch .die Bewegung .des     Malteserkreuzes    er  zeugt werden.     Die        Bremsvorrichtung    ist bei  bekannten     Einrichtungen    als     1-#eibungsbremse            ausgebildet,    z.

   B. in Form     einer        feststehen-          den    Gleitbahn, gegen die der Film durch un  ter     Federwirkung    stehende Kurven     gedrückt     wird.     Eine    solche     Bremsvorrichtung    hat aber       den.        Nachteil,        idass    der Film mechanischen       Beschädigungen    unterliegt.

   Ausserdem ist es  sehr     schwierig,    mit diesen Bremsvorrichtun  gen die geeignete     konstante        Filmspannung    an  der     Steuerstelle    zu erzielen. Dieses. Problem  macht sich     besonders    bei     .Schmalfilmgeräten     bemerkbar,     wenn.    zum Beispiel ein Tongerät  an einen vorhandenen     Schmalfilmprojektor     angebaut wenden soll.

   In solchem Falle muss       nämlich        adle    Filmspannung vor der Steuer  stelle nicht nur     möglichst    konstant sein, son  dern. auch so     eingeregelt    werden     können"dass     der     vorhandene        Antriebsmotor    nicht über  lastet wird. Man     muss    :daher bestrebt sein,  den Filmzug möglichst gering zu halten.

         Dementsprechend    bezweckt vorliegende     Er-          findung,    diejenigen Elemente, die zur Hem-           mung        und    Beruhigung des Filmlaufes vor  der Steuerstelle liegen, so auszubilden, dass  sie ihren Zweck erfüllen, ohne dass ein über  mässiger     Filmzug-    erforderlich wird.  



  Dieser     Zweck    wird gemäss der Erfindung  dadurch zu     erreichen    versucht, dass die Ein  richtung zur Filmführung vor der Steuer  stelle zwei Rollen     besitzt,    zwischen die     hin-          durch    der Film geführt wird, von denen die  eine     unter    der Wirkung einer Feder steht,  die das     Bestreben        hat,    sie mit der     andern     Rolle, deren Drehachse fest ist, in Berührung  zu bringen, und dass in     Filmlaufrichtung    vor  diesen Rollen     Führungsmittel    liegen, die so  angeordnet sind,

   dass sich die vor diesen Füh  rungsmitteln vorhandene lose     Filnisch,leife    in       Filmlaufrichtung    nicht über diese     Fühiaings-          mittel        hinaus    ausbilden kann. Die Brems  vorrichtung besteht demnach aus einer Rolle,  deren Drehachse fest ist, gegen die .der Film  durch eine     unter    Federspannung stehende       Rolle     wird. Es ist zweckmässig, die  Federkraft regelbar zu machen. Eine solche       Bremse    ist nun allein schon gegenüber     be-          kannten.        Bremsen    vorteilhaft.

   Sie genügt  aber noch nicht     allein    allen     Anforderungen,     die zur Beruhigung des Filmlaufes zu stellen  sind. Es ist ausserdem noch     erforderlich,    dass  in     Filmlaufrichtung    vor dem Rollenpaar die  ser Bremse weitere Führungsmittel vorgese  hen sind, die so angeordnet sind,     da.ss    eine  lose     Filmschleife,    die sieh     beispielsweise    hin  ter dem     Malteserkreuz        ausbildet,    sich nicht.  durch das Rollenpaar der Bremse     hindurch     zur Steuerstelle fortpflanzt.

   Solche     Füh-          rungsmittel    können aus zwei h     int,#reinander     angeordneten unmittelbar vor der Bremse lie  genden Führungsrollen mit beispielsweise       verhältnismässig    geringem Durchmesser be  stehen.

   Dabei ist der Abstand der Rollen  voneinander     zweckmässig    ebenfalls möglichst  gering, jedoch so gross,     da.ss    sich der Film  zwischen ihnen leicht     hindurchbewegen        kann.          Eine    solche Rollenanordnung kann dann  gleichzeitig zur Filmberuhigung dienen, wie  es bei den     bekannten        Schleifenfängern    der  Fall ist.

   Ihre     Hauptfunktion    besteht     aber     hier .darin, :die mit der neugeschaffenen         Bremsvorrichtung    verbundenen Nachteile zu  beseitigen. die darin bestehen, dass die     Mäg-          liclrkeit        besteht,    dass sich eine Filmschleife  über die     Breilese        hinaus        ausbildet.     



  Die Anordnung wird     zweckmässig    so ge  troffen, dass die unter     Fe.derein-vir.kung    ste  hende Bremsrolle und die eine der     Vorrollen     auf     einem    Hebel gelagert sind, der um die  Achse der zweiten     Vorrolle    drehbar gelagert  ist. Durch diese Anordnung wird das Ein  legen des     Filmes    erleichtert. An der ersten  Torrolle in     Filmlaufrichtung    kann noch eine  seitliche Begrenzung durch eine Blattfeder       vorgesehen    sein, um den     Filmlauf    möglichst  zu begrenzen und die Beruhigung zu ver  bessern.  



  Auf der Zeichnung sind ein Ausfüh  rungsbeispiel des     Erfindungsgegenstandes,     eine     Variante    und eine Einzelheit dargestellt.  



       Fig.    1     zeigt        das     in  F     ig.        _?        ist    die     Variante    dargestellt und       Fig.    3 zeigt die Einzelheit.  



  Gemäss     Fig.    1     sind    auf der Montageplatte  1 die erforderlichen     Filinführungsmittel    an  geordnet. Die Einrichtung gemäss     Fig.    1  wird beispielsweise meinen     Schmalfilmpro-          jektor    zwischen     Malteserkreuz    und N ach  wickelrolle     eingebaut.    Die     Steuerstelle    liegt  an der glatten Tonrolle 2, die mit einer hin  ter .der     Platte    1 liegenden, nicht gezeichne  ten     Sclltvungmasse    verbunden ist.

   Die     A.bta-          stung    erfolgt mittels der Tonoptik 3 und  einer Photozelle     -1,    die innerhalb der Tonrolle  liegt.  



  In     Filmlaufrichtung    unmittelbar vor der  Steuerstelle ist ein Rollenpaar 5 und 6 an  geordnet. Die     Drellaclise    der Rolle 6 ist fest  und die Rolle 5 ist an     einem    Hebel 7 gela  gert, der     seinerseits    auf dem     Bolzen    8 dreh  bar     gelagert    ist und durch die Feder 9 gegen  die Rolle 6     gedrückt    wird. Die Federspan  nung kann durch geeignete bekannte Vor  riehtungen geregelt werden.

   Vor diesem     R.ol-          lenpaar        befinden    sich die     weiteren,    als Füh  rungsrollen     .dienenden        Vorrollen    10 und 11,  deren Achsen     vorzugsweise    in der gleichen       horizontalen        Ebene    liegen.

   Der Film 12, der           beispielsweise    von einem     hier        nicht        "o"e7,eich-          neten        Malteserkreuz        kommt,    bildet vor der       Vorrolle    11 eine     Schleife    und wird hinter  der     Steuerstelle        in        Rsohtung        des,    Filmes     durch     eine     Zackenrolle    oder auch :

  durch die     Auf-          wiekeJspuledurch    die     Einrichtung    gezogen;  dabei     ist    es zweckmässig, hinter der     Steuer-          stelle    eine     unter    :der Wirkung     einer    Feder       stehende    Rolle 13 vorzusehen, die von     dem     Zug     herrührende        Transportschwankungen    be  seitigt.

   Zwischen     .dem        Malteserkreuz    und :der  Rolle 11     kann    auch noch eine weitere ange  triebene,     ZaokenTOlle    liegen.  



  Bei der in     Fig.    2     dargestellten    Variante  ist :die     Bremsrolle    5 zusammen mit der Vor  rolle 10 auf     einem    Hebel 14 angeordnet, der  um     .die        Achse    der     Vorrolle   <B>11</B> drehbar gela  gert ist. An der Rolle 11 ist eine Blattfeder  15 zur     Begrenzung    des     seitlichen.    Filmlaufes  angebracht.

   Die     Vorrollen    5 und 6 werden  zweckmässig so     angeordnet,    dass die Ebene,  die! man     durch    ihre Achsen legen kann, die  Tonrolle ungefähr     tangential    berührt.  



  Eis     ist        vorteilhaft,    sämtliche Rollen an  den     Stellen,    an :denen der     Tonstreifen    liegt,  auszusparen, wie     es    bei 16 in     F'ig.    3 .darge  stellt     ist.    Die     beschriebene        Einrichtung        lä,sst     sich in Aufnahme- und Wiedergabegeräten,  sowie in Geräten zur     Vervielfältigung    von  Tönen     verwenden,    und     besonders        vorteilhaft     ist sie bei     ,Schmalfilmgeräten.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Einrichtung zur Filmführung für Tonge räts mit vom Film mitgenommener Schwung masse, insbesondere zum Anbau an Schmal filmprojektoren, dadurch .gekennzeichnet, dass vor der :Steuerstelle- zwei Rollen vorgesehen sind, zw schen ,die hindurch ,der Film geführt wird und von denen die eine unter der Wir kung einer Feder steht, die das Bestreben hat, sie mit der andern Rolle, deren Drehachse fest ist, in Berührung zu bringen, und :
    dass in Filmlaufrichtung vof diesen Rollen, Füh- rungsmittel liegen, die so angeordnet sind, dass sich die vor diesen Führungsmitteln vor- bandene lose Filmschleife in Filmlaufrichtung nicht über diese Führungsmittel hinaus aus bilden kann.
    UNTERANSPRüCHE 1. Einrichtung nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die die Lage ,der losen Filmschleife bestimmenden Führungsmittel aus zwei Vorrollen be- stehen, die unmittelbar vor dem Rollen paar, ,dessen eine Rolle unter ,
    der Wir kung einer Feder steht, angeordnet sind. 2. Einrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekennzeich net,
    dass die unter Wirkung einer Feder stehende Rolle und eine der beiden in Filmlaufrichtung davor angeordneten VOrrollen auf einem unter Federspan- nung stehenden Hebelarm angeordnet sind, .der um die Achse der zweiten Vor rolle, -drehbar gelagert ist.
    3. Einrichtung nach Patentanspruch, da- ,durch gekennzeichnet, d.ass die eine Vor rolle eine seitliche Filmbegrenzung in Formeiner Blattfeder aufweist.
CH196378D 1935-11-27 1936-10-26 Einrichtung zur Filmführung für Tongeräte, insbesondere zum Anbau an Schmalfilmprojektoren. CH196378A (de)

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