DE719082C - Lichttonwiedergabegeraet - Google Patents

Lichttonwiedergabegeraet

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Publication number
DE719082C
DE719082C DEZ23852D DEZ0023852D DE719082C DE 719082 C DE719082 C DE 719082C DE Z23852 D DEZ23852 D DE Z23852D DE Z0023852 D DEZ0023852 D DE Z0023852D DE 719082 C DE719082 C DE 719082C
Authority
DE
Germany
Prior art keywords
roller
film
clay
sound
sound reproduction
Prior art date
Legal status (The legal status is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the status listed.)
Expired
Application number
DEZ23852D
Other languages
English (en)
Inventor
Dipl-Ing Kurt Braune
Current Assignee (The listed assignees may be inaccurate. Google has not performed a legal analysis and makes no representation or warranty as to the accuracy of the list.)
Zeiss Ikon AG
Original Assignee
Zeiss Ikon AG
Priority date (The priority date is an assumption and is not a legal conclusion. Google has not performed a legal analysis and makes no representation as to the accuracy of the date listed.)
Filing date
Publication date
Application filed by Zeiss Ikon AG filed Critical Zeiss Ikon AG
Priority to DEZ23852D priority Critical patent/DE719082C/de
Application granted granted Critical
Publication of DE719082C publication Critical patent/DE719082C/de
Expired legal-status Critical Current

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Classifications

    • GPHYSICS
    • G03PHOTOGRAPHY; CINEMATOGRAPHY; ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ELECTROGRAPHY; HOLOGRAPHY
    • G03BAPPARATUS OR ARRANGEMENTS FOR TAKING PHOTOGRAPHS OR FOR PROJECTING OR VIEWING THEM; APPARATUS OR ARRANGEMENTS EMPLOYING ANALOGOUS TECHNIQUES USING WAVES OTHER THAN OPTICAL WAVES; ACCESSORIES THEREFOR
    • G03B1/00Film strip handling
    • G03B1/42Guiding, framing, or constraining film in desired position relative to lens system
    • GPHYSICS
    • G11INFORMATION STORAGE
    • G11BINFORMATION STORAGE BASED ON RELATIVE MOVEMENT BETWEEN RECORD CARRIER AND TRANSDUCER
    • G11B7/00Recording or reproducing by optical means, e.g. recording using a thermal beam of optical radiation by modifying optical properties or the physical structure, reproducing using an optical beam at lower power by sensing optical properties; Record carriers therefor

Landscapes

  • Physics & Mathematics (AREA)
  • General Physics & Mathematics (AREA)
  • Rolls And Other Rotary Bodies (AREA)

Description

  • Lichttonwiedergabegerät Brei: Lichttongeräben, bei denen die Tonabnahme .auf einer mit einer Schwungmasse verbundenen umlaufenden Rodle stattfindet, wird diese gewöhnlich durch den Zug des Tonträgers in Umdrehung versetzt.
  • Beim Inbetriebsetzen seines solchen Gerätes treten anfangs starke Tönstörungen auf, da die Tonbahn (Tonrolle) an der Tonabnahmestelle mit dem Tonträger noch nicht synchron läuft. Dies rührt daher, daß der Tonträger eine gewisse Zeit, die sog. Anlaufzeit, benötigt, um die Tonrolle samt der mit ihr verbundenen Schwungmasse auf die für eine einwandfreie Tvnwiediergabe erforderliche richtige Drehzahl zubringen.
  • Die Anlaufzeit hängt dabei von der Haftung des Tonträgers auf der Tonrolle ab. Diese wiederum ist gegeben durch den jeweils vorhandenen Filmzug und_ die Filmsorte. Während einzelne Filmsortn, bedingt duzch eine hinreichende Haftung, eine entsprechend kurve Anlaufzeit ergeben, kann wiederum bei gewissen Filmsorten durch eine zu ;gexin ge Haftung die Anlaufzeit derart groß werden, daß beim Anfahren eines Tonfilms über eine unzulässig lange Zeit Tonstörungen auftreten.
  • Es ist daher schon vorgeschlagen worden, die durch die unterschiedlichen Filmsorten bedingten verschiedenen Haftfähigkeiten durch beispielsweise verschieden starken Filmzug zu regulieren. Zu diesem Zwecke liest man schon eine Einrichtung ,geschaffen, bei der der Tonträger durch eine Andrückkufe gegen eine vor der Tonbahn angebrachte Umlenkrolle gedrückt wurde, um dadurch die Spannung des Films über die Tonbahn und damit die Haftung auf ihr zu r%gulleren. Diese Kufenanordnung vermochte jedoch nur bis zu einem gewissen Maße leine Reduktion der Anfahrtszeit zu bewirken und könnte bei starkex Abbremsung dem Film schädlich werden. Rollen, die den Tonfilm während des. BetrIebes an die Tonrolle andrücken und die sich im Bedarfsfall vorn Hand aus von dieser wegklappen lassen, sind ebenfalls bekannt:. Auch solche Rollen :ermöglichen es, die Reibung zwischen dem Film und der ungezahnten. Tonrolle zu erhöhen; sie können dabei auch gleichzeitig als Umlenk rollen für den Tonfilm wirken. Derartige R@ollen sind auch bereits mit einer Gummiauflage versehen worden, um sie fest gegen den Tonfilm drücken zu können und so: die Reibung zwischen Film und Tonrolle noch mehr zu erhöhen. Diese Rollen sind dann auch als Führungsrollen für den Film ausgebildet worden und waren auch nach Belieben wegklappbar !eingerichtet.
  • Die Erfindung betrifft ein Tonfilmgerät mit einer vom Film mitgenommenen Tonralle und mit einem Spannrollensystem hinter dier Tonrolle, durch dessen Ausschlag beim Anlaufen des Gerätes der Reibungsdruck zwischen Film und Tonrolle mittels einer federnden Druckrolle erhöht wird, während beim Stillsetzen des Gerätes diese Druckralle abgehoben ist. Solche Anordnungen sind bereits vorgeschlagen und daher für sich nicht Gegenstand der vorliegenden Erfindung; bei einer dieser Anordnungen lieb die Andrückrolle auch im normalen Betrieb dauernd an der Tonrolle an, was bekanntlich zu einer e r 'höhten, Beanspruchung t' der Lagerung der Tonrolle und beim Vorbeigehen einer Klebestelle des Films zu Tonstörungen führt, weshalb man auch in einer Ebene frei bewegliche Andrückrollen schon vorgesehen hat; bei einer anderen vorgeschlagenen Anordnung liegt zwar die Andrückrolle nur beine Anlauf bzw. erhöhten Filmzug an der Tonrolle an, aber da sie im normalen Lauf keinerlei Funktien ausübt, handelt es sich hier um einen Soind@erhauteil. Erfindungsgemäß wirkt die Druckrolle, die auch beim normalen Lauf der Tonrolle unter Federwirkung abgehoben ist, als Umlenkrodle vor der Tonrolle und ist über ein Hebelgestänge mit .dem als S-förmig vom Film umschlungenes Rollenpaar ausge-, bildeten Spannrollensystem kraftschlüssig verbunden.
  • Das Gerät besteht aus einem Gehäuse i, in dem eine Schwungmasse 2 untergebracht ist, auf deren Achse die Tonabnahmerolle 3 befestigt ist. Der Tonträger4 läuft durch eine Anordnung von fünf Beruhigungsrollen 5 hindurch -nach einer Rolle 6 und von da über eine :ortsveränderlich gelagerte Umlenkrolle 7 nach der Tonrolle (Tonabnahmestelle) 3. Hinter der Tonrolle 3 läuft - der Tonträger 4 au.f zwei Rollen 8 und 9 ab, die er S-förm;ig umschlingt. Die Rollen 8 und 9 sind auf einem doppelarmigen Hebel i o drehbar angeordnet, der -um eine Achse i i schwenkbar gelagert ist. Der Doppelhebel io bzw. d ie Rollen 8 und 9 werden durch eine in der Abbildung nicht dargestellte Feder, deren Rückstellh-raft durch eine Luftdämpfung beeinflußt wird, m einer bestimmten Lage gehalten. Diese gesamte Einrichtung dient- zur Ausfilterung von Ungleichförmigkeiten im Lauf des Tonträgers 4, die von: der NachwickeltrommeI des Projektors hervorgerufen werden. Gegen den Doppelhebel io legt sich der eine Arm i9 eines Doppelhebels 12, der um eine Achse 13 drehbar gelagert ist. Das andere Ende 2o des Doppelhebel.s 12 legt sich gegen den um Pinie Aciisc 14. schwenkbaren Träger 15 der Umlenkrolle 7. Die Bewegung des Doppelhebels r= überträgt sich also auf die Rolle 7 und kann ihre Lage gegenüber der Tonrolle-3 verändern.
  • Wird das %Gerät in Betrieb gesetzt, d. h. der Tonträger 4 durch das Tongerät gezogen, so, ist der Filmzug anfangs stärker als während dies normalen Betriebes, da die Tonrolle 3 samt ihrer Schwungmasse 2 noch nicht die normale Drehzahl besitzt. Infolgedessen wird der Doppelhebel i o in Pfeilrichtung verschwenkt, was zur Folge hat, daß sich auch der Doppelhebel 12 in Pfeilrichtung verlagert. Diese Verlagerung bewirkt aber wieder, daß der Träger 15 iti Pfeilrichtung verlagert wird und somit die Umlenkrolle gegen die Tonrolle 3 geprel3t wird. Dadurch wird die Haftung des Tonträgers 4. gegenüber der Tonrolle 3 wesentlich erhöht, und die Tonrolle 3 samt ihrer Schwungmasse 2 kommt dadurch sehr schnell in Umlauf.
  • Durch den schnellen Anlauf wird die Z,-it der nicht störungsfreien Wiedergabe derart verkürzt, daß sie nur noch während des Ablaufs des bei jedem Film vorhandenen Vorspanns auftritt und infolgedessen praktisch nicht mehr stört. Hat die Schwungmasse 2 mit der Tonrolle 3 ihre normale Drehzahl erreicht, so. läßt der Zug des Tonträgers wiederum nach und die vorher verlagerten Bewegungsorgane kehren in ihre alte Stellung zurück. Bei dieser Bewegung werden sie durch eine Feder i 8, die am Tr ägez i 5 befestigt ist, unterstützt.. Durch die Stärke des Zuges wird also die Haftung des Tonträgers gegenüber der Tonrolle 3, auf der er aufliegt, selbsttätig gesteuert.
  • Zur Vermeidung harter Arbeitsbedingungen drückt der Doppelhehel 12 mittels eines federnden Stiftes 16 gegen den Umlenkrollenträger 15, wobei die Federkraft einstellbar ist. Um auch die Lage des Doppelhebels 12 gegenüber dem Doppelhebel. io einstellbar zu machen, ist eine Stellschraube 17 vo-rgesehen. Um ein einwandfreies Arbeiten der Umlenkrolle 7 zu gewährleisten, muß Jiese Rolle genau in der Fluchtrichtung des Films liegen, damit er in seiner ganzen Breite vollkommen gleichmäßig gegen die Tonrolle 3 angepneßt wird. Weiterhin ist zu beachten, daß sich das Filmtrum zwischen den Rollen: 5 und der Tonrolle 3 nicht wesentlich ändern darf, wenn die Umlenkrolle 7 gegen die Tonrolle gepreßt wird, um nicht dadurch eine zusätz-, liehe Änderung des Filmzuges zu erhalten.
  • Die fünf Beruhigungsrollen 5, die vor der Tonbahn 3 angebracht sind, bedingen einen hinreichenden Zug des Tonträgers, um ein betriiebssicheres Arbeiten des Dämpfungs:ausgleIches (Rollen 8, 9) bis zum Endausschlag zu gewährleisten, da dovon wiederum die Steuerung der @ bie-,veglichen Umlenkrolle 7 abhängt. Bei zu losem Zug würde der Dämpfungsausgleich gar nicht ausschlagen und infolgedessen der Tonträger nicht angedrückt werden und sich dann keine Verkürzung der Anlaufzeit ergeben können.

Claims (3)

  1. PATENTANSPRÜCHE: r. Tonfilmgerät mit einer vom Film mitgenommenen Tonrolle und mit einem Spannroll,ensystem hinter der Tonrolle, durch dessen Ausschlag beim Anlaufen -des Gerätes der Reibungsdruck zwischen Film und Tonrolle mittels einer federnden. Druckrollle :erhöht wird, währendbeim Stillsetzen des Gerätes diese Druckrolle abgehoben ist, dadurch gekennzeichnet, daß bei einem Gerät, bei welchem auch beim normalen Lauf der Tonnolle die Druckrolle (7) unter Federwirkung abgehoben ist, diese Rolle (7) bei normalem Tonrollenlauf als Umlenkrodle var der Tonrolle wirkt und über ein Hiehelgestäng@e (15, 12) mit dem als 8-förmig vom Film umschlungenes Rollenpaar (8, 9) ausgebildeten Spannro#llensystem kraftschlüssig verbunden ist.
  2. 2. Lichttonwiedergabegerät nach Anspruich r, dadurch gekennzeichnet, daß die Lage des Hebelgestänges (r2) gegenüber dem Span nrollensystem (8, 9, ro) mittels ,einer Stellschraube (i7) eingestellt werden kann.
  3. 3. Lichttonwiedergabeger ät nach Anspruch r oder 2, dadurch gekennzeichnet, daß der eine Hebel -(2o) des Hebelg,estängeseinen federnden Stift (16) trägt, der sich gegen den Rollenträger (15) legt. q.. Lichttoniviedergabegerät nach Anspruch 3, dadurch gekennzeichnet, daß eine Einrichtung zur Verstellung der Kraft des federnden Stiftes (16) voTgesielien ist.
DEZ23852D 1937-05-05 1937-05-05 Lichttonwiedergabegeraet Expired DE719082C (de)

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DE719082C true DE719082C (de) 1942-03-28

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ID=7626019

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DE (1) DE719082C (de)

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE943443C (de) * 1943-03-26 1956-05-17 Klangfilm G M B H Filmgeraet mit vom Film gezogener Schwungmassenrolle

Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE943443C (de) * 1943-03-26 1956-05-17 Klangfilm G M B H Filmgeraet mit vom Film gezogener Schwungmassenrolle

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