CH196330A - Verfahren zum Behandeln von Ledersohlen. - Google Patents
Verfahren zum Behandeln von Ledersohlen.Info
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Description
Verfahren zum Behandeln von Ledersohlen. Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver fahren zum Behandeln von Ledersohlen vor ihrer Befestigung auf .dem Schuhboden.
Wie bekannt, müssen zur Befestigung auf dem Schuh der Vorder- und Gelenkteil der Lederlaufsohlen erweicht oder "gedämpft" sehn. Es ist üblich, .die Laufsohlen vor ihrer Befestigung in eine Erweichungsflüssigkeit, wie Wasser, gänzlich einzutauchen und ein zuweichen und nach dem Eintauchen voll kommen durchweichen zu lassen.
Diese Verfahrensart hat jedoch gewisse Nachteile, insbesondere wenn. im fertigen Schuh der unerweichte Ferwenteil der Sohle nicht vollkommen vom Absatz verdeckt ist und insbesondere seine Kantenfläche sicht bar bleibt.
Beim Eintreiben von Befesti- gungsmitteln, wie Nägel und Stifte, durch den erweichten Fersenteil .der Laufsohle gibt das Leder um die Eintreibstelle herum leicht nach und trocknet dann in diesem Zustande aus, so dass die Befestigungsmittel sich leicht lockern.
Ferner schrumpft das Leder beim Aus trocknen, so dass oft die beim Befestigen des Absatzes bündig mit diesem abschliessende Kantenfläche des Fersenteälts, der Laufsohle erheblich zurücktritt und eine unschöne Ver tiefung rings um den Absatzsitz des Schuhes herum bildet. Wie bekannt, erfolgt das Ab satzfräsen, Ausglasen, Beizen,
Wachsen und Polieren unmittelbar nach Befestigung der Laufsohle und. des Absatzes, so dass das .Schrumpfen desi Absatzsitzes der Laufsohle auch mitunter ein Platzen der Wachsappre tur verursacht.
Die Erfindungsaufgabe besteht nun darin, die notwendige Erweichung der Lauf sohle, mindestens des Vorderteils und des Gelenkteile durchzuführen, ohne jedoch die oben erwähnten Nachteile dabei in Kauf nehmen zu müssen.
Erfindungsgemäss wird vor dem Erwei chen der Laufsohle durch Eintauchen in eine Erweichungsflüssigkeit der nicht zu erwei chende Teil der Laufsohle (z. B, der Fersen- stand, leichter beschneiden und polieren. Schliesslich hat das Paraffin auch :eine Art. Sch mierwirhung auf den Fräser, so dass des sen Schneiden nicht zu schnell abstumpfen. teil) mit einem die Erweichung verhindern den Stoff, vorteilhaft mit einer Imprägnier flüssigkeit, behandelt.
Beispielsweise wird vor dem Eiweichen der Laufsohle auf irgendeine bekannte Art und Weise, einschliesslich die unter Druck, der nicht zu erweichende Teil der Laufsohle-, insbesondere der Fersenteil bis ungefähr an die Absatzfrontlinie in flüs siges Paraffin eingetaucht und damit im- prägniert. Die Paraffinbehaadlung bean- sprucht nur einige Sekunden.
Die Erwenchungsflüssigkeit wird natür lich so beschaffen sein, dass sie das Im- prägniermittel, wie Paraffin, nicht. angreift und zerstört. Beim Imprägnieren wird ein Teil der in den Lederzellen anwesenden Luft dauernd darin eingesperrt gehalten und ver hindert somit auch ein Eindringen der Er- weichungsflü.ssigkeit in diesen Teil der Sohle.
Durch das Imprägnieren des Fersenteils der Sahle werden weitere Vorteile erreicht. Das imprägnierte Leder, besonders, seine Fleischseite, werden fester und härter und bieten somit eine bessere Verankerungsmög- lichkeit für den Abb-atz. Auch lässt sich die Kantenfläche des imprägnierten Fersenteils der Sohle, wegen ihrer grösseren Härte, im Vergleich zu ihrem meist schwammigen Zn-
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zum Behandeln von Leder sohlen vor ihrer Befestigung auf denl Schuh boden, dadurch gekennzeichnet, da.ss der nicht. zu erweichende Teil der Sohle mit einem das Erweichen dieses Sohlenteils verhindernden :Stoff behandelt wird, worauf die gesamte Sohle in eine Erweichungsflüssigkeit einge taucht wird. UNTERANSPRtrCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, da.ss als: nicht zu erwei chender Teil der Fersenteil in der angege benen Weise behandelt wird.?. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der nicht zu erwei chende Sohlenteil vor dem Erweichen des übrigen Teils in flüssiges Paraffin einge taucht und mit diesem imprägniert wird.
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| CH196330A true CH196330A (de) | 1938-03-15 |
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| CH196330D CH196330A (de) | 1936-06-25 | 1937-06-03 | Verfahren zum Behandeln von Ledersohlen. |
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- 1937-06-03 CH CH196330D patent/CH196330A/de unknown
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