CH192544A - Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung bedruckter Flaschenkapseln aus glutinhaltigem Material. - Google Patents

Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung bedruckter Flaschenkapseln aus glutinhaltigem Material.

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CH192544A
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  Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung bedruckter Flaschenkapseln  aus     glutinhaltigem    Material.    Die Erfindung bezieht sich auf ein Ver  fahren     und    eine     Vorrichtung    zur Herstel  lung von     bedruckten    Flaschenkapseln aus       glutinhaltigem        Material,    insbesondere aus  Gelatine oder     Leim.    Solche Kapseln     können     in     aufgeweichtem        Zustande    auf den Fla  schenhals aufgezogen und     dort        trocknen    ..ge  lassen werden.

   So sehr der     Reklamewert    von  Aufdrucken, Ausprägungen und der     g1.    auf  Gegenständen,     insbesondere    Flaschenver  schlüssen jeder Art erkannt ist, gelingt es  nicht, auch Flaschenkapseln, welche in auf  geweichtem Zustande auf :den     Flaschenhals     aufgezogen und :dort trocknen gelassen wer  den,     mit'    haltbaren Aufdrucken zu versehen.

    Die üblichen Aufdrucke können für solche  Flaschenverschlüsse nicht     Anwendung    fin  den, einmal, weil beim Aufweichen der  Flaschenkapseln der Aufdruck sich löst, zu  mindest jedoch umdeutlich     wird,    und     ferner,     weil die Dehnung der Flaschenkapseln beim  Aufziehen auf den     Flaschenhals    einerseits,    und     die    Schrumpfung der Kapseln beim  Trocknen anderseits die     Bindung    des Auf  druckes mit der Oberfläche der Flaschen  kapseln lockert und der     Aufdruck,    d. h.     die     auf die Kapseloberfläche aufgetragene Farb  schicht abzubröckeln     beginnt.     



  Der Zweck der Erfindung ist demnach,  ein Verfahren zu schaffen, welches es er  möglicht,     Flaschenkapseln    aus     glutinhaltigem     Material, insbesondere aus Gelatine oder       Leim,    mit Aufdrucken zu versehen, deren       Struktur        und    Bindung mit der Oberfläche  der     Masse    beim Aufweichen .derselben keiner  lei     Änderungen        unterliegt,    und die auch       elastisch    genug sind,

   ohne jede     strukturelle     Veränderung die     Dehnung    und     da-rauffol-          gende    Schrumpfung der     Masse    mitzumachen.  



  Gemäss der     Erfindung    wird dies dadurch  erreicht,     dass    die Flaschenkapseln     mit        .einer     derart .zusammengesetzten - Druckmasse be  druckt werden,     dass        Bestandteile    derselben  mit in der     Kapselmasee    enthaltenen Stoffen           unlösliche    chemische Verbindungen bilden.  Zur Erleichterung der Bildung dieser Ver  bindungen wird vorteilhaft :so vorgegangen,  dass die Flaschenkapseln in feuchtem (halb  trockenem) Zustande bedruckt werden.  



  Die gemäss der Erfindung     hergestellten,     bedruckten Flaschenkapseln     weisen    durch  die erzielte innige Vereinigung mit -dem  Aufdruck die     angestrebten    Eigenschaften  auf; sie sind     aufweichbar    und auf die Fla  schen     aufziehbar,        ohne,dass    eine durch Aus  waschen erfolgende oder mechanische Locke  rung der Bindung des     Aufdruckes        mit    der  Flaschenkapsel zu befürchten ist.  



  Gemäss einer     Ausgestaltung    des Verfah  rens kann :die     Fixierung,des    Aufdruckes auf  .den Kapseln dadurch erfolgen,     dass    die     Farb-          stoffpartikelchen    von wasserunlöslichen Stof  fen, z. B. von gewissen Harzseifen oder       Fettsäureseifen    eingehüllt werden.     Hiezu     geht man beispielsweise folgendermassen vor:  Die Flaschenkapseln werden zunächst einer       Badbehandlung    in einer geeigneten Metall  salzlösung, z. B. von     Magnesiumchlorid,    un  terworfen.

   Mit dem gleichen Erfolg können  Lösungen von Zink-, Aluminium-, Kupfer  salzen     etc.        verwendet    werden. Das Bedrucken  erfolgt     mit    einer     Farbstofflösung,    welche  neben den Farbstoffen eine lösliche Harz  seife enthält.

   Durch Reaktion derselben mit  dem innerhalb der Wandung der Kapseln  befindlichen     Metallsalz    erfolgt die Bildung  einer     wasserunlöslichen    Harzseife, welche  den in die Wandung der Masse     eingedrunge-          nen    Farbstoff umhüllt und dadurch in der  Masse     fixiert.    Die Bildung der unlöslichen  Harzseife erfolgt bei     Verwendung    einer       Magnesiumchloridlösung    zum Tränken der       Kapseln    und einer     Kali-Harzseife    als Zu  satz zur zum Bedrucken dienenden     Farb-          stofflösung,

      nach     folgender    Gleichung:       MgC12        +        2RCOOK    =     (RC00)=Mg        -f-        2.KCl.     Dabei bedeutet "R" die mit der     Karbo-          xylgruppe    verbundene     gohlenstoffkette    der  Harzsäure.

   Der überschüssige Farbstoff, so  wie     überschüssiges    Kalium- und Magnesium  chlorid werden durch     geeignete    Nachbehand-         lungsbäder,    die     entweder    aus     reinem    Wasser,  oder aus Wasser mit verschiedenen Zusätzen  bestehen, ausgewaschen.  



  Die Harzseife kann     duroh    Verseifen  eines     Harzes,    z. B. Schellack, Kolophonium       etc.,    mit Kalilauge     hergestellt    werden. Man  kann übrigens auch so vorgehen, dass man  die zu     bedruckende    Masse mit oder Harzseife  tränkt und .das     l@Zagnesiumchlorid    der     Druck-          mas,se    zusetzt.  



  Statt der Harzseifen können auch lös  liche     Fettsäureseifen        verwendet    werden. Ge  eignet ist z. B. gewöhnliche Schmierseife,  welche der Druckmasse zugesetzt wird.  



  Zur Färbung     können        organisohe    gelöste  Farbstoffe, Pigmente,     Substratfarben,    Me  tallpulver     etc.    dienen.  



  Es     sei    nun ein     Ausführungsbeispiel    der       Erfindung    angeführt:  Eine     fertig        geformte        Gelatinekapsel        wird     in einer konzentrierten     Maolnesiumchlorid-          lösung    gebadet und nach     Vollsaugang    der       Gelatine    die überschüssige Lösung abtropfen  gelassen.

   Die Kapsel wird nun mit einer  Druckpaste     bedruckt,    welche aus ,dem Farb  stoff     Fuchsin,    einer     Kali-Harzseife,    .sowie  den üblichen     Verdickungsmitteln    besteht.       Die    Harzseife     kann    durch     Verseifen    von  Schellack mit Kalilauge hergestellt werden.       Überschüssige        Farbpaste    und Chloride wer  den nun durch Baden in Wasser ausge  waschen und die Kapseln getrocknet.  



  Die gemäss     vorliegender    Erfindung     her-          gestellten    Aufdrucke sind     mechanisch    sehr  widerstandsfähig und in Wasser vollkommen  unlöslich; :die     bedruckten    Kapseln     können    in  Wasser     aufgeweicht    und auf die Flaschen  aufgezogen werden, ohne     .dass    der     Aufdruck          verwaschen    wird oder beim Trocknen ab  blättert.  



  Zur Herstellung des Aufdruckes auf die  Flaschenkapseln können mit     Vorteil        Walzen-          oder    Banddruckwerke     verwendet    werden,     die     gegebenenfalls mit Druckschablonen     zusam-          menarbeiten    und durch     .die    die Flaschen  kapseln     hindurchgeführt    werden.

   Zur Durch  führung,des     Vefahrens    gemäss der     Erfindung     wird vorteilhaft     eine    Vorrichtung     verwendet,         die dadurch gekennzeichnet ist,     dass    sie eine  Führungsbahn zum Führen der Kapselträ  ger aufweist und mit Mitteln     zum.    vorüber  gehenden Aufhalten der Kapselträger an  mindestens einer Stelle der Führungsbahn       ausgestattet    ist, wobei an diesen Haltestellen  Druckorgane, wie Walzen, endlose Bänder       oder        dergl.,    derart angeordnet     sind,

      dass die  Druckorgane mit den auf den drehbar ge  lagerten Kapselträgern sitzenden Kapseln  abwälzend     zusammenwirken    und bei dieser       Abwälzbewegung    die Druckmasse, deren  Bestandteile mit in der Kapselmasse enthal  tenen Stoffen     unlösliche    Verbindungen bil  den, auf die Kapseln     übertragen    wird.  



  Auf der Zeichnung sind Ausführungs  beispiele von Vorrichtungen zur Herstellung  von     bedruckten    Flaschenkapseln gemäss der  Erfindung schematisch     dargestellt.    Es     zeigt          Fig.    1 ein Walzendruckwerk mit überein  ander angeordneten     Druckwalzen;        Fig.    2  zeigt ein     Zweifarbendruekwerk    mit hinter  einander angeordneten     Walzenpaaren;        Fig.    3  zeigt eine Einzelheit.

   In     Fig.    4     ist    ein weite  res Ausführungsbeispiel einer Vorrichtung  zum Bedruckender Flaschenkapseln in Vor  deransicht dargestellt;     Fig.    5     zeigt    einen  Schnitt nach Linie     II-II    der     Fig.    4.

   In       Fig.    6 ist     ein    Ausführungsbeispiel einer       Vorrichtung    zum Beschneiden der Ränder  der Kapseln .in     .geschnittenem    Aufriss darge  stellt;     Fig.    7     zeigt    die     Schneidvorrichtung     in Draufsicht;     Fig.    8 veranschaulicht das       Schneidmesser    im Detail     in    Ansicht;     Fig.    9  zeigt eine Ansicht von unten auf das       Schneidmesser    im     vergrösserten    Massstab.  



       Bei    der Vorrichtung     ,gemäss        Fig.    1 wer  den die Flaschenkapseln 1 mit den Kapsel  trägern 2, vorzugsweise     noch    halbfeucht     in     Pfeilrichtung an das Druckwerk herange  bracht. Dieses umfasst je     ober-    und unterhalb  der Führungsbahn der Flaschenkapseln     an-          geordnete        Druckwalzen    3 und 3', die mit  Farbwalzen 4     und    4' zusammenarbeiten.

   Ge  langt eine Flaschenkapsel mit ihrem Träger  2 in den Bereich des Druckwerkes, so wird  sie vorübergehend durch     geeignete        Mittel          aufgehalten    und für .eine Umlaufzeit der         Druckwalzen        3"    3' in drehbarer Lagerung  gehalten, derart,     dass    sie entweder .durch den  Reibungseingriff mit den Druckwalzen von  diesen     mitgedreht    und dabei bedruckt     wird,     oder aber es wird dem Kapselträger 2 eine  mit Bezug auf jene der Druckwalzen syn  chrone Umdrehung durch einen geeigneten  Trieb erteilt.

   Nach     erfolgtem    Bedrucken ver  lassen     ,die    Kapselträger mit der Flaschen  kapsel das Druckwerk in     Richtung    des  Pfeils nach rechts, um     alsdann    in einen  Trockenraum gebracht zu     werden.     



  Bei .der     Ausführung    nach     Fig.    2 sind  beide Druckwalzen     3.,    3' mit ihren Farbwal  zen 4, 4' oberhalb der Laufbahn der Fla  schenkapseln 1 angeordnet, derart, dass ,die  Flaschenkapseln die beiden Druckwerke  nacheinander passieren.

   Mit jedem Druck  werk 3, 4     bezw.    3', 4'     arbeitet    eine Gegen  walze 5     zusammen.    Die Flaschenkapseln  können hier ,den     Druckwerken    durch     ein     endloses Förderband 6 zugeführt werden,  um, in .den Druckwerken     angelangt,    für eine       Umdrehungszeit    der Druckwalze in dreh  barer     Lagerung        gehalten    und z. B. durch  das Band 6 in Umdrehung versetzt zu wer  den.

   Nach     Fertigstellung    des Aufdruckes  verlassen die Flaschenkapseln das Druck  werk in Richtung des     Pfeils    nach rechts, um  in     einen    Trockenraum gebracht zu werden.  



  Die     Druckwerke        können    .auch so     ausge-          bildet    sein,     ,dass    sie     mit    Schablonen     zusam-          menarbeiten.     



  Werden Flaschenkapseln bedruckt, wel  che unmittelbar vorher z. B. durch Tauch  verfahren an ihren     Traghülsen    erzeugt wur  den, so kann gemäss ,der     Erfindung    die Vor  richtung eine .solche weitere     Ausgestaltung     erhalten, dass den Druckorganen eine     Schneid-          vorrichtung    für den Kapselrand vor-,     zwi-          sohen-    oder     nachgeschaltet    ist.  



  In     Fig..3        ist    eine solche Anordnung     .dar-          gestellt.    Hier ist mit der Druckwalze 3 ein  Kreismesser 7 verbunden, dessen Halbmesser  um etwa     Flaschenkapseldicke    grösser     ist    als  der Halbmesser der Druckwalze: Es ist er  sichtlich, dass bei einer solchen Anordnung           gleichzeitig    mit dem Bedrucken .des Kapsel  mantels auch ein     Egalisieren    oder     Fassonie-          ren    des Kapselrandes durch das Kreismesser  7 erfolgt.  



  Es können in den Druckwerken nebst den  Kapselmantel bedruckende Walzen noch  Druckwalzen vorgesehen und entsprechend  gelagert sein, welche während :des Durchgan  ges der Kapseln durch das     Druckwerk    auch  die Stirnseite der Kapsel mit     Aufdrucken     oder     Musterungen    versehen.  



  Die Vorrichtung zum Bedrucken von       Flaschenkapseln    gemäss .den     Fig.    4 und 5  weist ein Tragorgan 10 auf, das     mittels    der  Welle 11 drehbar in     einem    Lager 12     .des          Gestelles    14 gelagert ist.

   Auf dem Trag  organ 10     sind    mehrere, beidem     gezeichneten          Ausführungsbeispiel    .drei Tragarme 16 radial  angeordnet, auf deren Enden die Träger 2  für die zu bedruckenden Kapseln 1     sitzen.     Die Tragarme 16 sind in radialer Richtung  ein- und     feststellbar.    Zu diesem Zwecke ist  bei dem     gezeichneten    Beispiel das Tragorgan  10 nach     Art    eines     Spannfutters    für Dreh  bänke ausgebildet.

   17     sind    die radialen Füh  rungen, für die Tragarme 16 und 118 ist     ider     mittels     eines        Steckschlüssels    drehbare Vier  kantkopf : durch .denselben kann eine mit  einer     Spiralnut    versehene Scheibe in. Um  drehung versetzt werden,     wodurch    je nach  der Drehrichtung die Tragarme 16     gleich-          zeitig    und gleichmässig nach aussen oder in  nen bewegt werden.  



  Auf einem zentrisch     zum.        Drehmittel    des  Tragkörpers 10     liegenden    Kreis     sind    die  Druckorgane 3, 3', 3", 3"' in gleichen Ab  ständen voneinander liegend angeordnet. Mit  4, 4', 4", 4"' sind die mit den Druckwalzen       zusammenwirkenden    Farbwalzen bezeichnet.  Die     Druckwalzen        3-3"'        sind        untereinander     und mit einer Kraftquelle 210 auf Drehung  verbunden.

   Die vorliegende aus einem Elek  tromotor 2,0     bestehende    Kraftquelle treibt  mittels der Schnecke 21 das     Schneckenrad     <B>22</B> an, auf dessen Achse das Zahnrad 2,3  sitzt. Dieses     Zahnrad        kämmt    mit den Zahn  rädern 25, 26, die     mit    den Druckwalzen  3,     ss',    auf     Drehung        verbunden    sind. Das    Zahnrad 216 treibt durch das Zahnrad 27     das     Zahnrad     2,8,der    Druckwalze .3" und letzteres  durch     dass    Zahnrad 2.9 das Zahnrad 30 der       Druckwalze    3"' an.  



  Von irgend einem Teil des Triebwerkes       erfolgt,der        Antrieb,des    Tragorganes 10, und  zwar unter     Vermittlung    eines Schaltwerkes,  das dem Tragorgan 10     mit    den Armen 1,6  und den     daselbst    angeordneten Kapselträ  gern 2 eine     unterbrochene!Schaltbewegung    im       Kreise    erteilt. Dieses     Schaltwerk    besteht bei  dem     gezeichneten        Ausführungsbeispiel    aus  einem     Malteserkreuzgetriebe.    35 ist die mit  dem Tragorgan 10 auf     Bewegung    gekuppelte  Getriebescheibe mit den Einschnitten 36.

    37 ist der treibende Teil     cdes        Maltesergetrie-          bes    mit gegenüberliegenden Zapfen 38, .die  in bekannter Weise     mit    den Einschnitten 36  zusammenarbeiten. Vorliegend erfolgt der  Antrieb der Scheibe     3'7    durch ein Zahnrad  39 vom Zahnrad 23, aus.  



  Wie insbesondere aus     Fig.5    ersichtlich,  sind die Druckwalzen     .3    und     die    Träger 2  für die Kapseln 1 mit     Zahnrädern    42, 43       ausgestattet;    dieselben kommen selbsttätig  in Eingriff, sobald der Kapselträger gegen  über der Druckwalze liegt und sie kommen  selbsttätig ausser Eingriff     sobald    sich der  Kapselträger von der Druckwalze entfernt.  



  An einer geeigneten Stelle der Umlauf  bahn der Kapselträger     ist    ein Druckorgan  44 zum Bedrucken der     Stirnseite    der Fla  schenkapsel angeordnet. Dasselbe kann in  ,der verschiedenartigsten Weise ausgebildet  sein. Wesentlich ist nur,     dass    dasselbe mit Be  zug     auf,die    Stirnfläche der Kapselträger     bezw.     der darauf aufgesteckten Kapseln ein- und  feststellbar angeordnet     ist.    Bei vorliegendem  Ausführungsbeispiel     besteht    das Druckorgan  44 aus einer     Druckwalze;

      dieselbe sitzt dreh  bar auf einem     Arm    45, der durch     eine    Stell  schraube 46 in der eingestellten Lage     fest-          gestallt    werden kann.  



  Die zu bedruckenden Kapseln werden bei  <I>A</I> oder     B    auf die daselbst befindlichen  Kapselträger 2 aufgesteckt. Beim     Antrieb     des Motors 20 werden sämtliche Druckwal  zen     3--3"'    in Umdrehung     versetzt.    Gleich-      zeitig vollführt auch die     Schaltscheibe    3,7  eine Drehbewegung und     bewirkt    durch die  Zapfen 38 eine     zwangläufige        Fortschaltung     der Kapselträger und der     daraufgesteckten     Kapseln von<I>A</I> nach<I>B,</I> von<I>B</I> nach C     us.w.,     wobei in den Stellungen<I>A, B, C, D, E, F</I>  die Kapselträger mit ,

  den Kapseln eine be  stimmte Zeit verbleiben. Während dieser  Zeit werden die Kapselträger von den     be-          züglichen    Druckwalzen angetrieben, .derart,  dass hierdurch .das     Bedrucken    der Kapseln  gewährleistet     wird.        Dbe    vier     Druckwalzen     dienen zur     Herstellung    von Mehrfarben  drucken. -\Werden bei     einfacheren    Drucken  weniger Walzen     benötigt,    so ist es nur er  forderlich, die überflüssigen Walzen abzu  nehmen.

   Trotzdem arbeitet das vorliegende  Druckwerk     mit,dem    gleichen Wirkungsgrad,  da bei jedem     ,Schaltschritt    eine fertig ge  druckte Kapsel bei A abgenommen werden  kann.  



       Die    in den     Fig.    6 bis 9     veranschaulichte     Vorrichtung zum Beschneiden von Flaschen  kapseln     besteht    aus einem     umlaufenden    Trag  organ 50, auf dessen Arme 51 die Träger 2  für die Flaschenkapseln 1 drehbar angeord  net sind. Die in geeigneter Weise gelagerte  Welle 54 des Tragorganes 50 wird durch  eine Kraftquelle, bei dem gezeichneten Aus  führungsbeispiel durch einen Elektromotor  55     angetrieben.     



  Seitlich von der     Bewegungsbahn    der  Kapselträger 2 ist ein     Schneidmesser    57  zum Beschneiden der Kapselränder vorge  sehen;     dasselbe    ist in einem Arm 58 aus  wechselbar eingespannt, der     mittels    einer  Welle 59     schwingbar    in einem Lagerbock 60  des     Gestelles    6'2 gelagert     ist.    64 ist eine Fe  der, welche sich mit ihrem einen Ende an  einen     ortsfesten    Teil     beispielsweise    an dem       Lagerbock    60 und mit ihrem andern Ende  an einem     Zapfen,65        ,des    Armes 58 abstützt.

    Die Feder 64 drückt den Arm 58 gegen  einen     festen        Anschlag,67    und hält damit das  Messer 57     nachgiebig    federnd in der Um  laufbahn der Kapselträger 2     bezw.    der dar  aufgesteckten Kapseln 1.

   Die. drehbar, an den  Armen 51 gelagerten Kapselträger weisen    Zahnräder 70 auf, die beim Umlauf     des     Tragorganes 50 vorübergehend in eine Zahn  stange 71     eingreifen.    Diese Zahnstange     isst     im Bereiche des     Schneidmessers    57 vorge  sehen und     gewährleistet,        dass    .die Kapselträ  ger mit den Kapseln während des Schnittes  eine Drehbewegung vollführen.  



  Die vorstehende     Schneidvorrichtung    ist  auch mit     Einrichtungen    zum Entfernen des  abgeschnittenen Kapselrandes ausgestattet.  Diese     Einrichtung    ist .in der Zeichnung mit  75 bezeichnet und auf der Unterseite des       Schneidmessers    angeordnet. Die     Einrichtung     zum Entfernendes     abgeschnittenen    Randes  besteht vorliegend aus einem Messer 75, -das  mit     hintereinander    liegenden, stufenförmig  versetzt angeordneten Schneiden 75' ausge  stattet ist.

   Die Schneiden 75' treten     sohin          nacheinander    in Wirkung, je nachdem ob ein  grösserer oderkleinerer Rand abzuschälen     ist.     



  Um verschieden hohe Kapseln abschnei  den zu können, ist der das     Schneidmesser    57  tragende Arm 58 auf der Welle 59 in Rich  tung der Längsachse der Kapselträger 2     ein-          und    feststellbar angeordnet. Zu diesem  Zwecke sitzt das Auge     b8'    des Armes 58  verschiebbar auf der Welle 59, und kann  durch eine Schraube 58" in der     eingestellten     Lage     festgestellt    werden.  



  Beim Lauf des Motors 55 werden das  Tragorgan 50 und mit diesem die Kapsel  träger 2 mit den     daraufgesteckten    Kapseln 1  im Sinne der Pfeilrichtung p in Umlauf  versetzt. Sobald ein Kapselträger 2 mit  einem Zahnrad 70 in Eingriff mit der Zahn  stange 71 kommt, dreht sich der Kapselträ  ger 2     um    seine Achse. Das federnde gegen  .den Umfang der Kapsel 1,     gedrückte    Messer       bewirkt        zuerst    ein Abschneiden     -des    Kapsel  randes, worauf die     stufenartig    versetzten  Schneiden 75' des Schälmessers 75 den     abge-          schnittenen    Rand entfernen.

   An einer ge  eigneten Stelle der Umlaufbahn werden -die  abgeschnittenen, bedruckten Kapseln 1 von  den Kapselträgern 2     abgenommen    und auf  letztere die zu beschneidenden Kapseln auf  gesteckt.      Die vorstehend beschriebenen und in der  Zeichnung     dargestellten    Vorrichtungen     stellen          nur    Ausführungsbeispiele der Erfindung  dar. Die Vorrichtungen und ihre     Einzelhei-          ten    können im Rahmen der dargelegten Er  findung ,auch geändert werden.

   So kann     bei-          spielsweise    auch die     Schneidvorrichtung        mit          schwingendem        Schneidmesser    mit der Vor  richtung zum Bedrucken der Kapseln in  einer Maschine vereinigt sein, indem an ge  eigneter Stelle der     Umlaufbahn,der        Bedruck-          vorrichtung    das     @Schneidmesser    57 angeord  net     ist.  

Claims (1)

  1. PATENTANSPRüCHE I. Verfahren zur Herstellung von bedruck ten Flaschenkapseln aus glutinhaltigem Material, dadurch gekennzeichnet, dass für den Aufdruck auf die Flaschen kapseln eine derart zusammengesetzte Druckmasse verwendet wird, dass Be standteile derselben mit in der Kapsel masse enthaltenen Stoffen unlösliche chemische Verbindungen bilden.
    II. Vorrichtung zur Durchführung des Ver fahrens nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass sie eine Führungs bahn zum Führen der Kapselträger auf weist und mit Mitteln zum vorübergehen den Aufhalten der Kapselträger an min destens einer Stelle der Führungsbahn ausgestattet ist, wobei an diesen Halte stellen Druckorgane derart angeordnet sind,
    @dass die Druckorgane mit den auf den drehbar gelagerten Kapselträgern sitzenden Kapseln abwälzend zusammen wirken und bei dieser Abwälzbewegung .die Druckmasse, deren Bestandteile mit in der Kapselmasse enthaltenen Stoffen unlösliche chemische Verbindungen bil den, auf die Kapseln aufgetragen wird. UNTERANSPRüCHE 1. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass aus Gelatine erzeugte Kapseln verwendet werden. 2.
    Verfahren nach Patentanspruch I, @da- durch gekennzeichnet, dass aus Leim er zeugte Kapseln verwendet werden. 3. Verfahren nach Patentanspruch I, dadurch gekennzeichnet, dass der Druckmasse ein Stoff zugesetzt wird, der, sobald das Be drucken erfolgt ist, mit einem in der Kapselmasse enthaltenen Stoff eine un lösliche Verbindung bildet, die den Farb stoff umhüllt. 4. Verfahren nach Patentanspruch I, da durch gekennzeichnet, dass die Kapsel m it einer Lösung getränkt wird, die beim hierauf folgenden Bedrucken mit einem in der Druckmasse befindlichen Stoff eine unlösliche Verbindung bildet. 5.
    Verfahren hach .Patentanspruch I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich net, dass sich beim Bedrucken eine un lösliche Harzseife bildet. 6. Verfahren nach Patentanspruch I und Unteranspruch 4, dadurch gekennzeich- net, dass sich beim Bedrucken eine unlös liche Magnesiumseife bildet. 7.
    Verfahren: nach Patentanspruch I, da- .durch gekennzeichnet, dass das Bedruk- ken der Kapseln im feuchten Zustande erfolgt. B. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da .durch gekennzeichnet, dass die Füh rungsbahn zwischen mindestens einem Paar gegenüberliegender Druckorgane verläuft.
    9. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Führungs bahn zwischen mindestens einem Druck organ und einem gegenüber diesem an geordneten Widerlager verläuft. 10. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I, da durch gekennzeichnet, dass sie mit min destens einem Druckorgan zum Bedruk- ken der (Stirnseiten der Kapseln ausge stattet ist. 11.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II, -da- .durch gekennzeichnet, dass in der Füh rungsbahn für die Kapselträger eine Schneidvorrichtung zum Beschneidendes Kapselrandes vorgesehen ist. 12. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass für die Kap selträger ein. Triebwerk vorgesehen. ist, das den Kapselträgern an den Halte stellen !der Führungsbahn eine Zwangs- läufige Drehbewegung erteilt.
    13. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass die Kapsel träger auf einem drehbar gelagerten Tragorgan angeordnet sind. 14. Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeich net, dass das Tragorgan mit einem Schalt werk zum absatzweisen Fortschalten der Kapselträger verbunden ist. 15.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 13, dadurch gekennzeich net, dass die Kapselträger ein- und fest stellbar auf dem Tragorgan angeordnet sind. <B>16.</B> Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 1:3 und 14, dadurch gekennzeichnet, dass das Tragorgan mit einer Stelleinrichtung zum gleichzeitigen Verstellen sämtlicher Kapselträger aus gestattet ist. 17.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II,,da- .durch gekennzeichnet, .dass die Kapsel träger und die Druckorgane mit vorüber gehend im Eingriff stehenden Zahn rädern ausgestattet sind. 18. Vorrichtung nach Patentanspruch II, da durch gekennzeichnet, dass seitlich von der Bewegungsbahn der Kapselträger ein elastisch nachgiebig gelagertes Schneidmesser zum Beschneiden der Kapselränder vorgesehen ist. 19.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und Unteranspruch 18, dadurch gekennzeich net, dass sie mit einer Einrichtung zum Entfernen des abgeschnittenen Randes der Kapseln ausgestattet ist. 20. Vorrichtung nach Patentanspruch 1I und den Unteransprüchen 18 und. 19, dadurch gekennzeichnet, dass die Einrichtung zum Entfernen des abgeschnittenen Ran- .des auf dem Schneidmesser angeordnet ist. 21.
    Vorrichtung nach Patentanspruch II und ,den Unteransprüchen 18 bis 2,0, .dadurch gekennzeichnet, dass das Schneidmess er in der Richtung .der Längsachse der Kapselträger ein- und feststellbar ange ordnet ist. 22. Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 1.8 bis 21, dadurch gekennzeichnet, dass .das Schneidmesser um eine Achse schwingbar angeordnet ist.
    23. Vorrichtung nach Patentanspruch II und den Unteransprüchen 18 bis 22, dadurch gekennzeichnet, dass im Bereiche des Sehneidmessers ein Trieborgan angeord net ist, das den Kapselträgern eine zwangläufige Drehbewegung erteilt. 24. Vorrichtung nach Patentanspruch II und . Unteranspruch 10, dadurch gekennzeich- net, dass das Druckorgan zum Bedrucken der Stirnseiten der Kapseln ein- und fest stellbar angeordnet ist.
CH192544D 1935-07-13 1936-07-09 Verfahren und Vorrichtung zur Herstellung bedruckter Flaschenkapseln aus glutinhaltigem Material. CH192544A (de)

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2701015A (en) * 1948-06-29 1955-02-01 Armstrong Cork Co Trimming device

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* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
US2701015A (en) * 1948-06-29 1955-02-01 Armstrong Cork Co Trimming device

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