CH192070A - Verfahren zur Herstellung von Diphenylessigsäure-2-diäthylaminoäthanolester. - Google Patents
Verfahren zur Herstellung von Diphenylessigsäure-2-diäthylaminoäthanolester.Info
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Description
Verfahren zur Herstellung von Diphenylessigsäure-2-diäthylaminoäthanolester. Es wurde gefunden, dass man zu dem im Patente Nr. 185361 beschriebenen Diphenyl- essigsäure-2-diäthylaminoäthanolester gelan gen kann, wenn man auf eine Verbindung, die das Radikal der Formel EMI0001.0004 enthält, wie z. B. Diphenylessigsäure, ihre Halogenide, Ester oder ihr Anhydrid, 2-Di- äthylaminoäthanol einwirken lässt. Die so erhaltene Verbindung soll thera peutische Verwendung finden. <I>Beispiel 1:</I> 11,5 Teile Diphenylessigsäurechlorid setzt man mit 12 Teilen Diäthylaminoäthanol in der Wärme um, nimmt das Reaktionsprodukt nach dem Erkalten in Äther und Natrium- carbonatlösung auf und trocknet die ätheri sche Lösung. Man erhält so nach dem Ab destillieren des Lösungsmittels Diphenylessig- säure-2-diäthylaminoäthanolester, der durch Destillation im Vakuum gereinigt werden kann. An Stelle von Diphenylessigsäurechlorid kann auch ein anderes Halogenid wie z. B. Diphenylessigsäurebromid Verwendung finden. Dieselbe Verbindung kann auch gewonnen werden, wenn man äquivalente Mengen Di- phenylessigsäuremethylester und Diäthyl- aminoäthanol in der Wärme umsetzt und das Reaktionsprodukt im Vakuum fraktioniert destilliert. Auch andere Diphenylessigsäure- ester können als Ausgangsmaterial dienen. <I>Beispiel 2:</I> 46 Teile Diphenylessigsäurechlorid, gelöst in 150 cms Toluol, lässt man in der Wärme mit 24 Teilen Diäthylaminoäthanol reagieren. Nach beendeter Unisetzung wird mit etwas Tierkohle geschüttelt und filtriert. Beim Er kalten kristallisiert das Diphenylessigsäure- 2-diäthylaminoäthanolester-hydrochlorid aus, das aus Essigester umkristallisiert werden kann und bei 113-1141' schmilzt. Durch Zusatz von Alkali wird die in Beispiel 1 beschriebene Base in Freiheit gesetzt. An Stelle von Toluol können auch andere ge eignete Lösungsmittel Verwendung finden; man kann aber auch ohne Lösungsmittel arbeiten. <I>Beispiel 3:</I> 21 Teile Diphenylessigsäure werden mit 12 Teilen Diätbylaminoäthanol zusammen un ter Rühren vermischt. Hierauf fügt man 8 Teile Phosphoroxychlorid hinzu und er wärmt das Gemisch bis zur beendeten Um setzung. Man arbeitet in der im Beispiel 1 beschriebenen Weise auf und erhält so die dort beschriebene Base. An Stelle von Phosphoroxychlorid können auch andere geeignete Kondensationsmittel, wie z. B. Phosphorpentoxyd, Phosphortri- chlorid, Phosphorpentachlorid, Phosgen, Py- ridin, Thionylchlorid oder Säuren, wie z. B. Salzsäure Verwendung finden. An Stelle von Diphenylessigsäure kann auch Diphenylessigsäureanhydrid als Aus gangsmaterial dienen.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Verfahren zur Darstellung des im Patente Nr. 185361 beschriebenen Diphenylessigsäure- 2-diäthylaminoäthanolesters, dadurch gekenn- zeichnet, dass man auf eine Verbindung, die das Radikal der Formel EMI0002.0021 enthält, 2-Diäthylaminoäthariol einwirken lässt. UNTERANSPRÜCHE: 1. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man auf einen Di- phenylessigsäureestei- 2 - Diäthylamino- äthanol einwirken lässt. 2.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man auf Diphenyl- essigsäureanhydrid 2-Diäthy laminoäthariol einwirken lässt. 3. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man auf ein Diphenyl- essigsäurehalogenid 2-Diäthylamirioäthanol einwirken lässt. 4. Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man auf Diphenyl- essigsäure 2-Diäthylaminoäthanol einwir ken lässt. 5.Verfahren nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass man die Reaktion in Gegenwart eines Kondensationsmittels ausführt.
Applications Claiming Priority (2)
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CH187825T | 1934-07-12 | ||
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Publications (1)
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Family Applications (1)
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CH192070D CH192070A (de) | 1934-07-12 | 1934-07-12 | Verfahren zur Herstellung von Diphenylessigsäure-2-diäthylaminoäthanolester. |
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-
1934
- 1934-07-12 CH CH192070D patent/CH192070A/de unknown
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