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Gegenstand der Erfindung ist ein Verfahren zur Herstellung von N, N-disubstituierten Carbonsäureamiden der allgemeinen Formel
EMI1.1
worin
Ri eine gerade oder verzweigte, gegebenenfalls mit Halogen oder Phenyl substituierte aliphati- sehe Gruppe mit 2 bis 18 C-Atomen, Phenyl, Chlorphenyl, Dichlorphenyl, Nitrophenyl, Di- nitrophenyl sowie Trimethoxyphenyl, ferner einen 6gliedrigen, ein Stickstoffatom enthalten- den, ungesättigten heterocyclischen Rest bedeutet und
R2 und R3 gleich oder verschieden, gerade oder verzweigte aliphatische Gruppe mit 1 bis 4 C-Atomen oder Phenyl bedeuten, gemeinsam aber auch für einen ein Stickstoff-und ein Sauerstoffatom enthaltenden, 6gliedrigen heterocyclischen Rest stehen können.
Zu den Verbindungen der allgemeinen Formel (I) zählen ausserordentlich viele, wichtige Pflanzenschutz- und Arzneimittel. Die hiezu gehörigen Pflanzenschutzmittel zeichnen sich durch ihre sehr günstige selektiv-herbizide Wirkung aus. Unter den als Arzneimittel verwendbaren Stoffen der allgemeinen Formel (I) befinden sich Tranquillantien, ferner zur Behandlung der Arteriosklerose gut geeignete Stoffe sowie Anoleptika.
Die Verbindungen der allgemeinen Formel (I) können als N, N-disubstituierte Carbonsäureamide, aber auch als acylierte Amine aufgefasst werden. Dementsprechend bestehen zu ihrer Herstellung zwei Haupt- möglichkeiten :
1. das Acylieren von sekundären Aminen und
2. das Alkylieren von Carbonsäureamiden.
Die in der Fachliteratur der organischen Chemie beschriebenen zahlreichen Möglichkeiten zur Acylierung von Aminen sind in Houben-Weyl, Methoden der Organischen Chemie, 8 [1952], S. 118, zusammengefasst. Bekannt ist z. B. das Acylieren mit Carbonsäureanhydriden oder Carbonsäureestern, wobei neben dem acylierten Amin Carbonsäure bzw. Alkohol gebildet wird. Der Nachteil dieser Methode besteht darin, dass sie im allgemeinen nur für primäre Amine mit geringer Kohlenstoffatomzahl geeignet ist (A. Kaufmann : Ber. 42 [1909], S. 3480 ; H. Honecka : Soc. 99 [1911], S. 428).
Günstiger, mit höherer Ausbeute kann die Acylierung mit Carbonsäurechloriden vorgenommen werden.
Diese Reaktion ist jedoch stark exotherm, und zur Steuerung der Acylierung muss die entstehende Reaktionwärme unbedingt entfernt werden. Des weiteren muss die entstehende Salzsäure gebunden werden, da diese ihrerseits mit dem als Ausgangsstoff dienendenAmin reagiert, was die Ausbeute der Umsetzung vermindert.
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hinausIm Fall primärer Amine und kurzkettiger Carbonsäuren gelingt die Acylierung der Amine bei hohen Temperaturen auch mit Carbonsäuren, indem das entstehende Wasser kontinuierlich entfernt wird, z. B. durch Abdestillieren im azeotropen Gemisch mit Xylol. Diese Methode ist aber nur als Labormethode und auch nur für primäre Amine anwendbar, wobei als weitere Bedingung besteht, dass die Amine und die Carbonsäure unempfindlich gegen Wärme sein müssen.
Das Acylieren primärer Amine mit Carbonsäuren in Gegenwart von Phosphortrichlorid wird unter anderem von M. Grimmel in J. Am. Soc. 68 [1946], S. 539, beschrieben. Bei dieser Reaktion bildet das Amin mit dem Phosphortrichlorid zuerst eine intermediäre Phosphorverbindung, aus welcher das durch die Carbonsäure acylierte Amin entsteht.
Ferner ist die Acylierung mit Phosphoroxychlorid, Phosphorpentoxyd oder Tetramethylphosphitund Carbonsäure bekannt, bei der die Umsetzung über die Bildung des Phosphoresteramids verläuft.
In der ungarischen Patentschrift Nr. 159044 ist die Chloracylierung sekundärer Amine unter Verwendung von Chlorcarbonsäure und Phosphortrichlorid beschrieben.
Bekannt, wenn auch für die Praxis weniger bedeutsam, ist die Tatsache, dass Säureamide durch Hydrolyse von Carbonsäurenitrilen hergestellt werden können (C. Engler : Ann., 149 [1869], S. 306).
Die zweite Hauptmethode zur Herstellung von N, N-disubstituierten Carbonsäureamiden ist nach der Fachliteratur die Alkylierung von Säureamiden. In diesem Falle wird zuerst aus der Carbonsäure mit Ammoniak das Carbonsäureamid hergestellt und dieses dann mit einem der bekannten Alkylierungsmittel (Al-
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chen Fällen wird das Säureamid zuerst in einem inerten Lösungsmittel mit Natriumamid zum Natriumsalz umgesetzt und dieses dann alkyliert. Nach dieser Methode kann im ersten Schritt ein monosubstituiertes
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Säureamid hergestellt werden, welches erneut zum Natriumsalz umgesetzt und dieses alkyliert wird, wobei man das N, N-disubstituierte Säureamid erhält.
Die Fachliteratur beschäftigt sich sehr eingehend mit den durch Phosgenieren in der Kälte aus primären Aminen herstellbaren Carbamoylchloriden, die bei der Herstellung der Isocyanate als Zwischenprodukte auftreten. Merkwürdigerweise sind jedoch über die Carbamoylchloride, die beim Phosgenieren von sekundären Aminen entstehen, sowie über die weiteren Reaktionen dieser Verbindungen kaum Veröffentlichungen zu finden.
Nach W. Price (Soc. 125 [1924], S. 115) bilden die mit sekundären Aminen hergestellten Carbamoylchloride mit Alkoholen zusammen Urethane. Bekannt ist ferner, dass sie mit Aminen zusammen Carbamide geben (Houben-Weyl, 8 [1952], S. 118).
Bekannt ist schliesslich, dass die erwähnten Carbamoylchloride unter den Bedingungen der FriedelCrafts-Reaktion in den gebräuchlichen Lösungsmitteln bei Temperaturen von 50 bis 800C mit aromatischen Verbindungen unter Bildung von Carbonsäureamiden reagieren (Houben-Weyl, 8 [1952], S. 380).
Es wurde nun gefunden, dass die N, N-disubstituierten Carbonsäureamide der allgemeinen Formel
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worin Ri eine gerade oder verzweigte, gegebenenfalls mit Halogen oder Phenyl substituierte aliphati- sche Gruppe mit 2 bis 18 C-Atomen, Phenyl, Chlorphenyl, Dichlorphenyl, Nitrophenyl, Di- nitrophenyl oder Trimethoxyphenyl, ferner einen 6gliedrigen, ein Stickstoffatom enthalten- den, ungesättigten heterocyclischen Rest bedeutet und R2 und R gleich oder verschieden sein können und eine gerade oder verzweigte aliphatische Gruppe mit 1 bis 4 C-Atomen oder Phenyl bedeuten, gemeinsam aber auch für einen ein Stickstoff-und ein Sauerstoffatom enthaltenden 6gliedrigen heterocyclischen Rest stehen können, wesentlich einfacher als in der Fachliteratur beschrieben und praktisch in einem Schritt hergestellt werden können,
indem man eine Carbonsäure der allgemeinen Formel
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worin die Bedeutung von B1 die gleiche wie oben ist, mit einem sekundären Amin der allgemeinen Formel
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worin die Bedeutung von R.undR die gleiche wie oben ist, in stöchiometrischer Menge bei erhöhter Temperatur zusammen mit einer äquimolaren Menge Phosgen und gegebenenfalls in Gegenwart eines inerten Lösungsmittels zur Reaktion bringt. Die Reaktion geht innerhalb kurzer Zeit vor sich. Danach wird das Lösungsmittel durch Abdestillieren entfernt und das Reaktionsgemisch durch Vakuumdestillation aufgetrennt bzw. das disubstituierte Säureamid durch Eingiessen des Reaktionsgemisches in Wasser ausgefällt und dann durch Filtrieren abgetrennt.
Ferner wurde gefunden, dass die N, N-disubstituierten Säureamide der allgemeinen Formel (I) auch hergestellt werden können, indem man eine Carbonsäure der allgemeinen Formel (II) mit einem Carbamoylchlorid der allgemeinen Formel
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worin die Bedeutung von R2 und R3 die gleiche wie oben ist, bei erhöhter Temperatur zur Reaktion bringt.
Bei dieser Reaktion entsteht als Nebenprodukt Kohlendioxyd, und das Ende der Reaktion wird durch das Aufhören der Gasentwicklung angezeigt.
Die beiden Herstellungsvarianten erfordern die Einhaltung unterschiedlicher Temperaturbereiche. Die Reaktion mit einer Carbonsäure, einem sekundären Amin und Phosgen wird bei Temperaturen von 50 bis 150 C, vorzugsweise bei 80 bis 100 C, ausgeführt, während die Umsetzung der Carbonsäure mit einem Carbamoylchlorid bei Temperaturen von 100 bis 3000C vorgenommen wird. Der Vorteil des erfindungsgemässen Verfahrens besteht darin, dass mit ihm aus leicht zugänglichen, gut handhabbaren Ausgangsstoffen in einem Schritt mit guter Ausbeute reine, N, N-disubstituierte Carbonsäureamide hergestellt werden können.
Es ist als ausserordentlich günstig zu bezeichnen, dass mit dem erfindungsgemässen Verfahren ein breiter Kreis von disubstituierten Carbonsäureamiden hergestellt werden kann. So kann die Carbonsäure eine gerade oder verzweigte Alkylcarbonsäure mit 2 bis 18 C-Atomen sein, es können aber auch die Amide von Halogencarbonsäuren, Arylcarbonsäuren bzw. im Arylteil substituierten Arylcarbonsäuren, ferner die heterocyclischer Carbonsäuren hergestellt werden. Der Kreis der als Ausgangsstoffe verwendbaren sekundären Amine ist gleichermassen umfangreich.
Wird die Reaktion in Abwesenheit von Lösungsmitteln durchgeführt, so besteht ein besonderer Vorteil der Reaktion darin, dass die gasförmigen Nebenprodukte aus dem disubstituierten Säureamid, welches ein fester Stoff ist, entweichen und daher ihre Entfernung keine besonderen Massnahmen erfordert.
Das erfindungsgemässe Verfahren kann diskontinuierlich ausgeführt werden, es ist jedoch sein besonderer Vorteil, dass es in den in der Chemieindustrie gebräuchlichen Anlagen auch kontinuierlich ausgeführt werden kann. Die kontinuierliche Ausführung erfordert lediglich eine Füllkörperkolonne, einen Filmeindampfer, eine Ausfällvorrichtung und eine Zentrifuge.
Das erfindungsgemässeverfahren wird durch die folgenden Beispiele näher erläutert, ohne dass es jedoch auf diese beschränkt bliebe.
Beispiel l : In einem mit Rührer, Thermometer, Kühler, Gaseinleitungsrohr und Gasableitungsrohr ausgerüsteten Kolben von 500 ml Inhalt sind 13 g Dibutylamin und 25,6 g Palmitinsäure vorgelegt. Dieses Gemisch wird in 200 ml Xylol gelöst. Das Reaktionsgemisch wird auf 130 C erhitzt, und innerhalb von ungefähr 30 min werden 11 g Phosgen eingeleitet. Nach Beendigung des Gaseinleitens wird das überschüssige Phosgen durch Erhitzen entfernt. Danach wird das Reaktionsgemisch abgekühlt und mit 2 x 100 ml Wasser gewaschen. Die Phasen werden voneinander getrennt, die organische Phase wird über Natriumsulfat getrocknet und das Lösungsmittel im Vakuum abdestilliert. Das zurückbleibende gelbliche Öl erstarrt beim Abkühlen zu weissen Kristallen. Es werden 27, 5 g (75%) N, N-Dibutyl-palmitinsäureamid erhalten, das bei 370C schmilzt.
Analyse :
EMI3.1
<tb>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 3,83% <SEP> N
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 3,77% <SEP> N
<tb>
Beispiel 2: In einem mit einem Gasableitungsrohr ausgerüsteten Kolben von 250 ml Inhalt werden 25,6 g Palmitinsäure und 19, 1 g N, N-Dibutyl-carbamoylchlorid vorgelegt. Das Reaktionsgemisch wird innerhalb von ungefähr 30 min gleichmässig auf 1300C erwärmt, wobei die Gasentwicklung einsetzt. Das Gemisch wird 1 h lang bei 130 bis 1600C gehalten. Nach dieser Zeit hört die Gasentwicklung auf. Die Schmelze wird in 100 ml kaltes Wasser eingegossen und mit 100 ml Benzol extrahiert. Die benzolische Phase wird über Natriumsulfat getrocknet und dann das Benzol im Vakuum abdestilliert. Das zurückbleibende gelbliche Öl erstarrt beim Abkühlen zu weissen Kristallen.
Man erhält 27,2 g (74, 8%) N, N-Dibutyl-palmitinsäureamid, das bei 370C schmilzt.
Analyse :
EMI3.2
<tb>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 3, <SEP> 83% <SEP> N
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 3,77% <SEP> N
<tb>
Beispiel 3 : In einem Kolben von 350 ml Inhalt, der wie im Beispiel 1 ausgerüstet ist, werden 13,5 g N-Isopropylamilin, 12,2 g Benzoesäure und 150 ml o-Dichlorbenzol vorgelegt. In das Gemisch werden bei 140 bis 160 C Innerhalb von ungefähr 30min llg Phosgen eingeleitet. Das überschüssigePhosgen wird durch Erwärmen entfernt, danach das Lösungsmittel im Vakuum abdestilliert und der Rückstand unter Rühren in 100 ml kaltes Wasser gegossen. Die sich abscheidenden Kristalle werden auf einer Glasfritte filtriert, mit 2 x 20 ml Wasser gewaschen und dann getrocknet.
Man erhält 19,8 g (78%) N-Isopropyl-N-phenylbenzoesäureamid, das bei 55 bis 56 C schmilzt.
Analyse :
EMI3.3
<tb>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 5, <SEP> 86% <SEP> N
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 5,98% <SEP> N
<tb>
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Beispiel 4: In einem mit einem Gasableitungsrohr ausgerüsteten Kolben von 250 ml Inhalt werden 3, 5 g Benzoesäure und 5 g N-Isopropyl-N-phenyl-carbamoylchlorid vorgelegt und innerhalb 1/2 h auf 1400C erwärmt, wobei die Gasentwicklung einsetzt. Das Reaktionsgemisch wird ungefähr 1 h lang bei 140bis 1700C gehalten. Nach dieser Zeit hört die Gasentwicklung auf. Die Schmelze wird unter Rühren in 150 ml Wasser gegossen. Die sich abscheidenden Kristalle werden auf einer Glasfritte filtriert, zweimal mit je 20 ml Wasser gewaschen und dann getrocknet. Es werden 5, 7 g (78%) N-Isopropyl-N-phenylbenzoesäureamid erhalten, das bei 55 bis 560C schmilzt.
Analyse :
EMI4.1
<tb>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 5, <SEP> 86% <SEP> N
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 5, <SEP> 98% <SEP> N
<tb>
Beispiel 5: In einem Kolben von 1500 ml Inhalt, der, wie im Beispiel 1 beschrieben, ausgerüstet ist, werden 135 g N-Isopropylanilin, 98 g Monochloressigsäure und 500 ml Benzol eingebracht. Die Lösung wird auf 70 bis 800C erhitzt und innerhalb von 2 h 110 g Phosgen eingeleitet, wobei auf gleichmässige Zuführung zu achten ist. Nach Beendigung des Gaseinleitens wird das Reaktionsgemisch noch 1 h lang bei 800C nachgerührt, danach wird der Phosgenüberschuss mittels Durchleiten trockener Luft entfernt. Das Benzol wird durch Destillation bei atmosphärischem Druck entfernt und der Rückstand in 800 ml Wasser gegossen.
Die sich ausscheidenden Kristalle werden auf einer Glasfritte filtriert, zweimal mit je 150 ml Wasser gewaschen und dann getrocknet. Man erhält 172 g (81%) N-Isopropyl-N-phenyl-chloracetamid, das bei 71 bis 760C schmilzt.
Analyse :
EMI4.2
<tb>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 16,74% <SEP> Cl <SEP> 6,61% <SEP> N
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 16,58% <SEP> Cl <SEP> 6,77% <SEP> N
<tb>
Beispiel 6: In einem mit Rührer, Thermometer, Kühler, Gaseinleitungsrohr und Gasableitungsrohr ausgerüsteten Kolben von 250 ml Inhalt werden 67,6 g N-Isopropylanilin und 46, 8 g Monochloressigsäure zusammen geschmolzen. In die Schmelze werden bei 70 bis 1000C 55 g Phosgen innerhalb 1 h eingeleitet. Danach wird das Reaktionsgemisch noch 1 h lang nachgerührt. Der Phosgenüberschuss wird durch Einleiten trockener Luft ausgetrieben und dann die Schmelze in 400 ml Wasser gegossen. Die ausgeschiedenen Kristalle werden abfiltriert, zweimal mit je 50 ml Wasser gewaschen und dann getrocknet. Man erhält 50 g (48%) N-Isopropyl-N-phenyl-chloracetamid, das bei 720C schmilzt.
Das Filtrat wird alkalisch gemacht, wobei 33 g N-Isopropylanilin zurückgewonnen werden.
Analyse :
EMI4.3
<tb>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 16, <SEP> 74% <SEP> Cl <SEP> 6, <SEP> 61% <SEP> N
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 16, <SEP> 37% <SEP> Cl <SEP> 6, <SEP> 73% <SEP> N
<tb>
Beispiel 7 : In einen mit einem Gasableitungsrohr ausgerüsteten Kolben von 250 ml Inhalt werden 9,88 g N-Isopropyl-N-phenyl-carbamoylchlorid und 5,02 g Monochloressigsäure eingebracht. Das Reaktionsgemisch wird auf 1200C erhitzt und unter Rühren bis zur Beendigung der Gasentwicklung 1 h lang bei dieser Temperatur gehalten. Danach wird die Schmelze in 100 ml Wasser gegossen. Die abgeschiedenen Kristalle werden abfiltriert, zweimal mit je 20 ml Wasser gewaschen und dann getrocknet. Man erhält 9,6 g (90, 7%) N-Isopropyl-N-phenyl-chloracetamid, das bei 76, 5 C schmilzt.
Analyse :
EMI4.4
<tb>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 16, <SEP> 74% <SEP> Cl <SEP> 6, <SEP> 61% <SEP> N
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 16, <SEP> 97% <SEP> Cl <SEP> 6, <SEP> 87% <SEP> N
<tb>
Beispiel 8: In einen Kolben von 1000 ml Inhalt, der, wie im Beispiel 1 beschrieben, ausgerüstet ist, werden 32, 6 g (43 ml) Dibutylamin, 23, 4 g Monochloressigsâure und 400 ml Xylol eingebracht. Das Reak- tionsgemisch wird auf 80 bis 100 C erhitzt, danach werden innerhalb ungefähr 1 h 30 g Phosgen eingeleitet.
Nach Beendigung des Gaseinleitens wird bei der gleichen Temperatur noch 2 h lang nachgerührt. Danach wird der Phosgenüberschuss mittels Durchleiten trockener Luft ausgetrieben und das Xylol abdestilliert. Das Produkt wird durch fraktionierte Vakuumdestillation gereinigt. Man erhält 45 g (87%) N, N-Dibutyl-chloracetamid. Kp. 1330C/16 Torr.
Analyse :
EMI4.5
<tb>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 17,3% <SEP> Cl <SEP> 6,85% <SEP> N
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 17, <SEP> 42% <SEP> Cl <SEP> 6, <SEP> 78% <SEP> N
<tb>
Beispiel 9 : In einen Kolben von 350 ml Inhalt, der, wie im Beispiel 1 beschrieben, ausgerüstet ist, werden 13 g Dibutylamin, 21, 1 g 3, 5-Dinitrobenzoesäure und 150 ml Xylol eingebracht. Das Reaktion-
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gemisch wird auf 100 bis 1200C erhitzt und dann innerhalb von 30 min 11 g Phosgen eingeleitet. Nach dem Einleiten des Gases wird das Reaktionsgemisch unter Rühren bei der gleichen Temperatur noch 30 min lang nachgerührt.
Nach dem Abkühlen wird das als Nebenprodukt entstandene Aminsalz durch zweimaliges Ausschütteln mit je 100 ml Wasser ausgewaschen und dann das Lösungsmittel abdestilliert. Der Rückstand erstarrt beim Erkalten. Man erhält 24 g N, N-Dibutyl-3, 5-dinitrobenzoesäureamid, das bei 61 bis 620C schmilzt. Die Ausbeute beträgt 74,5%.
Analyse :
EMI5.1
<tb>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 13, <SEP> 0% <SEP> N
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 12,71% <SEP> N
<tb>
Beispiel 10 : In einen mit einem Gasableitungsrohr ausgerüsteten Kolben von 250 ml Inhalt werden 9,58 g N, N-Dibutyl-carbamoylchlorid und 10,6 g 3,5-Dinitrobenzoesäure eingewogen und dann das Gemisch auf 140 bis 1600C erhitzt, wobei die Gasentwicklung einsetzt. Das Reaktionsgemisch wird bis zur Beendigung der Gasentwicklung, also ungefähr 90 min lang, bei der obigen Temperatur gehalten und nach dem Abkühlen unter Rühren in 100 ml Wasser gegossen. Danach wird mit 100 ml Benzol extrahiert und die von der wässerigen Phase abgetrennte organische Phase über Natriumsulfat getrocknet. Nach dem Abdestillieren des Benzols erhält man einen Rückstand, der nach kurzem Stehen erstarrt.
Es werden 12 g (74%) N, N-Dibutyl-3,5-dinitrobenzoesäureamid erhalten, das bei 61 bis 620C schmilzt.
Analyse :
EMI5.2
<tb>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 13,0% <SEP> N
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 12,71% <SEP> N
<tb>
Beispiel 11 : In einen Kolben von 1 000 ml Inhalt, der auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise aus-
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Phosgen eingeleitet, danach wird das Reaktionsgemisch noch 1 h lang nachgerührt. Das überschüssige Phosgen wird mit trockener Luft ausgetrieben. Die hellgelbe Lösung wird im Vakuum auf 30 bis 40 ml eingedampft und dann unter Rühren in 50 ml Petroläther gegossen. Nach 5 bis 10 min werden die abgeschiedenen Kristalle auf einer Glasfritte abfiltriert, zweimal mit Petroläther gewaschen und dann getrocknet. Man erhält 12,2 g (83%) N- (3, 4, 5-Trimethoxybenzoyl)-tetrahydro-1, 4-oxazin, das bei 1130C schmilzt.
Analyse :
EMI5.4
<tb>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 4, <SEP> 98% <SEP> N
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 4, <SEP> 92% <SEP> N
<tb>
Beispiel 12 : In einen mit einem Gasableitungsrohr ausgerüsteten Kolben von 500 ml Inhalt werden 16, Og Morpholinearbamoylchlorid und 22, 5g 3, 4, 5-Trimethoxybenzoesäure eingewogen. Das Gemisch wird auf 120 bis 1400C erhitzt und 90min lang bei dieser Temperatur gehalten. Nach Beendigung der Gasentwicklung werden 100 ml Wasser zugegeben und 10 bis 15 min lang am Rückfluss gekocht. Danach wird das Reaktionsgemisch durch ein Faltenfilter filtriert und das Filtrat auf 50C abgekühlt. Die ausgeschiedenen Kristalle werden auf einer Glasfritte abfiltriert und getrocknet.
Man erhält 23,0 g (82%) N- (3, 4,5-Trimeth- oxybenzoyl) -tetrahydro-1, 4-oxazin, das bei 1160C schmilzt.
Analyse :
EMI5.5
<tb>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 4, <SEP> 98% <SEP> N
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 4, <SEP> 94% <SEP> N
<tb>
Beispiel 13 : In einen auf die im Beispiel 1 beschriebene Weise ausgerüsteten Kolben von 350 ml Inhalt werden 17 g Diphenylamin, 9, 5 g Monochloressigsäure und 150 ml Xylol eingebracht. Das Reaktiongemisch wird auf 120 bis 130 C erhitzt, und bei dieser Temperatur werden innerhalb 1 h 11 g Phosgen eingeleitet. Der Phosgenüberschuss wird mit trockener Luft ausgetrieben, das Xylol wird durch Destillation entfernt und die Schmelze in 100 ml Wasser gegossen. Die Kristalle werden abfiltriert, zweimal mit je 20 ml Wasser gewaschen und dann getrocknet. Man erhält 19,3 g N, N-Diphenyl-chloracetamid, das bei 115 bis 118 C schmilzt. Die Ausbeute beträgt 94, 7%.
Analyse :
EMI5.6
<tb>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 14, <SEP> 42% <SEP> Cl <SEP> 5, <SEP> 71% <SEP> N
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 14, <SEP> 63% <SEP> Cl <SEP> 5, <SEP> 68% <SEP> N
<tb>
Beispiel 14 : In einen mit einem Gasableitungsrohr ausgerüsteten Kolben von 250 ml Inhalt werden 4,62 g N, N-Diphenyl-carbamoylchlorid und 2,3 g Monochloressigsäure eingebracht. Das Gemisch wird auf 120 bis 130 C erhitzt und bis zur Beendigung der Gasentwicklung bei dieser Temperatur gehalten, was un-
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gefähr 1 h in Anspruch nimmt. Danach wird die Schmelze in 50 ml Wasser gegossen. Die sich abscheidende kristalline Substanz wird abfiltriert, zweimal mit je 10 ml Wasser gewaschen und dann getrocknet. Man erhält 4,65 g (94,7%) N, N-Diphenyl-chloracetamid, das bei 115 bis 118 C schmilzt.
Analyse :
EMI6.1
<tb>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 14, <SEP> 42% <SEP> Cl <SEP> 5, <SEP> 71% <SEP> N
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 14, <SEP> 63% <SEP> Cl <SEP> 5, <SEP> 68% <SEP> N
<tb>
Beispiel 15 : In einen mit einem Gasableitungsrohr ausgerüsteten Kolben von 500 ml Inhalt werden 19,8 g N-Isopropyl-N-phenyl-carbamoylchlorid und 25,6 g Palmitinsäure eingebracht. Das Gemisch wird auf 140 C erwärmt und dann 90 min lang bei einer Temperatur von 140 bis 180 C gehalten. Nach Beendigung der Gasentwicklung wird auf 2000 abgekühlt, mit 20 ml Äther versetzt und das ausgeschiedene kristalline Aminsalz durch Filtrieren entfernt. Die ätherische Lösung wird im Vakuum eingedampft und der Rückstand in 50 ml Eiswasser gegossen. Das Produkt wird abfiltriert und getrocknet.
Man erhält 31 g (84%) N- - Isopropyl-N-phenyl-pahnitinsäureamid, das bei 31 C schmilzt.
Analyse :
EMI6.2
<tb>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 3, <SEP> 75% <SEP> N
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 3, <SEP> 68% <SEP> N
<tb>
Beispiel 16 : In einen mit einem Gasableitungsrohr versehenen Kolben von 350 ml Inhalt werden 19, 1 g N, N-Dibutyl-carbamoylchlorid und 12,2 g Benzoesäure eingebracht. Das Reaktionsgemisch wird auf 1100C erwärmt, wobei die Gasentwicklung einsetzt, die bei einer Temperatur von 110 bis 1300C ungefähr 90 min lang dauert. Danach wird das Reaktionsgemisch in 100 ml Wasser gegossen und mit 100 ml Benzol extrahiert. Die benzolische Phase wird von der wässerigen Phase abgetrennt und über Natriumsulfat getrocknet. Das Lösungsmittel wird abdestilliert und das erhaltene Produkt durch fraktionierte Vakuumdestillation gereinigt. Man erhält 18,0 g N, N-Dibutyl-benzoesäureamid, das entspricht einer Ausbeute von 77, 5%.
Das Produkt ist ein farbloses Öl, dessen Siedepunkt bei 14 Torr 1440C beträgt.
Analyse :
EMI6.3
<tb>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 6,0% <SEP> N
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 5,95% <SEP> N
<tb>
Beispiel 17 : In einen mit einem Gasableitungsrohr ausgerüsteten Kolben von 350 ml Inhalt werden 15 g Morpholin-carbamoylchlorid und 12,5 g Benzoesäure eingebracht. Das Reaktionsgemisch wird auf 150 bis 1600C erhitzt. Nach 1/2 h ist die Gasentwicklung beendet. Die Schmelze wird in 50 ml Wasser gegossen und dann mit 50 ml Benzol extrahiert. Die Phasen werden getrennt und die organische Phase über Natriumsulfat getrocknet. Durch fraktionierte Vakuumdestillation werden 17 g (89%) N-Benzoyl-tetrahydro-1, 4-oxazin erhalten. Das Produkt ist ein farbloses Öl mit dem Siedepunkt (13 Torr) 178 bis 182 C.
Analyse :
EMI6.4
<tb>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 8, <SEP> 5% <SEP> N
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 8, <SEP> 5% <SEP> N
<tb>
Beispiel 18 : In einen mit einem Gasableitungsrohr ausgerüsteten Kolben von 500 ml Inhalt werden 24,6 g Nikotinsäure und 28,5 g N, N-Diäthyl-carbamoylchlorid eingebracht. Das Reaktionsgemisch wird auf 190 bis 220 C erhitzt und bei dieser Temperatur ungefähr 20 bis 30 min bis zum Ende der Gasentwicklung gehalten. Die braune Schmelze wird durch Vakuumdestillation aufgetrennt. Die bei 10 Torr und 155 bis 1600C übergehende Fraktion wird aufgefangen. Man erhält 31,0 g Nikotinsäurediäthylamin, was einer Ausbeute von 87,5% entspricht.
Analyse :
EMI6.5
<tb>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 15, <SEP> 7% <SEP> N
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 15, <SEP> 3% <SEP> N
<tb>
Beispiel 19 : In einen mit einem Gasableitungsrohr ausgerüsteten Kolben von 100 ml Inhalt werden 1,25 g Diphenylessigsäure und 1, 0 g Dimethyl-carbamoylchlorid eingebracht. Das Reaktionsgemisch wird auf 120 bis 1400C erhitzt und 1/2 h bei dieser Temperatur gehalten. Danach wird die auf 800C gekühlte Schmelze in 20 ml Wasser gegossen. Die ausgeschiedenen Kristalle werden abfiltriert, mit wenig Wasser gewaschen und dann getrocknet.
Man erhält 1,4 g (100%) 1, 1-Diphenyl-N, N-dimethylacetamid, das bei 128 bis 1290C schmilzt.
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Analyse :
EMI7.1
<tb>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 5, <SEP> 85% <SEP> N
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 5,96% <SEP> N
<tb>
Beispiel 20 : In einen mit einem Gasableitungsrohr ausgerüsteten Kolben von 250 ml Inhalt werden 31, 3 g 2-Chlorbenzoesäure und 27, 1 g Diäthylcarbamoylchlorid eingebracht. Das Reaktionsgemisch wird auf 130 bis 1400C erwärmt und 45 min lang bei dieser Temperatur gehalten. Das gekühlte Gemisch wird in 200 ml Wasser gegossen und dann mit 100 ml Benzol extrahiert. Die benzolische Phase wird über Natriumsulfat getrocknet und dann das Benzol durch Abdestillieren im Vakuum entfernt.
Man erhält 38 g (90,5%) 2-Chlorbenzoesäure-diäthylamin in Form eines gelblichbraunen Öls.
Analyse :
EMI7.2
<tb>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 6, <SEP> 65% <SEP> N <SEP> 16, <SEP> 8% <SEP> Cl <SEP>
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 6, <SEP> 41% <SEP> N <SEP> 16, <SEP> 21% <SEP> Cl <SEP>
<tb>
Beispiel 21 : In einen mit einem Gasableitungsrohr ausgerüsteten Kolben von 250 ml Inhalt werden 31,3 g 4-Chlorbenzoesäure und 27, 1 g Diäthylcarbamoylchlorid eingebracht und das Gemisch auf dem Ölbad 30 min lang auf 140 bis 160 C erhitzt. Nach dem Abkühlen wird das Reaktionsgemisch in ungefähr 200 ml Wasser gegossen und dann mit 100 ml Petroläther extrahiert. Aus der organischen Phase wird der Petrol- äther im Vakuum abdestilliert. Man erhält 32 g (76, 5%) 4-Chlorbenzoesäure-diäthylamid in Form eines gelben Öls.
Analyse :
EMI7.3
<tb>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 6, <SEP> 65% <SEP> N <SEP> 16, <SEP> 8% <SEP> Cl
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 6, <SEP> 35% <SEP> N <SEP> 16, <SEP> 6% <SEP> Cl <SEP>
<tb>
Beispiel 22 : In einen mit einem Gasableitungsrohr ausgerüsteten Kolben von 250 ml Inhalt werden 19,] g 3,4-Dichlorbenzoesäure und 13,5 g Diäthylcarbamoylchlorid eingebracht. Das Gemisch wird auf dem Ölbad auf 140 bis 1600C erhitzt und 30 min lang bei dieser Temperatur gehalten. Nach dem Abkühlen wird das Reaktionsgemisch in 100 ml Wasser gegossen und dann mit 50 ml Petroläther extrahiert. Die organische Phase wird getrocknet und das Lösungsmittel entfernt. Man erhält 22 g (89, 5%) 3, 4-Dichlorbenzoe- säure-diäthylamid in Form eines orangefarbenen Öls.
Analyse :
EMI7.4
<tb>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 5, <SEP> 70% <SEP> N <SEP> 28, <SEP> 8% <SEP> Cl <SEP>
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 5, <SEP> 41% <SEP> N <SEP> 28, <SEP> 4% <SEP> Cl <SEP>
<tb>
Beispiel 23 : In einen mit einem Gasableitungsrohr ausgerüsteten Kolben von 250 ml Inhalt werden 19, 1 g 3, 4-Dichlorbenzoesäure und 19, 1 g Diisobutylcarbamoylchlorid eingebracht. Das Gemisch wird auf 140 C erhitzt und 30 min lang bei 160 bis 180 C gehalten. Nach dem Abkühlen wird die Schmelze in 100 ml Wasser gegossen. Die abgeschiedenen Kristalle werden auf einer Glasfritte abfiltriert, zweimal mit je 20 ml Wasser gewaschen und dann getrocknet. Das rohe Produkt wird aus Petroläther umkristallisiert. Man erhält 25 g 3, 4-Dichlorbenzoesäure-diisobutylamid, welches bei 74 bis 760C schmilzt.
Die Ausbeute beträgt 83,5%.
Analyse :
EMI7.5
<tb>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 4, <SEP> 68% <SEP> N <SEP> 23, <SEP> 6% <SEP> Cl
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 4,78% <SEP> N <SEP> 24,07% <SEP> Cl
<tb>
Beispiel 24 : In einen mit einem Gasableitungsrohr ausgerüsteten Kolben von 250 ml Inhalt werden 15, 5g 2-Chlorbenzoesäure und 19, 19 Diisobutylcarbamoylchlorid eingebracht. Das Gemisch wird geschmolzen und 1/2 h lang bei 140 bis 160 C gehalten. Nach dem Abkühlen wird das Reaktionsgemisch in 100 ml Wasser gegossen und dann mit 50 ml Petroläther extrahiert. Die organische Phase wird getrocknet und das Lösungsmittel im Vakuum abdestilliert. Man erhält 22, 5 g (85, 5%) 2-Chlorbenzoesäure-diisobutylamid in Form eines dunkelroten Öls.
Analyse :
EMI7.6
<tb>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 5, <SEP> 30% <SEP> N <SEP> 13, <SEP> 35% <SEP> Cl
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 5, <SEP> 41% <SEP> N <SEP> 12, <SEP> 94% <SEP> Cl
<tb>
Beispiel 25 : In einen mit einem Gasableitungsrohr versehenen Kolben von 250 ml Inhalt werden 19, 1 g 3, 4-Dichlorbenzoesäure und 19, 1 g Di-sek. butylcarbamoylchlorid eingebracht. Das Gemisch wird auf 1200C erwärmt und bei einer Temperatur von 120 bis 1300C 30 min lang gehalten. Nach Beendigung der Gasentwicklung wird das Reaktionsgemisch in ungefähr 100 ml Wasser gegossen, wobei sich das 3, 4-Di-
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chlorbenzoesäure-di-sek.butylamid in fester Form abscheidet. Das Produkt wird auf einer Glasfritte abfiltriert, zweimal mit je 20 ml Wasser gewaschen und dann getrocknet. Man erhält 24 g Produkt. Ausbeute 80%.
Schmelzpunkt : 176 bis 1800C.
Analyse :
EMI8.1
<tb>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 4, <SEP> 68% <SEP> N <SEP> 23, <SEP> 6% <SEP> Cl
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 4, <SEP> 45% <SEP> N <SEP> 24, <SEP> 07% <SEP> Cl
<tb>
Beispiel 26 : Als Reaktor wird eine mit Raschig-Ringen gefüllte, mit einem Heizmantel versehene Glaskolonne von 400 mm Länge und 27 mm innerem Durchmesser verwendet. Die Kolonne hat am oberen Ende einen Rückflusskühler und eine Flüssigkeitszuleitung, unter der Füllung eine Gaszuleitung. Die Füllkörperkolonne ist über eine Flüssigkeitssperre mit einem kontinuierlich arbeitenden Laboratoriumsfilmeindampfer verbunden, der zur Kondensierung und Rückgewinnung des Lösungsmittels mit einem Rückfluss- und einem absteigenden Kühler ausgerüstet ist.
Die unten aus dem Filmeindampfer austretende Schmelze gelangt in ein gläasernes Ausfällgefäss von 2000 ml Inhalt, welches mit Rührer und kontinuierlicher Wasserzuleitung ausgerüstet ist, und von dort in die kontinuierlich arbeitende Zentrifuge.
In die auf 800C vorgewärmte Füllkörperkolonne der auf die beschriebene Weise zusammengestellten Apparatur werden pro Stunde 105 g Monochloressigsäure, 135 g N-Isopropylanilin in 400 ml Benzol und am Boden der Kolonne 110 g Phosgen eingeleitet. Mit dem bei 1200C arbeitenden Laborfilmeindampfer wird das Benzol aus dem Reaktionsgemisch abdestilliert. Aus dem Filmeindampfer gelangt die Schmelze in das Aus- fällgefäss, wo sich das kristalline Produkt in Wasser von 20 bis 250C abscheidet. Durch Zentrifugieren, Waschen, erneutes Abtrennen und Trocknen werden pro Stunde 170g (85%) N-Isopropyl-N-phenyl-chloracetamid erhalten, das bei 720C schmilzt.
Analyse :
EMI8.2
<tb>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 6, <SEP> 61% <SEP> N <SEP> 16, <SEP> 72% <SEP> Cl <SEP>
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 6, <SEP> 41% <SEP> N <SEP> 16, <SEP> 60% <SEP> Cl
<tb>
Beispiel 27 : In einem mit einem Gasableitungsrohr ausgerüsteten Kolben von 250 ml Inhalt werden 25, 6 g N- (2-Methyl-6-äthyl)-phenyl-N-äthoxymethyl-earbamoylchlorid und 10 g Monochloressigsäure vorgelegt, auf 120 C erhitzt und 30 min lang bei 120 bis 1400C gehalten. Nach Beendigung der Gasentwicklung wird das Reaktionsgemisch auf 50 ml Wasser gegossen und mit 50 ml Benzol extrahiert. Die benzolische Phase wird abgetrennt und eingedampft. Man erhält 22 g (82%) N-(2-Methyl-6-äthyl)-phenyl-N-äthoxymethyl-chloracetamid in Form eines dunkelgelben Öls.
Analyse :
EMI8.3
<tb>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 5, <SEP> 2% <SEP> N <SEP> 13,3% <SEP> Cl
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 5, <SEP> 03% <SEP> N <SEP> 12, <SEP> 97% <SEP> Cl
<tb>
Beispiel 28 : In einem mit einem Gasableitungsrohr ausgerüsteten Kolben von 250 ml Inhalt werden 29,8 g N-(2,6-Diäthyl)-phenyl-N-butoxymethyl-carbamoylchlorid und 10 g Monochloressigsäure vorgelegt, auf 1200C erhitzt und 30 bis 40 min lang bei 120 bis 1400C gehalten. Das Reaktionsgemisch wird auf die im Beispiel 27 beschriebene Weise aufgearbeitet. Man erhält 25 g (80,5%) N-(2,6-Diäthyl)-phenyl-N-butoxymethyl-chloracetamid in Form eines dunkelbraunen Öls.
Analyse :
EMI8.4
<tb>
<tb> Berechnet <SEP> : <SEP> 4, <SEP> 51% <SEP> N <SEP> 11, <SEP> 4% <SEP> Cl <SEP>
<tb> Gefunden <SEP> : <SEP> 4, <SEP> 39% <SEP> N <SEP> 10, <SEP> 9% <SEP> Cl
<tb>