CH188291A - Webstuhl mit geteiltem, zum Anschlagen des Schussfadens dienendem Webblatt. - Google Patents

Webstuhl mit geteiltem, zum Anschlagen des Schussfadens dienendem Webblatt.

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CH188291A
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blue
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Inventor
Saurer Aktiengesellscha Adolph
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Saurer Ag Adolph
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  Webstuhl mit geteiltem, zum Anschlagen des     Schussfadens    dienendem     Webblatt.       Die Erfindung betrifft einen Webstuhl  mit geteiltem     Webblatt    und bezieht sich ins  besondere auf eingängige Bandwebstühle.  Bei Webstühlen wird gewöhnlich für den       Schussanschlag    ein geschlossenes     Webblatt     verwendet. Es sind jedoch auch Webstühle  bekannt, die mit einem geteilten     Webblatt     versehen sind. Bei diesen Webstühlen ist  eine ortsfeste     Schiffchenbahn    vorgesehen.  Das Schiffchen bewegt sich in diesem Fall  hinter dem     Webblau    durch das Fach.

   Die  bekannten     Webstühle    mit geteiltem     Web-          blatt    können wegen der     geringen    Reibung des       Webblattes    an den Kettenfäden mit grosser  Geschwindigkeit, zum Beispiel bis 1000       Schusseintragungen    in der     Minute    arbeiten.

    Bei den bekannten Webstühlen mit geteiltem       Webblatt    besteht aber der Nachteil, dass auf  diesen Webstühlen schwere Gewebe, welche  einen starken     Schussanschlag    bedingen, nicht  hergestellt werden können, weil das geteilte       Webblau    lediglich eine     Schwingbewegung     nach unten und oben ausführt.

      Die Erfindung besteht darin, dass die     An-          triebsvorrichtung    zur Bewegung des geteilten       Webblattes    derartig ausgebildet ist, dass die  ses     Webblatt    nicht nur in an sich bekannter  Weise eine Auf- und Abwärtsbewegung aus  führt, sondern dass dem     Webblatt    auch eine  zusätzliche Anschlagbewegung erteilt     wird.     Der mit einem geteilten     Webblau    versehene  Webstuhl nach der     Erfindung    bietet den  Vorteil,

   dass einerseits mit Hilfe dieses Web  stuhls wegen der geringen Reibung des Web  blaues an den Kettenfäden eine hohe     Web-          leistung    erzielt und anderseits die Möglich  keit erreicht ist, mittelst des Webstuhls nicht  nur leichte Gewebe, sondern auch schwere  Gewebe, welche einen festen     Schussanschlag     bedingen, herstellen zu     können.     



  Auf der     Zeichnung    ist ein Webstuhl nach  der Erfindung in verschiedenen beispiels  weisen Ausführungsformen schematisch dar  gestellt.  



       Fig.    1 ist ein senkrechter Schnitt nach      der     Linie        A-B    der     Fig.    2 durch einen Web  stuhl nach der einen     Ausführungsform;          Fig.    2 stellt den Webstuhl nach     Fig.    1  im Grundriss dar und veranschaulicht einige  Teile im waagrechten     Schnitt;          Fig.    3 veranschaulicht eine Einzelheit der       Fig.    1 im entsprechenden senkrechten Schnitt  und     im    grösseren Massstab;

         Fig.    4 ist ein senkrechter     Schnitt    durch       einen    Teil eines Webstuhls nach einer andern  Ausführungsform.  



  Der     Webstuhl    nach     Fig.    1 bis 3 ist mit       dein.    gebräuchlichen     Geschirr    1 zur Bewe  gung der Kettenfäden 2 versehen. Das ge  teilte     Webblatt    besteht aus einem Blattober  teil 3 und- einem Blattunterteil 3a. Beide       Webblatteile    3, 3a sind an einem rahmen  artigen Träger 4 angeordnet, der um eine  Welle 5 drehbar ist.  



  Im     Webstuhlgehäuse    6 ist die     gekrümmte     Bahn 7 (Fix. 2) für den     Schiffchenschlitten     8 (Fix. 1) vorgesehen. Das Schiffchen 9  trägt die     Schussspule    10. Der     Schiffchenschlit-          ten    8 und das Schiffchen 9 werden durch  eine bekannte, nicht dargestellte Antriebsvor-  
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    Abwärtsbewegung des     Webblaues   <B>3</B>, 3a hin  durchgleiten kann.  



  Das vorher erwähnte     Antriebsexzenter    14  ist an seinem Umfang mit einer Kurven  fläche 20 versehen, mit welcher eine Rolle 21  zusammenwirkt. Diese Rolle ist mit einem  Zapfen ausgerüstet, der in einem Schlitz 22  eines Armes 23 einstellbar     befestigt    ist. Der  Arm 23 ist an einer Hülse 24 angebracht,  die auf einer ortsfesten Welle 25 des Web  stuhlgehäuses 6 drehbar ist. An der Hülse  24 sind ferner zwei Arme 26 vorgesehen, von  denen die oben erwähnte Welle 5 getragen       wird,    um welche der Träger 4 des     Web-          blattes    3, 3a schwenkbar ist.

   In     einer    Aus  sparung 27 des Gestelles 6 ist das eine Ende  einer Feder 28 angeordnet, deren anderes  Ende über     einen    Zapfen 29 des Armes 23  greift. Durch die Feder 28 wird die Rolle  21 des Armes 23 gegen die Kurvenfläche 20  des Exzenters 14 gedrückt. Bei der Drehung  des Exzenters 14 werden durch die Kurven  fläche 20 und durch die Feder 28 die Arme  23, 26 um die Welle 25 schwingend hin- und  herbewegt, so dass mit Hilfe der Welle 5 der  Rahmen 4 mit dem     Webblau    3,     3a    nach  
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      langt der     Schussfaden    vor das     Webblatt-          unterteil        3a.    In diesem Augenblick wird der  aus den Armen 23, 26 bestehende Rahmen  mittels des Antriebsexzenters 14 im Uhr  zeigersinn in     Fig.    1 geschwenkt, so dass das       Webblatt    3,     3a    nach rechts bewegt und der       Schussfaden    durch das     Webblattunterteil        3a     geschlagen, das heisst in die Stellung 12b  <B>i</B> ann  nach     Fig.    3 gedrückt wird.  



  Bei der Weiterdrehung des Antriebs  exzenters 14 wird das Wehblatt 3,     3a    wieder  nach links in     Fig.    1 bewegt.  



  In     Fig.    3 ist das Wehblatt 3,     3a    beim  Eintragen des     Schussfadens    12 ausgezogen,  in der untersten Stellung gestrichelt und im  Augenblick des     Schussanschlages    strichpunk  tiert gezeichnet.  



  Die Kurven 15 und 20 des Antriebsexzen  ters 14 können derartig ausgebildet werden,  dass das Wehblatt 3,     3a    jede beliebige Bewe  gungskurve ausführen kann.  



  Bei der Ausführungsform nach     Fig.    4 ist  der Träger 30 für das geteilte     Webblau    31,       31a    im wesentlichen in der gleichen Weise  ausgebildet wie der Träger 4 mit dem Weh  blatt 3,     3a    nach     Fig.    1. Der Träger 30 ist  wiederum mit einem Arm 32 versehen, an  dem eine Rolle     33    vorgesehen ist. Diese Rolle  wird durch eine Kurvennut 34 der auf der  Antriebswelle 35 befestigten     Exzenterseheibe     36     gesteuert,    um den Träger 30 um eine  Welle 37 zu schwenken und dem     Webblau     31,     31a    die oben beschriebene Auf- und Ab  bewegung zu erteilen.

    



  Die vorgenannte, als Schwenkachse für  den Träger 30 dienende Welle 37 ist bei der  Ausführungsform nach     Fig.    4 an einem  Schieber     '37'    gelagert. Der Schieber 37' ist in  einer Führung<B>38</B> des     Webstuhlgehäuses    39  waagrecht verschiebbar und besitzt an seinem  untern Teil eine Verzahnung 40. In diese  Verzahnung greift ein Zahnsektor 41, der  um eine ortsfeste Welle 42 schwenkbar ist.  Mit dem Zahnsektor 41 ist ein Arm 43 ver  bunden, an dessen freiem Ende eine Rolle 44  drehbar ist.

   Gegen den Arm 43 wirkt     eine     Schraubenfeder 45, die sich anderseits gegen    das Gehäuse 39     .stützt.    Die Feder 45 sucht  den     Arm.    43 nach     unten    zu drücken, so dass  die Rolle 44 mit einer Kurvenfläche 46 der       Exzenterscheibe    36 in Berührung gehalten  wird.  



  Die Arbeitsweise der     Einrichtung    nach       Fig.    4 ist folgende:  Bei der Drehung der     Exzenterscheibe    36  wird der Arm 32 mit Hilfe der     Kurvennut     34     hin-    und     hergeschwenkt,    so dass das Weh  blatt 31,     31a    und die Welle 37 schwingend  hin- und herbewegt und dabei auf- und ab  bewegt wird.

   Mittels der     Kurvenfläche    46  wird der Arm 43 hin- und     hergeschwenkt,     so dass unter Vermittlung des Zahnsektors 41  der Schieber 37' waagrecht geradlinig     hin-          und    herbewegt wird, welche Bewegung folg  lich auch von der Welle 37 und somit  vom geteilten     Webblau    31,     31a    ausge  führt wird. Auf diese Weise wird dem  Wehblatt 31,     31a    abwechselnd eine An  schlagbewegung nach rechts und eine Rück  bewegung nach links in     Fig.    4 erteilt.

   Diese  Anschlagbewegung des     Webblaues    31,     31a     erfolgt     zwangläufig    durch die Kurvenfläche  46, während die entgegengesetzte     Bewegung     des     Webblaues    kraftschlüssig mit Hilfe der  Feder 45 herbeigeführt wird.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Webstuhl, insbesondere eingängiger Band webstuhl, mit geteiltem, zum Anschlagen des Schussfadens dienendem Webblau, welches um eine Welle drehbar ist, dadurch gekenn zeichnet, dass die Welle, um welche das Weh blatt drehbar ist, zur Erzeugung einer zu sätzlichen Anschlagbewegung in Richtung gegen die Gewebekante hin- und herbeweg- bar ist. UNTERANSPRÜCHE: 1.
    Webstuhl nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass das geteilte Wehblatt mit der zusätzlichen Anschlagbewegung auch eine Auf- und Abbewegung aus führt, und diese Bewegungen durch ein gemeinsames Antriebsexzenter veranlasst werden. 2.
    Webstuhl nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass der Träger für das geteilte Webblau um eine Welle schwenkbar und mit einem Arm versehen ist, der durch eine Kurven nut des Antriebsexzenters gesteuert wird, um das Webblatt auf und ab zu bewegen, und dass gleichzeitig die genannte Welle von einem doppelarmigen Hebel getragen wird, welcher um eine ortsfeste Welle drehbar ist und durch eine Kurvenfläche des Antriebsexzenters gesteuert wird,
    um dem Webblau die zusätzliche Anschlag bewegung zu erteilen. 3. Webstuhl nach Patentanspruch und Un teranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass eine Welle, um welche der Träger für das Webblau unter Einwirkung einer Kurvennut des Antriebsexzenters auf einem mit dem Webblattträger verbunde nen Hebelarm im Sinne der Auf- und Ab- bew egung des Webblaues schwenkbar ist, an einem am Webstuhlgehäuse verschieb baren Schieber angeordnet ist,
    der durch einen mittels einer Kurvenfläche des An triebsexzenters steuerbaren Zahnsektor be wegt wird, um dem Webblatt die An schlagbewegung zu erteilen.
CH188291D 1935-03-23 1936-02-10 Webstuhl mit geteiltem, zum Anschlagen des Schussfadens dienendem Webblatt. CH188291A (de)

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