CH188166A - Sicherheitsanlage. - Google Patents

Sicherheitsanlage.

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CH188166A
CH188166A CH188166DA CH188166A CH 188166 A CH188166 A CH 188166A CH 188166D A CH188166D A CH 188166DA CH 188166 A CH188166 A CH 188166A
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Aktiengesellschaft Autophon
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Autophon Ag
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  Sicherheitsanlage.         Die    Erfindung betrifft eine Sicherheits  anlage mit einer von Ruhestrom     durchflos-          senen        Schleifenleitung,    in welcher in der  Empfangsstelle ein einziges     Überwaehungs-          relais        eingeschaltet    ist, :das bei     .einer    Unter  brechung,des Ruhestromes einen Alarm ein  schaltet. Bei den bekannten Anordnungen  dieser Art können     Meldungen    zu der Emp  fangsstelle lediglich durch     Unterbrechung    der       Schleifenleitung    gegeben werden.

   Sollen die  Meldungen auch durch     Verstärkung    des auf  der     Schleifenleitung    fliessenden Ruhestromes  gegeben werden, dann müssen in der Emp  fangsstelle besondere     mechanische    Sperrvor  richtungen oder mehrere     Relais    vorgesehen  werden.

   Die Erfindung bezweckt, für den  Empfang sowohl von Meldungen, welche  durch eine     Schwächung    oder     Unterbrechung     des über die     Schleifenleitung    fliessenden  Ruhestromes, als auch von Meldungen, wel  che durch eine     Verstärkung    dieses Ruhe  stromes gegeben werden,     nur        ein    einziges Re  lais in der     Empfangsstelle    vorsehen     zu    kön.-    neu.

   Gemäss der Erfindung liegt in der  Empfangsstelle in der     Schleifenleitung        ein    im       unerregten    Zustand eine Meldung veranlas  sendes Relais mit mehreren Ankern, welche  bei verschieden     starken    Erregungen     aüge-          zogen    werden, und mit     einem    diesen     Ankern     gemeinsamen, die     Anker        beeinflussenden          Magnetpol,

      wobei die magnetischen Wider  stände     zwischen    den     einzelnen    Ankern und  dem gemeinsamen     Magnetpol    in der Ruhe  und     in    der     Arbeitslage,der    Anker so bemes  sen sind, dass die Anker bei Erregung und  bei     Aberregung    des Relais in der gleichen  Reihenfolge     angezogen    werden und abfallen.

    Die von den verschiedenen Ankern gesteuer  ten Kontakte des Relais sind derart in die       Schleifenleitung    eingeschaltet, dass sowohl  bei einer Schwächung, als auch bei     einer     Verstärkung des Ruhestromes     die    .Schleifen  leitung unterbrochen     wird    und diese Unter  brechung durch .den Abfall des Relais bis  zu seiner     Rückstellung    aufrecht     erhalten     wird,      Ein     Ausführungsbeispiel    der Erfindung  ist in der Zeichnung dargestellt.  



  Von der Empfangsstelle     MZ    führt eine       Schleifenleitung    a, b zu der zu überwachen  den Stelle     US,    von welcher die Meldungen  gegeben werden. In der     Stelle        US    ist die       Leitung    in an sich bekannter Weise über       verschiedenartige    Kontakte geführt, deren       Betätigung    eine Meldung abgeben. Der Kon  takt U, der sich beispielsweise an einer Tür  oder an einer     Bodenschwelle    befinden kann,  trennt bei seiner     Betätigung    die Schleifen  leitung auf, so     .dass    der Ruhestrom unter  brochen wird.

   Der Kontakt P, der     beispiels     weise als Pendelkontakt ausgebildet und von  einer Schutzbespannung aus betätigt werden  kann, schliesst bei seiner Betätigung .das       Ruhestromrelais    E kurz und bewirkt hier  durch eine Verstärkung des über die     Sehlei-          fenleitung    fliessenden     Ruhestromes.    Das Re  lais E in der zu überwachenden Stelle     US     schaltet bei     Stromlosigkeit    seinen Kontakt e  um und trennt hierdurch die Schleife auf.  



  Der Kontakt e des Relais E kann dazu  benutzt werden, um an der Stelle     US    eine  örtliche Alarmgabe mittels Sirenen oder der  gleichen einzuschalten. Diese örtliche Alarm  gabe kann durch Betätigen     .eines    Schalt  schlosses     K    von befugten Personen     abgestellt     werden. Die Wirkungsweise dieser Teile ist       für    die Erfindung nicht von     Bedeutung;    es  ist daher lediglich andeutungsweise ein der  artiges     Schaltschloss        K    in der Abbildung dar  gestellt.  



  In der     Empfängsstelle        MZ    ist die Wick  lung des     Relais    A in die     Schleifenleitung          eingeschaltet.    Das Relais A     trägt    zwei An  ker. Der eine Anker steuert den Kontakt     al     und .der andere     Anker,den    Kontakt     as.    Beide  Anker liegen vor einem     ,gemeinsamen    Mag  netpol des Relais.     Wird,das    Relais schwach  erregt, dann wird nur der Anker betätigt,  der den !Kontakt     al    steuert.

   Wird das Relais  stark erregt, dann     wird    zunächst der den  Kontakt     al    betätigende Anker     und    sodann  der den Kontakt<I>äs</I>     betätigende    Anker au  den gemeinsamen Magnetpol angezogen. Die       magnetischen        Widerstände    zwischen ,den bei-    den Ankern und dem gemeinsamen Magnet  pol im Ruhe- und Arbeitszustand der Anker  sind so bemessen, dass die Anker bei Erre  gung und     Aberregung    in der .gleichen Rei  henfolge     ansprechen    und abfallen.

   Waren  beide Anker angezogen und wird die Erre  gung des Relais     abgeschaltet,    dann fällt zu  nächst,der den Kontakt     al    betätigende Anker  und sodann der d en Kontakt     as        betätigende     Anker ab.  



       Ist    die Anlage eingeschaltet, dann fliesst  der Ruhestrom von der Batterie B der Emp  fangsstelle     MZ    über eine Hupe     Hu,    .das Re  lais A, die Ader     a    d er     Schleifenleitung,,den     Kontakt e, das Relais E, den Kontakt U, die  Ader b der     Schleifenleitung,den    Kontakt     as     des Relais<I>A,</I> den Kontakt     al    des Relais<I>A,</I>  den Kontakt s2 eines Handumschalters zu  rück zur     Batterie    B.

   Der den Kontakt     as     steuernde     Anker    befindet sich hierbei in sei  ner Ruhelage, während der den Kontakt     al     steuernde Anker infolge der     Erregung    des  Relais A durch den Ruhestrom sich in seiner  Arbeitslage befindet. Die Hupe wird zwar  von dem Ruhestrom     dauernd    durchflossen       und    dadurch von diesem     überwacht,    kann  jedoch durch den schwachen     Stromfluss    des  Ruhestromes nicht     betätigt    werden.  



  Wird zum     Beispiel    durch Öffnen des  Kontaktes U der über die     Schleifenleitung     fliessende Ruhestrom     unterbrochen,    so     wird     das Relais<I>A</I> in der Empfangsstelle     JTZ          stromlos    und lässt seinen Anker, der den Kon  takt     al    steuert, abfallen. Durch den unige  legten Kontakt     al    wird ein Stromkreis für die  Hupe     Hu    geschlossen:       Batterie    B, Hupe Hu, Kontakte     al,   <I>s2,</I>       Batterie    B.  



  Da dieser Stromkreis keinerlei strom  drosselnde Widerstände enthält, fliesst ein so  starker Strom über die     Hupe,    dass diese     zum     Ansprechen kommt.     Gleichzeitig    wird ein  Stromkreis für einen     Summer        Su    .geschlossen,  der ebenfalls ertönt.

   Durch die     Umsteuerung     des Kontaktes     al    wird auch der über die       Schleifenleitung        gebildete        Stromkreis    für das  Relais A in .der Empfangsstelle     MZ    unter  brochen, so     d-ass    nach Wiederschliessen -des      Kontaktes<I>U</I> in der     Stelle        US    das Relais<I>A</I>  nicht wieder erregt wird und die Alarm  geber eingeschaltet bleiben.  



  Sollen die Alarmgeber abgeschaltet wer  den, dann muss .der Handumschalter vorüber  gehend umgelegt werden. Hierbei werden die       Kontakte        8l    und s2 betätigt. Der Kontakt  s2 unterbricht die Stromkreise für die Hupe       Hu    und den     Summer        Su.    Gleichzeitig wird  ein neuer Stromkreis über die Schleifen  leitung     hergestellt:

       Batterie B,     Summer        Sec,    Kontakt     s1    in  der betätigten Stellung, Kontakt     al,    Relais  A, Ader a der     Sehleifenleitung,    Kontakt e,  Relais E, Kontakt<I>U,</I> Ader<I>b</I> der Schleifen  leitung, Kontakte     as    und s2,     Batterie    B.  



  In diesem Stromkreis findet nun eine Prü  fung     statt,    ob die     Sehalteinrichtungen_    in der       Stelle        US    sich wieder in dem ordnungs  gemässen Zustand befinden, den sie vor der  Alarmgabe eingenommen haben, ob also bei  spielsweise der Kontakt U und der Kontakt  e wieder geschlossen sind. War nämlich der  Kontakt U betätigt     worden,    so war auch das  Relais E in der Stelle     US    stromlos geworden  und der Kontakt e ist umgelegt worden.  Der Kontakt e muss also wieder in die wirk  same Lage gebracht werden, was durch die  hierzu     befugten    Organe, zum Beispiel die  Polizei, erfolgt.

   Ist dies geschehen, dann  spricht der Summen     Su    an     und    meldet die  Wiederbereitschaft der Alarmanlage.     Gleich-          zeitig    wird auch das Relais A wieder derart  erregt, dass es .den .den Kontakt     al        betätigen-          den    Anker anzieht. Nunmehr kann der  Handumschalter, der die Kontakte     s1    und s2  steuert, in die Ruhelage zurückgestellt wer  den und die Anlage ist wieder betriebsbereit.  Solange der Summen     Su    nicht anspricht, liegt  eine Unterbrechung in .der     Schleifenleitung     vor.

   Die     Bedienungsperson    der Empfangs  stelle     MZ    kann     dann    die Behebung dieser  Unterbrechung veranlassen.  



  Die Kontakte     s1    und s2 können auch von  einem     elektromagnetischen    Schalter     gesteuert     werden.  



  Werden durch einen unbefugten Eingriff  die beiden Ader.     a    und b der Schleifen-         leiteng    unmittelbar miteinander verbunden  oder wird der Kontakt P in der Stelle     US     geschlossen, so wird infolge des Kurzschlus  ses des Relais E der über die Schleifen  leitung fliessende     Ruhestrom    verstärkt. Hier  durch wird das Relais A in der Empfangs  stelle     MZ    derart erregt, dass     es,den    den Kon  takt     as        betätigenden    Anker anzieht. Der       Kontrakt        as        unterbricht    den Stromkreis für  ,das Relais A.

   Der     magnetische    Kreis des  Relais A ist derart aufgebaut, dass     trotz    .der       Unterbrechung        ,des    Stromkreises an dem Kon  takt     as    der diesen Kontakt     betätigende    Anker       richtig        bis        an,den    Pol angezogen wird. Auch  ist der Wicklung des Relais A ein Konden  sator C parallelgeschaltet, welcher nach Un  terbrechung des Stromkreises über das Re  lais A das elektromagnetische Feld solange  aufrecht erhält, bis der Anker völlig ange  zogen ist. Erst     dann    klingt das Erregungs  feld des Relais A allmählich ab.

   Hierbei lässt  das Relais A nunmehr zuerst den den Kon  takt     al        betätigenden    Anker abfallen, so     dass     dieser Kontakt den Stromkreis für das Re  lais A an einer weiteren Stelle     unterbricht.     Erst darnach .fällt der den Kontakt     as        be-          tätigende    Anker ab. Das Schliessen     des-Kon-          taktes        as    hat jedoch keine Wirkung, weil der  Stromkreis für das Relais A an dem Kontakt       al    in der Empfangsstelle     MZ    bereits unter  brochen ist.

   Durch ,den     Kontakt        al    werden  nunmehr wiederum die     .Stromkreise    für die  Hupe     Ilu    und den Summen     Su        geschlossen.     



  Die     beschriebene    Arbeitsweise der beiden  Anker des Relais A kann durch entspre  chende Bemessung der Luftspalte zwischen  diesen beiden Ankern und dem ,gemeinsamen       Magnetpol        und    der Wahl des     Materials    der  an den Ankern vorgesehenen     Klebstifte    er  reicht werden.

       Beispielsweise    wird der den  Kontakt     as    steuernde Anker mit einem  Klebstift aus     magnetisierbaren    Material, wie  Nickel,     ausgerüstet,    während der den Kon  takt     al        steuernde    Anker einen     Klebstift    aus       unmagnetisierbarem.    Material, wie Kupfer, er  hält. Auch     kann    der den     Kontakt        as          steuernde    Anker ohne     jeden.        Klebstift    aus  gerüstet sein.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Sicherheitsanlage mit einer von Ruhe strom .durchflossenen Schleifenleitung, in wel cher in,der Empfangsstelle ein einziges Über wachungsrelais liegt, das bei Unterbrechung des Ruhestromes einen Alarm einschaltet, da durch gekennzeichnet, dass das in der Schlei- fenleitung liegende Relais (A) mit mehreren Ankern, welche bei verschieden starken Er- regungen angezogen werden, und mit einem diesen Ankern gemeinsamen, die Anker be einflussenden Magnetpol ausgerüstet ist,
    wo bei die magnetischen Widerstände zwischen den einzelnen Ankern und,dem gemeinsamen Magnetpol in der Ruhe- und in der Arbeits lage oder Anker so bemessen sind, dass die Anker bei Erregung und bei Aberregung des Relais in der gleichen Reihenfolge angezogen werden und abfallen und dass die von ver schiedenen Ankern gesteuerten Kontakte (al, as) derart in die .Schleifenleitung eingeschal tet sind, dass sowohl bei einer Schwächung,
    als auch bei einer Verstärkung des Ruhe stromes die Schleifenleitung in der Emp fangsstelle unterbrochen wird und diese Tln- terbrechung durch den Abfall des Relais bis zu seiner Rückstellung aufrecht erhalten wird. UNTERANSPRüCHE 1.
    Sicherheitsanlage nach Patentanspruch, .dadurch gekennzeichnet, .dass ein Anker des Relais (A), welcher bei Stromver stärkung angezogen wird, durch den Ent- ladestrom eines der Wicklung des Re lais parallelgeschalteten Kondensators (C) voll zum Durchzug gebracht wird, obwohl der von ihm betätigte Kontakt (as) den über die Schleifenleitung ver laufenden, das Relais (A) erregenden Stromkreis unterbricht. 2.
    Sicherheitsanlage nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, dadurch gekenn zeichnet, dass bei Wiederabfall des ange zogenen Ankers die Unterbrechung der Schleifenleitung durch den Abfall des jenigen Ankers aufrecht erhalten wird, .der unter der Wirkung des Schleifen ruhestromes angezogen wird. 3.
    Sicherheitsanlage nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, .dass in der Empfangs stelle (MZ) ein Umschalter vorgesehen ist, der nach Verschwinden der Ursache der Meldung zugleich mit der Abstellung des Alarmgebers der Empfangsstelle die Wiedereinschaltung des Ruhestromes über die Schleifenleitung bewirkt.
CH188166D 1935-02-20 1936-02-18 Sicherheitsanlage. CH188166A (de)

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ID=5720751

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CH188166D CH188166A (de) 1935-02-20 1936-02-18 Sicherheitsanlage.

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Cited By (1)

* Cited by examiner, † Cited by third party
Publication number Priority date Publication date Assignee Title
DE1129874B (de) * 1959-07-16 1962-05-17 Licentia Gmbh Ruhestromueberwachte Alarmanlage

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* Cited by examiner, † Cited by third party
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DE1129874B (de) * 1959-07-16 1962-05-17 Licentia Gmbh Ruhestromueberwachte Alarmanlage

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