CH185437A - Papierwagen mit umschaltbar gelagerter Schreibwalze für Schreibmaschinen, Rechenmaschinen und ähnliche Maschinen. - Google Patents

Papierwagen mit umschaltbar gelagerter Schreibwalze für Schreibmaschinen, Rechenmaschinen und ähnliche Maschinen.

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CH185437A
CH185437A CH185437DA CH185437A CH 185437 A CH185437 A CH 185437A CH 185437D A CH185437D A CH 185437DA CH 185437 A CH185437 A CH 185437A
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CH
Switzerland
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paper
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machines
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Wanderer-Werke Vorm Wi Akt-Ges
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Wanderer Werke Vorm Winklhofer
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Description


  Papierwagen mit umschaltbar gelagerter Schreibwalze für Schreibmaschinen,       Rechenmaschinen    und ähnliche     lllaschinen.       Die Erfindung bezieht sich auf einen  Papierwagen mit umschaltbar gelagerter  Schreibwalze für Schreibmaschinen, Rechen  maschinen und ähnliche Maschinen.  



  Der Zweck der Erfindung ist, einen Pa  pierwagen zu schaffen, der eine leichte und  reibungslose     rmschaltbewegung    der Schreib  walze aus einer Schreibstellung in die an  dere ermöglicht und bei dem eine starre er  schütterungsfreie Abstützung der Schreib  walze in jeder Schreibstellung auch gegen  über einem mit grosser     Druckkraft    erfolgen  den Abdruck der Typen vorhanden ist.

   Dies  wird erfindungsgemäss dadurch erreicht, dass  ein die Schreibwalze tragender umschalt  barer Teil des Papierwagens, der am nicht  umschaltbaren Teil des Papierwagens durch       Lenkerpaare    geführt ist, durch etwa in  Höhe der     Schreibwalzenachse    am umschalt  baren Teil angeordnete     Abstützteile,    die sich  gegen am nicht umschaltbaren Teil ange-    brachte Stützglieder legen, in Richtung des  Anschlages der Typen abgestützt ist.

   Eine  besonders sichere Abstützung gegen Er  schütterungen und     Schwingungen    kann noch  dadurch erreicht werden, dass man das Ganze  derart ausbildet, dass die     Abstützteile    in  mindestens eine ihrer den     Schreibstellungen     der Schreibwalze     entsprechenden        Endstel-          lungen    an Anschlägen anliegen, die am nicht  umschaltbaren Teil des Papierwagens ange  ordnet sind.  



  In den Zeichnungen ist ein Ausfüh  rungsbeispiel des Erfindungsgegenstandes,  das an einer Schreibmaschine vorgesehen  ist, dargestellt, wobei die für die Erläute  rung der Erfindung nicht wesentlichen Teile       -der    Maschine fortgelassen sind. Es zeigen       Fig.    1 einen Querschnitt durch einen  Teil der     Haschine    und durch den Papierwa  gen in der untern     Schreibstellung    der  Schreibwalze,           Fig.    2 eine Aufsicht auf den Papier  wagen in gegenüber     Fig.    1 verkleinertem       Massstab,

            Fig.    3 einen Querschnitt nach Linie 3=3  der     Fig.    2 im Massstab der     Fig.    1 in der  obern Schreibstellung der Schreibwalze,       Fig.    4 einen Querschnitt durch einen Teil  der Maschine und durch den Papierwagen  in der untern Schreibstellung der Schreib  walze in kleinerem Massstab mit weiteren  Einzelheiten,       Fig.    5 einen der     Fig.    4 entsprechenden  Querschnitt in der obern Schreibstellung der  Schreibwalze,       Fig.    6 eine Einzelheit zu     Fig.    4 und 5  von oben gesehen in vergrössertem Massstab,

         Fig.    7 einen Schnitt nach-Linie 7-7 in       Fig.    6, in der untern Schreibstellung der  Schreibwalze.  



  Bei der     dargestellten    Schreibmaschine  wird die Schreibwalze 1 von einem um  schaltbaren Teil 2 des Papierwagens getra  gen. Der     umschältbare    Teil 2 ist am nicht  umschaltbaren Teil 3 des Papierwagens mit  tels zweier Lenkerpaare 4 und 5 gelagert.  Das obere     Lenkerpaar    4 ist auf einer Dreh  achse 1.5 befestigt, die im     Papierwagenteil    3  gelagert und in der Mitte durch Winkel  stücke 14 unterstützt ist. Auf dieser Achse  15 sind einstellbare Federn 16 angebracht,  die' zum Ausgleichen des Gewichtes der       Schreibwalze    1 und des umschaltbaren Teils  2 dienen.  



  Das Umschalten der Schreibwalze 1 aus  der untern Schreibstellung     (Fig.    1     urid    4) in  eine obere Schreibstellung     (Fig.    3 und 5)  und umgekehrt erfolgt unter Vermittlung  einer -Schiene 10, auf der der umschaltbare  Teil 2 mittels einer Rolle 12 und eines     Gleit-          stückes    13 ständig geführt ist, solange sich  der Papierwagen auf seiner Laufführung  am     ivlaschinengestell    befindet. Die Schiene  10 wird von seitlichen Armen 11 getragen,  die um eine Achse 9 am Maschinengestell  schwenkbar gelagert sind.

   Die Arme 11 wer  den beim Drücken der in der Zeichnung  nicht dargestellten Umschalttasten mittels  eines oder mehrerer Umschalthebel 20 be-         wegt,    von denen jeder über eine Führungs  rolle 19 an einem Ansatz 18 eines Armes 11  angreift. Der umschaltbare Teil 2 mit der  .Schreibwalze 1 wird beim     Verschwenken    der  Schiene 10 um die Achse 9 im     Gegenuhrzei-          gersinne        (Fig.    1 und 4) angehoben und beim       Verschwenken    der Schiene 10 im Uhrzeiger  sinne wieder gesenkt, wobei er durch die  beiden seitlich angeordneten Lenkerpaare 4  und 5 geführt wird.  



  Die Umschaltbewegung wird in die obere  Schreibstellung     (Fig.    3 und 5) durch eine in  einem winkelförmig abgebogenen Ansatz 21  des     verschwenkbaren    Armes 11 befestigte  Stellschraube 23 und in die untere Schreib  stellung     (Fig.    1 und 4) durch eine in einem  eben solchen Ansatz 22 des Armes 11 be  festigte     .Stellschraube    24 dadurch begrenzt,       dass    diese Stellschrauben 2.3     bezw.    24 in den  Schreibstellungen je auf ein festes     ZVider-          lager    auftreffen.

   Ein solches festes Wider  lager besteht gemäss     Fig.    5 beispielsweise  aus mehreren Lagen von Federplättchen 26,  ,die an einem Ansatz 25 des Maschinen  gestelles befestigt sind. Durch diese Stell  schrauben 23 und 24 werden die beiden  Schreibstellungen des umschaltbaren Teils 2  und damit der Schreibwalze 1 genau be  stimmt.  



  An dem durch die beiden     Lenkerpaare    4  und 5 geführten umschaltbaren Teil 2 sind  etwa in Höhe der Achse der Schreibwalze 1       Abstützteile    angeordnet. Diese     Abstützteile     bestehen bei dem dargestellten Ausfüh  rungsbeispiel aus Rollen 6, die an Ansätzen  des umschaltbaren Teils 2 gelagert sind  und sich gegen am nicht umschaltbaren Teil  3 angebrachte Stützglieder legen. Die Stütz  glieder werden durch Stützwinkel 7 gebildet,  die am nicht umschaltbaren Teil 3 des Pa  pierwagens vorzugsweise durch Schrauben  befestigt und mit Führungsflächen 8 ver  sehen sind.

   Die Rollen 6 legen sich in den  beiden Schreibstellungen der Schreibwalze 1  gegen diese Führungsflächen 8 und stützen  den umschaltbaren Teil     2)    und damit die  Schreibwalze 1 in Richtung des Anschlages  der Typen 17 sicher ab.      Die     Führungsfiächen    8 für die Rollen 6  sind an den am     Papiercvagenteil    3 angeord  neten Stützwinkeln 7 derart ausgebildet, dass  sie senkrecht zu der Richtung verlaufen, in  der die Typen 17 an die Schreibwalze 1 an  schlagen. Auf diese Weise wird der von den  Typen 17 beim Anschlag gegen die Schreib  walze 1 ausgeübte Druck, der beispielsweise  bei Maschinen mit     Kniehebelantrieb    der Ty  pen ausserordentlich stark sein kann, unmit  telbar von den Stützwinkeln 7 aufgenom  men.

   Hierdurch wird jedes Nachgeben der  Schreibwalze 1 gegenüber den anschlagen  den Typen 17 verhindert, so dass klare,     un-          verwischte    Abdrucke der Typen und eine  grosse Anzahl guter Durchschläge erzielt  werden. Selbstverständlich können auch um  gekehrt die Stützwinkel mit den Führungs  flächen am umschaltbaren Teil und die Rol  len am nicht umschaltbaren Teil des Papier  wagens angeordnet werden.  



  Der Papierwagen kann derart ausgebil  det sein, dass die Rollen 6 während der Um  schaltbewegung     dauernd    an den Führungs  flächen geführt sind. Bei dem dargestellten  Papierwagen gelangen die Rollen 6 und die  Führungsflächen 8 nur in den Schreibstel  lungen zur festen Anlage gegeneinander. Es  wird dabei jede Reibung zwischen den Rol  len 6 und den Führungsflächen 8 während  der Umschaltbewegung vermieden und doch  eine sichere Abstützung der Schreibwalze 1  in den Schreibstellungen erzielt.  



  Es können die gleichen Rollen und  Stützwinkel bei Schreibwalzen jeder Länge  verwendet werden, da sie am umschaltbaren  Teil und am     Papierwagenteil    in einfacher  Weise beliebig     anbringbar    sind.  



  Um nun beim Umschalten, beispielsweise  beim Senken des umschaltbaren Teils aus  der     obern    Schreibstellung nach     Fig.    3. und 5  in die untere Schreibstellung nach     Fig.    1  und 4 störende Geräusche zu vermeiden, sind  besondere Anschläge 30 am nicht umschalt  baren Teil 3 des     Papierwagens    angeordnet,  gegen die sich die am umschaltbaren Teil 2  gelagerten Rollen 6 beim Erreichen der     End-          stellung    nach     Fig.    4 anlegen.

       E.    in solcher    Anschlag 30 besteht vorzugsweise aus einem  nachgiebigen, Schall- und stossdämpfenden  Werkstoff, beispielsweise aus Filz, Leder  oder Gummi, oder auch aus mehreren La  gen von Federplättchen. Diese nachgiebigen  Anschläge 30 sind je in einem     napfförmigen          Stück    28 befestigt, von denen jedes von  einer am     Papierwagenteil    3 verstellbaren  Schraube 27 getragen wird     (Fig.    7). Die je  weilige Einstellung der     Schraube    27 kann  durch eine Gegenmutter 29 gesichert werden.

    Durch das Abfangen der an den Führungs  flächen 8 .der Stützwinkel 7 geführten Rol  len 6 am Ende der Umschaltbewegung mit  tels der nachgiebigen Anschläge 30 werden  Schwingungen und Erschütterungen des um  schaltbaren Teils 2 abgedämpft. Die Aus  bildung der Anschläge 30 aus Schall- und  stossdämpfendem Werkstoff verhindert ausser  dem ein Weiterleiten der in der Schreib  walze 1 und im umschaltbaren Teil 2     etwa     auftretenden Geräusche auf den nicht um  schaltbaren Teil 3 des     Papierwagens.     



  Bei dem dargestellten Ausführungsbei  spiel sind nur für die der untern Schreib  stellung entsprechende     Endstellung    der Rol  len: 6 solche Anschläge 30 vorgesehen, weil  störende     Erschütterungen    und Schwingungen  in der Hauptsache beim Senken der Schreib  walze 1 aus der     obern    in die untere Schreib  stellung infolge des Gewichtes der Schreib  walze 1 und des umschaltbaren Teils 2 auf  treten. Diesen Anschlägen 30 entsprechende  Anschläge könnten selbstverständlich auch  für die obere Schreibstellung angeordnet  sein. Die Rollen 6 würden dann in ihren  beiden Endstellungen, also sowohl in der  Stellung nach     Fig.    4, als auch in der Stel  lung nach     Fig.    5 gegen solche Anschläge  anliegen.  



  Da beim Abnehmen des Papierwagens  von seiner Laufführung auch die Rolle 12  und das Gleitstück 13 von der Umschalt  schiene 10 entfernt werden, kann sich der  umschaltbare Teil 2 bei abgenommenem Pa  pierwagen frei bewegen. Um Beschädigun  gen infolge dieser freien Bewegung zu ver  meiden, sind die Führungsflächen 8 der      Stützwinkel 7 an ihren obern Enden gegen  die Schreibwalze 1 zu gebogen.

   Gegen die  den durch diese     Umbiegungen    gebildeten  Vorsprünge 8a stösst die Rolle 6     beiEpiels-          weise    bei einer weiteren Aufwärtsbewegung  des umschaltbaren Teils 2 über die obere  Schreibstellung     (Fig.    5) hinaus an, wodurch  die freie Bewegung des umschaltbaren Teils  2 nach oben begrenzt und ein Abgleiten der  Rollen 6 von den Stützwinkeln 7 verhindert  wird.  



  Die Stützwinkel 7, die vorzugsweise an  den beiden seitlichen Enden des Papier  wagenteils 3 angeordnet sind, können eben  falls verstellt werden. Zu diesem Zweck sind  sie     mittels    Schrauben 31 befestigt, die durch  Langlöcher 32 hindurchgehen. Nach Lösen  dieser Schrauben 31 kann die Führungs  fläche $ des zugehörigen Stützwinkels 7  genau gegenüber der zugeordneten Rolle 6  eingestellt werden, so dass eine sichere und  möglichst spielfreie Abstützung der Rollen  6 durch die Stützwinkel 7 in den beiden  Schreibstellungen bewirkt ist.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Papierwagen mit umschaltbar gelagerter Schreibwalze für Schreibmaschinen, Rechen maschinen und ähnliche Maschinen, dadurch gekennzeichnet, dass ein die Schreibwalze (1) tragender umschaltbarer Teil (2) des Papier-' wa.gens, der am nicht umschaltbaren Teil (3) des Papierwagens durch Lenkerpaare (4, 5) geführt ist, durch etwa in Höhe der Schreib walzenachse am. umschaltbaren Teil (2) an geordnete Abstützteile (6), die sich gegen am nicht umschaltbaren Teil (3) angebrachte Stützglieder (7) legen, in Richtung des An schlages der Typen (17) abgestützt ist.
    U NTERANSPRüCHE Papierwagen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Abstütz- teile aus Rollen (6) bestehen, die sich gegen Führungsflächen (8) der Stützglie der (7) legen. Papierwagen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Abstütz- teile (6) sich nur in den Schreibstellun gen der Schreibwalze (1) gegen die ,Stützglieder (7) legen.
    Papierwagen nach Patentanspruch, da durch gekennzeichnet, dass die Abstütz- teile (6) in mindestens einer ihrer den Schreibstellungen der Schreibwalze (1) entsprechenden Endstellungen an An schlägen (30) anliegen, die am nicht um schaltbaren Teil (3) des Papierwagens an geordnet sind. 4. Papierwagen nach Patentanspruch und Unteranspruch 3, dadurch gekennzeich net, dass die Anschläge (30) stoss- und schalldämpfend ausgebildet sind. 5. Papierwagen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 und 4, dadurch ge kennzeichnet, dass die Anschläge (30) einstellbar sind. 6.
    Papierwagen nach Patentanspruch und Unteransprüchen 3 bis 5, dadurch ge kennzeichnet, dass an den Stützgliedern (7) Vorsprünge (8a) ausgebildet sind, die bei vom Maschinengestell abgenommenem Papierwagen-die freie Bewegung des um schaltbaren Teils (2) begrenzen.
CH185437D 1934-04-24 1935-04-24 Papierwagen mit umschaltbar gelagerter Schreibwalze für Schreibmaschinen, Rechenmaschinen und ähnliche Maschinen. CH185437A (de)

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