CH184635A - Schalteinrichtung an selbstkassierenden Filmgeräten. - Google Patents

Schalteinrichtung an selbstkassierenden Filmgeräten.

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CH184635A
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Inventor
Aktiengesellschaft Rober Bosch
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Bosch Robert Ag
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  Schalteinrichtung an selbstkassierenden Filmgeräten.    Die Erfindung bezieht sich auf eine Schalt  einrichtung an selbstkassierenden Filmgeräten.  Diese Einrichtung, die zum Beispiel durch  ein eingeworfenes Geldstück betätigt wird,  hat die Aufgabe, das Filmgerät in Betrieb  zu setzen und nach Ablauf des Films selbst  tätig wieder abzuschalten. Die Filmgeräte  werden bei der Schalteinrichtung gemäss der  Erfindung durch einen mittels eines Schalt  hebels     auslösbaren    Impuls in Betrieb gesetzt  und unter Einwirkung einer Stelle des Films  mit abnormaler Breite wieder ausser Betrieb  gesetzt.

   Dabei arbeiten der Schalthebel und  ein den Filmrand abtastender Hebel so zu  sammen, dass durch den vom Schalthebel  ausgehenden Impuls, beim Anliegen des Ab  tasthebels an einer Stelle des Films mit nor  maler Breite, den Stromkreis des Filmgerätes  steuernde Kontakte der Schalteinrichtung in  die Schliesslage gebracht werden, aus der sie  durch die Veränderung der Stellung des Ab  tasthebels beim     Vorbeilaufen    einer Stelle  anormaler Filmbreite wieder entfernt werden.

      Bei einer bekannten Einrichtung, bei der  der Ablauf des Films ebenfalls durch Stellen  anormaler Filmbreite gesteuert wird, ist die  verwendete Schalteinrichtung nicht zuverläs  sig, weil bei ihr der Kontakt zwischen den  spannungsführenden Zuleitungen, die an zwei  feststehende     Kontaktschienen    angeschlossen  sind, erst durch das eingeworfene Geldstück  selbst hergestellt werden muss, wobei also das  Geldstück als ein Teil der Stromleitung ver  wendet wird.

   Diese Einrichtung hat gegen  über der vorliegenden Erfindung den Nach  teil, dass keine genügende Kontaktsicherheit  erreicht ist, weil     erstens    der Schaltdruck sehr  klein ist, da er nur durch das Eigengewicht  des eingeworfenen Geldstückes ausgeübt wird,  und weil zweitens die Geldstücke einer steti  gen Abnützung unterworfen sind und deshalb  den Zwischenraum zwischen den Kontakt  schienen nicht immer gleichmässig     überbrük-          ken.    Es treten dadurch zahlreiche     Öffnungs-          und    Schliessungsfunken auf, durch welche die       Kontaktschienenoberfläche        aufgerauht    und      oxydiert wird,

   so dass nach einiger Betriebs  zeit die Stromleitung unter Umständen ganz  unterbrochen sein kann.  



  In den Abbildungen sind beispielsweise  Ausführungsformen des Erfindungsgegenstan  des dargestellt.  



  Die     Fig.    1 und 2 zeigen einen Schalter  in der betriebsbereiten Stellung, ehe ein Geld  stück eingeworfen ist, in Seiten- und Vorder  ansicht. Der Film befindet sich dabei in der  in     Fig.    3 gezeichneten Stellung; in       Fig.    4 ist der gleiche Schalter im Augen  blick des     Einschaltens    und in       Fig.    5 im Augenblick des     Ausschaltens     dargestellt;  Im Augenblick des     Ausschaltens    befindet  sich der Film in der in       Fig.    6 dargestellten Lage; in den       Fig.    7, 8, 9 und 10 ist je eine weitere  Ausführungsform in zwei verschiedenen Stel  lungen dargestellt.  



  In den     Fig.    1 bis 6 bedeutet 1 eine an  einem Winkelhebel 2 befestigte Druckrolle,  an der der Filmrand entlangläuft und dabei  den Winkelhebel entgegen der Kraft einer  Schraubenfeder 3 gegen eine Blattfeder 4  drückt. Diese Blattfeder wird dadurch gegen  einen Bügel 5 gepresst, der verhindert, dass  sich die Schalterkontakte 6 schliessen können.  7 ist ein Hebel, der durch das Gewicht eines  eingeworfenen Geldstückes um seinen Dreh  punkt nach abwärts bewegt werden kann.  Durch ein eingeworfenes Geldstück wird der  Bügel 5 durch den Hebel 7 in die Höhe ge  hoben (Fix. 4), so dass die durch den Winkel  hebel 2 vorgespannte Feder 4 nach rechts  nachfolgen kann, bis sich die Kontakte schlie  ssen.

   Der Bügel 5 besitzt auf seiner Innen  seite einen stiftförmigen     Fortsatz    8, der beim  Einschalten in eine Aussparung in der Blatt  feder 4 einschnappt, so dass der Bügel nicht       mehrherunterfallenkann,        solangedieKontakte     eingeschaltet sind. Der Hebel 7 kehrt nach  dem Herabfallen des Geldstückes wieder in  seine Ruhelage entsprechend     Fig.    1 und 2  zurück.  



  Solange die Druckrolle 1 während des  Filmablaufs an Stellen normaler Filmbreite    anliegt, bewirkt der Winkelhebel 2 durch den       Druck    auf die Blattfeder 4 eine Sperrung  gegen das Ausschalten der Schalterkontakte.  Erst wenn die Druckrolle 1 nach dem Ab  lauf des Films in eine im Filmrand vorge  sehene Aussparung ausweichen kann (Fix. 6),  so dass der Winkelhebel 2 von der Feder in  seine Ruhelage gedrückt wird, kann sich die  Blattfeder 4 entspannen und die Schalter  kontakte werden voneinander abgehoben  (Fix. 5). Dabei gibt die Feder 4 den     Fort-          satz    8 des Bügels 5 frei, so dass letzterer in  seine Ruhelage zurückfällt.

   Infolge der Träg  heit der umlaufenden Teile des     Filmschalt-          werkes    kann der Film nach dem Abschalten  noch ein kurzes Stück weiter     laufen,.bis    die  Aussparung im Filmrand an der Druckrolle 1  vorbeigelaufen und der     Schalter    wieder in die  in     Fig.    1 dargestellte Bereitschaftsstellung  gebracht ist.  



  Wird wieder ein Geldstück eingeworfen;  so bewegt sich der Hebel 7 wieder nach un  ten und die Vorgänge wiederholen sich in  derselben Reihenfolge.  



  Eine andere beispielsweise Ausführungs  form des Erfindungsgegenstandes ist in     Fig.7     und 8 dargestellt.     Fig.    7 zeigt den Schalter  in betriebsbereitem,     Fig.    8 in eingeschaltetem  Zustand. Der Hauptunterschied zwischen die  ser und der zuerst beschriebenen Bauform  besteht darin, dass statt der offenen     Kontakte    6  eine     Quecksilberschaltröhre    14 verwendet ist.  Auch hier drückt der eine Filmrand gegen  eine Druckrolle 9, so dass ein Hebel 10 mit  einer Nase 11 entgegen der Kraft der Schrau  benfeder 12 abgelenkt wird. Durch ein auf  den Hebel 13 fallendes Geldstück wird dieser  nach unten bewegt und dadurch die Schalt  röhre 14 um ihren Drehpunkt 24 gekippt.

    Ein an der Schaltröhre 14 befestigter Hebel 15  wird dabei ebenfalls nach abwärts bewegt  und von der Nase 11, die den Hebel 15 nur  bei der Abwärtsbewegung     vorbeilässt,    fest  gehalten, nachdem sich der Einschaltvorgang  vollzogen hat (Fix. 8). In dieser Stellung wird  die Schaltröhre 14 so lange gehalten, bis die  Druckrolle 9 in eine Aussparung im Film  rand ausweichen kann. Dabei gibt die Nase 11      den Hebel 15 frei und die Schaltröhre 14  wird unter dem Einfluss der Feder 12 in ihre  Ausgangsstellung zurückgezogen, wodurch der       Stromkreis    unterbrochen wird.  



  Noch eine weitere beispielsweise Aus  führungsfort des Erfindungsgegenstandes ist  in     Fig.    9 und 10 dargestellt. In     Fig.    9 ist  wieder die betriebsbereite Stellung vor dem  Einschalten und in     Fig.    10 die Schalter  stellung nach dem Einschalten dargestellt.  In der betriebsbereiten Stellung     (Fig.    9), in  welcher der Film mit seiner normalen Breite  an der an einem Winkelhebel 16 befestigten  Druckrolle 17 anliegt, nimmt der lange Schen  kel des     Winkelhebels    16 eine nahezu hori  zontale Lage ein. Dabei wird eine Feder 18  gespannt.

   Wird nun durch ein Geldstück der  Hebel 19     entgegen    der Kraft einer Feder 20  nach abwärts bewegt, so wird der Hebel 21,  an dem die     Quecksilberschaltröhre    22 be  festigt ist, mitgenommen. Dabei verlagert sich  das Quecksilber in der Schaltröhre, so dass  diese das     Übergewicht    bekommt und kippt,  bis der auf dem Heber 21 befestigte Bolzen 23  auf dem Winkelhebel 16 aufliegt. Bei dieser  Bewegung werden die Kontakte in der Schalt  röhre durch das Quecksilber überbrückt, so       da1S    der Stromkreis geschlossen ist     (Fig.    10).

         Wenn    nach dem Ablauf des Films die Druck  rolle 17 wieder in die Aussparung im Film  rand eingreift, wird der Winkelhebel 16 von  der Feder 18 in die strichpunktierte Lage  hochgezogen. Dabei wird der Hebel 21 mit  genommen und die     Quecksilberschaltröhre    wird  wieder in die dem ausgeschalteten     Zustand          entsprechende    Stellung     (Fig.    9) zurückgekippt.  Erst durch den erneuten Einwurf eines Geld  stückes wird der Schaltvorgang wieder ein  geleitet.

Claims (1)

  1. PATENTANSPRUCH: Schalteinrichtung an selbstkassierenden Filmgeräten mit endlosem Film, welche die Filmgeräte durch einen mittels eines Schalt hebels auslösbaren Impuls in Betrieb setzt und unter Einwirkung einer Stelle des Films mit abnormaler Breite selbsttätig wieder ausser Betrieb setzt, dadurch gekennzeichnet, dass der Schalthebel und ein den einen Filmrand abtastender Hebel so zusammenarbeiten, dass durch den vom Schalthebel ausgehenden Im puls, beim Anliegen des Abtasthebels an einer Stelle des Films mit normaler Breite, den Stromkreis des Filmgerätes steuernde Kon takte der Schalteinrichtung in die Schliess lage gebracht werden,
    aus der sie durch die Veränderung der Stellung des Abtasthebels beim Vorbeilaufen einer Stelle des Films finit abnormaler Breite wieder entfernt werden. UNTERANSPRÜCHE: 1. Schalteinrichtung nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der den Filmrand berührende Abtasthebel als Winkelhebel ausgebildet ist und gleich zeitig eine Sperrvorrichtung gegen das Ausschalten der Kontakte bildet. 2.
    Schalteinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 1, gekennzeichnet durch eine die Kontakte betätigende Blattfeder (4), die vermittels des Winkel hebels beim Vorbeilaufen von Stellen normaler Breite des Films gespannt ist und sich beim Vorbeilaufen von Stellen abnormaler Breite entspannt, und ferner gekennzeichnet durch einen Bügel (5), der in der Bereitschaftsstellung das Ein schalten der Kontakte durch die ge spannte Blattfeder verhindert, jedoch durch eine durch den Schalthebel (7) be wirkte Bewegung das Schliessen der Kon takte ermöglicht und bei Entspannung der Blattfeder selbsttätig in seine Bereit schaftsstellung zurückgeht. 3.
    Schalteinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 und 2, dadurch gekennzeichnet, dass die Blattfeder selbst die Schaltkontakte trägt. 4. Schalteinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 3, dadurch gekennzeichnet, dass zum Spannen der Blattfeder der von dem einen Filmrand betätigte Winkelhebel (2) zwischen dem eingespannten Ende der Blattfeder und derjenigen Stelle der Blattfeder angreift, an welcher der Bügel die Einschaltbewe gung der Blattfeder verhindert. 5.
    Schalteinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 4, dadurch gekennzeichnet, dass der Winkelhebel am freien Ende seines einen Schenkels eine am Filmrand anliegende Rolle trägt und mit dem freien Ende seines andern Schen kels in Bereitschaftsstellung an der Blatt feder anliegt. 6. Schalteinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 1 bis 5, dadurch gekennzeichnet, dass der in der Bereit schaftsstellung die Einschaltung der Kon takte sperrende Bügel einen Fortsatz besitzt, der bei der Einschaltbewegung in eine Aussparung der Blattfeder ein schnappt und die Blattfeder hierdurch zum Einschalten freigibt, die ihrerseits den Bügel in dieser Stellung festhält. 7.
    Schalteinrichtung nach Patentanspruch mit Kippschalter (14), gekennzeichnet durch einen vom einen Filmrand beweg ten, mit einer Nase (11) versehenen Hebel (10), dessen Nase sich in der der nor malen Breite des Films entsprechenden Stellung des Hebels (10) in einer solchen Lage befindet, dass sie ein Kippen des Schalters aus der eingeschalteten Lage in die ausgeschaltete Lage verhindert. B. Schalteinrichtung nach Patentanspruch und Unteranspruch 7, gekennzeichnet durch einen zum Ausschalten unter Vor spannung stehenden Kippschalter, der durch den Schalthebel eingeschaltet wer den kann und einen Anschlag (15) be sitzt, der beim Einschalten in der der normalen Breite des Films entsprechen den Stellung des Hebels (10) hinter die Nase (11) gelangt und ein Ausschalten des Schalters verhindert. 9.
    Schalteinrichtung nach Patentanspruch und Unteransprüchen 7 und 8, dadurch gekennzeichnet, dass als Kippschalter eine Quecksilberschaltröhre verwendet ist. 10. Schalteinrichtung nach P4tentanspruch mit Kippschalter (22), gekennzeichnet durch einen vom einen Filmrand beweg ten, durch eine Feder unter Spannung stehenden Hebel (16), der in seiner der norcnalen Breite des Films entsprechen den Stellung den Schaltweg eines Kipp schalters (22) freigibt und beim Vorüber laufen der Stelle abnormaler Breite des Films den Schalter (22) in seine Aus schaltstellung zurückführt.
CH184635D 1934-07-25 1935-07-22 Schalteinrichtung an selbstkassierenden Filmgeräten. CH184635A (de)

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