Schalteinrichtung an selbstkassierenden Filmgeräten. Die Erfindung bezieht sich auf eine Schalt einrichtung an selbstkassierenden Filmgeräten. Diese Einrichtung, die zum Beispiel durch ein eingeworfenes Geldstück betätigt wird, hat die Aufgabe, das Filmgerät in Betrieb zu setzen und nach Ablauf des Films selbst tätig wieder abzuschalten. Die Filmgeräte werden bei der Schalteinrichtung gemäss der Erfindung durch einen mittels eines Schalt hebels auslösbaren Impuls in Betrieb gesetzt und unter Einwirkung einer Stelle des Films mit abnormaler Breite wieder ausser Betrieb gesetzt.
Dabei arbeiten der Schalthebel und ein den Filmrand abtastender Hebel so zu sammen, dass durch den vom Schalthebel ausgehenden Impuls, beim Anliegen des Ab tasthebels an einer Stelle des Films mit nor maler Breite, den Stromkreis des Filmgerätes steuernde Kontakte der Schalteinrichtung in die Schliesslage gebracht werden, aus der sie durch die Veränderung der Stellung des Ab tasthebels beim Vorbeilaufen einer Stelle anormaler Filmbreite wieder entfernt werden.
Bei einer bekannten Einrichtung, bei der der Ablauf des Films ebenfalls durch Stellen anormaler Filmbreite gesteuert wird, ist die verwendete Schalteinrichtung nicht zuverläs sig, weil bei ihr der Kontakt zwischen den spannungsführenden Zuleitungen, die an zwei feststehende Kontaktschienen angeschlossen sind, erst durch das eingeworfene Geldstück selbst hergestellt werden muss, wobei also das Geldstück als ein Teil der Stromleitung ver wendet wird.
Diese Einrichtung hat gegen über der vorliegenden Erfindung den Nach teil, dass keine genügende Kontaktsicherheit erreicht ist, weil erstens der Schaltdruck sehr klein ist, da er nur durch das Eigengewicht des eingeworfenen Geldstückes ausgeübt wird, und weil zweitens die Geldstücke einer steti gen Abnützung unterworfen sind und deshalb den Zwischenraum zwischen den Kontakt schienen nicht immer gleichmässig überbrük- ken. Es treten dadurch zahlreiche Öffnungs- und Schliessungsfunken auf, durch welche die Kontaktschienenoberfläche aufgerauht und oxydiert wird,
so dass nach einiger Betriebs zeit die Stromleitung unter Umständen ganz unterbrochen sein kann.
In den Abbildungen sind beispielsweise Ausführungsformen des Erfindungsgegenstan des dargestellt.
Die Fig. 1 und 2 zeigen einen Schalter in der betriebsbereiten Stellung, ehe ein Geld stück eingeworfen ist, in Seiten- und Vorder ansicht. Der Film befindet sich dabei in der in Fig. 3 gezeichneten Stellung; in Fig. 4 ist der gleiche Schalter im Augen blick des Einschaltens und in Fig. 5 im Augenblick des Ausschaltens dargestellt; Im Augenblick des Ausschaltens befindet sich der Film in der in Fig. 6 dargestellten Lage; in den Fig. 7, 8, 9 und 10 ist je eine weitere Ausführungsform in zwei verschiedenen Stel lungen dargestellt.
In den Fig. 1 bis 6 bedeutet 1 eine an einem Winkelhebel 2 befestigte Druckrolle, an der der Filmrand entlangläuft und dabei den Winkelhebel entgegen der Kraft einer Schraubenfeder 3 gegen eine Blattfeder 4 drückt. Diese Blattfeder wird dadurch gegen einen Bügel 5 gepresst, der verhindert, dass sich die Schalterkontakte 6 schliessen können. 7 ist ein Hebel, der durch das Gewicht eines eingeworfenen Geldstückes um seinen Dreh punkt nach abwärts bewegt werden kann. Durch ein eingeworfenes Geldstück wird der Bügel 5 durch den Hebel 7 in die Höhe ge hoben (Fix. 4), so dass die durch den Winkel hebel 2 vorgespannte Feder 4 nach rechts nachfolgen kann, bis sich die Kontakte schlie ssen.
Der Bügel 5 besitzt auf seiner Innen seite einen stiftförmigen Fortsatz 8, der beim Einschalten in eine Aussparung in der Blatt feder 4 einschnappt, so dass der Bügel nicht mehrherunterfallenkann, solangedieKontakte eingeschaltet sind. Der Hebel 7 kehrt nach dem Herabfallen des Geldstückes wieder in seine Ruhelage entsprechend Fig. 1 und 2 zurück.
Solange die Druckrolle 1 während des Filmablaufs an Stellen normaler Filmbreite anliegt, bewirkt der Winkelhebel 2 durch den Druck auf die Blattfeder 4 eine Sperrung gegen das Ausschalten der Schalterkontakte. Erst wenn die Druckrolle 1 nach dem Ab lauf des Films in eine im Filmrand vorge sehene Aussparung ausweichen kann (Fix. 6), so dass der Winkelhebel 2 von der Feder in seine Ruhelage gedrückt wird, kann sich die Blattfeder 4 entspannen und die Schalter kontakte werden voneinander abgehoben (Fix. 5). Dabei gibt die Feder 4 den Fort- satz 8 des Bügels 5 frei, so dass letzterer in seine Ruhelage zurückfällt.
Infolge der Träg heit der umlaufenden Teile des Filmschalt- werkes kann der Film nach dem Abschalten noch ein kurzes Stück weiter laufen,.bis die Aussparung im Filmrand an der Druckrolle 1 vorbeigelaufen und der Schalter wieder in die in Fig. 1 dargestellte Bereitschaftsstellung gebracht ist.
Wird wieder ein Geldstück eingeworfen; so bewegt sich der Hebel 7 wieder nach un ten und die Vorgänge wiederholen sich in derselben Reihenfolge.
Eine andere beispielsweise Ausführungs form des Erfindungsgegenstandes ist in Fig.7 und 8 dargestellt. Fig. 7 zeigt den Schalter in betriebsbereitem, Fig. 8 in eingeschaltetem Zustand. Der Hauptunterschied zwischen die ser und der zuerst beschriebenen Bauform besteht darin, dass statt der offenen Kontakte 6 eine Quecksilberschaltröhre 14 verwendet ist. Auch hier drückt der eine Filmrand gegen eine Druckrolle 9, so dass ein Hebel 10 mit einer Nase 11 entgegen der Kraft der Schrau benfeder 12 abgelenkt wird. Durch ein auf den Hebel 13 fallendes Geldstück wird dieser nach unten bewegt und dadurch die Schalt röhre 14 um ihren Drehpunkt 24 gekippt.
Ein an der Schaltröhre 14 befestigter Hebel 15 wird dabei ebenfalls nach abwärts bewegt und von der Nase 11, die den Hebel 15 nur bei der Abwärtsbewegung vorbeilässt, fest gehalten, nachdem sich der Einschaltvorgang vollzogen hat (Fix. 8). In dieser Stellung wird die Schaltröhre 14 so lange gehalten, bis die Druckrolle 9 in eine Aussparung im Film rand ausweichen kann. Dabei gibt die Nase 11 den Hebel 15 frei und die Schaltröhre 14 wird unter dem Einfluss der Feder 12 in ihre Ausgangsstellung zurückgezogen, wodurch der Stromkreis unterbrochen wird.
Noch eine weitere beispielsweise Aus führungsfort des Erfindungsgegenstandes ist in Fig. 9 und 10 dargestellt. In Fig. 9 ist wieder die betriebsbereite Stellung vor dem Einschalten und in Fig. 10 die Schalter stellung nach dem Einschalten dargestellt. In der betriebsbereiten Stellung (Fig. 9), in welcher der Film mit seiner normalen Breite an der an einem Winkelhebel 16 befestigten Druckrolle 17 anliegt, nimmt der lange Schen kel des Winkelhebels 16 eine nahezu hori zontale Lage ein. Dabei wird eine Feder 18 gespannt.
Wird nun durch ein Geldstück der Hebel 19 entgegen der Kraft einer Feder 20 nach abwärts bewegt, so wird der Hebel 21, an dem die Quecksilberschaltröhre 22 be festigt ist, mitgenommen. Dabei verlagert sich das Quecksilber in der Schaltröhre, so dass diese das Übergewicht bekommt und kippt, bis der auf dem Heber 21 befestigte Bolzen 23 auf dem Winkelhebel 16 aufliegt. Bei dieser Bewegung werden die Kontakte in der Schalt röhre durch das Quecksilber überbrückt, so da1S der Stromkreis geschlossen ist (Fig. 10).
Wenn nach dem Ablauf des Films die Druck rolle 17 wieder in die Aussparung im Film rand eingreift, wird der Winkelhebel 16 von der Feder 18 in die strichpunktierte Lage hochgezogen. Dabei wird der Hebel 21 mit genommen und die Quecksilberschaltröhre wird wieder in die dem ausgeschalteten Zustand entsprechende Stellung (Fig. 9) zurückgekippt. Erst durch den erneuten Einwurf eines Geld stückes wird der Schaltvorgang wieder ein geleitet.
Switching device on self-collecting film devices. The invention relates to a switching device on self-collecting film devices. This device, which is operated, for example, by a coin inserted, has the task of putting the film device into operation and, after the film has finished, actively switching it off again. In the switching device according to the invention, the film devices are put into operation by a pulse which can be triggered by means of a switching lever and are put out of operation again under the action of a point on the film with an abnormal width.
The switching lever and a lever scanning the film edge work together in such a way that the contacts of the switching device controlling the circuit of the film device are brought into the closed position by the impulse emanating from the switching lever when the sensing lever is applied to a point on the film with normal width , from which they are removed again by changing the position of the feeler lever when walking past a point of abnormal film width.
In a known device in which the sequence of the film is also controlled by placing anomalous film width, the switching device used is not reliable, because with it the contact between the live leads, which are connected to two fixed contact rails, only through the thrown coin must be made by yourself, so the coin is used as part of the power line.
Compared to the present invention, this device has the disadvantage that insufficient contact security is achieved because, firstly, the switching pressure is very small because it is only exerted by the weight of the coin inserted, and secondly, because the coins are subject to constant wear and therefore the space between the contacts did not always seem to be bridged evenly. As a result, numerous opening and closing sparks occur, through which the contact bar surface is roughened and oxidized,
so that after some operating time the power line may be completely interrupted.
In the figures, for example, embodiments of the subject matter of the invention are shown.
1 and 2 show a switch in the operational position before a piece of money is thrown in, in side and front view. The film is in the position shown in FIG. 3; In Fig. 4, the same switch is shown at the moment of switching on and in Fig. 5 at the moment of switching off; At the moment it is switched off, the film is in the position shown in FIG. 6; 7, 8, 9 and 10, a further embodiment is shown in two different positions.
In FIGS. 1 to 6, 1 denotes a pressure roller fastened to an angle lever 2, along which the edge of the film runs and thereby presses the angle lever against the force of a helical spring 3 against a leaf spring 4. This leaf spring is thereby pressed against a bracket 5, which prevents the switch contacts 6 from closing. 7 is a lever that can be moved downwards around its pivot point by the weight of an inserted coin. When a coin is thrown in, the bracket 5 is raised by the lever 7 (Fix. 4), so that the spring 4 preloaded by the angle lever 2 can follow to the right until the contacts close.
The bracket 5 has a pin-shaped extension 8 on its inside which, when switched on, snaps into a recess in the leaf spring 4, so that the bracket can no longer fall off as long as the contacts are switched on. The lever 7 returns to its rest position according to FIGS. 1 and 2 after the coin has dropped.
As long as the pressure roller 1 rests at points of normal film width while the film is running, the angle lever 2 causes the pressure on the leaf spring 4 to prevent the switch contacts from being switched off. Only when the pressure roller 1 can move into a recess provided in the edge of the film after the end of the film (Fix. 6), so that the angle lever 2 is pressed into its rest position by the spring, the leaf spring 4 can relax and the switch contacts are lifted from each other (Fix. 5). The spring 4 releases the extension 8 of the bracket 5 so that the latter falls back into its rest position.
As a result of the inertia of the rotating parts of the film switch mechanism, the film can continue to run a short distance after it has been switched off, until the recess in the edge of the film has passed the pressure roller 1 and the switch is returned to the standby position shown in FIG.
Another coin is thrown in; so the lever 7 moves back down and the processes are repeated in the same order.
Another exemplary embodiment of the subject matter of the invention is shown in FIGS. FIG. 7 shows the switch in the operational state, FIG. 8 in the switched-on state. The main difference between the water and the design described first is that instead of the open contacts 6, a mercury interrupter 14 is used. Here, too, the one edge of the film presses against a pressure roller 9, so that a lever 10 with a nose 11 is deflected against the force of the helical spring 12. A coin falling on the lever 13 moves it downwards and thereby tilts the switching tube 14 about its pivot point 24.
A lever 15 attached to the interrupter 14 is also moved downwards and is held firmly by the nose 11, which only allows the lever 15 to pass during the downward movement, after the switch-on process has taken place (Fix. 8). In this position, the interrupter 14 is held until the pressure roller 9 can evade edge in a recess in the film. The nose 11 releases the lever 15 and the switching tube 14 is retracted into its starting position under the influence of the spring 12, whereby the circuit is interrupted.
Yet another example of continued implementation of the subject matter of the invention is shown in FIGS. 9 and 10. In Fig. 9, the operational position is again shown before switching on and in Fig. 10, the switch position after switching on. In the operational position (Fig. 9), in which the film rests with its normal width on the pressure roller 17 attached to an angle lever 16, the long leg of the angle lever 16 assumes an almost hori zontal position. A spring 18 is tensioned.
If the lever 19 is now moved downward against the force of a spring 20 by a coin, the lever 21, on which the mercury interrupter 22 is fastened, is taken along. In the process, the mercury is displaced in the interrupter, so that it becomes overweight and tilts until the bolt 23 fastened on the jack 21 rests on the angle lever 16. During this movement the contacts in the switching tube are bridged by the mercury, so that the circuit is closed (Fig. 10).
If after the end of the film, the pressure roller 17 engages again in the recess in the film edge, the angle lever 16 is pulled up by the spring 18 in the dash-dotted position. The lever 21 is taken with it and the mercury interrupter is tilted back into the position corresponding to the switched-off state (FIG. 9). The switching process is only initiated again when a piece of money is thrown in again.