CH181124A - Traggestell für Rucksäcke. - Google Patents
Traggestell für Rucksäcke.Info
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Description
Traggestell für Rucksäcke. Bei bekannten Traggestellen sind die Hüftriemenenden an Tragarmen befestigt. welche so weit von einander liegen müssen. dass sie mit dem Körper des Trägers nicht in Berührring gelangen können. Daraus. folgt, dass der Hüftriemen einen verhältnismässig; nur schwachen Bogen erhalten kann und das Traggestell dadurch nur eine geringe Stütze gegen Seitenbewegungen erhält. Die Erfah rung zeigt deshalb, dass das Gestell leicht von der einen Seite des Rückens zur andern schwingt, insbesondere beim raschen Gange.
Es ist bei Traggestellen für Rucksäcke schon bekannt geworden, den obern Teil des Gestelles mit einer Führung für die Mittel partie eines Riemens zu versehen, dessen zwei Enden die Schulterriemen bilden. Nach vorliegender Erfindung besteht die Führung aus einer Rolle, wodurch die während des Ganges verursachte Bewegung des genann ten Riemens in sehr vermindertem Grade eine Seitenbewegung des Sackes auf dem Rücken des Trägers verursachen wird. Diese Rolle kann in einem Halter gelagert sein, welcher um einen. wagerechten Zapfen am Gestelloberteil schwingbar ist.
Zweckmässig wird der Zapfen in einer Hülse befestigt, welche um eine annähernd senkrechte Achse im Gestelloberteil schwingbar ist, zum Bei spiel, indem .die Hülse einen Mittelstab des Gestelles drehbar umschliesst. Die Hülse kann der Länge nach geschlitzt sein und durch eine Nase in Arbeitsstellung gehalten werden. Die Ausbildung ist zweckmässig so, dass diese Hülse nach dem Drehen in eine Stellung, wo der Schlitz sich direkt oberhalb der Nase befindet, an dieser vorbei geführt werden, und zwar abwärts längs des Mittel stabes des .Gestelles, bis zu einer Abflachung dieses Stabes von .geringerer Dicke als die Breite des Schlitzes.
Der Tragriemen besteht zweckmässig aus einer Mittelpartie mit kreisförmigem Quer schnitt und zwei flachen Enden, welche die Schulterriemen bilden. Das obere Ende des Gestelles wird vorteilhaft mit einem henkel- artigen Handgriff versehen, so dass das ganze Gestell samt Sack bequem daran getragen werden kann.
Es ist auch bekannt, Traggestelle mit druckverteilendem unterem Hüftriemen zu versehen, welcher zwischen den äussern En den des Untergestelles mittels schwingbarer Tragarme befestigt ist. Diese Ausbildung kann auch beim Erfindungsgegenstand vor gesehen sein. Es können dabei die Tragarme an den festen Teilen des Traggestelles selbst durch Bajonettverschluss derart befestigt sein, dass der Verschluss .die Schwingung der Arme nach beiden Richtungen hin begrenzt. Endlich kann der untere steife Querteil des Gestelles mit einem kurzen abwärts gerich teten Rohrteil versehen werden, um diesen beim Ausruhen des Trägers in sitzender Stel lung auf einem Tragzapfen aufsetzen zu können.
Ein Ausführungsbeispiel der Erfindung ist in der Zeichnung veranschaulicht.
Fig. 1 zeigt das Traggestell ohne Riemen im Aufriss, von der Rückenseite aus gesehen; Fig. 2 ist ein Grundriss im Schnitt nach Linie II-II der Fig. 1; Fig. 3 und 4 zeigen Einzelheiten in grö sserem Massstabe; Fig. 5 zeigt einen Tragriemen.
Der feste Teil des Traggestelles besteht aus einem senkrechten Mittelstab 1, einem untern Querstab 2, einem obern kurzen Quer stab 3 und zwei Seitenstäben 4, 5, welche je ein Ende des Querstabes 2 mit den Enden des obern Querstabes 3 verbinden und ober halb dieses Stabes in einem henkelartigen Handgriff 6 endigen, woran man bequem das Gestell tragen kann.
An den untern Enden der Stäbe 4, 5 sind noch offene Rohrstücke 4' und 5' vor gesehen, an welche mit horizontalen Trag armen 9 feste Zapfen 8 mittels Bajonett verbindung angesetzt sind, bei welcher die Zäpfchen 10 die Teile zusammenhalten. Die Tragarme 9 sind dadurch an den Rohrteilen 4', 5' schwingbar festgehalten und in ihren Schwingbewegungen durch die Zäpfchen 10 begrenzt, An den Enden der Tragarme 9 sind die Enden des Hüftriemens 11 festge nietet (Fig. 2), so dass die Arme schwingbare Halter dieser Riemen bilden.
Dadurch kann der Riemen 11 sich bogenförmig an die Hüf ten des Trägers anlegen.
Jeder Tragarm weist auf der äussern Seite einen Bügel 12 auf zur Befestigung des Rucksackes mittels Riemen und eine Schnalle 13 zur Befestigung der Tragriemenenden.
Der obere Teil des Mittelstabes 1 wird von einer drehbaren Hülse 14 umschlossen, welche durch eine Nase 15 verhindert wird. abwärts zu gleiten (siehe Fig. 4). Die Hülse besitzt einen wagerechten Drehzapfen 16 für einen vom Stab 1 aus nach innen ragenden Gabelteil 17, in dessen Armen der Dreh zapfen 18 für eine drehbare Rolle 19 fest gehalten ist.
Der in Fig. 5 gezeigte Tragriemen be steht aus einem runden Mittelstück 20 und zwei flachen Endstücken 21, 2.2. Die letz teren bilden die zwei Schulterriemen. Das Mittelstück 20 läuft auf der Rolle 19, wie in Fig. 4 gezeigt, so dass es vermöge des Zapfens 16 und der Drehbarkeit der Hülse 14 um den Stab kardanisch aufgehängt ist. Die Rolle kann sich deshalb bei Seitenbe wegung des Oberkörpers des Trägers stets seitlich einstellen. Der obere Teil des Sackes ist durch kleine Riemen am Querstab 3 be festigt.
Die Rolle ermöglicht auch, dass die Schulterriemen sich während des Tragens gegenüber dem Traggestell bewegen können, ohne dass das Gestell sich auf dem Rücken seitlich zu bewegen braucht.
Die Hülse 14 ist bei 23 der Länge nach geschlitzt. Wenn sie um<B>180'</B> gedreht wird, kann sie längs des Rohres 1 an der Nase 15 vorbei geführt werden. Der Stab 1 besitzt am Unterteil eine Abflachung 24 von gerin gerer Dicke als die Weite des Schlitzes 23, so dass die Hülse hier vom Rohr abgezogen und entfernt werden kann.
Der Querstab 2 weist in seiner Mitte einen abwärts gerichteten Rohrteil 24 auf. Dieser kann beim Absitzen des Trägers auf einen nicht gezeigten Stützzapfen aufgesetzt werden, um dadurch den Träger vom Ge- wicht des Traggestelles und Sack zu ent lasten, ohne dass letztere müssen abgenom men werden.
Der Tragriemen nach Fig. 5 kann auch aus mehreren Teilen zusammengesetzt sein. welche entweder zusammengenäht oder durch Schnallen miteinander verbunden sind.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Traggestell für Rucksäcke, bei welchem ein die beiden Schulterriemen bildender Tragriemen in seiner Mittelpartie am Ober teil des G.estellrahmens geführt ist, dadurch gekennzeichnet, dass die Führung aus einer Rolle besteht. UNTERANSPRüCHE 1. Traggestell nach Patentanspruch, dadurch ekennzeichnet, dass die Rolle von einem g<B>o</B> Halter (17) getragen wird, welcher um einen wagerechten Zapfen am Gestellober- teil schwingbar befestigt ist.?. Traggestell nach Unteranspruch 1, da durch gekennzeichnet, .dass der wagerechte Zapfen (16) in einer Hülse (14) sitzt, wel che um eine annähernd senkrechte Achse im Gestelloberteil schwingbar ist. Traggestell nach Unteranspruch 2, da durch gekennzeichnet, dass die Hülse (14) einen Mittelstab des Gestelles drehbar umschliesst. 4.Traggestell nach Unteranspruch 3, da durch gekennzeichnet, dass die Hülse (14) der Länge nach geschlitzt ist und von einer Nase (15) des Mittelstabes in Ar beitsstellung gehalten wird, und dass sie behufs Entfernung in eine Stellung ge dreht werden kann, bei welcher der Schlitz sieh direkt oberhalb der Nase befindet, wonach die Hülse längs dieser Nase und längs des senkrechten als Rohr ausgebil deten Mittelstabes (1) des Gestelles bis zu einer Abflachung dieses Stabes, die eine geringere Breitenausdehnung hat als der Schlitz, geschoben werden kann. 5.Traggestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass der Tragriemen eine Mittelpartie mit kreisförmigem Quer schnitt aufweist und zwei daran ange schlossene, die Schulterriemen bildende flache Endpartien. 6. Traggestell nach Patentanspruch, gekenn zeichnet durch einen henkelartigen Hand griff, welcher den obern Abschluss des Gestelles bildet. 7. Traggestell nach Patentanspruch, mit druckverteilendem unterem Hüftriemen.welcher zwischen den äussern untern End- partien des Gestelles mittels schwingbarer Tragarme befestigt ist, dadurch gekenn zeichnet, dass .diese Tragarme (9) an festen Teilen des Gestelles selbst durch Bajonettverschluss derart befestigt sind, dass die Schwingungen der Arme nach beiden Richtungen hin durch den Ver schluss begrenzt wird. B. Traggestell nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass ein Querstab seines Unterteils mit einem kurzen, abwärts ge richteten Rohrteil (24) versehen ist, der auf einen Tragzapfen aufgesetzt werden kann, wenn der Träger eine sitzende Ruhestellung einnimmt.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| NO181124X | 1934-01-27 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH181124A true CH181124A (de) | 1935-11-30 |
Family
ID=19904662
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH181124D CH181124A (de) | 1934-01-27 | 1935-01-26 | Traggestell für Rucksäcke. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH181124A (de) |
-
1935
- 1935-01-26 CH CH181124D patent/CH181124A/de unknown
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