CH178696A - Münz-Wassermesser. - Google Patents
Münz-Wassermesser.Info
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Description
Münz-Wassermesser. Die bekannten, durch Einwurf einer Münze betätigbaren Wassermesser lassen ge wöhnlich einen Aufbau vermissen, der jede Einwirkung von aussen her ausschliesst. Das ist auch der Grund, weshalb sich diese Münz- Wassermesser in der Praxis kaum eingeführt haben. Sie würden aber besondere Vorteile, z. B. bei der Abgabe von Warmwasser aus Warmwasserleitungen, bieten, da dann in Häusern mit mehreren Mietparteien das jetzt allgemein übliche Umlageverfahren für die Kosten der Warmwasserbereitung entfallen würde.
Der Münz-Wassermesser nach der Erfin dung sucht die Nachteile der bekannten Aus führungen dadurch zu beseitigen, dass die Öffnung des Wasserhahnes über ein von Hand bedienbares Getriebe erfolgt, in wel ches zwei Kupplungen eingeschaltet sind, von denen die eine unter Mitwirkung der ein geworfenen Münze oder Münzen die Getriebe verbindung herstellt und nach Abfall der Münze wieder unterbricht, während die an- dere vom Wassermesser bedient wird und nach Abgabe der bezahlten Wassermenge durch Lösung der Getriebeverbindung ein Schliessen des Wasserhahnes herbeiführt.
Ein Ausführungsbeispiel des Erfindungs gegenstandes ist auf der Zeichnung veran schaulicht.
Fig. 1 zeigt die Seitenansicht des Was sermessers; Fig. 2 erläutert die in Fig. 1 nicht gezeich nete Handbedienung des Getriebes; Fig. 3 ist ein Schnitt nach der Linie III-III der Fig. 1.
Soll der gezeichnete Münz-Wassermesser in Betrieb genommen werden, so muss zu nächst durch den Einwurfschlitz a eine Münze b eingeworfen werden. Diese Münze fällt in Schlitze c einer Trommel d.
Nach Einwurf der Münze kann die in Fig. 2 gezeichnete Handkurbel e im angege benen Sinne gedreht werden. Die Drehbewe gung überträgt sich über die Getrieberäder f und g auf die fest auf der Achse h auf- gekeilte Trommel d. Bei dieser Drehung legt sich das Geldstück b gegen einen der Stifte i, die sich beim Nichtvorhandensein einer Münze frei in den Schlitzen k der Trommel<I>d</I> drehen können. Diese Stifte<I>i</I> sitzen an einem Zahnrad 1, welches drehbar auf die Welle la aufgesetzt ist. Das Zahnrad <I>1</I> treibt über ein Zwischenrad <I>m</I> die Zahn trommel n an, die frei drehbar auf der Schraubenspindel o gelagert ist.
Da die Schraubenspindel o zunächst feststeht, wird sich die Zahntrommel n bei ihrer Drehung durch die Räder<I>1</I> und n längs der Schrau benspindel o verschieben, und zwar in Fig. 1 der Zeichnung von links nach rechts.
Bei dieser Verschiebung kommt die Zahntrommel n in Eingriff mit dem Zahn sektor p, der mit der Spindel q drehbar ist. Der Zahnsektor trägt einen Stift r, der sich bei dieser Verdrehung gegen den Hebel s legt, damit diesen Hebel verschwenkt und in irgend einer bekannten Weise den im Ge häuse t sitzenden Abschlusshahn öffnet, so dass Wasser in der in Fig. 1 eingetragenen Pfeilrichtung in das Austrittsrohr u gelan gen kann.
Bei dieser Wasserbewegung setzt sich der Wassermesser v selbsttätig in Tätigkeit. Die Bewegung des Messrades des Wassermessers verursacht eine Drehung des Kegelrades w und damit eine Drehung des Gegenrades x und der auf der Achse dieses Gegenrades befestigten Schraubenspindel o. Infolge die ser Drehung der Schraubenspindel wird die jetzt nicht mehr bewegte Zahntrommel n von rechts nach links zurückgezogen, bis sie mit dem Zahnsegment p ausser Eingriff kommt. Ist dies geschehen, dann wird der Zahnsektor <I>p</I> durch seine Feder<I>p'</I> in die Ausgangslage zurückgezogen, wodurch ein Wiederabschluss des Hahnes im Gehäuse t erfolgt.
Die in den Schlitz der Trommel d ein geworfene Münze gelangt bei einer halben Umdrehung der Trommel d von oben nach unten (Fig. 3). In der untern Lage schlägt die Münze gegen die Gehäuseplatte y und fällt in den unterhalb dieser Gehäuseplatte liegenden, nicht gezeichneten Sammelbehäl- ter ab. Man kann dann eine neue Münze ein werfen und weiter an der Kurbel e drehen. Diese Münze verschiebt die Zahntrommel n. um ein weiteres gleiches Stück nach rechts.
Auch diese zweite Münze fällt in den Sam- melbehälter ab, wenn sie bei halber Drehung der Trommel d gegen die Gehäuseplatte y stösst. Je mehr Münzen eingeworfen werden, um so weiter schiebt sich die Zahntrommel d über den Zahnsektor p hinweg und eine um so grössere Zeit ist erforderlich, um den Ein griff der Zahntrommel n in den Zahnsektor p durch die Bewegung des Wassermessers wieder unterbrechen zu lassen.
Um die Zahl der eingeworfenen Münzen sichtbar zu machen, ist der sich gegen die rechte Stirnseite der Zahntrommel n legende Stift z vorgesehen, der mittelst eines Zeigers z' auf einer Skala den eingeworfenen Geld betrag anzeigt. Um den Stift z ist eine Fe der z" angeordnet, welche den Zeiger z' bei Rückgang der Zahntrommel n in seine Aus gangslage oder Nullstellung zurückdrückt. Am Ende der Schraubenspindel o ist noch ein besonderer Zähler, vorgesehen, der eine Kontrolle für die Angabe des Wasser messers darstellen kann.
Als Abschlussorgan kann man besonders zweckmässig einen Hahn verwenden, der sich nicht schlagartig nach Verbrauch der ein gezahlten Münzen schliesst, sondern der sich mit Hilfe von durch Düsen eintretendem Bremswasser, beispielsweise unter Verwen dung einer Verschlussmembran, langsam und sanft schliesst.
Um die Abnahme der dem Münzbetrag entsprechenden Wassermenge auf verschie dene Zeiten verteilen zu können, sind die Zapfstellen, die hinter dem Austrittsrohr angebracht werden können, mit Absperr organen zu versehen.
Selbstverständlich ist die Erfindung nicht auf das beschriebene Ausführungsbei spiel beschränkt, sondern kann im Rahmen des Beanspruchten noch in verschiedener Be ziehung abgeändert werden.
Claims (1)
- PATENTANSPRUCH: Münz-Wassermesser mit Wasserhahn, da durch gekennzeichnet, dass das Öffnen des Wasserhahnes (t) über ein von Hand bedien bares Getriebe<I>(e, f, g)</I> erfolgt, in welches zwei Kupplungen eingeschaltet sind, von denen die eine<I>(d, l)</I> unter Mitwirkung der eingeworfenen Münze oder Münzen (b) die Getriebeverbindung herstellt und nach Ab fall der Münze wieder unterbricht, während die andere<I>(n, p)</I> vom Wassermesser<I>(v)</I> be dient wird und nach Abgabe der bezahlten Wassermenge durch Lösung der Getriebe verbindung (n, <I>p)</I> ein Schliessen des Wasser hahnes (t) herbeiführt.UNTERANSPRTTCHE 1. Münz-Wassermesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die einge worfene Münze (b) in den Schlitz einer Trommel (d) fällt und damit die freie Beweglichkeit des sich an diese Trommel anschliessenden Getriebeteils (l) gegen über der Trommel (d) unterbricht.2. Münz-Wassermesser nach Patentanspruch, dadurch gekennzeichnet, dass die zweite Kupplung durch eine achsial auf einer Schraubenspindel (o) verschiebbare Zahn trommel (n) hergestellt wird, die sich bei Einwirkung des Handantriebes auf die Zahntrommel in der einen Richtung, bei Einwirkung des Wassermessers (v) auf die Schraubenspindel (o) dagegen in der andern Richtung verschiebt und bei die ser Verschiebung die Verbindung mit dem die Hahnbewegung verursachenden Ge triebeteil (p) hergestellt bezw. entspre chend der fortschreitenden Bewegung des Wassermessers (v) wieder unterbricht.3. Münz-Wassermesser nach Unteranspruch 1, dadurch gekennzeichnet, dass die in die Trommel (d) eingeworfene Münze (b<B>)</B> nach einer bestimmten Drehung an einem festen Gehäuseteil (y) zur Anlage kommt und damit die zwangsläufige Weiterbewe gung des Getriebes von Hand unterbricht. 4. lJünz-Wassermesser nach Unteranspruch 3, dadurch gekennzeichnet, dass beim An schlagen der Münze (b) an den .festen Gehäuseteil (y) ein Abfallen der Münze in den Sammelbehälter erfolgt, wodurch die Einwirkung von Hand auf die -Halm- bewegung bezw. auf die Zahntrommel (n) unterbrochen wird.
Applications Claiming Priority (1)
| Application Number | Priority Date | Filing Date | Title |
|---|---|---|---|
| CH178696T | 1935-02-12 |
Publications (1)
| Publication Number | Publication Date |
|---|---|
| CH178696A true CH178696A (de) | 1935-07-31 |
Family
ID=4428709
Family Applications (1)
| Application Number | Title | Priority Date | Filing Date |
|---|---|---|---|
| CH178696D CH178696A (de) | 1935-02-12 | 1935-02-12 | Münz-Wassermesser. |
Country Status (1)
| Country | Link |
|---|---|
| CH (1) | CH178696A (de) |
-
1935
- 1935-02-12 CH CH178696D patent/CH178696A/de unknown
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